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Industriemuseum: Auswirkungen des Klimas auf das Erdsystem

Auswirkungen des Klimas auf das Erdsystem

Das war das Thema für einen Vortrag, den Herr Julius Eberhard, vom Potsdam-Institut für Klima-Folgen-Forschung (PIK) am 16. Juni 2026 im Industriemuseum Teltow gehalten hat.
Es war eine gemeinsame Veranstaltung des Unternehmerverbandes Brandenburg-Berlin und des Vereins Industriemuseum Region Teltow.

Das Potsdam-Institut für Klima-Folgen-Forschung (PIK)
Das Institut wurde 1992 gegründet und hat knapp 500 Beschäftigte, davon ca. 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
Die wissenschaftlichen Grenzen der Klimaforschung für globale Nachhaltigkeit fachübergreifend zu erweitern und Lösungen für eine sichere und gerechte Klimazukunft anzubieten – das ist die doppelte Mission des PIK. Das Institut ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.
Die Arbeit ist in fünf Forschungsabteilungen gegliedert:
* Erdsystemanalyse, Arbeitsgebiet von Herrn Eberhard
* Klimaresilienz
* Transformationspfade
* Komplexitätsforschung und
* Klimaökonomie und Politik

Die Forschungsabteilung Erdsystemanalyse beschäftigt sich mit Ozeanen, Atmosphäre und Biosphäre in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Wie funktioniert das Erdsystem und welche Prozesse bestimmen die biophysikalischen Grenzen eines sicheren Handlungsraums für die Menschheit?

Grundlagen der Klimaforschung
 Das Klima ist ein Langzeitprozess der sich über Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte bis Jahrtausende erstreckt, es ist die langjährige Statistik des Wetters.
Die Rahmenbedingungen werden bestimmt durch:
* Sonneneinstrahlung
*  Atmosphärische Treibhausgase: Wasser, CO2, Methan, Ozon, Lachgas, FCKWs
* Ozean-Temperaturen, Ozean-Strömungen
* Landbedeckung: Wüste, Vegetation, Siedlung, Eis

Das Wissen über das Klima entsteht durch Beobachtung, Theorie und Modelle in ihrer Wechselwirkung.

Auswirkungen des Klimas auf das Erdsystem
Das Klima wechselwirkt mit allen Teilen des Erdsysteme, Änderungen des Klimas haben Folgen über sehr unterschiedliche Zeiträume hinweg.
Herr Eberhard zeigte in seinem Vortrag die globalen Prozesse, die das Klima bestimmen und Zeiträume der eingetretenen Veränderungen. So zeigt die Entwicklung der Temperatur der letzten 7.000 Jahre keine deutliche Erwärmung, aber einen beschleunigten Anstieg mit der ersten Industriellen Revolution, dem Einsatz der Dampfmaschine und der Massenfertigung.
Die Ursache für die aktuelle globale Erhitzung des Klimas ist die Verbrennung fossiler Energiequellen und der Wandel der Landnutzung.

In dem Vortrag wurden die Folgen des sich ändernden Klimas aufgezeigt und mit Beispielen der Weltweiten Auswirkungen dargestellt.
Die Auswirkungen sind:
* Zunehmende Extremereignisse wie Hitze, Stürme und Starkregen
* Veränderte Jahreszeiten für Frühling und Herbst sowie kürzere Winter
* Artensterben

Auch unumkehrbare, drastische Veränderungen sind möglich wie:
* Verlust des Amazonas-Regenwaldes
* Abschwächung der Atlantik-Zirkulation
* Abschmelzen der Eisschilde auf Grönland und in Teilen der Antarktis

Kontakt: julius.eberhard@pik-potsdam.de

Lothar Starke
Leiter Arbeitskreis Innovative Technologien
im Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V.

Foto: Industriemuseum Region Teltow

Industriemuseum: Der Übergang von der analogen zur digitalen Technik – Teil VI

Dipl.Ing. (FH) Lothar Starke

Inhaltsverzeichnis
Teil I
Die Entwicklung der analogen Automatisierungstechnik – Erschienen
Teil II
Die Voraussetzungen für die Digitalisierung in der Automatisierungstechnik – Erschienen
Teil III
Digitale Prozessleitsysteme – Erschienen
Teil IV
Die Entwicklung des digitalen Prozessleitsystems „audatec“ in den Geräte- und Regler- Werken Teltow (GRW) – Erschienen
Teil V
Die Markteinführung des Prozessleitsystems „audatrec“ – Erschienen
Teil VI
Die intelligente Fabrik, Smart Factory – Industrie 4.0

VI Die intelligente Fabrik Smart Factory – Industrie 4.0

Definition und Grundlagen
Die intelligente Fabrik, Smart Factory, ist eine Verschmelzung der realen Welt mit der virtuellen Welt.
Sie stellt eine Produktionsumgebung zur Verfügung, die sich im Idealfall ohne menschlichen Eingriff selbst organisiert.
Basis der intelligenten Fabrik sind sogenannte cyber-physikalische Systeme und die intelligente Vernetzung von Maschinen, Anlagen und Produkten.
Das Produkt selbst teilt die für die Produktion benötigten Informationen mit und anhand dieser Informationen erfolgt die Steuerung der einzelnen Produktionsabschnitte bis zum Endergebnis.
Die Kommunikationsgrundlage bildet das Internet

Komponenten und Werkzeuge der intelligenten Fabrik:
* Vernetzung: es wird eine Vernetzung von Anlagen, Maschinen, Geräten, Sensoren und Menschen angestrebt, die auch alle betriebswirtschaftlichen und vertraglichen Prozesse einbindet.

Die Kommunikation erfolgt über das Internet der Dinge oder das Internet der Menschen.

* Informationstransparenz: Sensordaten sollen Informationssysteme digitaler Anlagen- und Fabrikmodelle erweitern, um so ein virtuelles Abbild der realen Welt zu erstellen

* Technische Assistenz: Assistenzsysteme sollen den Menschen mit Hilfe von verständlichen Informationen unterstützen , damit fundierte Entscheidungen getroffen und auftretende Probleme schneller gelöst werden können.

* Dezentrale Entscheidungen: Cyberphysikalische Systeme sollen in der Lage sein, eigenständige Entscheidungen zu treffen und Aufgaben möglichst autonom zu erledigen.
Nur in Ausnahmefällen , z.B. bei Störungen oder Zielkonflikten , übertragen sie die Aufgaben an eine höhere Instanz.

*IT – Infrastruktur: Grundlage der intelligenten Fabrik ist eine leistungsfähige IT-Infrastruktur.
Die Datenverarbeitung erfolgt an zentralisierten Rechenzentren an entfernten, verteilten Standorten.
Daten können vor der Übertragung an ein entferntes Rechenzentrum vor Ort konsolidiert und analysiert werden. Die Daten können in der Ferne gespeichert werden (Cloud) oder die Speicherung erfolgt auch vor Ort. ( Diese IT- Struktur heißt Factory Edge.)

Industrie 4.0 – die intelligente Fabrik in Deutschland
In Deutschland wird das Konzept der intelligenten Fabrik als nationaler Weg unter Industrie 4.0 beschritten.
Der Begriff wurde erstmals zur Hannovermesse 2011 geprägt und 2012 der Bundesregierung als Empfehlung zur Umsetzung übergeben.
2013 folgten die Umsetzungsempfehlungen für das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 des Arbeitskreises Industrie 4.0.
Die weitere Arbeit erfolgte in der Plattform Industrie 4.0 , einem Zusammenschluss der Bundesverbände Bitkom, VDMA und ZVEI. Die Plattform wurde weiter ausgebaut und steht inzwischen unter der Leitung der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie Bildung und Forschung (BMBF)

Initiativen im Sinne der Plattform Industrie 4.0 sind zeitgleich in vielen Ländern mit eigenen Bezeichnungen entstanden.

Industrie 4.0 bei Automatisierungsanlagen
Bei Automatisierungsanlagen bleibt das digitale Prozessleitsystem weiterhin die Basis, es erfolgt die Verknüpfung mit den Komponenten der intelligenten Fabrik und der Datenübertragung durch das Internet.
Die entscheidende Grundlage besteht darin, das alle Komponenten der Automatisierungstechnik , unabhängig von den Herstellern, an ein zentrales System der Datenübertragung angeschlossen sind.
Dafür steht seit 2009 die überarbeitete , industrietaugliche Version von „Open Platform Coommunication Unified Architecture ,OPC UA“ bereit.
Das ist ein Kommunikationsprotokoll mit der Fähigkeit; Maschinendaten (Regelgrößen, Messwerte, Parameter) nicht nur zu transportieren, sondern auch maschinenlesbar sematisch zu beschreiben.
OPC UA ist unabhängig vom Betriebssystem und der Transporttechnologie.
Die Automatisierung erfolgt in der prozessnahen Ebene und der Leitebene durch digitale Automatisierungssysteme wie dem weltweit führenden System S7 von Siemens.

Im Industriemuseum Teltow befindet sich eine funktionsfähige Montagelinie auf dem aktuellen Stand von Industrie 4.0, die in ihren Komponenten in der Übersicht dargestellt ist.

Quellen
Buch Lothar Starke: Vom Hydraulischen Regler zum Prozessleitsysteme
BWV Berliner Wissenschaftsverlag 2009 ISBN 978-3-8305-171-3

Industriemuseum Region Teltow IMT

Wikipedia

Die Broschüre zu diesem Thema ist im Industriemuseum erhältlich

Lothar Starke
Vorsitzender
https://www.facebook.com/Industriemuseum
www.imt-museum.de
e-mail: imt-museum@t-online.de
Industriemuseum aktuell online:
http://imt-museum.de/de/home/imt-aktuell

Foto: Industriemuseum Region Teltow

15. Ostdeutsches Energieforum am 30.09. und 01.10.26

Die Energiewende stellt den ostdeutschen Mittelstand vor enorme Herausforderungen, bietet aber gleichzeitig historische Chancen für zukunftsfähige Geschäftsmodelle. Als Mitveranstalter möchten wir Sie heute herzlich zum 15. Ostdeutschen Energieforum am 30. September und 1. Oktober 2026 in Leipzig und digital einladen.

Für alle, die das Forum noch nicht kennen:
Das Ostdeutsche Energieforum ist die wichtigste energiepolitische Plattform für den Mittelstand in den neuen Bundesländern. Seit
15 Jahren bringt es jährlich über 500 Entscheiderinnen und Entscheider zusammen, um praxisnahe Lösungen für eine bezahlbare und sichere Energieversorgung im Osten zu diskutieren.

Unter dem diesjährigen Leitthema „Sicherheit in unsicheren Zeiten“ diskutieren unterschiedlichste Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung zu aktuellen Themen wie

• 𝗢𝘀𝘁𝗱𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗻𝗱 𝗶𝗺 𝗦𝗽𝗮𝗻𝗻𝘂𝗻𝗴𝘀𝗳𝗲𝗹𝗱 𝘃𝗼𝗻 𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽𝗮𝘀 𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲𝘀𝘁𝗿𝗮𝘁𝗲𝗴𝗶𝗲
• 𝗡𝗲𝘁𝘇𝗲 𝘃𝘀. 𝗦𝗽𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿: Gegenspieler in der Energiewende oder strategische Verbündete?
• 𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳-𝗛𝗼𝘁𝘀𝗽𝗼𝘁 𝗢𝘀𝘁𝗱𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗻𝗱: Kann die Region zum strategischen Rohstoffzentrum Europas für Kupfer, Lithium & Co. werden?
• 𝗗𝗶𝗲 𝗪ä𝗿𝗺𝗲𝘄𝗲𝗻𝗱𝗲: Ein Blick auf Stadt und Land – wie gelingt die Umsetzung sozial verträglich, wirtschaftlich tragfähig und technisch realistisch?
• 𝗥𝗲𝗰𝗵𝗲𝗻𝘇𝗲𝗻𝘁𝗿𝗲𝗻 & 𝗘𝗿𝗻𝗲𝘂𝗲𝗿𝗯𝗮𝗿𝗲: Sind Überproduktionen von grünem Strom geeignet, um die digitale Infrastruktur der Zukunft zu betreiben?

Freuen Sie sich außerdem auf kontroverse Streitgespräche, praxisnahe Workshops, verschiedene Startups und ein starkes Netzwerk auf Augenhöhe sowie den beliebten Wirtschaftsabend am ersten Veranstaltungstag, diesmal mit dem Sächsischen Wirtschaftsminister Dir Panter.

Als Mitveranstalter möchten wir Sie herzlich einladen, aktiv dabei zu sein.
💡 Nutzen Sie Ihre exklusiven Vorteile als Verbandsmitglied:

  1. Early-Bird-Endspurt: Nur noch bis zum 30. Juni 2026 gelten die vergünstigten Frühbucher-Konditionen (z. B. das 2-Tages-Ticket vor Ort für 350,00 EUR statt regulär 450,00 EUR).
  2. Zusätzlicher UV-BB-Rabatt: Als Mitglied unseres Verbandes erhalten Sie weitere 50,00 Euro Rabatt auf das 2-Tages-Ticket vor Ort! Geben Sie bei der Anmeldung einfach folgenden Gutscheincode ein: ODEF2026-IG

Egal ob vor Ort in Leipzig oder flexibel via Livestream – sichern Sie sich jetzt Ihren Wissensvorsprung und wertvolle Netzwerkkontakte!

👉 Hier geht es direkt zu Anmeldung & Programm

Foto und Text: UV Sachsen

8. Ostdeutscher Unternehmertag 2026 am 08.09.26 – Jetzt Frühbucherrabatt sichern

Die Zukunft des Mittelstands gestalten: Am 8. September trifft sich die ostdeutsche Wirtschaft in Potsdam

Der Ostdeutsche Unternehmertag geht in die achte Runde: Am 8. September 2026 kommen Unternehmerinnen und Unternehmer, Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Verbänden im Kongresshotel Potsdam am Templiner See zusammen, um die zentralen Herausforderungen und Chancen für den Wirtschaftsstandort Ostdeutschland zu diskutieren.

Unter dem Motto „Plurale Transformation – Herausforderungen und Chancen für den Mittelstand“ steht die Frage im Mittelpunkt, wie Unternehmen den tiefgreifenden Wandel unserer Zeit erfolgreich gestalten können. Im Fokus stehen dabei unter anderem die industrielle Transformation, die Fachkräftesicherung im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz, die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Ostdeutschland sowie die Finanzierung und Zukunftsfähigkeit des Mittelstands.

Der Ostdeutsche Unternehmertag hat sich als das Branchentreffen des ostdeutschen Mittelstands etabliert. Die Veranstaltung bietet eine einzigartige Plattform für den Austausch zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, liefert wertvolle Impulse für die unternehmerische Praxis und schafft Raum für neue Kooperationen und Netzwerke.

Die Veranstaltung findet von 10:00 bis ca. 17:00 Uhr statt. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit Gespräche weiter zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen.

Frühbuchervorteil bis zum 30. Juni sichern
Wer sich frühzeitig anmeldet, profitiert noch bis zum 30. Juni 2026 von vergünstigten Teilnahmegebühren. Besonders attraktiv sind die Konditionen für Mitglieder des UV Brandenburg-Berlin.

Wir freuen uns darauf, Sie in Potsdam begrüßen zu dürfen.

Jetzt anmelden

Foto: Jürgen Sendel
Text: comprend GmbH

Industriemuseum: Der Übergang von der analogen zur digitalen Technik – Teil V

Dipl. Ing. (FH) Lothar Starke

Inhaltsverzeichnis

Teil I
Die Entwicklung der analogen Automatisierungstechnik – Erschienen
Teil II
Die Voraussetzungen für die Digitalisierung in der Automatisierungstechnik – Erschienen
Teil III
Digitale Prozessleitsysteme – Erschienen
Teil IV
Die Entwicklung des digitalen Prozessleitsystems „audatec“ in den Geräte- und Regler-Werken Teltow (GRW) – Erschienen
Teil V
Die Markteinführung des Prozessleitsystems „audatrec“
Teil VI
Die intelligente Fabrik, Smart Factory – Industrie 4.0

V Die Markteinführung des Prozessleitsystems „audatec“
Bereits vor der Entwicklung von „audatec“ hatten die Geräte- und Regler-Werke in ihrer Eigenschaft als zentraler Anlagenbau der BMSR Technik für den Einsatz von Prozessrechnern bei analogen Automatisierungsanlagen in einem Forschungsthema die erforderlichen Veränderungen der Arbeitsabläufe in der Vorbereitung und Realisierung von Investitionsvorhaben ermittelt. Das Betraf die Abläufe zwischen Verfahrensentwickler, Hauptauftragnehmer für technologische Anlagen, Automatisierungsanlagenbau und Investor/ Betreiber.
Die Ergebnisse wurden in fünf Komplexen festgelegt und DDR-weit eingeführt:
* Rahmennetzplan
* Forderungen zur Aufgabenstellung
* MSR-Stellenlisten
* Studie Automatisierungsanlagen und
* Automatisierungs- Teilkonzeption

Demonstrationsanlagen
Die Demonstrationsanlagen waren:
* 100 MW-Block im Kraftwerk Lübbenau
* PTA- Anlage in PCK Schwedt

Schulungen
Für die Schulungen der Anwender in der Projektierung im Inland und Ausland, Montage und Inbetriebnahme-Personal und Bediener und Wartungskräfte bestand ein Schulungszentrum in Teltow.

Kosten und Nutzen digitaler Prozessleitsysteme
Digitale Prozessleitsysteme sind teurer als Automatisierungsanlagen in analoger Technik, deshalb müssen sie auch einen entsprechenden Nutzen aufweisen.
Für die Lieferanten von Anlagen und die Investoren/ Betreiber ergibt sich der Nutzen aus den mit den in Anlage erzeugten Produkten in Menge und Qualität.
Die Möglichkeit der digitalen Verknüpfung ganzer Produktionskomplexe und die Verbindung mit den ökonomischen Prozessen ermöglicht die Steuerung nach zentralen Strategien. Dadurch können z.B. die Anteile bestimmter Produkte nach den Marktanforderungen variiert werden oder in der Energieerzeugung die Fahrweise nach der Abnahmesituation optimiert werden.
Der Nutzen im Vergleich einer analogen Automatisierungsanlage zu „audatec“ ist wie folgt:
* Senkung des Aufwandes an Kabel um 40 %
* Reduzierung der ZER-Zellen um 73 %
Verringerung des Zeitaufwandes an Montageleistung um 10 %
* Reduzierung des Raumes für ZER-Zellen um bis 60 %
* Erhöhung der Sicherheit der technologischen Anlage
* Anpassbarkeit an Änderungen der Technologischen Anlage und des Verfahrens und dadurch Minimierung des Aufwandes bei künftigen Änderungen

Probleme aus der Planwirtschaft der DDR
In der Planwirtschaft wurde das geplante Aufkommen an Produkten und Leistungen durch Bilanzanteile an die Bedarfsträger verteilt.
So erhielt ein Unternehmen für seine Investitionen Bilanzanteile für Maschinen, Bauleistungen oder Automatisierungsanlagen. Diese Bilanzanteile mussten strikt eingehalten werden, Verstöße wurden geahndet.
Wenn ein Investor wie Schwedt nun eine digitale Automatisierungsanlage einsetzen wollte, hat er wegen der höheren Kosten zwar Geld, aber keine Bilanzanteile mehr gehabt.

Die Broschüre zu diesem Thema ist im Industriemuseum erhältlich

Lothar Starke
Vorsitzender

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www.imt-museum.de
e-mail: imt-museum@t-online.de
Industriemuseum aktuell online:
http://imt-museum.de/de/home/imt-aktuel

Foto: Industriemuseum Region Teltow e.V.

Danke für Ihre Treue

Wir gratulieren den folgenden Unternehmen zu ihrer langjährigen Mitgliedschaft im Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V. und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre:

30 Jahre
– Direktion für Deutsche Vermögensberatung
– IGV GmbH

20 Jahre
– Fernwärme Teltow GmbH

10 Jahre
– Stadtentsorgung Potsdam GmbH
– Mercedes-Benz Vertrieb PKW GmbH

Foto: KI generiert

EXPO 2035: Zukunftschance für die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

UVBB, EXPO Gesellschaft und Görzallee e.V. laden am 06. Juli 2026 zum EXPO 2035 Symposium ins Goerzwerk Berlin-Zehlendorf ein.

Die Diskussion um eine Bewerbung der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg für die EXPO 2035 gewinnt weiter an Dynamik. Immer mehr Unternehmen, Institutionen und Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft sprechen sich für dieses Zukunftsprojekt aus. Auch der UVBB hat sich hierzu klar positiv positioniert und seine Unterstützung gegenüber dem Regierenden Bürgermeister von Berlin deutlich gemacht.

Aus Sicht des UVBB bietet eine EXPO 2035 große Chancen für die gesamte Hauptstadtregion. Sie kann Impulsgeber für Innovation, Infrastruktur, Investitionen, Wissenschaft, Nachhaltigkeit und internationale Sichtbarkeit werden. Gerade Berlin und Brandenburg verfügen gemeinsam über enormes wirtschaftliches, technologisches und kulturelles Potenzial. Viele Unterstützer wünschen sich deshalb ein klares gemeinsames Bekenntnis der politisch Verantwortlichen beider Länder zu einer gemeinsamen Bewerbung.

Die öffentliche Diskussion der vergangenen Wochen zeigt zudem: Die Idee einer EXPO 2035 bewegt längst nicht mehr nur Politik und Verwaltung. Auch zahlreiche Vertreter der Brandenburger Wirtschaft sehen in einer gemeinsamen Bewerbung eine historische Chance für die weitere Entwicklung der gesamten Region.

Vor diesem Hintergrund laden der Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V. gemeinsam mit dem Görzallee e.V. und der EXPO 2035 Berlin GmbH  am 06. Juli 2026 ab 18:00 Uhr zu einem EXPO 2035 Symposium in das Goerzwerk ein .

Gemeinsam mit Protogonisten aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft aus Berlin und Brandenburg wollen wir über die Idee, die Ziele, die Chancen und den konkreten Nutzen einer gemeinsamen EXPO 2035 Bewerbung diskutieren.

Im Mittelpunkt stehen dabei Fragen wie:
*    Welche wirtschaftlichen Impulse kann eine EXPO für die Hauptstadtregion auslösen?
*    Welche Chancen ergeben sich für Mittelstand, Wissenschaft und Industrie?
*    Wie kann Berlin-Brandenburg gemeinsam international sichtbar werden?
*    Und wie gelingt ein gemeinsames Zukunftsprojekt über Ländergrenzen hinweg?

Eine gesonderte Einladung mit weiteren Informationen folgt in Kürze.

Foto: Copyright EXPO 2035 Berlin GmbH
Text: Adalbert Kurkowski

Unternehmerfrühstück des Verbandsbezirks Südbrandenburg

Am 05. Mai 2026 fand das zweite Unternehmerfrühstück am Flugplatz Welzow statt. Über 30 Unternehmer und Interessierte folgten der Einladung.

Nach der Eröffnung durch Herr Peine, Vizepräsident des UVBB, übernahm Herr Kleiner vom Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg. Er stellte den Planungs- und Umsetzungsstand der B196 mit den verschiedenen Bauabschnitten zwischen Cottbus und Schwarzheide vor. Sprach über Einwände, Varianten, Herausforderungen, Perspektiven und hob die Potenziale der Planung hervor.

Frau Bolz von der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) in Cottbus stellte Fördermöglichkeiten für kleine und mittlere Betriebe vor. Wegen großem Interesse und auf Nachfrage stellen wir den Beitrag zur Verfügung.

Herr Müller von der Wirtschaftsregion Lausitz stellte das „Regionale Investitionskonzept (RIK) vor. Durch das RIK werden seit 5 Jahren in den Strukturwandelregionen innovative, umsatzorientierte Projekte gefördert, die den Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft erfolgreich vorantreiben.

Leider musste Herr Sagitz von der Signal Iduna, dem Partner des Versorgungswerks, krankheitsbedingt kurzfristig absagen. Er wird seinen Beitrag „Welche Vorteile bringt die Signal-Iduna für Unternehmen“ beim nächsten Treffen halten.

Nach dem vollen Programm blieb Zeit für Gespräche und das Knüpfen neuer Kontakte. Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich auszutauschen und gemeinsam Ideen für die Zukunft zu entwickeln.

Herzlich danken wir der Sparkasse Spree-Neiße, Direktion Spremberg, die schon traditionell für das Catering sorgt.

Es war ein gelungener Vormittag und wir freuen uns auf das nächste Unternehmerfrühstück!

Text und Foto: VB Südbrandenburg

Unser Kooperationspartner SIGNAL IDUNA informiert:

Soziale Verantwortung trifft auf wirtschaftlichen Vorteil: Betriebliche Gruppen-Unfallversicherung im Fokus

Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung sind heute wichtiger denn je. Neben einem attraktiven Gehalt spielen soziale Leistungen eine entscheidende Rolle. Doch welche Angebote bieten Unternehmen einen echten Mehrwert und stärken gleichzeitig den wirtschaftlichen Erfolg? Die betriebliche Gruppen-Unfallversicherung rückt hier zunehmend in den Fokus.

Die gesetzliche Unfallversicherung bietet zwar Schutz im Arbeitsalltag und auf dem Weg zur Arbeit, greift jedoch erst ab einer Erwerbsminderung von 20 %. Die betriebliche Gruppen-Unfallversicherung der SIGNAL IDUNA schließt diese Lücke und bietet umfassende Absicherung – rund um die Uhr, weltweit, auch in der Freizeit. Bereits ab 1 % Invalidität erhalten Mitarbeiter finanzielle Unterstützung.

Für Arbeitgeber bedeutet dies nicht nur soziale Verantwortung, sondern auch handfeste wirtschaftliche Vorteile: Eine höhere Mitarbeiterbindung, geringere Fluktuation und gesteigerte Motivation sind die positiven Folgen. Die betriebliche Gruppen-Unfallversicherung wirkt sich positiv auf das Unternehmensimage aus und zeigt Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern. Zudem tragen schnellere Genesungsprozesse durch finanzielle Absicherung zur Reduzierung von Ausfallzeiten bei.

Ein weiterer Pluspunkt: Die Beiträge zur betrieblichen Gruppen-Unfallversicherung sind in der Regel als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar. Und je mehr Mitarbeiter versichert werden, desto günstiger wird der Beitrag pro Person. Schon ab drei Personen ist der Abschluss möglich, auch inklusive des Inhabers.

Die SIGNAL IDUNA bietet flexible Tarifoptionen und zusätzliche Leistungen, die individuell an die Bedürfnisse des Unternehmens angepasst werden können. Im Schadensfall garantiert die SIGNAL IDUNA eine unkomplizierte und schnelle Abwicklung.

Die betriebliche Gruppen-Unfallversicherung ist somit eine Investition, die sich für Arbeitgeber und Arbeitnehmer gleichermaßen auszahlt. Sie stärkt die soziale Verantwortung des Unternehmens und bietet den Mitarbeitern ein wichtiges Sicherheitsnetz in allen Lebenslagen.

Weitere Infos:

Signal Iduna Gruppe
Gebietsdirektion Berlin
Bismarckstr.101
10625 Berlin
Mail: gd.berlin@signal-iduna.de

Foto und Text: SIGNAL IDUNA

Industriemuseum: Der Übergang von der analogen zur digitalen Technik – Teil IV

Dipl. Ing. (FH) Lothar Starke

Inhaltsverzeichnis
Teil I
Die Entwicklung der analogen Automatisierungstechnik
Teil II
Die Voraussetzungen für die Digitalisierung in der Automatisierungstechnik
Teil III
Digitale Prozessleitsysteme
Teil IV
Die Entwicklung des digitalen Prozessleitsystems „audatec“ in den Geräte- und Regler-
Werken Teltow (GRW)

Teil V
Die Markteinführung des Prozessleitsystems „audatrec“
Teil VI
Die intelligente Fabrik, Smart Factory – Industrie 4.0

IV Die Entwicklung des digitalen Prozessleitsystems „audatec“ in den Geräte- und Regler-Werken Teltow
Die Geräte- und Regler-Werke Teltow sind aus dem 1945 in Teltow gegründeten Tochterunternehmen der Askania AG Berlin hervorgegangen. Dementsprechend umfasste die Produktion von Automatisierungsgeräten zunächst das hydraulische Automatisierungssystem mit dem Strahlrohrregler, das auch die Grundlage für die Automatisierungsanlagen bildete.

In den folgenden Jahren entwickelte und produzierte das Unternehmen pneumatische und elektronische Automatisierungssysteme und rüstete die Automatisierungsanlagen damit aus. 1962 wurde das Unternehmen durch Beschluss der Regierung „Zentraler Anlagenbau der BMSR-Technik“ in der DDR.
Das hatte weitreichende Konsequenzen für Aufgaben, Struktur und Organisation des Unternehmens.

Es entstanden im gesamten Land Betriebsteile und Außenstellen und es bedurfte umfangreicher Aufgaben, damit alle Einheiten in Technik und Organisation auf einheitlicher Grundlage arbeiten.
Das Unternehmen wuchs in den kommenden Jahren auf 12.000 Mitarbeiter.

Deshalb wurde durch eine Arbeitsgruppe eine neue Organisation erarbeitet und dann eingeführt, die eine durchgängige Organisation mit der Verflechtung aller Prozesse sicherte.
Bei dieser Arbeit ergab sich die Erkenntnis, das damit nicht die zu erwartenden Anforderungen der Zukunft hinsichtlich technischer Entwicklungen und der Entwicklung der Organisation mit dem Einzug der elektronischen Datenverarbeitung (EDV) erfüllt werden.
Deshalb wurde ein Direktionsbereich „Forschung und Entwicklung“ für Automatisierungsanlagen, Automatisierungsgeräte und einer EDV- integrierten Organisation geschaffen, der 1970 seine Arbeit aufnahm und rd.800 Mitarbeiter umfasste.

Zunächst wurde auf der Grundlage der analogen Automatisierungstechnik mit dem Einsatz von Prozessrechnern eine komplexe Anlagengeneration geschaffen, „ursamatK4000“.

Entsprechend der internationalen Entwicklung von digitalen Prozessleitsystemen mit dem Vorreiter Honeywell TDC 2000 und der Verfügbarkeit von 8 bit Mikroprozessoren in der DDR stellte sich das Unternehmen die Aufgabe, eine „Neue Anlagengeneration“ auf digitaler Basis zu schaffen.
Da es bis dahin in der Forschung und Entwicklung nur wenige Wissensträger mit einer aktuellen Ausbildung gab, wurden junge Doktoren, die in den Hochschulen als Assistenten auf dem Gebiet der Automatisierung tätig waren, in das Unternehmen geholt und mit ihnen eine Abteilung „Grundlagenforschung“ gebildet.
Unter der Leitung von Dr. Peter Neumann wurden folgende Etappen realisiert:
* Ermittlung der Anforderungen an ein digitales Leitsystem entsprechend den durch das Unternehmen im In- und Ausland zu automatisierenden technologischen Anlagen.
Schwerpunkte bildeten Chemie- und Kraftwerksanlagen
* Konzept für die Gestaltung des digitalen Prozessleitsystems
* Konzept für die Entwicklung und Markteinführung des neuen digitalen Prozessleitsystems.
Dabei ergab sich die Notwendigkeit, für Teilkomplexe Partner mit ins Boot zu holen, das betraf die Rechnerbaugruppen und das Betriebssystem sowie die peripheren Geräte durch Robotron und die Ein- und Ausgabebaugruppen durch das Institut für Regelungstechnik Berlin.
Die eigene Leistung umfasste die gesamte Systemintegration, die Software und alle
erforderlichen Ergänzungsbaugruppen.

Eine grundsätzlich zu treffende Entscheidung war die gesamte Organisation des Entwicklungsvorhabens. Entsprechend den Regelungen in der DDR war ein solches Komplexes und weit reichendes Entwicklungsthema mit mehreren beteiligten Unternehmen als Staatsplan auf der Grundlage staatlicher Planvorgaben zu realisieren. Das war mit einem bürokratischen Aufwand verbunden.

Deshalb hat der Betrieb sich entschieden, diese Aufgabe als betriebliches Entwicklungsthema zu realisieren und komplett selbst zu finanzieren.
Die Mitarbeit von Robotron und dem Institut für Regelungstechnik wurde in einem vertraulichen Gespräch zu dritt mit dem Direktor für Personalcomputer und Prozessrechner von Robotron und dem Direktor des Instituts für Regelungstechnik mit einem Handschlag vereinbart, sie funktionierte ohne einen offiziellen Vertrag. Die drei Gesprächspartner kannten sich persönlich als Mitglieder des zentralen Arbeitskreises für messe.steuern-regeln beim Ministerium für Wissenschaft und Technik.
Mit der direkten Entwicklung wurde unter der Leitung von Ulrich Schnell 1980 begonnen, die Überleitung in die Produktion erfolgte als „audatec“ 1984.

Parallel zur Entwicklung von „audatec“ erfolgte die Entwicklung einer neuen Generation von Druckmessumformern mit Halbleitersensoren „audapas“. Die Entwicklung der Halbleitersensoren war eine Forschungsarbeit im Bereich von Professor Dr. Lenk an der TU Dresden. Mit dieser Entwicklung wurden im Unternehmen bis dahin nicht vorhandene Technologien der Halbleiterindustrie eingeführt. Um diese Entwicklung und Produktion möglich zu machen, stellte der Betrieb die beteiligten Mitarbeiter der TU Dresden ein.

Die Überleitung von „audatec“ in die Serienproduktion und den Anlagenbau
Mit der Überleitung von „audatec“ in die Fertigung und den Anlagenbau waren weitreichende Veränderungen der Prozesse und der Organisation verbunden.
Besondere Herausforderungen ergaben sich aus der erforderlichen Sicherung der Qualität und Zuverlässigkeit, da die Bauelemente in Konsumgüterqualität ohne eine Auswahl geliefert wurden.
Daraus ergab sich folgendes Konzept der Produktion und Qualitätssicherung:
* Alle kritischen Bauelemente und Baugruppen aus dem Einkauf wurden beim Wareneingang
einem funktionellen Stresstest unter Belastung und Temperatur unterzogen.
* Es wurde ein neuer Fertigungsbereich für elektronische Baugruppen gebildet, die Produkte
wurden ebenfalls einem Stresstest unterzogen
* Die Fertigung der audatec-Einheiten, Schränke und Pulte, erfolgte als Serienfertigung in
Standardkonfiguration. Die Qualitätsprüfung der Einheiten erfolgte mit einem
Standardprogramm im Prüffeld des Fertigungsbereichs
* In einem gesonderten Anlagenprüffeld wurden die Einheiten projektbezogen zusammen
geschaltet und die Ein- und Ausgänge simuliert. Dann wurde durch die für die Inbetriebnahme
vorgesehenen Inbetriebnahme Ingenieure mit den Projektanten und dem Auftraggeber die
projektbezogene Software erprobt.
Dadurch ergab sich bei der folgenden Montage und Inbetriebnahme auf der Baustelle eine
wesentliche Verringerung des Aufwandes und eine Verkürzung der Zeit.
Allein 1988 wurden 400 audatec-Einheiten produziert.

Die Broschüre zu diesem Thema ist im Industriemuseum erhältlich

Lothar Starke
Vorsitzender

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Foto: Industriemuseum Region Teltow e. V.