Alle Artikel in: VB West

Aktuelle Informationen aus dem Verbandsbezirk Westbrandenburg

Potsdamer Gespräche mit Oberbürgermeisterin Noosha Aubel am 03.03.26

Zum Auftakt der „Potsdamer Gespräche“ 2026 des Unternehmerverbandes Brandenburg-Berlin (UVBB) begrüßte Nico Danneberg (1. Vizepräsident des UVBB) am 03. März 2026 in den Räumen der BARMER in der Wilhelmgalerie, die Oberbürgermeisterin von Potsdam, Noosha Aubel. Frau Aubel berichtete vor über 40 Gästen, offen und gut gelaunt über die ersten 131 Tage ihrer Amtszeit. So zitierte sie gleich zu Beginn ihres Vortrags die ihr häufig gestellte Frage, ob sie es bereue, Oberbürgermeisterin von Potsdam geworden zu sein? Sie bereue es nicht, sondern setze vielmehr gerne zielorientiert alle wichtigen Themen um, die Potsdam betreffen: Wohnungsbau („Bau-Turbo!“), Fachkräftesicherung, Digitalisierung, Wirtschafts-Förderung, Chancengleichheit, Digitalisierung. Potsdam, so Frau Aubel, solle ein „guter Standort“, eine „Stadt für Alle“ sein! Eine zentrale Voraussetzung, um ihre Ziele zu erreichen, stellt dabei ein entschiedener „Verwaltungs-Umbau“ dar – hin zu einem wirkungsvollen Dienstleister, dessen tatsächliche Ergebnisse fortwährend gemessen und evaluiert werden! In der anschließenden offenen Fragerunde konnte man in den Wortbeiträgen der interessierten Teilnehmer viel Lob und Respekt für die bisherige Arbeit der Oberbürgermeisterin heraushören sowie die Hoffnung, dass die mit dem Amtsantritt von Frau Aubel …

Decarbon Days am 24 . und 25. Juni 2026

Hiermit möchten wir rechtzeitig auf die Fortsetzung des in 2025 neu gestarteten Tech-Convents Decarbon Days hinweisen, das nun als jährliche, europäische Plattform für die Themen Cleantech, Start-up & Politics verstetigt werden soll.  Veranstaltungsort: BTU-Zentralcampus Cottbus 24. Juni: Conference-Day mit Panel, Start-up, Net Zero Valley-Treffen und Preisvergabe Female Energy Award 25. Juni: Talent-Day mit Formaten für die „next generation“ sowie Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft Unternehmen und Institutionen, die sich für Partnerschaften (inkl. Kartenkontingent möglich) interessieren, finden hier unser Partnerkonzept. Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite. Foto: pixabayText: Jens Taschenberger, zwei helden GmbH

Stark für das Handwerk – Der neue Unfallschutz der SIGNAL IDUNA

Im Handwerk schaffen Sie täglich Werte. Doch was passiert, wenn Ihr wichtigstes „Werkzeug“ – Ihr eigener Körper – nach einem Unfall nicht mehr wie gewohnt funktioniert? Weil uns das bewusst ist, haben wir unseren Unfallschutz speziell auf die Bedürfnisse von Menschen im Handwerk zugeschnitten. Abgesichert, wenn es wirklich zähltWenn Hände, Arme oder Beine verletzt sind, ist schnelle und gute Hilfe entscheidend. Wir haben daher unsere finanzielle Unterstützung in genau diesen Fällen verbessert. Das wird an einem Beispiel besonders deutlich: Angenommen, Sie verlieren durch einen Unfall die Funktion Ihres Daumens. Bei einer Versicherungssumme von 100.000 Euro und einer Progression von 250 %, würde dies nach der Standard-Gliedertaxe 20.000 Euro bedeuten. Dank der erhöhten Gliedertaxe für das Handwerk erhalten Sie im selben Fall eine Leistung in Höhe von 105.000 Euro! Mehr als nur Geld: Ein starker RückhaltUnser Unfallschutz geht weit über die reine Finanzleistung hinaus: Jetzt informieren SIGNAL IDUNA GruppeGebietsdirektion BerlinBismarckstr. 10110625 BerlinMail Homepage

Berlin als Zukunftslabor der Welt – und Brandenburg mittendrin

Mit der geplanten EXPO 2035 kann sich die Hauptstadtregion als internationaler Treffpunkt für Innovation, Wirtschaft und gesellschaftlichen Fortschritt positionieren. Über 190 Nationen, Unternehmen, Wissenschaft und Kultur würden in Berlin zusammenkommen und ein lebendiges Zukunftslabor schaffen, das weit über die eigentliche Veranstaltung hinaus wirkt. Für Brandenburg und Berlin ergeben sich daraus neue Möglichkeiten für Kooperationen, Investitionen und globale Vernetzung. Die Idee: Nicht nur ein Ausstellungsgelände, sondern eine vernetzte Weltausstellung in der ganzen Stadt – mit Satellitenstandorten, Innovationsorten und lokalen Projektlaboren. So entsteht eine Plattform, auf der regionale Unternehmen ihre Stärken sichtbar machen und neue Partnerschaften auf internationaler Ebene aufbauen können. Wer sich näher über das Konzept, die geplanten Strukturen und die wirtschaftlichen Effekte informieren möchte, findet hier weitere Details. Foto: pixabayText: Adalbert Kurkowski, UVBB

Industriemuseum: Wärmeplanung für die Kommunen Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf

Das war das Thema für einen Vortrag am 17. Februar 2026 im Industriemuseum Teltow.Die Kommunen Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf erarbeiten einen gemeinsamen Wärmeplan.Koordiniert wird diese Aufgabe durch Herrn Matthias Putzke, Klimaschutzmanager in der Stadtverwaltung Teltow. Er informierte über den Stand der Organisation für diese Aufgabe.Der Auftrag zur Erarbeitung des Wärmeplans wurde an die Firma Elbing & Volgmann GmbH in Berlin erteilt.Der Vortrag wurde durch den Geschäftsführer der Firma Elbing & Volgmann, Herrn Dr. Clemens Elbing gehalten. Der Vortrag erfolgte im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltungen des Vereins Industriemuseum Region Teltow e.V. und des Unternehmerverbandes Brandenburg – Berlin e.V. Leistungen der Firma Elbing & VolgmannDie Firma ist ein Ingenieurbüro mit folgenden Leistungen für Quartiere, Gebäude und Kommunen:* Machbarkeitsstudien* Energetische Gebäudeanalysen und energetische Sanierungsfahrpläne* Energiekonzepte für regenerative Quartierversorgung* Transformationspläne für Fernwärmenetze* Kommunale Wärmeplanung* Instandhaltungsfahrpläne* Fördermittelberatung und* ESG-BeratungDas Unternehmen ist für mehrere Städte und Gemeinden tätig, darunter u.a. Rostock, Schwedt und Schwerin. Grundlagen und Ziele für die WärmeplanungDer Rechtsrahmen umfasst:* EU green dealErster klimaneutraler Kontinent bis 2050, 50 % weniger Treibhausgase bis 2030 gegenüber 1990* BundesregierungKlimaneutralität bis 2045, 65 …

Industriemuseum: Siemens mit neuem strategischen Kurs

Unser Kooperationspartner Siemens hat mit einem Gewinn von 10,4 Mrd € und Rekordwerten im industriellen Geschäft das Geschäftsjahr 2025 abgeschlossen.Im Rahmen der „One Tech Company“-Strategie investiert der Konzern eine Milliarde Euro in Künstliche Intelligenz und will sein Digitalgeschäft bis 2030 verdoppeln. Strategie „One Tech Company“Mit dem Programm „One Tech Company“ stellt Siemens die Weichen für die nächste strategische Entwicklungsphase.Das Unternehmen will seine technologische Stärke in Software, Hardware und Services noch stärker bündeln und ein durchgängig vernetztes Portfolio schaffen. Ziel ist, die reale und digitale Welt weiter zu verschmelzen und so profitables Wachstum zu sichern.Bis 2030 soll das Digitalgeschäft verdoppelt werden. Dafür plant Siemens Investitionen von einer Milliarde Euro in KI in den kommenden drei Jahren. Das Portfolio soll gezielt auf Felder mit langfristigen Wachstumstreibern ausgerichtet werden, darunter Automatisierung, Digitalisierung, Elektrifizierung, Nachhaltigkeit und KI. Das beschleunigte Wachstum stützt sich auf vier strategische Hebel: Quelle: Computer & Automation ( Gekürzt) Lothar StarkeVorsitzender https://www.facebook.com/Industriemuseumwww.imt-museum.dee-mail: imt-museum@t-online.deIndustriemuseum aktuell online:http://imt-museum.de/de/home/imt-aktuel Foto: Industriemuseum Region Teltow e.V.

Industriemuseum: Die Macht der Megawatt

Im globalen Wettrennen um Künstliche Intelligenz entscheidet die Verfügbarkeit vonStrom. Für den Westen ist das ein Problem. Die Strategie in ChinaNicht Algorithmen oder Chios, sondern elektrischer Strom wird über die nächste Phase des KI-Wachstums entscheiden – und das verschafft China einen entscheidenden Vorteil.Während westliche Technologieriesen geschlossene, kapitalintensive und enorme Rechenleistungen erfordernde Modelle in den Vordergrund stellen, setzt China auf Open-Source-KI und baut seine Kapazitäten im Bereich erneuerbare Energien und Kernenergie massiv aus.Damit ist das Land in der Lage, leistungsstarke KI-Technologien in großem Maßstab einzusetzen, ohne dabei sein Budget zu sprengen. Diese Unterschiede sind Ausdruck einer grundsätzlichen Kluft. Während die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten KI als proprietäre Technologie betrachten, sieht China darin eine öffentliche Infrastruktur und baut ein offenes KI-Ökosystem auf, in dem sich dieselbe Philosophie widerspiegelt, die auch in der Fertigung zum Tragen kommt: breite Akzeptanz, schnelle Iteration und unablässige Kostensenkung.Bei den Chinesischen Open-Source-Modellen wie DeepSeek, Qwen und Kimi handelt es sich nicht nur um wissenschaftliche Errungenschaften, sondern um strategische Instrumente, die auf Beteiligung ausgelegt sind und die wirtschaftliche Seite der Ki verändern.Die Inferenzkosten …

Industriemuseum: Neuer Blick in das Weltall

Astronomen durchmustern den Himmel mit immer leistungsfähigeren Teleskopen. Jetzt ist ein neues „Superauge“ hinzugekommen – ein Teleskop mit der größten Digitalkamera der Welt.Das neue Vera-C.-Rubin Observatorium in Chile hat seinen Testbetrieb aufgenommen und die ersten Aufnahmen veröffentlicht. Sie zeigen hochauflösende Aufnahmen von Millionen Sternen und Galaxien, die das Teleskop innerhalb weniger Stunden aufzeichnete.Dank eines 8,40 Meter großen Teleskopspiegels und der Fähigkeit schneller Bewegungen und Datenverarbeitung kann das Rubin-Observatorium große Bereiche des Himmels in kurzer Zeit aufnehmen. In den kommenden zehn Jahren soll es den Südhimmel so umfassend wie nie zuvor vermessen und auch kurzlebige Ereignisse einfangen.Trotz jahrhundertelanger Erforschung des Himmels sind noch immer einige große astronomische und kosmologische Fragen unbeantwortet oder erst in Teilen geklärt. Dazu gehören die Natur der Dunklen Materie und Dunklen Energie, aber auch Details der kosmischen Entwicklung – beispielsweise, wie so früh nach dem Urknall schon supermassenreiche Schwarze Löcher entstehen konnten. Hinzu kommen unzählige kurzlebige Ereignisse , deren Ursache und Mechanismen noch ungeklärt sind. Teleskop mit größter Digitalkamera der WeltEinige der noch ausstehenden Antworten erhoffen sich Astronomen nun vom neuen Vera …

Industriemuseum: Energiewende nicht auf Kurs, aktueller Stand (Teil II)

Das war das Thema für einen Vortrag, den Dipl.Ing (FH) Lothar Starke vom Unternehmerverband Brandenburg-Berlin am 13. Januar 2026 im Industriemuseum Teltow gehalten hat.Der Vortrag erfolgte im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltungen des Vereins Industriemuseum Region Teltow e.V. und des Unternehmerverbandes Brandenburg – Berlin e.V. Teil IIDie Finanzierung des NetzausbausAuf den Übertragungsnetzbetreiber Tennet entfallen 100 Milliarden € an Investitionen. Das Unternehmen gehört dem Staat Holland, der die Investitionen nicht übernimmt.Ein Versuch der Bundesregierung das KfW und Deutsche Bank Investoren für diese Summe zu gewinnen ist fehlgeschlagen.Nunmehr will Holland Tennet verkaufen, wobei die Bundesregierung 25,1 % der Anteile für 9,5 Mrd.€ übernehmen will. Deutschlandfonds, Bundesregieriung 18. Dezember 2025Die Bundesregierung stellt über KfW 30 Mrd.€ zur Verfügung durch die private Investitionen bis zu insgesamt 600 Mrd.€ gewonnen werden sollen.Damit sollen folgende Investitionen finanziert werden: – Stromverteilernetze– Gasverteilernetze– Wärmenetze und– WärmeerzeugerÜbertragungsnetze sind nicht erwähnt! Weiter Foto und Text: Industriemuseum Region Teltow

Industriemuseum: Siemens Energy investiert 220 Millionen Euro in die Fertigung von Transformatoren

Transformatoren befinden sich an fast allen Knotenpunkten des Stromnetzes, um verschiedene Spannungsebenen zu verbinden und so Strom über lange Distanzen hinweg transportieren zu können.Siemens Energy stellt Hochleistungstransformatoren für die Energiewende her, darunter den weltweit ersten 1.100 – HGÜ-Transformator für die Anbindung Chinas an das Stromnetz.Das Unternehmen ist ein wichtiger Akteur in der Energieverteilung und setzt auf Nachhaltigkeit durch die Nutzung von recyceltem Kupfer und anderen umweltfreundlichen Materialien.Das Nürnberger Werk ist dabei ein zentraler Standort für die Fertigung dieser komplexen und technisch anspruchsvollen Komponenten. Die bei Siemens Energy in Nürnberg gefertigten Transformatoren werden weltweit in großen Energie-Infrastrukturprojekten eingesetzt-zum Beispiel zur Anbindung von großen Offshore-Windparks, zur Netzanbindung oder in internationalen Stromverbindungen, die den Energieaustausch zwischen Ländern ermöglichen. Derzeit beschäftigt Siemens Energy knapp 1.000 Mitarbeiter im Werk Nürnberg, in dem seit dem Jahr 1912 Transformatoren produziert werden.Zur Realisierung der Energiewende ist es erforderlich das in Deutschland 16.702 Km neue Übertragungsleitungen errichtet werden. Hinzu kommt eine umfassende Investition in die Verteilernetze um die Umstellung von fossilen Energieträgern auf Strom realisieren zu können.Diese enormen Investitionen in das Stromnetz erfordern eine …