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Unternehmerfrühstück in Spremberg “Innovationen für die Lausitz”

Spremberg| Am 12. März 2020 haben sich Unternehmer, Verbandsmitglieder und Vertreter der Öffentlichkeit zum ersten Unternehmerfrühstück in diesem Jahr in Spremberg getroffen. Vizepräsident Reinhard Schulze hat in seiner Einführung die Rolle des UVBB in den 30 Jahren seines Bestehens hervorgehoben und den Finger auf die aktuellen Aufgaben und Ansprüche gelegt, die sich aus dem zu bewältigenden Strukturwandel in der Region, der Lausitz, ergeben.

Die Teilnehmer betonten die Notwendigkeit der zeitnahen Bewältigung des laufenden Gesetzgebungsverfahrens für das „Kohleausstiegsgesetz“ und das „Strukturstärkungsgesetz“. Nur so kann gesichert werden, dass die Lausitz den Strukturwandel im Interesse ihrer Menschen bewältigt. Zu den bisher erklärten unterstützende Maßnahmen der Länder und des Bundes sind weitere Schritte, insbesondere des Bundes notwendig um Innovationen zu generieren und deren Marktumsetzung zu befördern. Die Lausitz muss für die Wirtschaftsentwicklung steuerliche Sonderregelungen erhalten und der Strukturwandel muss in einem Staatsvertrag festgeschrieben werden.

Herr Gerhard Hänel , Projektverantwortlicher im Zweckverband Industriepark Schwarze Pumpe (ISP) für das Projekt „Referenzkraftwerk“, erläuterte als Beispiel für besonders innovative Aktivitäten in der Lausitz das Projekt  „Referenzkraftwerk“ im ISP. Im Rahmen einer Präsentation das Projekt und vermittelte er anschaulich den Anwesenden die Komplexität, die Herausforderungen und den innovativen Gehalt des Projektes. Durch den Einsatz von Wasserstoff in der Energieerzeugung mit all den notwendigen verfahrenstechnischen und technologischen Aufwendungen soll eine nachhaltige alternative Energieversorgung im ISP bzw. im Wirtschaftsraum unterstützt werden. Schon heute strahlt dieses Projekt auch überregional aus und verzeichnet hohes Interesse der Industrie. Dieses Innovationsprojekt wir derzeit, trotz noch ausstehender Finanierungszusage des Bundeswirtschaftsministeriums, von den regionalen Akteuren der Stadt Spremberg in Verbindung mit dem Industriepark  Schwarze Pumpe mit Nachdruck vorangetrieben.

Frau Herntier, Bürgermeisterin von Spremberg, Sprecherin des kommunalen Bündnisses „Lausitzrunde“ sowie für die Lausitz Mitglied der sogenannten „Kohlekommission“ und Herr Krause, stellvertr. HGF der IHK Cottbus, betonten in der Diskussion die Wichtigkeit und das Innovationspotential dieses Projektes für die erfolgreiche Bewältigung der Energiewende und des Erhalts der Lausitz als Energieregion.

Die Teilnehmer der Veranstaltung bedankten sich besonders bei den Projektakteuren und wünschten Ihnen viel Erfolg bei der Realisierung.

Reinhard Schulze, Vizepräsident UV-BB e.V.

Corona: Weitere Informationen und Angebote

Geplante Soforthilfe der Bundesregierung:

https://app.handelsblatt.com/politik/deutschland/gesetzesentwurf-solo-selbstaendige-und-kleine-unternehmen-sollen-bis-zu-15-000-euro-soforthilfe-erhalten/25668744.html

https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Dossier/coronavirus.html

Angebote der Wirtschaftsförderung Brandenburg GmbH:

https://www.wfbb.de/de/Corona-Virus-Unterst%C3%BCtzung-f%C3%BCr-Unternehmen

https://www.wfbb.de/de/Unterstuetzungsanfrage_Corona

Angebote der Investitionsbank des Landes Brandenburg:

https://www.ilb.de/de/covid-19-aktuelle-informationen/aktuelle-unterstuetzungsangebote/

Angebotes des Landes Berlin:

https://www.berlin.de/sen/web/corona/

AUDITA Corona Newsletter

Antrag Stundung

Für Rückfragen und Unterstützung: Dr. Joachim Feske, AUDITA GmbH Steuerberatungsgesellschaft, Tel.: 030-204599-0

Corona: Links und Infoschreiben zu Hilfsprogrammen in Berlin und Brandenburg

Links und Infoschreiben zu weiteren Hilfsprogrammen in Berlin und Brandenburg:

Investitionsbank des Landes Brandenburg:

https://www.ilb.de/de/covid-19-aktuelle-informationen/aktuelle-unterstuetzungsangebote/

Wirtschaftsförderung Brandenburg:

https://www.wfbb.de/de/Corona-Virus-Unterstützung-für-Unternehmen
 
Unter Downloads ist ein “Unterstützungsantrag Corona” zu finden.

Investitionsbank Berlin:

https://www.ibb.de/de/startseite/startseite.html

Bitte beachten Sie insbesondere den Abgabetermin für den Antrag auf Kurzarbeitergeld. Dieser muss auf amtlichen Formular bis 31.3.20 bei der zuständigen Agentur für Arbeit eingegangen sein, um noch für März die Chance auf Unterstützung zu erhalten.

Für Rückfragen und Unterstützung: Dr. Joachim Feske, AUDITA GmbH Steuerberatungsgesellschaft, Tel.: 030-204599-0

Informationen: IHK Potsdam

Informationen: IHK Berlin

Informationen: IHK Ostbrandenburg

Informationen: Steuerberaterkammer Berlin

Kurzinfos zum Kurzarbeitergeld, KUG-Antrag, Finanzierungshilfen, Steuerliche Liquiditätshilfen

Wir möchten Ihnen die Links bzw. Hinweise zu den drei wesentlichen Hilfsprogrammen der Bundesregierung mitteilen:

Kurzarbeitergeld

https://www.bundesregierung.de/breg-de/themen/coronavirus/bundestag-kurzarbeitergeld-1729626

Finanzierungshilfen

https://www.kfw.de/KfW-Konzern/Newsroom/Aktuelles/KfW-Corona-Hilfe-Unternehmen.html

Steuerliche Liquiditätshilfen

KUG Antrag

Bei Fragen: Dr. Joachim Feske, AUDITA GmbH Steuerberatungsgesellschaft, Tel.-Nr.: 030-204599-0

Menschliche Mini-Organe aus dem 3D-Drucker

Teltow| Das war das Thema für einen Vortrag, den Herr Dr. Lutz Kloke, Geschäftsführer der Firma Cellbricks GmbH Berlin, am 25. Februar 2020 im Industriemuseum Teltow im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Unternehnmerverband Brandenburg-Berlin gehalten hat. Ein bemerkenswerter Aspekt bei diesem Vortrag besteht in dem Umstand, das es sich bei der Firma Cellbricks GmbH um ein Startup- Unternehmen handelt. Dr. Lutz Kloke hat 2015 seine Promotion zu dem Thema an dem Institut für Medizinische Biotechnologie der TU Berlin abgeschlossen und 2016 den Weg in die Selbstständigkeit mit der Gründung des Unternehmens beschritten.

Das Geschäftsmodell von Cellbricks

Cellbricks entwickelt und vertreibt ein 3D- Bioprintsystem basierend auf Stereolithografie zur Herstellung von lebenden Geweben. Zudem bietet das Unternehmen Beratungs- und Forschungsleistungen für seine Partner an, indem Gewebe-,Organ- und Krankheitsmodelle für die Vermarktung erarbeitet werden. Mit dem Cellbricks-System, bestehend aus 3D-Bioprinter, Bioinks und Software werden bereits funktionale Plazenta- und Lebermodelle hergestellt. Die Technologie adressiert den Bedarf nach Organmodellen im Tissue Engineering, der Regenerativen Medizin und der Wirkstoffentwicklung.

Problem und Lösungsansatz

Humane Mini-Organe werden dringend für die kostensparende Entwicklung von Pharmazeutika und Kosmetika benötigt. Durch ihren Einsatz lassen sich schnell humane in-vitro Daten generieren, um einen späteren Kandidatenausfall zu verhindern, wie er momentan bis zu 60% der Entwicklungskosten für Arzneimittel verursacht. Stereolithografie stellt im Bioprinting- Sektor eine überlegene Verfahrens- Innovation dar, denn das Objekt wird schichtweise, hochdefiniert in XY-Ebene aufgebaut. Das Ergebnis ist ein schneller, hochauflösender Druck aus mehreren Materialien/ Bioinks. Neben der Möglichkeit den Druchbereich und die Anzahl der Bioinks zu erweitern, können erstmals im 3D- Bioprinting Mikrogefäße gedruckt werden.

Technologie und ihre Anwendung

Cellbricks ist der weltweite First Mover auf dem Gebiet der Bio- Stereolithografie und erreicht im Gegensatz zu seinen Wettbewerbern eine 5 – 10 fache Präzision von bis zu 25 um und ist dabei wesentlich schneller. Die Printer Technologie wurde als weltweites Patent erteilt.

Dr. Kloke zeigte in seinem Vortrag die Voraussetzungen und den Ablauf des Bioprinting:

* Modell des Organs durch CAD, MRT oder CT gewinnen

* Zellen des Organs bereitstellen

* Zellen in flüssiger biologischer Matrix lösen

* Das Modell mit dem Drucker erzeugen

Weiterhin erläuterte er die praktischen Ergebnisse des Drucks von:

* Mini – Leber

* Mini – Plazenta   und

* Knorpel- Konstruktion aus Biopolymeren

In der angeregten Diskussion waren auch die Finanzierung der Forschung und die Markterschließung sowie der Umgang mit den Risiken bei einem Startup Gegenstand für den Informationsaustausch. Dabei wurde auf die unterschiedliche Förderprogramme und Möglichkeiten der Finanzierung hingewiesen, die für die Forschung und Produktionsvorbereitung durchaus gute Bedingungen ermöglichen. Dem gegenüber ist die Finanzierung bei der Markterschließung, deren Kosten in der Regel den Forschungs- aufwand übertreffen, ein bisher nicht befriedigend gelöstes Problem.

Kontakt: Dr. Lutz Kloke   lk@cellbricks.com

Mitgliedschaft e.qua im UV BB

Berlin| Der Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V. hat seit dem 01.02.2020 ein neues Mitglied. Das auch bundesweit aktive Netzwerk e.qua (Netzwerk für Energierückgewinnung und Ressourcenmanagement Wasser/Abwasser) stärkt mit seinen Kompetenzen und Kontakten die Interessen in der Wirtschaftsregion. Die in Berlin und Potsdam ansässige Institution berät kommunale Wasserversorger in den Themen Energie- und Ressourcenmanagement und schlägt Brücken zur Industrie. Dabei vertritt es beide Branchenakteure im politischen und vorpolitischen Raum, sorgt mit seinen Kongressen, Seminaren und Messen für Wissenstransfer sowie effektives Networking und veröffentlicht Fachbeiträge in unterschiedlichsten Medien und Eigenpublikationen. Für seine Mitglieder fungiert e.qua als Vernetzungsinstrument und Marketingplattform. Kommunale Unternehmen werden in Regionalnetzwerken bei der Identifikation und Entwicklung von energetischen Projekten sowie bei der Beantragung von Fördermitteln unterstützt. Profiliert im Bereich HR, entwickelt e.qua darüber hinaus Zukunftskonzepte, mit denen die Wasserwirtschaft (und andere Wirtschaftszweige) dem Fachkräftemangel kurz-, vor allem aber langfristig begegnen können.

Gemeinsamer Messeauftritt UV BB und Arbeitgeberverband Lebuser Land (OPZL)

Cottbus| Der UVBB und der Arbeitgeberverband Lebuser Land (OPZL) haben am 25. und 26. Januar auf der Messe Handwerker 2020 in Cottbus ihr gemeinsames Projekt „Gelebte Nachbarschaft in der Euroregion Spree-Neiße-Bober 2020“ vorgestellt. Mit 285 Ausstellern lockte die Messe Tausende Besucher in die Cottbuser Messehallen. Insbesondere auch Firmen aus Polen fanden am Wochenende den Weg in die Lausitz. Zum 30. Mal hat die „HandWerker“ indiesem Jahr  stattgefunden. Der UVBB hat am 25. Januar ein Arbeitsrechtsseminar angeboten, das Rechtsanwalt Radoslaw Niecko von der MN Legal Rechtsanwaltsgesellschaft Berlin übernommen hat.

Auftragsengpässe durch Corona-Virus: Kurzarbeitergeld grundsätzlich möglich

Das Corona-Virus kann durch Lieferengpässe oder Schutzmaßnahmen bei Betrieben erhebliche Arbeitsausfälle verursachen. Sollten diese Arbeitsausfälle mit einem Entgeltausfall verbunden sein, ist ein Ausgleich mit Hilfe des Kurzarbeitergeldes möglich.

Der Anspruch auf Kurzarbeitergeld muss grundsätzlich auf einem unabwendbaren Ereignis oder wirtschaftlichen Gründen beruhen. Dies trifft etwa dann zu, wenn Lieferungen ausbleiben und die Produktion eingeschränkt werden muss. Ein unabwendbares Ereignis liegt auch dann vor, wenn etwa durch staatliche Schutzmaßnahmen Betriebe geschlossen werden.

Ob die Voraussetzungen für die Gewährung des Kurzarbeitergeldes vorliegen, entscheidet die zuständige Agentur für Arbeit.

Betriebe müssen Kurzarbeit vorher bei der Arbeitsagentur anzeigen.

Wichtig ist, dass Betriebe im Bedarfsfall bei ihrer zuständigen Agentur für Arbeit Kurzarbeit anzeigen.

Die Arbeitsagenturen sind auf solche Situationen gut eingestellt. Arbeitgeber können sich entweder direkt in der Arbeitsagentur oder telefonisch unter 0800 45555 20 informieren.

Informationen über die Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld und Videoanleitungen finden sie auf der Seite

https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/kurzarbeitergeld-arbeitgeber-unternehmen