Alle Artikel mit dem Schlagwort: Pressemitteilung

PM: Ostdeutsche Unternehmer bieten Bundesregierung 100-Tage-Wachstumstest an

Neue Studie: Ostdeutschland soll zur Erprobungsregion für eine bessere Wirtschaftspolitik werden – mit konkreten Investitionsvorhaben statt neuer Programme Ostdeutschlands Unternehmerverbände bieten der Bundesregierung einen praktischen Test an:Innerhalb von 100 Tagen wollen sie gemeinsam mit Bund und Ländern an konkreten Investitionsvorhaben zeigen, welche Regeln, Finanzierungs- und Verwaltungshürden Wachstum heute tatsächlich verhindern – und was sich ändern muss, damit es stattfindet. Grundlage ist die neue Studie „Ostdeutschland – Deutschlands Chance für Europas Aufbruch“ mit dem Kernbefund: Ostdeutschland hat kein Potenzialproblem. Deutschland hat ein Realisierungsproblem.

PM: Vor den Wahlen im Osten

Vor den Wahlen im Osten: Wirtschaft warnt vor Abschottung und wirtschaftspolitischem Rückschritt „Potsdamer Erklärung 2026“ warnt vor den wirtschaftlichen Folgen von Nationalismus, Abschottung und politischer Radikalisierung für den Standort Ostdeutschland Wenige Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und gut zwei Wochen vor den Wahlen in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern richtet sich die ostdeutsche Wirtschaft mit einem eindringlichen Appell an Politik und Gesellschaft. In der „Potsdamer Erklärung 2026“ fordert die Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin verlässlichere politische Rahmenbedingungen für Investitionen, Innovation und Wachstum. Zugleich warnt sie davor, dass eine zunehmende politische Radikalisierung und Forderungen nach Abschottung und Ausgrenzung die wirtschaftlichen Grundlagen Ostdeutschlands gefährden können. Die Unternehmerverbände sprechen ausdrücklich keine Wahlempfehlung für eine einzelne Partei aus. Sie sehen jedoch mit Sorge, wenn radikale politische Kräfte an Zustimmung gewinnen und politische Forderungen stärker werden, die auf Abschottung, Ausgrenzung oder eine Schwächung der europäischen und internationalen Zusammenarbeit hinauslaufen. Solche Entwicklungen gefährden Investitionen, verschärfen den Fachkräftemangel und schwächen Innovationskraft und Wettbewerbsfähigkeit der ostdeutschen Regionen. Weiter Foto: Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin

Brandenburgischer Innovationsgutschein – Start – Antragstellung

Sehr geehrte Damenund Herren, heute freue ich mich Ihnen mitteilen zu dürfen, dass nunmehr die Beantragung des Förderprogramms Brandenburgischer Innovationsgutschein (BIG) bei der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) möglich ist (siehe Anlage).    Ab sofort können Unternehmen und Handwerksbetriebe Zuschüsse für betrieblichen Innovationsprojekte sowie Transferprojekte bei der ILB beantragen. Alexandra Bläsche Dr. Alexandra BläscheMinisterium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und KlimaschutzLeiterin Referat 22 – Innovationspolitik, TechnologieförderungHaus 8a | Heinrich-Mann-Allee 107 | 14473 PotsdamTel. 0331 866 1554E-Mail: alexandra.blaesche@mwaek.brandenburg.de Pressemitteilung BIG Start Antragstellung Text: Alexandra Bläsche Foto: pixabay

PM: Vertrauen nur mit Zusagen gewinnen. Stromsteuerentscheidung ist ein falsches Signal an den Mittelstand.

Der ostdeutsche Mittelstand fordert seit Jahren einen sog. Mittelstandstrompreis. Die Hoffnungen für den 03.07. waren groß. Ein weiteres Mal sind Versprechen gebrochen worden. Verlorenes Vertrauen der letzten Jahre wird die Bundesregierung auf diese Art nicht zurückgewinnen. Mehrfach zugesagte Entlastungen kommen nicht. Die Glaubwürdigkeit der Bundesregierung gerät ins Wanken. Wie versprochen, so gebrochen ist aus den letzten Jahren Praxis der Regierenden. Deutschland ist bei den Energiepreisen Weltmeister. Hier würde auch Platz 4 oder 5 ausreichen. Ist auf die Zusagen der Bundesregierung noch Verlass? So versprochen: „Wir wollen Unternehmen und Verbraucher in Deutschland dauerhaft um mindestens fünf Cent pro Kilowattstunde (kWh) mit einem Maßnahmenpaket entlasten“, heißt es in der Einigung zum Koalitionsvertrag von Union und SPD. Und so gebrochen: „Weitere Entlastungsschritte“ auch für Privatleute und die gesamte Wirtschaft sollten zwar folgen, aber erst, „so bald hierfür finanzielle Spielräume bestehen“. Was sind Worte der Regierenden, Koalitionsverträge und Wahlkampfversprechen wert? Seit Jahren treiben Wortbruch, Vertröstungen und Untätigkeit die Menschen und Unternehmer in Unzufriedenheit und zur Suche nach Alternativen. Die Interessengemeinschaft der Ostdeutschen Unternehmerverbände fordert die Bundesregierung auf, kurzfristig die …

PM: Bitte eine tiefgreifende Wirtschaftsreform und kein weiter so!

Liebe Verhandler(innen) der sog. „Zukunftskoalition“ aus @CDU/CSU und SPD, wir weisen in diesem frühen Stadium der Koalitionsverhandlungen mit Nachdruck darauf hin, dass die sog. Zukunftskoalition (Schwarz-Rote-Koalition) die notwendigen und formulierten wachstumsfördernden Signale nicht mit ideologisierten Themen überladen sollte.Die mittelständische Wirtschaft im Osten Deutschlands betrachtet mit großer Sorge, was von den Versprechungen in puncto Wirtschaftswende und Strukturreformen nach der Wahl übrigbleibt. In dem Sondierungspapier der neuen Regierung ist dazu nicht viel erkennbar, so dass sich Enttäuschung bereits vor dem Antritt einer neuen Regierung breit macht. Beispiel Mindestlohn: In einer fragwürdigen Formulierung bekennen sich die Verhandlungspartner zur Mindestlohnkommission und legen zeitgleich das Ergebnis vor:Es werden deutlich Erwartungen an die Kommission zur Erhöhung des Mindestlohns mit konkreten Vorgaben gestellt. Wo bleibt die Unabhängigkeit der Kommission? Erneut erfolgen politische Einmischungen in die Arbeit der Mindestlohnkommission und damit in die Tarifautonomie der Sozialpartner. Es wird behauptet, es gebe eine sog. Grundlage (Fake-News) für eine Mindestlohnhöhe von 15 € im Jahr 2026. So wird dies vermutlich in einen zukünftigen Koalitionsvertrag geschrieben, weil es die Vertreter der abgewählten SPD zur Gesichtswahrung benötigen? …

IG-PM: Wahlkampf statt Sachverstand

Bundeskanzler Olaf Scholz fordert 15 Euro Mindestlohn – populistisch, willkürlich und nicht mal zuständig Der Koalitionsvertrag für diese Legislaturperiode regelt, dass die Lohnfindung keine Sache der Parteien ist. Die Politik hat sich hier nicht einzumischen. Zuständig ist weder der Kanzler, noch sind es Minister oder Parteien, sondern eine Mindestlohnkommission. Sie soll den Mindestlohn einver­nehmlich zwischen Arbeitgeber- und Arbeitnehmerseite festlegen. Ein politisch festgelegter Lohn erscheint verlockend – vor allem um Wählerstimmen einzusammeln. Dabei hat die Politik sich aus guten Gründen in die Tarifregelung nicht einzumischen. Stichwort: „Tarifautonomie“ und nicht „Wünsch-Dir-Was“. Jede Lohnerhöhung vergrößert vor allem erst einmal die Steuereinnahmen für den Staat. Mehr Netto vom Brutto geht anders. Unter dem Deckmantel, Wohltaten für den Bürger zu leisten, verschafft sich der Staat Mehreinnahmen und die Partei Wähler – gefährdet dabei aber langfristig die wirtschaftliche Dynamik in Deutschland. Engagierte Unternehmer aus verschiedenen Branchen, Unternehmen verschiedener Größen, berichten in unserem Verband aus unterschiedlicher Perspektive ganz konkrete Probleme aus ihren Firmen, die solches Handeln und ein politisch festgesetzter willkürlicher Mindestlohn auslöst. So wird berichtet, dass „die Ausbildungsabbrüche zunehmen, weil es …

PM: Transformation mit der Brechstange funktioniert nicht…

Transformation mit der Brechstange funktioniert nicht – die Summe der Belastungen und Zumutungen durch die Ampel-Regierung für Wirtschaft und Bürger ist zu hoch Was die Wirtschaft jetzt erwartet Als Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V. und Mitglied der Interessengemeinschaft Ostdeutscher Unternehmensverbände sind wir uns einig mit der Analyse der Probleme und den Forderungen von Landwirten und vielen weiteren Branchen­verbänden. Wie oft muss es noch wiederholt werden, bis man es in der Politik versteht. Es geht längst um deutlich mehr als um die Steuern für den Diesel der Landwirte. Das Maß ist voll und das meinen nicht nur die Landwirte, die mit Speditionen und Handwerkern nicht aus Langeweile auf die Straße gehen. Sie kämpfen auch nicht für höhere Löhne. Sie wollen einfach nur ein RESET auf Herbst 2023, um dann mit Fachleuten über planbare Veränderungen zu reden. Gerade für Ostdeutschland gilt: Es geht den Unternehmerinnen und Unternehmern die Luft aus. Die eventuell (noch) vorhandene Gelassenheit westdeutscher Unternehmen mit Rücklagen, die sie noch einige weitere Jahre überstehen lassen würden, ist bei den wenigsten heimischen Firmen­inhabern vorhanden. 30 Jahre nach der …

Gemeinsame PM der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlins, der Unternehmervereinigung Uckermark e.V. und des Unternehmerverbandes Brandenburg-Berlin e.V.

Unternehmerinnen und Unternehmer aus Ostdeutschland schlagen Alarm:Energiekosten bedrohen Existenzgrundlage zahlreicher Unternehmen im Osten Deutschlands Sehr geehrte Damen und Herren, im Namen unserer Unternehmerinnen und Unternehmer möchten wir auf die schwierige Lage hinweisen, mit der wir uns konfrontiert sehen. Die vorliegende Zusammenfassung gibt Ihnen einen Überblick über die Herausforderungen, die unsere Existenzgrundlagen bedrohen: Situation: Die strukturschwachen Regionen in Ostdeutschland, darunter die Uckermark, die Lausitz in Brandenburg, Vorpommern in Mecklenburg-Vorpommern, das Erzgebirge, Mittelsachsen sowie weitere küstennahe Gebiete, ländliche Räume und altindustrielle Gebiete in diesen Flächenländern, die mit strukturellen Herausforderungen konfrontiert sind, haben mit einem gravierenden Problem zu kämpfen: Die hohen Energiekosten übersteigen die Grenzen der finanziellen Leistungsfähigkeit vieler Unternehmen. Die überdurchschnittlichen Anstiege bei Gas- und Stromkosten haben die Lage dramatisch verschärft. Zahlreiche Unternehmen in der Region sehen sich aufgrund der Kostenentwicklung als „Unternehmen in Schwierigkeiten“eingestuft und erhalten daher keine angemessene Unterstützung, die nötig wäre, um sich wirtschaftlich neu aufzustellen. Herausforderungen: Die Ablehnung von Leistungsanträgen und die gesetzlichen Vorgaben zur Nichtannahme bewilligter Bescheide verschärfen die finanzielle Situation dieser Unternehmen. Bei der Vergabe von Förderungen zeigt sich eine bedenkliche …

PM: 2. LAUSITZFORUM am 7. November 2023

Mittelstand der Lausitz fordert verlässliche Politik zur schnellen Lösung der akuten Probleme als Grundlage für eine erfolgreiche Transformation Potsdam. Bisher Erreichtes, Hemmnisse und neue Impulse auf dem Weg in eine starke Wirtschaftsregion nach der Braunkohle sind Thema beim 2. Lausitzforum 2038 der Unternehmerverbände Brandenburg-Berlin e.V. (UVBB) und Sachsen e.V. am 7. November in Schwarzheide. „Der Strukturwandel ist in Gang gekommen, die regionale Wirtschaft ist sich der Herausforderungen bewusst und engagiert sich gemeinsam mit allen anderen Akteuren für eine zielstrebige Transformation“, unterstreicht UVBB-Präsident Dr. Burkhardt Greiff. „Unsere beim 1. Lausitzforum im vergangenen Jahr erhobene Forderung, die Potentiale der mittelständischen Wirtschaft stärker einzubeziehen, ist angekommen. Doch in der derzeitigen Mehrfachkrise bedrohen die akuten Probleme der Wirtschaft die langfristige Entwicklung. Wir vermissen verlässliche Entscheidungen der Politik und klare Konzepte. Energiekrise, Krieg, Wirtschaftsprotektionismus, ausufernde Bürokratie und Fachkräftemangel bilden ein explosives Gemisch. Nur wenn diese Probleme schnell und sachkundig gelöst werden, kann der Mittelstand den eingeleiteten Strukturwandel mit Erfolg vollziehen.“ Unternehmerverbände Brandenburg-Berlin und Sachsen für die LausitzMit den alljährlich stattfindenden LAUSITZFOREN 2038 bieten die Unternehmerverbände Brandenburg-Berlin und Sachsen eine Plattform, …

PM: 2. Lausitzforum am 07. November 2023

Mittelstand der Lausitz braucht Fachkräfte für Transformation und Wachstum – Projekte dürfen den Fachkräftemangel nicht zusätzlich verschärfen Potsdam. Anlässlich des bevorstehenden 2. Lausitzforums fordert der Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V. (UVBB) eine ungeschminkte Zwischenbilanz des bisher Erreichten auf dem Weg zu einer Lausitz nach der Braunkohle. „Der Strukturwandel ist in Gang gekommen, die regionale Wirtschaft ist sich der Herausforderungen bewusst und engagiert sich gemeinsam mit allen anderen Akteuren für eine zielstrebige Transformation“, bekräftigt UVBB-Präsident Dr. Burkhardt Greiff. „Unsere beim 1. Lausitzforum 2022 erhobene Forderung, die Potentiale der mittelständischen Wirtschaft stärker einzubeziehen, ist angekommen. Doch bei der konkreten Umsetzung vermissen wir systematisches konzeptionelles Vorgehen und Verlässlichkeit in der Politik. Wenn jetzt Experten feststellen, dass der Fachkräftemangel das Haupthindernis für den Strukturwandel der Lausitz darstellt, dann bestätigt das unsere jahrelangen Warnungen – es kommt nur ziemlich spät.“ Treffen am 7. November 2023 im Kulturhaus der BASF Schwarzheide Mit alljährlich stattfindenden LAUSITZFOREN bieten die Unternehmerverbände Brandenburg-Berlin und Sachsen eine Plattform, um den Strukturwandel in der Lausitz bis 2038 zu begleiten, Erreichtes zu bilanzieren und Impulse für die Zukunft zu geben. …