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Industriemuseum: Mercedes startet Serienproduktion des Axialflussmotors in Berlin-Marienfelde

Mercedes – Benz hat in seinem Werk in Berlin-Marienfelde die Großserienproduktion seines neuen elektrischen Axialflussmotors gestartet. Der kompakte Hochleistungs-E-Antrieb liefert extreme Leistung und erfordert neue Fertigungsprozesse.
Der britische Spezialist für Elektromotoren Yasa hat das Prinzip des Axialflussmotors aufgegriffen und einen Prototypen entwickelt, auf dem der heutige Motor beruht. Seit der Übernahme von Yasa als hundertprozentiges Tochterunternehmen der Mercedes-Benz AG im Jahr 2021 haben die Stuttgarter die Technologie weiterentwickelt.
Das betrifft sowohl das Produkt selbst als auch den Produktionsprozess, um beide an die Anforderungen der automobilen Großserienproduktion, Hochleistung und Dauerbelastung anzupassen. Ein Beispiel: Der Axialflussmotor an der Vorderachse erreicht Drehzahlen von mehr als 15.000 Umdrehungen pro Minute.

Das Prinzip des Axialflussmotors
Der Motor ist extrem kompakt gebaut, liefert aber eine radikal hohe Leistungsdichte, die sich unmittelbar und brachial entfaltet. Mercedes schwärmt in einer Pressemitteilung vom „V8 des Elektrozeitalters“. Bei einem Drittel Bauraum, einem Drittel Gewicht und einer dreifachen Leistungsausbeute ist er dem konventionellen Radialflussmotor deutlich überlegen.
Da die Magnetfeldrichtung parallel zur Motorwelle verläuft, ist der magnetische Flussweg kürzer, was zu einer besseren Ausnutzung des Magnetfelds führt.
Ein Hauptgrund ist eine bessere Kühlung. Eine nicht leitende Flüssigkeit umspült direkt die Kupferspulen, damit können diese wirksamer gekühlt werden.

Die Herausforderungen bei dem Produktionsprozess
Die Großserienproduktion des Axialflussmotors in Berlin-Marienfelde stellt hohe Anforderungen an Präzision, Prozesssicherheit und Automatisierung. Das erfordert Fertigungsverfahren, die eigens neu entwickelt und für die Großserie industrialisiert wurden.
Das betrifft die Produktion des Stators, für den rechteckiger Kupferdraht verwendet wird, der bei der Fertigung nicht verkanten darf. Auch die Verschaltung der Spulenpakete im Stator ist technologisch anspruchsvoll. Die Lösung ist eine hochpräzise Laserverbindung der Kupferdrähte.
Eine weitere technologische Herausforderung ist das Polymerschweißen per Laser.

Eine KI-gestützte Echtzeit- Qualitätskontrolle dokumentiert die Verbindungen unmittelbar und unterstützt so die Prozesssicherheit.

Besonders eindrucksvoll ist die Endmontage. Dabei wird der Stator zwischen zwei Rotorscheiben mit Magneten positioniert und fest verbunden. Auf die Komponenten wirken dabei magnetische Kräfte von bis zu 9 kN, das entspricht rund 900 kG. Gleichzeitig muss der Stator mit einer Toleranz von weniger als 0,1 mm in der magnetischen Mittelebene bleiben.

Ein Motor für Dauerleistungen und Rekorde
Welche Leistungspotential in dieser Technologie steckt, wird bei den Werten des neuen Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupe deutlich: Es beschleunigt in nur 2,1 s von 0 auf 100 km/h und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 300 km/h.
In 13 Stunden absolvierte das Auto mehr als 40.000 km und stellte 25 Langstreckenrekorde auf. Dazu gehört einer über 10.000 km in 44 Stunden – pro Tag wurden durchschnittlich 5.300 km zurückgelegt. Eine Erdumrundung (Äquatorstrecke) gelang in etwas mehr als 7,5 Tage.

Quelle: Mercedes-Benz

Lothar Starke
Vorsitzender
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Industriemuseum: Automatischer Zug

Siemens Mobility testet automatisierten Zugbetrieb (ATO) in Finnland

European Train Control System (ETCS)
Die Digitalisierung ist die Grundlage für die Bahn zur Steigerung der Effizienz, der Gewährleistung einer hohen Sicherheit und der Erhöhung der Durchlassfähigkeit der Strecken.
Ein zentrales Element für die Digitalisierung der Bahn ist das System ETCS (European Train Control System).
Ab Ende der 1990er Jahre wurde ETCS in der Praxis erprobt und in den 2000er Jahren wurden zunehmend kommerzielle Projekte in Betrieb genommen.
Seit 2002 ist der Einsatz von ETCS für neue transeuropäische Hochgeschwindigkeitsstrecken durch EU-Recht vorgeschrieben, seit 2006 auch für Ausbaustrecken.

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Foto: Industriemuseum Region Teltow e.V.
Text: Lothar Starke

PM: EXPO 2035 BERLIN-BRANDENBURG: Chancen auf ein Jahrhundertprojekt?

Presse-Einladung

Wirtschafts- und Zukunftsdialog, 06. Juli 2026, 18:30 Uhr im Club Goerzwerk

Seit wenigen Wochen ist es spruchreif: Berlin und Brandenburg prüfen eine gemeinsame Bewerbung für die World Expo 2035. Ein Schulterschluss dieser Größenordnung wäre für die Metropolregion beispielgebend und könnte zu einem bedeutenden Zukunftsprojekt werden.

In dieser frühen Phase ist es uns gelungen, Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft beider Bundesländer zu gewinnen um sich über Perspektiven und Potenziale einer EXPO Bewerbung auszutauschen.

Im Mittelpunkt unseres Wirtschafts- und Zukunftsdialogs wollen wir vor allem folgender Frage auf den Grund gehen: Wie kann aus der gemeinsamen Vision ein Projekt von nationaler und internationaler Strahlkraft entstehen?

Auf dem Podium diskutieren:
– Henning Wehmeyer, Geschäftsführer EXPO 2035 GmbH
– Christian Hentschel, Bürgermeister der Gemeinde Schönefeld
– Dr. Burkhardt Greiff, Präsident UVBB
– Sebastian Stietzel, Präsident IHK Berlin
– Ina Hänsel, Präsidentin IHK Potsdam

Wir laden Sie herzlich dazu ein, exklusive Einblicke rund um die EXPO-Bewerbung zu gewinnen und mit den anwesenden Akteuren über die realistischen Chancen einer Weltausstellung in Berlin-Brandenburg ins Gespräch zu kommen.

Ansprechpartnerin:
Anusch Guyenz
Kommunikation & Marketing
Goerzwerk GmbH & Co.KG
Goerzallee 299, 14167 Berlin

Wir freuen uns auf Ihre Anmeldung über folgende Email: presse@goerzwerk.de

Veranstalter/Partner:
EXPO 2035 GmbH
Global Goals e.V.
Unternehmerverband Brandenburg-Berlin  e.V.
Goerzallee e.V.
Goerzwerk GmbH & Co. KG
The Alternative Board Berlin-Brandenburg

Als PDF

Foto: pixabay

EXPO 2035 BERLIN-BRANDENBURG

EXPO 2035 BERLIN-BRANDENBURG
Die Weltausstellung – ein gemeinsames Jahrhundertprojekt

Einladung zum Wirtschafts- und Zukunftsdialog der Metropolregion

Berlin und Brandenburg stehen vor einer wegweisenden Chance: Mit einer potenziellen Bewerbung um die Weltausstellung im Jahr 2035 (World Expo 2035) kann sich die Metropolregion Berlin-Brandenburg international als Modellstandort für Wirtschaft, Forschung, Innovation, Nachhaltigkeit, Mobilität und gesellschaftliche Entwicklung positionieren.

Unser Wirtschafts- und Zukunftsdialog bringt Entscheiderinnen und Entscheider aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Gesellschaft zusammen, um Potenziale, Perspektiven und Chancen einer EXPO in Berlin und Brandenburg zu diskutieren.

Im Mittelpunkt stehen folgende Fragen

  • Warum braucht Berlin-Brandenburg eine Weltausstellung?
  • Welchen Mehrwert schafft die EXPO für Wirtschaft, Infrastruktur und
    Gesellschaft?
  • Welche Zukunftsthemen, Ideen und Leitprojekte sollten Teil der Bewerbung
    sein?
  • Wie kann die EXPO 2035 Berlin-Brandenburg zum Motor für internationale
    Sichtbarkeit, Investitionen und nachhaltiges Wachstum werden?

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Foto: Copyright EXPO 2035 Berlin GmbH

SIGNAL IDUNA informiert: SI Cyberschutz – Starke IT-Sicherheit für den Einzelhandel

Die Digitalisierung bietet dem Handel enorme Chancen, birgt aber auch Risiken. Schützen Sie Ihr Unternehmen mit dem SI Cyberschutz von SIGNAL IDUNA vor den Folgen von IT-Angriffen.

Schadenbeispiel: Ein mittelständisches Handelsunternehmen aus NRW wurde Opfer von Hackern. Durch fehlende Softwareupdates konnten die Kriminellen die Server verschlüsseln und den Zugriff auf alle Auftrags-, Kunden- oder Rechnungsdaten blockieren. Die Folge: 22.100 € Schaden durch IT-Kosten, Umsatzausfall und Mehraufwand für Mitarbeiter.

Der SI Cyberschutz bietet Ihnen:
Umfassenden Schutz:
Von der Schadenfeststellung über Datenwiederherstellung bis zur Abwehr von Ansprüchen Dritter.
Finanzielle Sicherheit: 
Deckung der Kosten bei Betriebsunterbrechungen, Datenverlust und Systemwiederherstellung.
Expertenunterstützung:
Wir stehen Ihnen im Schadenfall mit erfahrenen Spezialisten zur Seite.
Schutz Ihres guten Rufes:
Minimierung von Imageschäden durch schnelle und professionelle Krisenbewältigung.
Individuelle Beratung: 
Finden Sie die passende Lösung für Ihre Bedürfnisse mit unseren Experten vor Ort.

Weitere Infos:
SIGNAL IDUNA Gruppe
Gebietsdirektion Berlin
Bismarckstr.101
10625 Berlin
Mail: gd.berlin@signal-iduna.de

Beim Unternehmerfrühstück am 17. März 2026 im Verbandsbezirk Südbrandenburg stand auch das Thema „Cyberschutz“ und „Betriebliche Krankenversicherung“ auf der Tagesordnung.
Als Referenten standen Carsten Poetzsch und Volker Sagitz von der Generalagentur der SIGNAL IDUNA Gruppe zur Verfügung.

Betriebliche Krankenversicherung

Cyberschutz

Imagefilm

Foto und Text: SIGNAL IDUNA

Industriemuseum: Auswirkungen des Klimas auf das Erdsystem

Auswirkungen des Klimas auf das Erdsystem

Das war das Thema für einen Vortrag, den Herr Julius Eberhard, vom Potsdam-Institut für Klima-Folgen-Forschung (PIK) am 16. Juni 2026 im Industriemuseum Teltow gehalten hat.
Es war eine gemeinsame Veranstaltung des Unternehmerverbandes Brandenburg-Berlin und des Vereins Industriemuseum Region Teltow.

Das Potsdam-Institut für Klima-Folgen-Forschung (PIK)
Das Institut wurde 1992 gegründet und hat knapp 500 Beschäftigte, davon ca. 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.
Die wissenschaftlichen Grenzen der Klimaforschung für globale Nachhaltigkeit fachübergreifend zu erweitern und Lösungen für eine sichere und gerechte Klimazukunft anzubieten – das ist die doppelte Mission des PIK. Das Institut ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.
Die Arbeit ist in fünf Forschungsabteilungen gegliedert:
* Erdsystemanalyse, Arbeitsgebiet von Herrn Eberhard
* Klimaresilienz
* Transformationspfade
* Komplexitätsforschung und
* Klimaökonomie und Politik

Die Forschungsabteilung Erdsystemanalyse beschäftigt sich mit Ozeanen, Atmosphäre und Biosphäre in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
Wie funktioniert das Erdsystem und welche Prozesse bestimmen die biophysikalischen Grenzen eines sicheren Handlungsraums für die Menschheit?

Grundlagen der Klimaforschung
 Das Klima ist ein Langzeitprozess der sich über Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte bis Jahrtausende erstreckt, es ist die langjährige Statistik des Wetters.
Die Rahmenbedingungen werden bestimmt durch:
* Sonneneinstrahlung
*  Atmosphärische Treibhausgase: Wasser, CO2, Methan, Ozon, Lachgas, FCKWs
* Ozean-Temperaturen, Ozean-Strömungen
* Landbedeckung: Wüste, Vegetation, Siedlung, Eis

Das Wissen über das Klima entsteht durch Beobachtung, Theorie und Modelle in ihrer Wechselwirkung.

Auswirkungen des Klimas auf das Erdsystem
Das Klima wechselwirkt mit allen Teilen des Erdsysteme, Änderungen des Klimas haben Folgen über sehr unterschiedliche Zeiträume hinweg.
Herr Eberhard zeigte in seinem Vortrag die globalen Prozesse, die das Klima bestimmen und Zeiträume der eingetretenen Veränderungen. So zeigt die Entwicklung der Temperatur der letzten 7.000 Jahre keine deutliche Erwärmung, aber einen beschleunigten Anstieg mit der ersten Industriellen Revolution, dem Einsatz der Dampfmaschine und der Massenfertigung.
Die Ursache für die aktuelle globale Erhitzung des Klimas ist die Verbrennung fossiler Energiequellen und der Wandel der Landnutzung.

In dem Vortrag wurden die Folgen des sich ändernden Klimas aufgezeigt und mit Beispielen der Weltweiten Auswirkungen dargestellt.
Die Auswirkungen sind:
* Zunehmende Extremereignisse wie Hitze, Stürme und Starkregen
* Veränderte Jahreszeiten für Frühling und Herbst sowie kürzere Winter
* Artensterben

Auch unumkehrbare, drastische Veränderungen sind möglich wie:
* Verlust des Amazonas-Regenwaldes
* Abschwächung der Atlantik-Zirkulation
* Abschmelzen der Eisschilde auf Grönland und in Teilen der Antarktis

Kontakt: julius.eberhard@pik-potsdam.de

Lothar Starke
Leiter Arbeitskreis Innovative Technologien
im Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V.

Foto: Industriemuseum Region Teltow

Industriemuseum: Der Übergang von der analogen zur digitalen Technik – Teil VI

Dipl.Ing. (FH) Lothar Starke

Inhaltsverzeichnis
Teil I
Die Entwicklung der analogen Automatisierungstechnik – Erschienen
Teil II
Die Voraussetzungen für die Digitalisierung in der Automatisierungstechnik – Erschienen
Teil III
Digitale Prozessleitsysteme – Erschienen
Teil IV
Die Entwicklung des digitalen Prozessleitsystems „audatec“ in den Geräte- und Regler- Werken Teltow (GRW) – Erschienen
Teil V
Die Markteinführung des Prozessleitsystems „audatrec“ – Erschienen
Teil VI
Die intelligente Fabrik, Smart Factory – Industrie 4.0

VI Die intelligente Fabrik Smart Factory – Industrie 4.0

Definition und Grundlagen
Die intelligente Fabrik, Smart Factory, ist eine Verschmelzung der realen Welt mit der virtuellen Welt.
Sie stellt eine Produktionsumgebung zur Verfügung, die sich im Idealfall ohne menschlichen Eingriff selbst organisiert.
Basis der intelligenten Fabrik sind sogenannte cyber-physikalische Systeme und die intelligente Vernetzung von Maschinen, Anlagen und Produkten.
Das Produkt selbst teilt die für die Produktion benötigten Informationen mit und anhand dieser Informationen erfolgt die Steuerung der einzelnen Produktionsabschnitte bis zum Endergebnis.
Die Kommunikationsgrundlage bildet das Internet

Komponenten und Werkzeuge der intelligenten Fabrik:
* Vernetzung: es wird eine Vernetzung von Anlagen, Maschinen, Geräten, Sensoren und Menschen angestrebt, die auch alle betriebswirtschaftlichen und vertraglichen Prozesse einbindet.

Die Kommunikation erfolgt über das Internet der Dinge oder das Internet der Menschen.

* Informationstransparenz: Sensordaten sollen Informationssysteme digitaler Anlagen- und Fabrikmodelle erweitern, um so ein virtuelles Abbild der realen Welt zu erstellen

* Technische Assistenz: Assistenzsysteme sollen den Menschen mit Hilfe von verständlichen Informationen unterstützen , damit fundierte Entscheidungen getroffen und auftretende Probleme schneller gelöst werden können.

* Dezentrale Entscheidungen: Cyberphysikalische Systeme sollen in der Lage sein, eigenständige Entscheidungen zu treffen und Aufgaben möglichst autonom zu erledigen.
Nur in Ausnahmefällen , z.B. bei Störungen oder Zielkonflikten , übertragen sie die Aufgaben an eine höhere Instanz.

*IT – Infrastruktur: Grundlage der intelligenten Fabrik ist eine leistungsfähige IT-Infrastruktur.
Die Datenverarbeitung erfolgt an zentralisierten Rechenzentren an entfernten, verteilten Standorten.
Daten können vor der Übertragung an ein entferntes Rechenzentrum vor Ort konsolidiert und analysiert werden. Die Daten können in der Ferne gespeichert werden (Cloud) oder die Speicherung erfolgt auch vor Ort. ( Diese IT- Struktur heißt Factory Edge.)

Industrie 4.0 – die intelligente Fabrik in Deutschland
In Deutschland wird das Konzept der intelligenten Fabrik als nationaler Weg unter Industrie 4.0 beschritten.
Der Begriff wurde erstmals zur Hannovermesse 2011 geprägt und 2012 der Bundesregierung als Empfehlung zur Umsetzung übergeben.
2013 folgten die Umsetzungsempfehlungen für das Zukunftsprojekt Industrie 4.0 des Arbeitskreises Industrie 4.0.
Die weitere Arbeit erfolgte in der Plattform Industrie 4.0 , einem Zusammenschluss der Bundesverbände Bitkom, VDMA und ZVEI. Die Plattform wurde weiter ausgebaut und steht inzwischen unter der Leitung der Bundesministerien für Wirtschaft und Energie (BMWi) sowie Bildung und Forschung (BMBF)

Initiativen im Sinne der Plattform Industrie 4.0 sind zeitgleich in vielen Ländern mit eigenen Bezeichnungen entstanden.

Industrie 4.0 bei Automatisierungsanlagen
Bei Automatisierungsanlagen bleibt das digitale Prozessleitsystem weiterhin die Basis, es erfolgt die Verknüpfung mit den Komponenten der intelligenten Fabrik und der Datenübertragung durch das Internet.
Die entscheidende Grundlage besteht darin, das alle Komponenten der Automatisierungstechnik , unabhängig von den Herstellern, an ein zentrales System der Datenübertragung angeschlossen sind.
Dafür steht seit 2009 die überarbeitete , industrietaugliche Version von „Open Platform Coommunication Unified Architecture ,OPC UA“ bereit.
Das ist ein Kommunikationsprotokoll mit der Fähigkeit; Maschinendaten (Regelgrößen, Messwerte, Parameter) nicht nur zu transportieren, sondern auch maschinenlesbar sematisch zu beschreiben.
OPC UA ist unabhängig vom Betriebssystem und der Transporttechnologie.
Die Automatisierung erfolgt in der prozessnahen Ebene und der Leitebene durch digitale Automatisierungssysteme wie dem weltweit führenden System S7 von Siemens.

Im Industriemuseum Teltow befindet sich eine funktionsfähige Montagelinie auf dem aktuellen Stand von Industrie 4.0, die in ihren Komponenten in der Übersicht dargestellt ist.

Quellen
Buch Lothar Starke: Vom Hydraulischen Regler zum Prozessleitsysteme
BWV Berliner Wissenschaftsverlag 2009 ISBN 978-3-8305-171-3

Industriemuseum Region Teltow IMT

Wikipedia

Die Broschüre zu diesem Thema ist im Industriemuseum erhältlich

Lothar Starke
Vorsitzender
https://www.facebook.com/Industriemuseum
www.imt-museum.de
e-mail: imt-museum@t-online.de
Industriemuseum aktuell online:
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Foto: Industriemuseum Region Teltow

UVBB – Mitgliederversammlung am 17.06.26 im Flair Hotel Reuner

Am 17. Juni 2026 fand unsere diesjährige Mitgliederversammlung im Flair Hotel Reuner in Zossen statt. Zum Auftakt begrüßte Hausherr Daniel Reuner die Teilnehmenden und gab einen kurzen Einblick in die Aktivitäten des Hotels.

Als Gastrednerin konnten wir Frau Katrin Müller-Wartig, Abteilungsleiterin Arbeit und Fachkräfte im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt (MASGZ) des Landes Brandenburg, begrüßen. Sie sprach zum Thema „Fachkräfte gewinnen und halten – neue Wege für Brandenburg“.

Herr Dr. Burkhardt Greiff, Präsident des UVBB, gab in seiner Rede einen Überblick über die Verbandsarbeit und aktuelle Themen des Jahres 2026. Darüber hinaus wurden Informationen zum Zusammenschluss der Wirtschaftsinitiative Lausitz (WIL), des Unternehmerverbandes Brandenburg-Berlin und des Unternehmerverbandes Sachsen vorgestellt. Herr Böschow, Vorsitzender des Versorgungswerkes des Unternehmerverbandes, erläuterte die exklusiven Vorteile einer Mitgliedschaft.

Im Rahmen der Diskussion wurden mehrere zentrale Themen angesprochen: Einarbeitungsunterstützung für kleine und mittlere Unternehmen während der Ausbildungszeit, Integration ausländischer Arbeitskräfte, Rolle des Tourismusverantwortlichen im Ministerium, Überarbeitung des Bildungssystems, Belebung der bereits bestehenden Arbeitskreise und die Stärkung des Zusammenhalts im Verband

Alle eingereichten Beschlüsse wurden einstimmig beschlossen.

Ein gemeinsames Essen bot im Anschluss Gelegenheit für weitere anregende Gespräche und rundete die Mitgliederversammlung in angenehmer Atmosphäre ab.

Wir danken allen Teilnehmenden für den konstruktiven Austausch sowie Herrn Reuner für die herzliche Gastfreundschaft.

Foto und Text: UVBB

15. Ostdeutsches Energieforum am 30.09. und 01.10.26

Die Energiewende stellt den ostdeutschen Mittelstand vor enorme Herausforderungen, bietet aber gleichzeitig historische Chancen für zukunftsfähige Geschäftsmodelle. Als Mitveranstalter möchten wir Sie heute herzlich zum 15. Ostdeutschen Energieforum am 30. September und 1. Oktober 2026 in Leipzig und digital einladen.

Für alle, die das Forum noch nicht kennen:
Das Ostdeutsche Energieforum ist die wichtigste energiepolitische Plattform für den Mittelstand in den neuen Bundesländern. Seit
15 Jahren bringt es jährlich über 500 Entscheiderinnen und Entscheider zusammen, um praxisnahe Lösungen für eine bezahlbare und sichere Energieversorgung im Osten zu diskutieren.

Unter dem diesjährigen Leitthema „Sicherheit in unsicheren Zeiten“ diskutieren unterschiedlichste Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung zu aktuellen Themen wie

• 𝗢𝘀𝘁𝗱𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗻𝗱 𝗶𝗺 𝗦𝗽𝗮𝗻𝗻𝘂𝗻𝗴𝘀𝗳𝗲𝗹𝗱 𝘃𝗼𝗻 𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽𝗮𝘀 𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲𝘀𝘁𝗿𝗮𝘁𝗲𝗴𝗶𝗲
• 𝗡𝗲𝘁𝘇𝗲 𝘃𝘀. 𝗦𝗽𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿: Gegenspieler in der Energiewende oder strategische Verbündete?
• 𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳-𝗛𝗼𝘁𝘀𝗽𝗼𝘁 𝗢𝘀𝘁𝗱𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗻𝗱: Kann die Region zum strategischen Rohstoffzentrum Europas für Kupfer, Lithium & Co. werden?
• 𝗗𝗶𝗲 𝗪ä𝗿𝗺𝗲𝘄𝗲𝗻𝗱𝗲: Ein Blick auf Stadt und Land – wie gelingt die Umsetzung sozial verträglich, wirtschaftlich tragfähig und technisch realistisch?
• 𝗥𝗲𝗰𝗵𝗲𝗻𝘇𝗲𝗻𝘁𝗿𝗲𝗻 & 𝗘𝗿𝗻𝗲𝘂𝗲𝗿𝗯𝗮𝗿𝗲: Sind Überproduktionen von grünem Strom geeignet, um die digitale Infrastruktur der Zukunft zu betreiben?

Freuen Sie sich außerdem auf kontroverse Streitgespräche, praxisnahe Workshops, verschiedene Startups und ein starkes Netzwerk auf Augenhöhe sowie den beliebten Wirtschaftsabend am ersten Veranstaltungstag, diesmal mit dem Sächsischen Wirtschaftsminister Dir Panter.

Als Mitveranstalter möchten wir Sie herzlich einladen, aktiv dabei zu sein.
💡 Nutzen Sie Ihre exklusiven Vorteile als Verbandsmitglied:

  1. Early-Bird-Endspurt: Nur noch bis zum 30. Juni 2026 gelten die vergünstigten Frühbucher-Konditionen (z. B. das 2-Tages-Ticket vor Ort für 350,00 EUR statt regulär 450,00 EUR).
  2. Zusätzlicher UV-BB-Rabatt: Als Mitglied unseres Verbandes erhalten Sie weitere 50,00 Euro Rabatt auf das 2-Tages-Ticket vor Ort! Geben Sie bei der Anmeldung einfach folgenden Gutscheincode ein: ODEF2026-IG

Egal ob vor Ort in Leipzig oder flexibel via Livestream – sichern Sie sich jetzt Ihren Wissensvorsprung und wertvolle Netzwerkkontakte!

👉 Hier geht es direkt zu Anmeldung & Programm

Foto und Text: UV Sachsen

8. Ostdeutscher Unternehmertag 2026 am 08.09.26 – Jetzt Frühbucherrabatt sichern

Die Zukunft des Mittelstands gestalten: Am 8. September trifft sich die ostdeutsche Wirtschaft in Potsdam

Der Ostdeutsche Unternehmertag geht in die achte Runde: Am 8. September 2026 kommen Unternehmerinnen und Unternehmer, Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Verbänden im Kongresshotel Potsdam am Templiner See zusammen, um die zentralen Herausforderungen und Chancen für den Wirtschaftsstandort Ostdeutschland zu diskutieren.

Unter dem Motto „Plurale Transformation – Herausforderungen und Chancen für den Mittelstand“ steht die Frage im Mittelpunkt, wie Unternehmen den tiefgreifenden Wandel unserer Zeit erfolgreich gestalten können. Im Fokus stehen dabei unter anderem die industrielle Transformation, die Fachkräftesicherung im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz, die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Ostdeutschland sowie die Finanzierung und Zukunftsfähigkeit des Mittelstands.

Der Ostdeutsche Unternehmertag hat sich als das Branchentreffen des ostdeutschen Mittelstands etabliert. Die Veranstaltung bietet eine einzigartige Plattform für den Austausch zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, liefert wertvolle Impulse für die unternehmerische Praxis und schafft Raum für neue Kooperationen und Netzwerke.

Die Veranstaltung findet von 10:00 bis ca. 17:00 Uhr statt. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit Gespräche weiter zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen.

Frühbuchervorteil bis zum 30. Juli sichern
Wer sich frühzeitig anmeldet, profitiert noch bis zum 30. Juli 2026 von vergünstigten Teilnahmegebühren. Besonders attraktiv sind die Konditionen für Mitglieder des UV Brandenburg-Berlin.

Wir freuen uns darauf, Sie in Potsdam begrüßen zu dürfen.

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Weitere Informationen

Foto und Text: comprend GmbH