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Pressemitteilung vom 27. März 2019

Wirtschaftsraum Guben/Gubin: Weitsichtiges Handeln nötig

Gubin | Die Vertreter der Wirtschaft aus dem Wirtschaftsraum Guben/Gubin und den regionalen Entscheidungsträgern sowie der Wirtschaftsförderung WFBB trafen sich in Gubin zu einem Workshop. Die Veranstaltung, im Rahmen eines INTERREG- Förderprogrammes, hatte das Ziel, dass das Gemeinschaftsprojekt „Gelebte Nachbarschaft“ durch die Diskussion konkreter Projektziele für die Doppelstadt Guben/Gubin sowie des gesamten Wirtschaftsraumes erörtert wird. Fast 30 Teilnehmer, einschließlich des Bürgermeisters von Guben Herrn Mahro und der Vertretung der „Euroregion Spree-Neiße-Bober, führten eine sehr engagierte Diskussion über die aktuellen und zukünftig möglichen Entwicklungsziele des gesamten Wirtschaftsraumes Guben/Gubin.

Es wurde besonders betont, dass beide Länder vor neuen komplexen Herausforderungen stehen, die Umweltziele entsprechen den UN-Klimaschutz-Konferenzen von Paris sowie aktuell in Katowice gerecht zu werden. Der daraus resultierende Strukturwandel im Wirtschaftsraum, wird aber auch als historische Chance angesehen die Region nach vorne zu entwickeln.

Daher unterstützten die anwesenden Akteure, die Stadt Guben/Gubin, die Euroregion SNB, die Unternehmerverbände UV-BB e.V. /OPZL sowie regionale Unternehmer das Ziel, den Wirtschaftsraum Guben/Gubin als zentrales Entwicklungsprojekt, vielleicht auch als „Pilotprojekt“ zu platzieren.Es fand auch der Gedanke Unterstützung, den Strukturwandel und die Strukturentwicklung in der „Lausitz“ als „Europäische Modellregion“ einzuordnen.

Die „Lausitz“ als unmittelbare regionale Verbindung zu Polen und Tschechien ist für diesen Vorschlag besonders prädestiniert. Zentrale Themen, wie: – grenzüberschreitende Infrastrukturentwicklung, besonders Straße/Schiene, – Lösungen für die zukünftige stabile und nachhaltige Energieversorgung, – die gemeinsame Bündelung der Forschungskapazitäten für erforderliche Innovationen und Technologien sind verbindende Themen mit hohem Mehrwertpotential für alle angrenzenden Staaten.

Die Standortvorteile, vorhandene Arbeitskräfte, Flächenpotentiale und überschaubare Lebenshaltungskosten sind schlagende Argumente für die Potentiale des Wirtschaftsraumes um Guben/Gubin. Wir dürfen diese Chance nicht verschlafen und müssen jetzt gemeinsam handeln. Die Aufgabe der Landes- und Bundespolitik sowie der Wirtschaft besteht nun, diesen Projektvorschlag weiter zu qualifizieren und in der Vorhabenliste der Bundesregierung und der EU-Kommission als Projekt konkret einzuordnen.

Reinhard Schulze
1.Vizepräsident UV-BB e.V.

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