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Konsequente Beschleunigung der Zulassung von russischem Impfstoff „Sputnik V“ und Beschaffung für Deutschland

In der Bekämpfung der Pandemie ist der Schutz von Menschenleben durch die Zulassung eines weiteren Impfstoffes und dessen Einkauf wichtiger, als politisch gefärbte Auseinandersetzungen über das Herstellerland. Jeder Impfstoff, der hilft und zugelassen wurde, muss beschafft werden. Eventuelle ideologische Vorbehalte dürfen in dieser Situation keinerlei Rolle spielen.

Pragmatische und unkomplizierte Entscheidungen müssen unabhängig und zielorientiert Priorität haben, um diese besondere historische Herausforderung zu meistern. Dazu bedarf es mutigen Handels der politischen Entscheidungsträger ohne persönliche Vorteilskalkulationen und juristischer Einschränkungen.

Das bei der europäischen Arzneimittelbehörde laufende Verfahren zur Zulassung des Corona Impfstoffs „Sputnik V“ darf weder politisch noch ideologisch torpediert werden. Allein wissenschaftlich validierte Verfahren müssen Gradmesser für die Zulassung von Impfstoff sein. Am Corona-Virus Verstorbene und Erkrankte hätten nicht nach der Nationalität des Impfstoffs gefragt. Sie hätten Impfstoff benötigt.

„Sputnik V“ wird bereits in über 50 Ländern weltweit – außerhalb der europäischen Union – eingesetzt. Der Impfstoff bietet bezüglich der Transport- und Lagerbedingungen sowie der guten Verträglichkeit und hohen Wirksamkeit von über 90%, beste Voraussetzungen und könnte als ein weiterer Impfstoff auch in Deutschland eingesetzt werden.

Die Interessengemeinschaft Ostdeutscher Unternehmensverbände fordert dringend auf, das Zulassungsverfahren aktiv zu unterstützen und parallel die Beschaffung schnellstmöglich zu organisieren. Alles was dazu beiträgt, die Pandemie schneller zu überwinden, rettet Menschleben, rettet Existenzen, dient der Stabilisierung der Wirtschaft und nicht zuletzt der Erhaltung unserer demokratischen Grundordnung.

Dr. Burkhardt Greiff
Sprecher der Interessengemeinschaft der
Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin

Foto: pixabay

Kurzinformation des Landes Brandenburg zu den Auswirkungen der Hochstufung Polen zum Hochinzidenzgebiet

Polen wurde am Freitagabend (mit Wirkung ab Sonntag, 21.03.2021) offiziell vom Risiko-Gebiet zum Hochinzidenzgebiet hochgestuft.
Dies geht mit einer weiteren Verschärfung des kleinen Grenzverkehrs einher.
Um die neuen Rahmenbedingungen möglichst verständlich darzustellen hat das Land Brandenburg eine Kurzinfo übermittelt.

Wir begrüßen Lebens-Update als neues Verbandsmitglied im UV BB

Im Fokus stehen Ihre Lebensqualität, Ihre persönliche Entwicklung

Untersuchungen haben ergeben, dass der größte Wendepunkt im Leben eines Menschen im Alter von Anfang Vierzig bis Anfang Fünfzig stattfindet. In dieser Zeit empfinden Menschen viel Unruhe, Unzufriedenheit und Frustration. Und Menschen stellen sich in dieser Phase des Lebens oft die Fragen:

  • Welchen Sinn hat mein Leben?
  • Wo will ich hin?
  • War es das jetzt?
  • Wie kann ich meine Lebensqualität verbessern?
  • Wie meine Gesundheit und Leistungsfähigkeit erhalten?

Dr. Heike Faust und Dr. med. Peggy Kotsch haben genau für diese Lebensphase ein Angebot entwickelt, das diesen Fragen mit Ihnen gemeinsam nachgeht – das Lebens-Update.

Das Lebens-Update folgt einem ganzheitlichen Ansatz und sieht Körper und Psyche als systemisch untrennbar miteinander verbunden.

Dr. Heike Faust hat über 15 Jahre Erfahrung als systemischer Business-Coach und begleitet Menschen in Ihrer Entwicklung und Potentialentfaltung.

Dr. med. Peggy Kotsch ist in privatärztlicher Praxis mit ganzheitlichem, präventiv- und sportmedizinischem Schwerpunkt in Potsdam tätig und steht als „Ärztin fürs Leben“ Ihren Patient*innen zur Seite.

Das Lebens-Update ist ein strukturierter Prozess und startet mit einem ausführlichen Analysegespräch mit den Klient*innen und beiden Expertinnen. Gemeinsam analysieren wir, in welchen Bereichen des Lebens Veränderungen notwendig, sinnvoll und gewollt sind. Fragen zur Gesundheit stehen mit Fragen des Lebens-Sinn im engen Kontext. Danach begleiten wir sie gemeinsam über einen Zeitraum von 12 Wochen. In dieser Zeit finden regelmäßig Coachings statt, in denen sowohl am Body- als auch am Mind-Set gearbeitet wird.

Ziel ist es, den gewünschten Veränderungsprozess nicht nur zu initiieren, sondern auch nachhaltig zu belgleiten und zu unterstützen.

Wenn Sie sich in Ihrem Leben wohl fühlen und sich persönlich weiterentwickeln wollen, unterstützen wir Sie dabei sehr gern.

Wir bringen mit Ihnen gemeinsam zusammen, was zusammengehört.

Bodyset & Mindset, Job, Gesundheit & Familie, Psyche & Physis.

www.lebens-update.de

Foto: Lebens-Update

Selbstständige sind keine „Erwerbstätigen 2. Klasse“

Beantragung der Neustarthilfe für Solo-Selbstständige ist immer noch nicht möglich

Zu den neuerlichen Verzögerungen bei neuer Corona-Hilfe erklärt die Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin:

Dass Solo-Selbständige auf die bereits im November angekündigte „Neustarthilfe“, die ab Januar gezahlt werden sollte, weiter warten müssen, halten wir für unerträglich.

Die Ankündigungen einer Politbürokratie, die nie zu dem Zeitpunkt realisiert werden, wie es versprochen wurde, werden als blanker Hohn wahrgenommen. Deren Gehälter werden von den Abgaben jener gezahlt, die sie durch ihr Versagen in den Ruin treiben.

„Die Beantragung der Neustarthilfe für Solo-Selbstständige ist noch nicht möglich, die Auszahlung hat entsprechend noch nicht begonnen“, heißt es in der Antwort des Bundeswirtschaftsministeriums auf eine Anfrage des FDP-Sozialexperten Johannes Vogel.
Solo-Selbstständige können nach Ministeriumsangaben eine einmalige Betriebskostenpauschale („Neustarthilfe“) ansetzen – bis zu 7.500 Euro.

Angesichts der Corona-Krise sind immer mehr Selbstständige auf Hartz-IV-Leistungen angewiesen. „Von April bis Dezember 2020 haben sich insgesamt rund 95.000 Selbstständige neu in den Jobcentern gemeldet“, heißt es in dem Schreiben des Arbeitsministeriums. „In den entsprechenden Monaten des Vorjahres waren es rund 12.000.“

„Offenkundig zwingt die Bundesregierung Selbstständige in Hartz IV und behandelt sie als ´Erwerbstätige zweiter Klasse´. Dies halten wir für einen Skandal. Die Selbstständigen sind allein aufgrund politischer Maßnahmen in wirtschaftlichen Problemen.“, so der Sprecher der Interessengemeinschaft Dr. Burkhardt Greiff.

Die 1995 gegründete Interessengemeinschaft ist ein freiwilliger Zusammenschluss von regionalen Unternehmerverbänden aus Ostdeutschland und Berlin, die die Interessen der klein- und mittelständischen Wirtschaft gegenüber Politik, Wissenschaft, anderen Wirtschaftszweigen und Öffentlichkeit vertritt. Im Mittelpunkt stehen dabei die besonderen Rahmenbedingungen des Mittelstandes in den neuen Bundesländern, die auch über 30 Jahre nach der Deutschen Einheit in vielen Bereichen bestehen. In ihrer Funktion als Sprachrohr repräsentiert die Interessengemeinschaft mehr als 22.000 Unternehmer, Handwerker, Selbstständige und Freiberufler. Wie ihre Mitgliedsverbände, setzt sich die Interessengemeinschaft für ein wirtschaftliches und konkurrenzfähiges Handeln des Mittelstandes im nationalen und internationalen Wettbewerb ein und sieht dies als wesentliches Leitmotiv ihrer Tätigkeit. Die soziale Marktwirtschaft unter Beachtung ökologischer Bedingungen ist für den Zusammenschluss der Unternehmerverbände Verpflichtung und Ziel zugleich.

Ansprechpartner:

Steffen Heller
Geschäftsführer des UV BB
Drewitzer Straße 47
14478 Potsdam
Tel.:     0331 810306
Mobil:  0172 9927484
E-Mail: potsdam@uv-bb.de

Pressekontakt:

comprend GmbH Potsdam
Michael Schulze
Tel.:    0331 58115800

Mobil: 0152 31061207
E-Mail: michael.schulze@comprend.de

Foto: pixabay

Homeoffice: Wer soll von Zuhause arbeiten – Für wen lohnt sich die Homeoffice-Pauschale – Steigert Homeoffice die Produktivität?

Der Rückzug vom Arbeitsplatz ins Homeoffice soll ein zentraler Baustein im Kampf gegen die Corona-Pandemie werden. Welche Regeln sollen künftig für Arbeitgeber gelten, wer soll ins Homeoffice und wie können Arbeitnehmer bei den Steuern profitieren?

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Foto: pixabay/Gerd Altmann

Neujahrsansprache 2021

Herzlich willkommen in 2021. Hier die Neujahrsansprache unseres Präsidenten Dr. Burkhardt Greiff zur Begrüßung des neuen Jahres. Gleichzeitig eröffnen wir hiermit unseren Youtube-Kanal UV-TV.

Hier versorgen wir Sie in Zukunft mit interessanten Beiträgen aus unserem Netzwerk und zu tagesaktuellen Themen. Abonnieren Sie unseren Kanal und wir halten Sie auf dem Laufenden!

Wir danken unserem Mitglied co3film für die Produktion dieses Videos!

Brief der ostdeutschen Unternehmerverbände an Arbeitsminister Hubertus Heil

Sehr geehrter Herr Bundesminister,

die vom Bund aufgestellten Azubi-Prämien aus dem Bundesprogramm “Ausbildungsplätze sichern” sollten motivieren, trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage in der Corona-Krise weiterhin Auszubildende einzustellen. Ende Oktober waren bei der Bundesagentur für Arbeit (BA) 41.700 Lehrstellen weniger als ein Jahr zuvor gemeldet. Mit Blick auf die derzeitige mehr als unsichere Lage und der kaum absehbaren Entwicklungen, kann man schon jetzt von einer großen Zurückhaltung hinsichtlich der Ausbildung im Jahr 2021 ausgehen.

Es mehren sich die kritischen Einschätzungen zu dem Programm. Die Beantragung ist aufwendig und die Hürden sind zu hoch, um überhaupt in den Genuss dieser Förderung zu kommen. Damit bleibt der Kreis der Unternehmen, die davon überhaupt profitieren könnten, sehr klein. Da in vielen Unternehmen schon im Winter über das kommende Ausbildungsjahr nachgedacht und entsprechend geplant wird, sollte das Programm jedoch dringend nachgebessert und dann auch verlängert werden.

Der geforderte Umsatzrückgang als Bedingung für die Prämie ist zu hoch. Darüber hinaus ist nicht klar, warum nur Firmen bis zu 250 Beschäftigten unterstützt werden. Eine Ausweitung auf Betriebe bis 500 Mitarbeiter wäre sinnvoll. Die Prämie kann bisher nur für Azubis beantragt werden, die ab dem 1. August eingestellt wurden. Es gibt aber auch Azubis, die ihre Lehre am 1. Juli begonnen haben. Auch diese Betriebe fallen durchs Raster.

Nach der bisherigen Regel wird die Prämie von 2.000 Euro für jeden neuen Lehrling – oder 3.000 Euro, wenn ein Betrieb die Ausbildung sogar aufstockt oder Lehrlinge aus einem Betrieb übernimmt, der wegen Corona schließen musste – nur gezahlt, wenn das Unternehmen im ersten Halbjahr mindestens einen Monat in Kurzarbeit war oder der Umsatz im April und Mai mindestens um 60 Prozent im Vergleich zu den jeweiligen Vorjahresmonaten eingebrochen ist.

Und noch eine Hürde: Nur wenn gleich viele Ausbildungsverträge für das Ausbildungsjahr 2020 abgeschlossen werden, wie im Durchschnitt der Jahre 2017 bis 2019, gibt es diese Prämie als einmaligen Zuschuss in Höhe von 2.000 Euro je Ausbildungsvertrag. Es wird also nur belohnt, wer wie gehabt, weiter ausbildet. Viele fragen sich aber, ob sie überhaupt ausbilden können – und das betrifft bereits jetzt schon das kommende Ausbildungsjahr.

Ein Beispiel aus einem Hotelbetrieb, wo jährliche Schwankungen der Azubi-Einstellungen normal sind, zeigt die Schwächen dieser Einschränkungen:

„Im Jahr 2020 haben wir trotz der Corona-Krise 3 neue Ausbildungsverträge geschlossen. Im Ausbildungsjahr 2017/2018 haben wir 2 Ausbildungsverträge, im Ausbildungsjahr 2018/2019 3 Ausbildungsverträge und im Ausbildungsjahr 2019/2020 6 Ausbildungsverträge abgeschlossen. Die Arbeitsagentur hat uns mitgeteilt, dass wir keinen Anspruch auf die Ausbildungsprämie haben, da wir nur 3 neue Ausbildungsverträge geschlossen haben, der Durchschnitt der letzten Jahre liegt jedoch bei 3,66 Auszubildenden. Ich bin davon ausgegangen, es gäbe eine Prämie, wenn man trotz der Corona Krise weithin Lehrlinge ausbildet bzw. neue Lehrverträge eingeht. Das haben wir getan. Nun kam die Absage. Wer stellt denn in der Krise mehr Lehrlinge ein, als in der Boomzeit – und das in unserer besonders betroffenen Branche? Ich dachte tatsächlich, es wäre eine Prämie dafür, dass man in Krisenzeiten trotzdem neue Lehrverträge eingeht.“ (Kai Laude, Direktor VILA VITA Anneliese Pohl Seedorf)

Diese Prämie sollte diejenigen Unternehmen in besonders betroffenen Branchen belohnen, die trotz der schwierigen Lage ausbilden. Und dies, ohne die Hürden so hoch anzusetzen, dass sie kaum erreichbar sind. Es sei denn, es sollte nur eine politisch motivierte und medienwirksame Maßnahme sein.

Freundliche Grüße
Dr. Burkhardt Greiff
Sprecher der Interessengemeinschaft
der Unternehmerverbände Ostdeutschland und Berlin

Foto: pixabay