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Für Deutschlands erstes Net Zero Valley in der Lausitz

Für Deutschlands erstes Net Zero Valley in der Lausitz

Lausitzer Interessenvertreter der Wirtschaft begrüßen den frisch verabschiedeten EU-Rahmen zur Umsetzung des European Green Deal

In einem breiten Bekenntnis begrüßen wir Interessenvertreter der Lausitzer Wirtschaft das durch die EU frisch verabschiedete „Netto-Null-Industriegesetz“ (Net Zero Industry Act). Als Rahmensetzung für den European Green Deal ermöglicht es den Mitgliedsstaaten schnelle Genehmigungsverfahren und besondere Rahmenbedingungen beim Aufbau von Null-Emissionstechnologien. Insbesondere in sogenannten „Net Zero Valleys“ sollen dafür strukturell und finanziell besonders günstige Voraussetzungen entstehen. Sie reichen bis zur Markterschließung für Unternehmen und zur Stärkung regionaler Wirtschaftskreisläufe. Hier kann ein vereinfachtes Regelungsumfeld die Entbürokratisierung voranbringen, wenn es gelingt, die Deregulierung von der EU-Ebene durch Harmonisierung der korrespondierenden Bundes-, Landes- und Kommunalregelungen bis auf die regionale Ebene umzusetzen und so die gewünschten Beschleunigungseffekte zu erzielen.

Die Lausitz ist wie gemacht für ein solches „grünes Tal“ der Möglichkeiten. Unter den 41 Kohle- und Energieregionen Europas kommt der Lausitz eine besondere Verantwortung zu – denn hier vollzieht sich der Wandel von einer fossil geprägten hin zur grünen Energie- und Technologieregion mit großer Dynamik und einem einzigartigen finanziellen Engagement durch Länder, Bund und EU. Eine Verantwortung, der die Lausitz als erstes Net Zero Valley Deutschlands umso besser gerecht werden kann.

Dr. Christian Ehler: Strategischer Schulterschluss/ Wirtschaft früh eingestiegen
Deshalb haben wir damit verbundene Chancen in Brüssel frühzeitig ausgelotet. Brandenburgs EU-Abgeordneter Dr. Christian Ehler betont als zuständiger Berichterstatter für das Gesetz das Engagement aus der Region: „Es ist beeindruckend, wie sich die Lausitz proaktiv auf den Weg macht. Die Kommunen der Lausitzrunde haben in dieser Woche direkt in Brüssel ein starkes Signal gesetzt. Die Wirtschaft ist ebenso früh in Gespräche eingestiegen und vervollständigt den strategischen Schulterschluss der Region für ein Net Zero Valley in der Lausitz. Diese Dynamik und Breite ist einzigartig.“

Dabei sehen wir für die Lausitz große Chancen über den Kern des Gesetzes hinaus. Denn es beinhaltet auch neue Instrumente zur passgerechten Fachkräftesicherung, wie die besondere Förderung von beruflichen Kompetenzen für Nullemissionstechnologien. Eine Net Zero Academy in der Lausitz kann bestehende und geplante Potenziale in „erneuerbaren“ Jobs und ihrem Umfeld stärken oder bündeln. Das schafft gleichzeitig Effekte für Image und Zuzug. Die logische Konsequenz wäre zudem, Verwaltungs- und Planungsprozesse in der Lausitz für schnelle und unkomplizierte Verfahren sowie den wirtschaftlichen und sozialen Aufbruch vorzubereiten. Eine modellhafte Digitalisierung von Prozessen in Verwaltungen, Wirtschaftskammern aber auch Unternehmen mit Hilfe von KI kann die Lausitz dafür rechtzeitig ertüchtigen und bereits heute spürbare Engpässe und Defizite überwinden. Insgesamt können so vielfältige Synergieeffekte für regionale Unternehmen und die Bevölkerung entstehen – das stärkt letztendlich auch ein demokratisches Miteinander.

Sowohl Kommunen als auch Wirtschaft haben sich in gemeinsamen Positionierungen einen Modellstatus für die Lausitz gewünscht. Inzwischen sind hier in verschiedenen Technologie- und Kompetenzbereichen die Voraussetzungen geschaffen. Die EU stellt nun den passenden Rahmen zur Verfügung. Gemeinsam mit Kommunen, Ländern und Bund möchten wir die Lausitz mit neuer Kraft und neuem Stolz zur faktisch untersetzen Modellregion Europas für Klimaschutz, Wachstum und Strukturwandel gestalten: zum ersten Net Zero Valley Deutschlands.

Tim Berndt (Wirtschaftsinitiative Lausitz)
Manja Bonin (Handwerkskammer Cottbus)
Ralf Henkler (BVMW Brandenburg Süd-Ost)
Marion Hirche (BWA Cottbus-Lausitz)
Lars Katzmarek (Pro Lausitz)
Roland Peine (Unternehmerverband Brandenburg-Berlin)
Lukas Rohleder (IHK Dresden)
Wilfried Rosenberg (BVMW Oberlausitz)
Lars Schaller (UV Sachsen)
Laura Staudacher (Junge Lausitz)
Jens Warnken (IHK Cottbus)

Zum Hintergrund: Am 22. Februar 2024 wurde im EU-Parlament der sogenannte Net Zero Industry Act (NZIA) gemeinsam mit der strategischen Austausch- und Investitionsplattform STEP beschlossen. Der NZIA soll den EU-Mitgliedsstaaten als Rahmensetzung zum European Green Deal vor allem schnelle Genehmigungsverfahren für Nullemissionstechnologien und die Herausbildung entsprechender Kompetenzen ermöglichen. In sogenannten Net Zero Valleys, die mittels verbindlicher Pläne zu untersetzen sind, gelten besondere Rahmenbedingungen u.a. mit besserem Zugang zu Förderkulissen und besonderer Unterstützung der Kommunen und Unternehmen vor Ort. Mit der „Strategische Technologien für Europa Plattform“ (STEP) wird gleichzeitig ein Finanzrahmen geschaffen, der sämtliche im Net Zero Industry Act aufgelisteten Technologien inklusive aller Vorprodukte durch Europäische Fonds oder durch regionale Fördermittel (EFRE, ESF+, JTF etc.) förderfähig macht. Der Net Zero Industry Act ist von der Handschrift des zuständigen Berichterstatters und Brandenburger EU-Abgeordneten Dr. Christian Ehler geprägt.

Die vollständige Liste des NZIA umfasst die folgenden Nullemissionstechnologien:
– Solartechnologien
– Onshore-Windenergie und erneuerbare Offshore-Technologien
– Batterie- und Energiespeichertechnologien
– Wärmepumpen und geothermische Energietechnologien
– Wasserstofftechnologien
– Nachhaltige Biogas- und Biomethan-Technologien
– Technologien für Kohlenstoffabscheidung, -nutzung, -speicherung
und -transport
– Kernspaltungsenergietechnologien
– Nachhaltige alternative Kraftstofftechnologien
– Osmotische Energietechnologien
– Wasserkrafttechnologien
– Umgebungsenergietechnologien
– Biomassebasierte Energietechnologien
– Deponiegastechnologien
– Gastechnologien für Kläranlagen
– Wärmeenergietechnologien
– Energiesystembezogene Energieeffizienztechnologien
– Technologien für erneuerbare Kraftstoffe nicht biologischen Ursprungs
– Technologien zur Herstellung von Biomaterialien, einschließlich biobasierter
Chemie-Technologien
– Andere nachhaltige Antriebstechnologien für Transport

Foto: Unterzeichner der gemeinsamen Erklärung der Lausitzer Wirtschaftsverbände mit Dr. Christian Ehler (MdEP) am Dock 3 Lausitz/ Industriepark Schwarze Pumpe – v.l.n.r. Tim Berndt (WIL e.V.), Dr. Christian Ehler, Roland Peine (UVBB), Lars Katzmarek (Pro Lausitz e.V.), Marion Hirche (BWA), Ralf Henkler (BVMW)  Foto: Jörg Tudyka

Im Auftrag der
Lausitzer Interessensvertreter der Wirtschaft

& der
Lausitz Marketing AG

Mit freundlichen Grüßen
Jörg  Tudyka
Tudyka.PR
Unternehmenskommunikation
Postadresse:
Kiefernstr. 15a
03048 Cottbus
Tel: 0049 355 86688164
mail@tudyka-pr.de
www.tudyka-pr.de

Wir begrüßen SMAGE GmbH als neues Verbandsmitglied im UVBB

SMAGE Gebäudetechnik – innovative Sicherheitslösungen

Willkommen in der Zukunft der Gebäudetechnik! Unsere integrierten smarten Sicherheitslösungen bringen Innovation und Effizienz in Ihr Unternehmen. Wir glauben, dass Gebäudetechnik mehr sein kann als nur Einzelkomponenten. Sie kann nahtlos ineinandergreifen, um Ihr Gebäude zu optimieren.

Smarte Gebäudetechnik – Modernste Alarmsysteme, Videoüberwachungstechnik, Schließanlagen und Zugangskontrollsysteme

Ob Gefahrenmeldeanlage, Videoüberwachung, Schließanlage oder Zutrittskontrolle – Vertrauen Sie auf unsere Erfahrung und Expertise, um die Sicherheit und Effizienz Ihres Gebäudes zu optimieren und die individuellen Anforderungen Ihrer Einrichtung zu erfüllen. Die SMAGE GmbH ist Ihr zuverlässiger Partner für ganzheitliche Sicherheitslösungen in und an Gebäuden.

Unsere Kunden sind vielfältig – Wir haben die Lösungen für Ihren individuellen Gebäudeschutz

Unsere branchenübergreifende Expertise ermöglicht es uns, in verschiedenen Bereichen tätig zu sein, darunter Bürogebäude, Industrieanlagen, Wohnanlagen und vieles mehr. Unabhängig von Ihrer Branche sind wir Ihr verlässlicher Partner für smarte Sicherheitstechnik in Gebäuden.

Unser Service für Sie

Ihre Sicherheit liegt uns am Herzen, und unser Ziel ist es, Ihnen den Schutz zu bieten, den Sie verdienen. Wir verstehen, dass Ihre Sicherheit und der Schutz Ihres Gebäudes oberste Priorität haben. Unser engagiertes Team der SMAGE GmbH ist Ihr Partner, um Ihnen maßgeschneiderte Lösungen für Ihre Sicherheitsbedürfnisse anzubieten. Mit jahrelanger Erfahrung in der Sicherheitstechnik und einer breiten Palette von hochwertigen Produkten und Dienstleistungen sind wir stets für Sie da.

Kontaktieren Sie uns noch heute, um mehr über unsere Dienstleistungen und Angebote zu erfahren oder für eine unverbindliche Bedarfsanalyse. Wir sind bereit, Ihr Gebäude zu schützen und Ihnen ein sorgenfreies Gefühl zu geben.

Wir freuen uns darauf, Ihnen bei der Sicherung Ihres Gebäudes zu helfen.

SMAGE GmbH
info@smage.eu
+49 33203 699292
Fahrenheitstrasse 19
14532 Kleinmachnow
www.smage.eu

Foto und Text: SMAGE GmbH

Potsdamer Gespräche vom 20.02.24

Am 20. Februar 2024 hatte der UVBB zu den ersten Potsdamer Gesprächen in diesem Jahr geladen! Wie in unserem letzten Newsletter angekündigt, sollte dieses Treffen genutzt werden, um eines der wichtigen Themen des Jahres anzusprechen.

Nach der Begrüßung durch unseren Vizepräsidenten Nico Danneberg und einer kurzen Vorstellungsrunde, gab uns der DIGITALGESELLSCHAFTER Frank Richter einen Überblick zum Thema „Barrierefreiheit“ und die anstehenden gesetzlichen Änderungen, die alle Unternehmer*innen betreffen werden! Zusammen mit seinem Partner Marco Hoyer von der LiquiNUX Software GmbH wird er unseren Mitgliedern weitere Informationsangebote unterbreiten. Ein erstes Webinar ist für 7. März geplant!

Im Anschluss nutzen die Teilnehmenden die Gelegenheit, um bei einem Imbiss den Input zu besprechen und das Netzwerk zu pflegen.

Wir danken unseren Gastgebern, Andreas Lamm und Celina Hönes von der BARMER in Potsdam, für die wie immer sehr Betreuung und freuen uns, Sie bereits heute für die nächsten Potsdamer Gespräche am 16. April 2024 einladen zu können!

Foto und Text: Nico Danneberg

Neues aus dem Industriemuseum Region Teltow e.V.

 Unterstützung von Piloten bei Gefährdungssituationen

Das war das Thema für einen Vortrag, den Herr Prof. Dr. Ing. Wolfgang Rüther-Kindel von der
Technischen Hochschule Wildau, Fachbereich Luftfahrttechnik, am 13. Februar 2024 im Industriemuseum Teltow gehalten hat.

Der Vortrag erfolgte im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltungen des Vereins Industriemuseum Region Teltow e.V. und des Unternehmerverbandes Brandenburg – Berlin e.V.

Die Technische Hochschule Wildau
Die Technische Hochschule Wildau verfügt über zwei Fachbereiche:
den Fachbereich Ingenieur- und Naturwissenschaften mit den Studiengängen
*Automatisierungstechnik
* Biosystemtechnik/ Bioinformatik
* Logistik
*Luftfahrttechnik/ Luftfahrtmanagement
* Physikalische Technologien/ Energiesysteme
* Telematik
* Verkehrstechnik
* Wirtschaftsingenieurwesen
* Automatisierte Energiesysteme
* Maschinenbau
* Photonik
* Technical Management

den Fachbereich Wirtschaft, Informatik, Recht mit den Studiengängen
* Wirtschaftsinformatik
* Betriebswirtschaftslehre
* European Business Management
* Wirtschaft und Recht

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Foto und Text: Industriemuseum Region Teltow e.V.

Positionspapier “Modellregion Lausitz” der Lausitzer Wirtschaftsverbände

Derzeit kursieren viele Appelle an die Politik, wie die Strukturentwicklung der Lausitz im Zuge des Kohleausstiegs schneller und erfolgreich gestaltet werden kann. Ein Text dazu, gewichtig, weil von praxiserfahrenen Machern verfasst, heißt Positionspapier „Modellregion Lausitz“. Es wurde im September 2023 von mehreren regionalen Unternehmerverbänden veröffentlicht. Diese Verbände repräsentieren überwiegend die mittelständische Wirtschaft – das heißt, die Haupt-Arbeitgeber und -Steuerzahler der Lausitz. „Die Botschaft …  – es gibt unterschiedliche Unternehmerverbände, aber wir stehen zusammen und sind stark“, heißt es in einer Erklärung der Verfasser.

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Foto: pixabay
Text: Wochenkurier

24. Brandenburger Energietag am 23.05.24 an der BTU Cottbus-Senftenberg

24. Brandenburger Energietag
Wärmewende in Brandenburg – Chancen und Lösungen

Der Brandenburger Energietag, das traditionelle Treffen der Brandenburger Energiewirtschaft und der an Energiethemen interessierten Unternehmen und Institutionen findet in diesem Jahr unter dem Motto „Wärmewende in Brandenburg – Chancen und Lösungen“ statt.

Merken Sie sich bereits jetzt den Termin vor, um sich zum Thema Wärmewende zu informieren, zu diskutieren und austauschen zu können:

23. Mai 2024, 10 bis 16 Uhr
Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg
Zentralcampus Cottbus, Konrad-Wachsmann-Allee 3, 03046 Cottbus

Im energiepolitisch geprägten Vormittagsprogramm erwarten Sie Impulsreferate vom Wirtschaftsminister Prof. Dr.-Ing. Jörg Steinbach, vom Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz Michael Kellner sowie vom Staatssekretär des Brandenburger Infrastrukturministeriums, Uwe Schüler. Eine hochkarätig besetzte Podiumsdiskussion im Anschluss diskutiert die Frage „Wie kann die Wärmewende in Brandenburg gelingen?“

Die drei parallel stattfindenden Fachforen am Nachmittag thematisieren:
– Forum 1 Stand der kommunalen Wärmeplanung
– Forum 2 Innovative Technologien zur Umsetzung der Wärmewende
– Forum 3 Förderungen und Lösungen zur Energieeffizienz

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter www.b-tu.de/energietag. Zur Öffnung des Anmeldeportals erhalten Sie eine Einladung mit detaillierten Informationen zum Brandenburger Energietag.

Interessierte Aussteller können einen (kostenpflichtigen) Stand in der begleitenden Fachausstellung mit einer formlosen Mail an energietag+ausstellung@b-tu.de reservieren und erhalten dann zeitnah eine Rückmeldung. Der Ausrichter des Energietages, das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Energie des Landes Brandenburg, sowie die Mitveranstalter, die BTU Cottbus-Senftenberg, die Landesarbeitsgemeinschaft der Industrie- und Handelskammern des Landes Brandenburg und das Cluster Energietechnik Berlin-Brandenburg der WFBB GmbH freuen sich auf Ihre Teilnahme!

Freundliche Grüße
Katrin Erb
Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg
Abteilung Wissens- und Technologietransfer
Leiterin
Hauptgebäude (HG), Raum 2.41
Platz der deutschen Einheit 1
03046 Cottbus

katrin.erb@b-tu.de
www.b-tu.de/transfer
www.b-tu.de/energietag

Foto und Text: Brandenburgische Technische Universität Cottbus-Senftenberg

Veranstaltung “Frauen auf dem Weg” am 14.03.24

Frauen auf dem Weg 2024: Mut. Macht. Zukunft.

Im Rahmen der Brandenburgischen Frauenwochen findet am 14. März 2024 von 15 bis 19 Uhr die Veranstaltung „Frauen auf dem Weg“ in der IHK Potsdam statt. Ganz nach dem Motto „Dit könn´ wa besser! – Frauen machen Zukunft“ laden wir alle Interessenten, Frauen, Gründerinnen und Unternehmerinnen zu einem Fachaustausch ein. Ziel der Veranstaltung ist es, Mut zu machen, die eigene Idee umzusetzen, voneinander zu lernen und sich zu vernetzen. Freuen Sie sich auf eine Veranstaltung voller Weggabelungen mit inspirierenden Gründungs- und Karrieregeschichten, Vorträgen, Talkrunden und Workshops. Mit dabei sind u. a. vier Gründerinnen, die in einem Talk ihren Weg zum eigenen Unternehmen vorstellen. Ebenso werden wir u. a. mit der Landesgleichstellungsbeauftragten über die Themen „Frauen und Wirtschaft“ diskutieren. Zwischendurch und danach besteht die Möglichkeit zum Kennenlernen und Netzwerken. Während der Veranstaltung und in den Pausen stellen sich Gründerinnen aus dem Lotsendienst und von Social Impact vor und beantworten gerne Ihre Fragen. Die Veranstalter stehen für individuelle Gespräche ebenfalls zur Verfügung. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Partner der Veranstaltung sind u. a. die Wirtschaftsförderung Potsdam, die IHK Potsdam, die Handwerkskammer Potsdam, Social Impact, die WFBB, der Lotsendienst Potsdam und Potsdam-Mittelmark, das Autonome Frauenzentrum Potsdam sowie der Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg.

Programm

Informationen & Anmeldung

Foto und Text: Landeshauptstadt Potsdam, Wirtschaftsförderung

Wir begrüßen CCDM GmbH als neues Verbandsmitglied im UVBB

CCDM GmbH – Ihr digitaler Partner für Suchmaschinenoptimierung

Es ist uns eine Freude, als neues Mitglied des UV-BB begrüßt zu werden. Die CCDM GmbH blickt auf 15 Jahre Erfolgsgeschichte im Bereich des digitalen Marketings und der Suchmaschinenoptimierung (SEO) zurück. Als dynamische Agentur für digitale Medien und Kommunikation mit Sitz in Potsdam sind wir darauf spezialisiert, die Internetpräsenz von Unternehmen zu stärken und erfolgreich zu positionieren.

Suchmaschinenoptimierung – Unser Aushängeschild
Das Herzstück unserer Agentur ist die Suchmaschinenoptimierung (SEO). In der heutigen Zeit ist Sichtbarkeit gleichbedeutend mit Erfolg, und genau hier setzen wir an. Unsere SEO-Experten nutzen neueste Technologien und bewährte Strategien, um Websites nicht nur in den Suchergebnissen ganz nach oben zu bringen, sondern auch genau die ideale Zielgruppe zu erreichen. Von Keyword-Recherche und On-Page-Optimierung bis hin zu lokal orientiertem SEO – wir decken alle Aspekte ab.

Lokales SEO ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Strategie, besonders für Unternehmen, die eine starke lokale Präsenz aufbauen möchten. Durch die Optimierung Ihres Online-Auftritts, helfen wir, in Ihrer Region besser sichtbar zu sein, was zu erhöhtem Kundenverkehr und verstärkter lokaler Markenbekanntheit führt. Wir erhöhen die Chance, dass Kunden in Ihrer Nähe Sie finden und wählen.

Mehr als nur SEO
Unsere Dienstleistungen umfassen ein breites Spektrum, um alle Ihre digitalen Bedürfnisse zu erfüllen.

– Umfassende Analyse und Strategieberatung
– Suchmaschinenfreundliches Webdesign und -entwicklung
– Content-Erstellung und Social Media Marketing

Wir machen Unternehmen Online erfolgreich!
Unser exklusives Angebot für Mitglieder des Unternehmerverbandes
Als Willkommensgruß für unsere neue Partnerschaft mit dem UV-BB bieten wir allen Mitgliedern einen kostenlosen SEO-Quick-Check an. Dieser Check bietet Ihnen einen ersten Einblick, wie gut Ihre Website derzeit in Suchmaschinen abschneidet und wo es Potenzial für Verbesserungen gibt.

Kontaktieren Sie uns! Möchten Sie mehr erfahren? Dann kontaktieren Sie uns direkt unter 0331 58 16 490 bzw. info@ccdm.de.

Wir freuen uns darauf, Sie und Ihr Unternehmen in der digitalen Welt voranzubringen!

Foto und Text: Matthias Gehrmann, CCDM

PM: Transformation mit der Brechstange funktioniert nicht…

Transformation mit der Brechstange funktioniert nicht – die Summe der Belastungen und Zumutungen durch die Ampel-Regierung für Wirtschaft und Bürger ist zu hoch

Was die Wirtschaft jetzt erwartet

Als Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V. und Mitglied der Interessengemeinschaft Ostdeutscher Unternehmensverbände sind wir uns einig mit der Analyse der Probleme und den Forderungen von Landwirten und vielen weiteren Branchen­verbänden. Wie oft muss es noch wiederholt werden, bis man es in der Politik versteht. Es geht längst um deutlich mehr als um die Steuern für den Diesel der Landwirte. Das Maß ist voll und das meinen nicht nur die Landwirte, die mit Speditionen und Handwerkern nicht aus Langeweile auf die Straße gehen. Sie kämpfen auch nicht für höhere Löhne. Sie wollen einfach nur ein RESET auf Herbst 2023, um dann mit Fachleuten über planbare Veränderungen zu reden.

Gerade für Ostdeutschland gilt: Es geht den Unternehmerinnen und Unternehmern die Luft aus. Die eventuell (noch) vorhandene Gelassenheit westdeutscher Unternehmen mit Rücklagen, die sie noch einige weitere Jahre überstehen lassen würden, ist bei den wenigsten heimischen Firmen­inhabern vorhanden. 30 Jahre nach der Wende sehen Ostdeutsche ihren mühsam erarbei­te­­ten kleinen Wohlstand gefährdet. Insolventen Unternehmern hilft der Staat wenig, den zwangs­läufig damit produzierten Arbeitslosen eher, wenn man sich das dann noch leisten kann. Anträge auf Kurzarbeit werden aktuell schon – wie zu vermuten ist – auf Grund leerer Kassen mehrheitlich abgelehnt. Der plötzliche Perspektivwechsel beim Thema Bürgergeld kommt wohl ebenso nicht zustande, weil man nun doch den Leistungsgedanken fördern will, sondern weil mit Leistungs­kürzungen Milliarden an Einsparungen im Haushalt verbunden sind.

Drei Jahre Dauerkrise sowie zusätzlich ideologiegetriebene Transformationsvorgaben, eine immer weiter ausufernde Bürokratie und Regulierungswut der Politik bei gleichzeitigem Personalmangel treiben die Leistungsträger dieser Gesellschaft – Arbeitgeber wie auch Arbeitnehmer – an die Grenzen der Belastbarkeit. Diese Grenzen sehen wir auch in Politik und Verwaltung erreicht. Eine Bewältigung von Krisen und eine Transformation von Gesellschaft und Wirtschaft braucht Fachkompetenz sowie machbare, praxisnahe Schritte, die alle zu leisten im Stande sind. Handwerker, Landwirte und auch die Bürger sind bereit für Veränderung, aber nicht nach dem Prinzip, schnell eine neue und vorgeschriebene Software aufspielen und fertig. Veränderung braucht planbare Zeit und keine Keule von oben. Die Reaktionen darauf sind an den Wahlumfragen sichtbar.

Was die Wirtschaft jetzt erwartet, ist:
01. Einsicht und Verstehen wollen, dass das Maß voll ist
02. Rückkehr zur Anerkennung von Leistung und Unterstützung der Leistungsträger
03. Rückkehr zum Verständnis zur Rolle der Wirtschaft und von Arbeit als Grundlage des Wohlstandes
04. Anerkennung der Rolle des Mittelstandes für einen Großteil der Arbeits- und Ausbildungsplätze und der Steuereinnahmen
05. Rückkehr zur Anerkennung der Tatsache, dass der Staat nicht der bessere Unternehmer ist
06. Abkehr von der Übergriffigkeit und Regulierungswut durch Politik und Verwaltung
07. Aussetzen und/oder Verschieben aller neuer Belastungen, die nichts zur Wertschöpfung in den Unternehmen beitragen
08. echte Anstrengungen, um Bürokratie spürbar abzubauen und Prozesse zu beschleunigen
09. „Mehr Arbeiten-statt weniger“ belohnen und unterstützen, mit 4-Tage-Woche und Co sind die Aufgaben nicht zu bewältigen
10. sich verselbstständigenden Bürokratien und Verwaltungen Grenzen setzen und als deren Rolle als Ermöglicher und Unterstützer von Vorhaben definieren

Die Rückbesinnung auf die Grundsätze, warum Deutschland einmal eine führende Wirtschafts­nation war, wäre dringend nötig.

Auch wenn die Bedingungen sich verändert haben, Energie nie wieder so billig verfügbar sein wird, der Wohlstand in Europa nicht mehr auf Kosten der restlichen Welt zu haben sein wird, kann es nicht sein, die gesamte Wirtschaft den Ideologien der regierenden Parteien unterzuordnen.

Hier scheitert man gerade an den eigenen Ansprüchen. Zu viel, zu schnell, zu unüberlegt und in Unkenntnis der komplexen Zusammenhänge und der Auswirkungen von praxisfernen und oft als sehr spontan erscheinenden Ideen und Beschlüsse auf das Gefüge von Wirtschaft und Gesellschaft – ist die Zusammenfassung der Politik der letzten 2 Jahre.

Es ist ein Rahmen zu setzen, der unter anderem auch Stabilität und Planungssicherheit gibt. Nicht mehr und nicht weniger.

Dr. Burkhardt Greiff
Präsident UV BB

Pressemitteilung als PDF

Foto: pixabay

Neue Chance für Lausitzer Unternehmen

Seit mehr als vier Jahren hinterlässt das Bundesprogramm „Unternehmen Revier“ seine Spuren in der Lausitz. Sehr zeitig wurde das starke Instrument der Unternehmensförderung durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) etabliert. Jedes Jahr können sich Unternehmen mit Ihren Projekten um eine Förderung bewerben. Im Schwerpunkt geht es darum, neue Technologie- und Kompetenzfelder in der Region zu befördern und alternative Pfade der regionalen Wertschöpfung zu entwickeln. Die Projektideen müssen innovativ sein und gehen meist mit einer Produktentwicklung oder Geschäftsfelderweiterung einher.

Zudem ist das Verfahren der Umsetzung komplett regional und modellhaft, da der gesamte Förderprozess durch regionale Strukturen gesteuert und begleitet wird. Als Abwicklungspartner steht der Landkreis Spree-Neiße/ Wokrejs Sprjewja-Nysa, stellvertretend für die Gebietskörperschaften der sächsisch-brandenburgischen Lausitz, und der Regionalpartner, die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH, als Ansprechpartner und Begleiter potenzieller Projekteinreicher bereit. Die kommunikative Nähe zu den Einreichern ist vielleicht auch das entscheidende Plus.

In den zurückliegenden Jahren profitierten viele Unternehmen. Ende des letzten Jahres wurde der 94. Zuwendungsbescheid ausgestellt, was nur erahnen lässt, welche vielfältigen und nachhaltigen Projekte von Klein- und mittelständischen Unternehmen unterstützt wurden. Von den Erfahrungen können potenzielle Antragsteller nun profitieren und diese für unternehmensinterne Entscheidung nutzen.

Im Mai wird es einen neuen Förderaufruf für Unternehmen aus der sächsischen und brandenburgischen Lausitz geben. Das Beratungsangebot besteht ganzjährig und sollte schon jetzt für den kommenden Wettbewerbsaufruf in Anspruch genommen werden. In maximal einer Stunde wird eine Einordung des Projektes vorgenommen und ggf. auch eine Lenkung auf das passende Förderprogramm vorgenommen,

Die Kontaktdaten für Termine, Unterlagen zu den Aufrufen und die Projektskizzenformulare können auf der Website der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH unter „Unternehmensförderung“ jederzeit eingesehen werden.

Foto und Text: Norman Müller, Wirtschaftsregion Lausitz GmbH