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PM: “Schorfheidebahn muss bleiben!”

Gemeinsame Pressemitteilung der Unternehmervereinigung Uckermark / Unternehmerverband Brandenburg-Berlin

Die Linie RB 63 muss weiterfahren!

Die Unternehmervereinigung Uckermark und der Unternehmerverband Brandenburg-Berlin reagieren mit Ablehnung auf die angekündigte Einstellung des Probebetriebes der Schorfheidebahn zwischen Joachimsthal und Templin. Der Verlust einer durchgehenden Zugverbindung von Templin ins nächste Oberzentrum, nach Eberswalde, ist in der Region vielfach mit Enttäuschung aufgenommen worden.

Gerade jetzt, wo die Mobilitätswende schnell eingeleitet werden soll, ist die Stilllegung einer Bahnstrecke ein falsches Signal. In einer echten Mobilitätswende liegen große Chancen, gerade für dünn besiedelte Regionen wie die Uckermark. Deshalb darf der öffentliche Personennahverkehr nicht kaputtgespart werden.

Die Unternehmerverbände fordern von der Landesregierung die Zusicherung für den Weiterbetrieb und die Ertüchtigung der Linie RB 63 und werden sich für deren dauerhaften Erhalt einsetzen.

Der Länderverband Nordost Deutscher Bahnkunden-Verband e. V. hat dazu eine Petition* an Guido Beermann (Minister für Infrastruktur und Landesplanung des Landes Brandenburg) gestartet. Wir bitten Sie sich zahlreich daran zu beteiligen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.-Ing. Ulrich Menter
Präsident
Unternehmervereinigung Uckermark e.V.

Dr. Burkhardt Greiff
Präsident
Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V.

Foto: pixabay

Save the Date – LAUSITZFORUM 2038 am 09.11 22 in Schwarzheide – Sie sind eingeladen

Buchen Sie heute und nutzen Sie das Frühbucherticket www.lausitzforum.de:

Anmeldung bis 31. Juli 2022:                                                        79,00 Euro,
Mitglieder ostdeutschen UV, Sponsoren und Aussteller:             69,00 Euro.

Ab 1. August 2022:                          99,00 Euro
für Partner der UV:                         89,00 Euro

Tagungskosten sowie Speisen und Getränke sind im Teilnahmepreis enthalten.
Die Teilnehmergebühr versteht sich pro Person zzgl. MwSt.       

Der Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V. und Unternehmerverband Sachsen e.V. führen gemeinsam mit den Partnerverbänden der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin am 09. November 2022 das LAUSITZFORUM 2038 durch.

Mit dem LAUSITZFORUM 2038 thematisieren die Unternehmerverbände aus Sachsen und Brandenburg-Berlin im Verbund mit der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin die brennenden Herausforderungen des Strukturwandels.

Das LAUSITZFORUM 2038 möchte den notwendigen Dialog zwischen der Politik, der Wirtschaft und der Gesellschaft unterstützen und befördern.

Beim ersten LAUSITZFORUM stehen Gespräche und Diskussionen mit den Ministerpräsidenten der Länder Brandenburg und Sachsen, Beispiele der Beteiligung des Mittelstands unter dem Motto „Zwei Länder – zwei Wege“, aber auch die Präsentation neuer Geschäftsfelder auf dem Weg in eine neue Zukunft, so u.a. der Aufbau einer Wasserstoffwirtschaft im Mittelpunkt.

„Vor allem legen wir Wert darauf, dass die Unternehmerinnen und Unternehmer selbst zu Wort kommen und mit Ansprechpartnern vor Ort ihre Sorgen diskutieren können“, betont Dr. Burkhardt Greiff. „Wir lamentieren nicht, sondern wollen uns einbringen. An guten Ideen mangelt es nicht!“

Sie sind eingeladen, zum ersten LAUSITZFORUM 2038 am 09. November 2022 im Kulturhaus der BASF. 

Auf der Website www.lausitzforum.de finden Sie weitere Informationen. Das Programm wird laufend ergänzt. Für Fragen zur Anmeldung bzw. zur Teilnahme stehen die Ansprechpartner unter cottbus@uv-bb.de gerne zur Verfügung.

Ihr
Dr. Burkhardt Greiff
Präsident des UVBB und
Sprecher der Interessengemeinschaft
der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin

PM: “Unser Vorschlag, Herr Habeck”

Gemeinsame Pressemitteilung der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin, der Unternehmervereinigung Uckermark und des Unternehmerverbandes Brandenburg-Berlin e.V.

Unser Vorschlag, Herr Habeck!

Zur Bekämpfung der Erderwärmung und zur Verringerung von Energieimporten beenden wir den Einsatz unserer komfortablen fossilen Energieversorgung aus Kohle, Erdgas und Mineralöl. Damit schaffen wir auch erprobte Energiewandler wie Kohle- und Gaskraftwerke, Verbrennungsmotoren und Teile von Raffinerien ab. Zukünftig werden wir überwiegend Solarenergie nutzen, um unseren Energiebedarf zu decken. Dafür bauen wir überall dort, wo es möglich ist, Photovoltaik- und Windkraftanlagen auf. Die stark fluktuierende Solarenergie erfordert jedoch Anlagen zur Energiezwischenspeicherung, um beispielsweise den tagsüber produzierten Solarstrom auch nachts zu nutzen oder um die klimatischen Unterschiede zwischen Sommer und Winter auszugleichen.

Forcierter Strukturwandel in der Lausitz und in der Uckermark

Auch in der Lausitz und in der Uckermark ist dieser Wandel weg von Kohle, Erdgas und Mineralöl hin zu erneuerbaren Energien offensichtlich und wird unsere Zukunft maßgeblich bestimmen. Mit der Braunkohleverstromung in der Lausitz und der Mineralölraffination in der Uckermark wurden anspruchsvolle großtechnische Systeme aufgebaut und facettenreiche Arbeitsplätze geschaffen. Diese Anlagen generierten über viele Jahrzehnte substanzielle Steuereinnahmen für die Kommunen, die Landkreise, das Bundesland und die Bundesrepublik. Der Überfall Russlands auf die Ukraine hat den ohnehin not-wendigen Strukturwandel hin zu unabhängigen Energieträgern, Erzeugungs-anlagen und Energiewandlern nochmals verdeutlicht und beschleunigt diesen aktuell.

Abnehmende Wertschöpfung durch Photovoltaik- und Windkraftanlagen Der Zubau von Photovoltaik- und Windkraftanlagen hat die Landschaftsbilder in Nord- und Mitteldeutschland in kurzer Zeit stark verändert. Dieser Strukturwandel bei der Energieversorgung bewirkte in den vergangenen Jahren höhere Energiekosten bei den Bürgern und Unternehmen. Doch diese Investitionen werden sich zukünftig durch vergleichsweise niedrigere Energiekosten auszahlen. Die Wertschöpfung jedoch findet bei Photovoltaik- oder Windkraft-anlagen sehr selten an den eigentlichen Standorten statt. Überregionale Dienstleister übernehmen die Installation und Wartung der Energieerzeugungsanlagen, potenzielle Erträge und Steuern für die Kommunen fließen durch verschachtelte Unternehmensstrukturen in andere Regionen ab oder kommen bei geschickten Steuervermeidungsmodellen den Kommunen und Landkreisen in Form von Steuern nicht mehr zugute.

Daher stellt sich die Frage: Wie können die vorhandenen Anlagen und Netzwerke genutzt werden, um Beschäftigung und Steuereinnahmen zu sichern und gleichzeitig dem Klimaschutz Genüge zu tun?

Technologien für eine sichere Energieversorgung und gegen den Klimawandel

In dünn besiedelten Gebieten ist für kommunale Energieversorger und Unter-nehmen mit hohen Energiespitzen Biokohle kurz- bis mittelfristig eine gute Alternative, um bestehende Fernwärmeanlagen und -netze weiter zu betreiben. Dafür werden überschüssiger Grünschnitt, Stroh und Holzreste unter Sauerstoffausschluss für mehrere Stunden auf mehr als 200°C aufgeheizt. Die verkohlte Biomasse lässt sich im Anschluss über einen längeren Zeitraum unter freiem Himmel auf Halden lagern und bei Bedarf vergasen oder verbrennen. Die technischen Anlagen müssen nur geringfügig umgerüstet werden.

Alternativ lässt sich Biokohle zusammen mit Exkrementen zu Terra Preta weiterverarbeiten. Dieser lokal produzierte, natürliche Dünger ist dann eine kostengünstige Alternative zu Kunstdünger. Mit dem Einsatz von Terra Preta ließe sich die Abhängigkeit von künstlichen, energieintensiven Düngern reduzieren, die Leistungsfähigkeit unserer Böden langfristig steigern und Kohlenstoff aus der Atmosphäre im Boden binden. Aufgrund des Emissionshandels würden durch den Einsatz von Terra Preta Gelder aus Emissionszertifikaten auch an die regionalen Betriebe zurückfließen. Die lokale Wertschöpfung und der Klimaschutz würden gleichermaßen profitieren.

Zur dezentralen Energie-, Wärme- und Kälteversorgung von Wohnquartieren und Industriegebieten bieten sich mittel- und langfristig kryogene Energiespeicher bzw. -wandler an. In diesen wird Luft durch elektrisch betriebene Kompressoren und Wärmetauscher auf nahezu -200°C abgekühlt. Der dabei entstehende siedende Stickstoff und Sauerstoff werden in Tanks zwischengelagert. Bei Bedarf lassen sich Stickstoff und Sauerstoff über Wärmetauscher und Turbinen wieder in ihren gasförmigen Zustand überführen und treiben so elektrische Generatoren an. Die kryogene Speichertechnologie greift auf bewährte Komponenten und Fachwissen zurück, ist lokal skalierbar, netzentlastend und die Abwärme bzw. Kälte kann vor Ort weiterverwendet werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Rohstoffeinsatz im Vergleich zu chemischen Speichern überschaubar ist. Nachteilig ist der momentan noch niedrige Wirkungsgrad, wenn keine Kraft-Wärme-Kopplung erfolgt. Interessant ist zudem die Kopplung eines kryogenen Energiespeichers mit einer solarthermischen, erdthermischen oder industriellen Wärmequelle. Die Energie-, Wärme- und Kälteversorgung von Industrieanlagen und Wohnquartieren ließe sich bei dieser Technologie über lokale Energieversorger realisieren. Auch diese Speichertechnologie würden die Wertschöpfung in der Region belassen und wert-volle Arbeitsplätze, sowie regionale Steuereinnahmen generieren.

Neben kohlenstoff- und stickstoffbasierten Energiekreisläufen lässt sich mit Hilfe von Elektrolyseuren Wasserstoff herstellen. Der leicht flüchtige Wasserstoff kann energetisch und chemisch vielfältig eingesetzt werden. Eine Möglichkeit ist die direkte heiße Verbrennung von Wasserstoff mit Sauerstoff in Gasmotoren oder -turbinen. Der mittels kryogener Energiespeicherung erzeugte flüssige Sauerstoff lässt sich gut nutzen, um die den Anlagenwirkungsgrad zu erhöhen und unerwünschte Stickoxidemissionen zu vermeiden.

Eine weitere Alternative sind Brennstoffzellen. Dort reagieren Wasserstoff- und Sauerstoffatome unter Freisetzung von elektrischem Strom und Wärme bei einer kalten Verbrennung zu Wasser. Doch die heiße und kalte Verbrennung von Wasserstoff ist wirtschaftlich unattraktiv. Der teure Wasserstoff lässt sich in chemischen Prozessen als Grundstoff für höherwertige Chemikalien und für hochwertige Kohlenwasserstoffe nutzen. Die damit verbundene Wertschöpfung ist höher als bei der reinen Nutzung als Energiespeicher für die Verbrennung und ermöglicht der Chemieindustrie die für uns alle wichtige Entkopplung von fossilen Kohlenwasserstoffen.

In petrochemischen Anlagen wie der Raffinerie in Schwedt dient Wasserstoff aktuell als Grundstoff bei der Kraftstoffproduktion aus Mineralöl und Biomasse. In Verbindung mit Kohlendioxid lässt sich Wasserstoff zu synthetischen Gasen und Kraftstoffen umwandeln. Auf Basis dieser vorhandenen Anlagen in Schwedt kann mit überschaubarem technischem Aufwand und mit Hilfe von erneuerbaren Energien Kohlendioxid aus der Luft entnommen und Wasserstoff erzeugt werden. Im Anschluss ließen sich aus diesen Stoffen synthetische Kohlenwasserstoffe herstellen, welche einen umweltfreundlichen, nachhaltigen Kohlenwasserstoffkreislauf ermöglichen, ohne dass unsere Atmosphäre mit zusätzlichem Kohlendioxid belastet wird. Die regional erzeugten Kohlenwasserstoffe lassen sich wie bisher durch die bestehende Infrastruktur verteilen und längerfristig speichern. Die dafür notwendigen Investitionen würden sich in wenigen Jahren durch das hohe Innovationspotenzial, den damit einhergehenden technischen Vorsprung und das neu erschlossene Fachwissen mehr als bezahlt machen. Weitere positive Begleiterscheinungen wären der Zuwachs von Fachkräften, ein hohes internationales Prestige sowie steuerliche Mehreinnahmen über die Kommune bis hin zur Bundesrepublik Deutschland.

Für Pilotanlagen und Experimente ist keine Zeit mehr

Die Mineralölraffinerie in Schwedt, die Braunkohlekraftwerke Jänschwalde, Boxberg und Schwarze Pumpe, die Stahlwerke in Brandenburg (Havel), Hennigsdorf und Eisenhüttenstadt und das Chemiewerk in Schwarzheide sind als Großverbraucher bzw. Verarbeiter von Kohlenwasserstoffen besonders vom notwendigen Strukturwandel betroffen. Die aktuellen Veränderungen bringen unsere Regionen jedoch in eine günstige Ausgangslage für zukunftsträchtige Technologien, wenn die vorhandenen Anlagen weiterentwickelt und die Photovoltaik- und Windkrafterzeugungskapazitäten weiter ausgebaut werden.

Die Raffinerie in Schwedt bietet sich geradezu an, um auf Basis erneuerbarer Energien die Herstellung biobasierter und synthetischer Kohlenwasserstoffe voranzutreiben. Grundstoffe für die chemische Industrie, unter anderem für Berlin und Südbrandenburg, können durch die Raffinerie in Schwedt bereitgestellt werden. Synthetische Kraftstoffe lassen sich aus Schwedt über die Pipeline nach Seefeld in das dort liegende Tanklager verbringen, um beispielsweise den Flughafen Berlin-Brandenburg mit Kraftstoffen zu versorgen.

Wir haben keine Zeit für irrationale Entscheidungen!

Politisch wird die Umstellung von fossilen Energiespeichern auf Solarenergie lautstark gefordert, doch der Marktmechanismus durch Angebot und Nachfrage funktioniert bei wasserstoffbasierten Energieträgern wie Wasserstoff nicht, da es schlichtweg keinen Markt gibt. Es fehlen Erzeuger, Verteilungssysteme und Verbraucher. Erschwerend kommt hinzu, dass kostengünstige kohlenstoffbasierte Energieträger, insbesondere im Mobilitätssektor, steuerlich subventioniert werden und die Europäische Union mit ihren unterschiedlichen Interessensgruppen überkomplexe Rahmenbedingungen bei der Wasserstoffproduktion schafft.

Eine schnelle und effektive Lösung bietet der Einsatz von synthetischen Kohlenwasserstoffen, welche sich in der Raffinerie in Schwedt mit erneuerbaren Energien produzieren lassen. In Kombination mit den dort schon produzierten biobasierten Kohlenwasserstoffen ließe sich mit überschaubarem Aufwand die vorhandene Infrastruktur, Technik und das Fachwissen nutzen, um die Raffinerie in einem kurzen Zeitraum bei überschaubaren Investitionen weiterzuentwickeln. Der petrochemische Standort in Schwedt lässt sich, wenn auch aus der Not heraus, zu einem Vorreiter für den längst überfälligen Strukturwandel des Mineralölsektors machen.

Die technischen Anlagen und Systeme stehen bereit. Wir in der Uckermark wollen unsere Zukunft selbst gestalten. Nun brauchen wir den unbedingten politischen Willen und mutige rationale Entscheidungen. Packen wir es an!

Mit freundlichen Grüßen

Dr.-Ing. Ulrich Menter
Präsident
Unternehmervereinigung Uckermark e.V

Dr. Burkhardt Greiff
Präsident
Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V.
Sprecher der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin

Pressemitteilung als PDF

Foto: pixabay

Energiesparfarben – Fassaden, Wände und Dächer als aktive Klimaschützer

Das war das Thema für einen Vortrag, den Herr Detlef Steinert von der Firma SICC Coatings GmbH aus Berlin am 24. Mai 2022 im Industriemuseum Teltow gehalten hat.
Nach einer Corona-bedingten Unterbrechung seit November 2020 wurde damit die traditionsreiche Vortragsreihe des Vereins Industriemuseum Teltow und des Unternehmerverbandes Brandenburg-Berlin endlich fortgesetzt.

Die Firma SICCCoatings GmbH wurde 2003 in Berlin gegründet, die heutigen Markenrechte besitzt sie seit 2021. Unter dem Begriff „ClimateCoating“ entwickelt und produziert sie Farben in „Reflective Membrane Technology“. Die Firma ist ein führender Spezialanbieter für klimaaktive Beschichtungen mit den längsten Erfahrungen in allen Klimazonen und Anwendungsbereichen mit der reflektiven Membrantechnologie. Für die energiesparende Wirkung der Technologie wurde SICCCoatings u.a. im Jahr 2018 mit dem „German Innovation Award“ sowie in Singapur mit dem „Energy Efficience Award“ ausgezeichnet. SICCCoatings ist im Qualitäts- und Umweltmanagement nach DIN EN ISO 9001: 2015 und 14001.2015 zertifiziert.

Die reflektive Membrantechnologie
Das Geheimnis liegt in den speziell entwickelten Glaskeramik-Hohlkörperchen, welche ein Vakuum einschließen. Diese winzigen Kügelchen sind kombiniert mit einer extrem haftenden, speziell entwickelten Dispersion und ausgewählten Aktivatoren. Nach der Applikation bildet die Beschichtung eine sogenannte reflektive Membran aus. Diese besteht aus 50% Bubles und 50% spezialbindemittel in einer Stärke von ca. 0,3 mm. Alle Produkte sind wasserbasiert und lösemittelfrei. Die Hauptprodukte tragen das „Greenguard“- zertifikatin Gold.

Die Anwendung der Produkte
Auf der reflektiven Membrantechnologie werden speziell entwickelte Produkte für unterschiedliche Anwendungsfälle angeboten. Sie helfen auf physikalische Weise, Material- Energie und Arbeitskraftressourcen einzusparen. Durch die reflektive Membrantechnologie werden Baumaterialien nachhaltig geschützt, Werte für kommende Generationen erhalten und die Umwelt geschont. Ob zur Vermeidung von Schimmelpilzen in feuchten Räumen, für langfristig algenfreie Fassaden oder als Schutz vor der Aufheizung von Dächern – ClimateCoatings – Beschichtungen helfen Probleme zu lösen. Der überwiegende Teil der Produktion geht in den Export in 50 Länder, besonders wirksam ist die Anwendung in Ländern mit hohen Temperaturen Die Anwendungsbereiche sind: Fassaden, Dächer, Innenräume, Holzbauteile und Container sind die klassischen Anwendungsfälle. Ob im kühlen Norden, im heißen Süden oder im feuchten Osten, die physikalischen Wirkprinzipien der Beschichtungen sind in fast jeder Klimazone erfolgreich. 

Der Referent zeigte in seinem Vortrag die speziellen Bedingungen in den einzelnen Anwendungsbereichen und die zu erzielenden Ergebnisse. Die lebhafte Diskusion zeigte das Interesse der Zuhörer in dem voll besetzten Vortragsraum.

Kontakt: Detlef Steinert  SICCCoatings GmbH Berlin
E-Mail: info@sicc.de
Internet: www.ClimateCoating.com
Telefon: +49 (0) 30 500196-0

Text: Lothar Starke, Vorsitzender Industriemuseum Teltow
Foto: Industriemuseum Teltow

Wir begrüßen Kowerk – Agentur für Marken als neues Verbandsmitglied im UV BB

Hallo, wir sind kowerk. Wir sind Freunde von gutem Design, starken Marken und klaren Worten. Als Agentur mit dem Schwerpunkt Branding, Content und Web helfen wir Unternehmen dabei, Marken aufzubauen, zu schärfen und sichtbar zu machen.

Was bedeutet das konkret? Na, zum Beispiel, dass wir Markennamen und Kampagnen entwickeln. Diese lassen wir mit Fotos und Videos lebendig werden. Wir gestalten und füllen Webseiten sowie Blogs. Und damit diese leicht gefunden werden, bringen wir sie mit der richtigen SEO-Strategie und den passenden Inhalten bei Google nach ganz oben. Oft heißt unser Auftrag, Anliegen so zu vermitteln, dass sie gesehen und verstanden werden, und auch etwas bewirken. Und zwar bei Kunden, Mitarbeitenden, Interessenten und Partnern.

Immer mehr begleiten wir unsere Kunden auch bei dem wichtigen Thema Nachwuchs- und Fachkräftegewinnung. Klar, am besten ist immer noch in Verbindung aus online und offline Maßnahmen. Und so plakatieren wir große Werbeflächen und Busse oder gestalten Printanzeigen. Zeitgleich übersetzen wir das Ganze für Social Media. Wie funktioniert eine Stellenanzeige am besten bei Facebook und Instagram? Wie könnte eine Video-Ad aussehen? Auf diese Fragen finden wir die richtigen Antworten.

Kowerk haben wir 2014 mitten im schönen Potsdam gegründet. Meist arbeiten wir mit Unternehmen aus Potsdam, Brandenburg und Berlin zusammen. Wir freuen uns auf den Kontakt und gemeinsamen Austausch beim UVBB. Und wie immer gilt für uns: Mit Spaß an der Arbeit. Und Ernst bei der Sache.

Foto und Text: kowerk Markenagentur

3. Potsdamer Netzwerktag am 01.06.22 in der IHK Potsdam

Nach den erfolgreichen “Potsdamer Netzwerktagen” in 2019 und 2020 laden auch in diesem Jahr zahlreiche Potsdamer Netzwerke zum Kennenlernen und gemeinsamen Austausch ein!

Viele Unternehmer nutzen Netzwerke, um sich gegenseitig zu unterstützen und weiterzuentwickeln. Die Vielfalt ist groß – das Spektrum reicht von regionalen Gruppen bis zu bundesweiten Organisationen, von Netzwerken, die über Weiterempfehlung mehr Umsatz generieren, unternehmerische Ideen vermitteln, sich für das Gemeinwohl engagieren oder – als Einkaufsgemeinschaft – günstige Preise für ihre Mitglieder erzielen. Nur: Welches Netzwerk passt am besten zu mir? Womit erziele ich für meine Zwecke die größten Mehrwerte?

Eine Chance, dies ohne großen Recherche-Aufwand herauszufinden und gleich mit den Akteuren der verschiedenen Netzwerke ins Gespräch zu kommen, gibt es am Abend des 1. Juni 2022. In diesem Jahr ist die IHK Potsdam nicht nur Schirmherr und Veranstaltungsort, sondern auch Gastgeber der Veranstaltung. Darum finden sich alle weiteren Informationen und die Möglichkeit der Anmeldung auf der Webseite der IHK unter https://www.ihk-potsdam.de/system/vst/2365988?id=379543&terminId=650549

Wir freuen uns auf eine zahlreiche Teilnahme und einen erfolgreichen Austausch!

Foto: IHK Potsdam

Neues aus dem Industriemuseum

Das Industriemuseum ist für Besucher geöffnet!
Dienstag bis Sonnabend von 10:00 bis 16:00 Uhr

Wieder Vorträge im Industriemuseum
Die Corona- bedingte Zeit ohne Vorträge ist vorbei!

Dienstag den 24. Mai 2022 um 16:00 Uhr Vortrag
Thema: Energiesparfarben – Fassaden, Wände und Dächer als aktive Klimaschützer
Referent: Herr Detlef Steinert, SICC Coatings GmbH Berlin

Neues vom Industriemuseum

Amateurfunk und digitale Helfer
Den Lesern der Wocheninformation vom 25. August 2021 ist vielleicht noch der Beitrag mit
dem Thema „Amateurfunk und Digitalisierung im Industriemuseum“ in Erinnerung. Darin
ging es vor allem um den Einzug digitaler Komponenten und der entsprechenden Software
in die Amateurfunktechnik.

Heute soll es um einen der vielen kleinen „Helfer“ für den Funkamateur gehen, den es
ohne Entwicklung der Computertechnik nicht geben würde.
Da wären z.B. die Logbuchprogramme! Jeder Funkamateur führt ein Logbuch, in dem die
Funkverbindungen mit anderen Amateurfunkstationen mit Rufzeichen Empfangsqualität
(Rapport), Datum, Uhrzeit und weiteren Angaben festgehalten werden. Wie schon der
Name Logbuch vermuten lässt, handelt es sich dabei ursprünglich um eine schriftliche
Aufzeichnung auf Papier. Die Entwicklung der Computertechnik machte es möglich, diese
Aufzeichnung als digital gespeicherte „Akte“ in Form einer Datenbank zu speichern. Heute
werden für diesen Zweck eine ganze Palette von Programmen angeboten. Und diese
Programme werden von vielen Funkamateuren genutzt, bieten sie doch auch noch
zahlreiche Vorteile gegenüber dem herkömmlichen Logbuch. Die Aufzeichnungen können
in verschiedenen Sortierungen und Anzeigevarianten ausgedruckt werden.

Viel interessanter ist jedoch die Verknüpfung mit anderen Datenquellen, die entweder in
dem Programm vorhanden sind oder auch jederzeit aktuell online aus dem Internet
„geholt“ werden. So sind schon nach Eingeben der ersten Zeichen des Rufzeichens
Informationen zum Standort der Gegenstelle abrufbar (Land oder auch Region in einem
Land). Es wird auch auf der Weltkarte angezeigt, wo die Station ungefähr liegt und ob dort
Tag oder Nacht ist oder vielleicht gerade die Sonne aufgeht und man dem Funkpartner am
besten mit einem „Guten Morgen“ begrüßt. Außerdem haben diese Programme
„blitzschnell“ die Informationen parat, ob und wann man mit der Station schon eine
Funkverbindung (QSO) hatte oder auch, ob es sich um ein seltenes Land handelt, mit dem
man noch keine Verbindung hatte oder dieses QSO zumindest auf dem aktuell genutzten
Amateurfunkband das erste ist. Man sieht schon an den aufgelisteten Vorteilen, dass sich diese Aufzählung sicher noch fortsetzen ließe!

Ein spezielles Einsatzgebiet der Logbuchprogramme sind die Amateurfunkwettbewerbe,
die sogenannten Conteste. Dort wird die Möglichkeit geschätzt, die Zeitangabe des QSO
gleich automatisch von der Computeruhr zu übernehmen. Die je nach Wettbewerb
festgelegten Kriterien für den Wettbewerb werden vom Programm als Multiplikator-,
Entfernungs- und Punkteberechnung dem Funkamateur automatisch angezeigt. Nach dem
Wettbewerb wird dann das sogenannte Contest-Log als Datei zur Auswertung an den
Contestveranstalter gesendet.
Wie in anderen Bereichen gibt es hierbei auch verschiedene Datenformate, die vom
Veranstalter vorgegeben werden. Zum Glück gibt es dafür aber wiederum
Konvertierungsprogramme, die die Logdateien in das gewünschte Format umwandeln. Die
speziellen Versionen der Logbuchprogramme für Conteste haben oft diese
Konvertierungsmöglichkeiten auch schon implementiert.
Für den Veranstalter vereinfacht sich der Aufwand für die Auswertung des
Funkwettbewerbs durch die Nutzung der digitalen Logdateien enorm.
Musste früher manuell der Logeintrag der Gegenstelle für die Richtigkeit jeder
Logbucheintragung ermittelt werden, übernimmt das heute eine entsprechende
Datenbank, die vorher mit den Logs aller Teilnehmer „gefüttert“ wird.

Das Contest-Log kann natürlich auch vom Funkamateur in das eigene Logbuchprogramm
durch Logdatenimport der Datei übernommen werden.
So wie für den Contest können aus den Log-Daten auch allgemein bei Bedarf die
Informationen für das „Ausfüllen“ sogenannter QSL-Karten (Bestätigung für eine
Funkverbindung) entnommen werden.
Viele Funkamateure drucken dann die Informationen auf Etiketten, die sie auf die QSLKarte kleben. Man kann aber auch schon die Log-Dateien zu einem entsprechenden
Anbieter (z.B. QSL-Service des DARC) hochladen, der daraus mit dem ebenfalls
hochgeladenen Foto für die Vorderseite der QSL-Karte die Karten komplett druckt und
gleich zum Versand an die QSL-Vermittlung des Amateurfunkclubs gibt.

Zum Thema „Amateurfunkwettbewerb“ und „QSL-Karte“ können weitere Informationen bei
Wikipedia „nachgeschlagen“ werden! – Die Reihe wird fortgesetzt!

Bei weiterem Interesse an dem Thema oder auch allgemein am Amateurfunk können wir
empfehlen, beim nächsten Museumstag einfach mal bei den Amateurfunkern im IMT
vorbeizukommen!

Wolfgang Riegel
DL2ROD OV Y11

Lothar Starke
Vorsitzender
Verein Industriemuseum Region Teltow e.V.
www.imt-museum.de
e-mail: imt-museum@t-online.de

Foto und Text: Industriemuseum

PM: Die Fachkräftelücke weitet sich aus – Unternehmen fordern wirksame Strategien 

4. Ostdeutscher Unternehmertag 2022: Wie finden und binden ostdeutsche Unternehmen passende Mitarbeiter?

Mit der Lockerung der Corona-Maßnahmen wird auch der Fachkräftemangel in den Unternehmen immer deutlicher als Bremsklotz spürbar. Zwar erschweren gestörte Lieferketten und die im Gefolge des Überfalls Russlands auf die Ukraine ausgelöste schwere Krise die wirtschaftliche Tätigkeit enorm. Doch zugleich liegen die Zahlen offener Stellen für qualifizierte Fachkräfte in wichtigen Branchen stark über dem Potenzial an dafür in Frage kommenden Arbeitslosen. Wie das Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA) beim Institut der deutschen Wirtschaft mitteilt, lag die Zahl arbeitsloser Fachkräfte mit einer formalen Qualifikation wie einer Ausbildung oder einem Studium bereits im Dezember 2021 wieder unter einer Million, dem Stand vor der Corona-Pandemie. Fachkräfteengpässe sind deutlich spürbar: Die Fachkräftelücke, also die Zahl der offenen Stellen, für die es rechnerisch bundesweit keine passend qualifizierten Arbeitslosen gibt, hat sich im Jahresverlauf 2021 mehr als verdoppelt. Besonders ausgeprägt ist dies bei Fachkräften mit abgeschlossener Berufsausbildung, wo der saisonbereinigte Wert im Dezember 2021 rund 124 Prozent über dem Wert der Fachkräftelücke im Januar 2021 lag. Alle Berufsbereiche sind von diesen Engpässen betroffen.

„Die klein- und mittelständisch geprägte ostdeutsche Wirtschaft trifft dieses gesamtdeutsche Phänomen besonders hart“, urteilt Dr. Burkhardt Greiff, Präsident des Unternehmerverbands Brandenburg-Berlin und Sprecher der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin. „In den sich jetzt abzeichnenden, politisch gewollten Umstellungen hin zu mehr Nachhaltigkeit, Klimaneutralität und mehr Unabhängigkeit von außenpolitischen Risiken haben gerade diese Unternehmen es besonders schwer. Sie können die dringend notwendige Verjüngung und Kompetenzverbesserung durch neues Personal im Wettbewerb mit Großunternehmen und großen Mittelständlern in den alten Bundesländern zu selten über höhere Gehälter oder bessere Lebensqualität gewinnen. Es ist sinnlos, sie dafür einfach nur zu kritisieren. Wir brauchen Lösungen, die greifen – und das jetzt!“

Folgerichtig lautet beim 4. Ostdeutschen Unternehmertages am 8. September 2022 das Thema: Fachkräftemangel trotz Digitalisierung und Corona-Pandemie – Wie ostdeutsche Unternehmen passende Mitarbeiter finden und binden.

Wie bei den vorangegangenen Ostdeutschen Unternehmertagen gibt es ein hochkarätig besetztes Vortragsprogramm und kontroverse Diskussionsrunden mit Politikern, Experten und Unternehmensvertretern. Erwartet werden Brandenburgs Ministerpräsent Dr. Dietmar Woidke, der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Staatsminister Karsten Schneider, sowie der Staatssekretär im Bundesministerium für Arbeit und Soziales, Dr. Rolf Schmachtenberg. Dirk Werner, Leiter des KOFA, wird zum Auftakt die Fachkräftesituation, Perspektiven und Handlungsmöglichkeiten für die Unternehmen darstellen. Ramona Schröder, Chefin der Regionaldirektion Berlin-Brandenburg der Bundesagentur für Arbeit, widmet sich in ihrer Keynote der Situation im Wirtschaftsraum der Hauptstadtregion. In Foren, an denen u. a. der brandenburgische Wirtschaftsminister Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, der Vorstandsvorsitzende der Investitionsbank Brandenburg, Tillmann Stenger, Prof. Oliver Günther, Präsident der Universität Potsdam, und Prof. Dr.-Ing. Michael Hübner, Vizepräsident der BTU Cottbus-Senftenberg, teilnehmen, wird dies vertieft und über Auswege debattiert. An Diskussionsstoff mangelt es nicht. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Digitalisierung, die zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit unverzichtbar und mit erheblichen Investitionen in Fachkräfte und Technik verbunden ist. Auch hier konstatiert das KOFA eine Zunahme der Fachkräftelücke: Seit Januar 2021 ist diese kontinuierlich gestiegen und war im Oktober 2021 mit ca. 28.700 fehlenden Fachkräften höher als je zuvor. Bei Expertinnen und Experten für Informatik konnten mehr als 80 Prozent der offenen Stellen nicht besetzt werden, gefolgt von Softwareentwicklern und Wirtschaftsinformatikern. 

Es gilt, Lösungen für die ostdeutschen Unternehmen zu finden. „Auch nach drei Jahrzehnten deutsche Einheit unterscheiden sich die Wirtschaftsräume Ost und West deutlich, deshalb laden wir zu diesem Forum ein“, bekräftigt Dr. Greiff. „Wir bündeln die Interessen und Kräfte, wir arbeiten die Forderungen heraus, die das Wirtschaftsgebiet Ost im bundesdeutschen Aufholprozess voranbringen – immer mit einem starken Praxisbezug!“ Eine Ausstellung mit Best-Practice-Beispielen begleitet den Ostdeutschen Unternehmertag. 

Veranstalter ist die comprend GmbH, Mitveranstalter sind der Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V. und die Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin. Die IKK classic, die Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) und die SIGNAL IDUNA engagieren sich als Leading Partner. 

Unterstützer sind der Unternehmerverband Sachsen, das Innovationsforum Ost, SIBB, IBWF – Das Netzwerk für Mittelstandsberater, media:net, der Handwerkskammertag Land Brandenburg, die Brandenburgische Ingenieurkammer(BBIK), INFRANEU und BNI. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz ist wegen der Schirmherrschaft angefragt. 

Der 4. Ostdeutsche Unternehmertag findet am 8. September 2022 von 10 bis 18 Uhr im Kongresshotel am Templiner See in Potsdam statt.

Kontakt:
Michael Schulze
Geschäftsführer comprend GmbH
Tel. +49 331 58115800
mobil: +49 152 31061207
E-Mail: michael.schulze@comprend.de

www.ostdeutscherunternehmertag.de

Pressemitteilung als pdf

Flyer zum 4. OUT

Foto: pixabay