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Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung – gegen die deutsche Wirtschaft

Monate, und Nächte haben die Mitglieder der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung geopfert, um zu dem Kompromiss für den Kohleausstieg zu kommen. Der BDI selbst hat diesen Kompromiss mit verhandelt. Jetzt stellt sich das Institut für Wirtschaftsforschung gegen  diesen Kompromiss und damit auch gegen die Bevölkerung in den „Kohleregionen“ und auch gegen den BDI und erklärt, dass der Kohleausstieg spätestens 2030 erfolgt sein muss. Die Abgeordneten der Lausitz von CDU und SPD haben mit vielfältigen Initiativen und mit persönlichem Einsatz dafür gerungen die Gesetzesvorlagen für die Umsetzung des Abschlussberichts der Kommission durch das Bundeskabinett zu bringen und ringen derzeit um die Bestätigung der Gesetze im Bundestag. Geschafft? – weit gefehlt. Das Institut für deutsche Wirtschaftsförderung fällt den Kohleregionen und den dort lebenden Menschen, aber auch insgesamt der deutschen Wirtschaft in den Rücken. 2030 soll / muss das Enddatum sein. Die  Wirtschaft wird hier als „Buhmann“ des Klimawandels geopfert. Ohne gesicherte Energieversorgung kein gesicherter Strom, keine gesicherte Wärmeversorgung in den Großstädten, drastisch schwindende Kaufkraft in den Regionen und damit steigende Insolvenzen im Klein- und Mittelstand …

Logistik in der digitalen Welt

Das war das Thema für einen Vortrag den Herr Alexander Hornung, Regionalleiter Ost der Firma Kühne + Nagel (AG & Co.) KG in Großbeeren, am 11. Februar 2020 im Industriemuseum Teltow im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Unternehmerverband Brandenburg-Berlin gehalten hat. 1890 von August Kühne und Friedrich Nagel in Bremen gegründet, zählt Kühne und Nagel heute mit mehr als 1.300 Niederlassungen in über 100 Ländern und rund 82.000 spezialisierten Mitarbeitern zu den erfolgreichsten Unternehmen der Logistikbranche. Die Kühne + Nagen Gruppe ist weltweit größter Seefrachtspediteur sowie zweitgrößter Luftfracht-Logistikanbieter. Im europäischen Overland-Sektor zählt Kühne + Nagel zu den 5 führenden Anbietern. Weltweit verfügt das Unternehmen über 10,6 Millionen Quadratmeter eigener Lagerfläche und ist damit die Nummer 2 der Kontraktlogistik. Eigene Schiffe, LKWs oder Flugzeuge betreibt das Unternehmen nicht. Kühne und Nagel Deutschland beschäftigt rund 15.000 Mitarbeiter, inklusive der rund 4.500 der Kontraktlogistiktochter Stute Logistik, an mehr als 130 Standorten, der Hauptsitz ist in Bremen. Was treibt die Entwicklung in der Logistikbranche? Herr Hornung wies darauf hin, das sich in den letzten Jahren eine stürmische Entwicklung …

Diamanten in der Produktion

Das war das Thema für einen Vortrag, den Herr Prof.Dr. Heiner Vollstädt, Inhaber der Firma Vollstädt-Diamant GmbH Seddiner See, am 28. Januar 2020 im Industriemuseum Teltow gehalten hat. Der Vortrag erfolgte im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltungen des Unternehmerverbandes Brandenburg-Berlin e.V. und des Vereins Industriemuseum Region Teltow e.V. Herr Prof. Dr. Vollstädt behandelte in seinem Vortrag sowohl die Eigenschaften der Diamanten als auch die Gewinnung natürlicher und künstlicher Diamanten sowie die Anwendung als Industriediamanten und als Schmuckdiamanten. Eigenschaften der Diamanten Diamant ist ein Mineral der Superlative in vielfacher Hinsicht: hoch begehrt als „König der Edelsteine“, aber auch von außerordentlicher Bedeutung für technische Anwendungen. Diese Stellung verdankt der Diamant einer Kombination hervorragender Eigenschaften: Diamant ist das härteste Mineral, das wir kennen Diamant hat eine außergewöhnlich hohe Lichtbrechung Diamant hat eine außergewöhnlich hohe Dispersion Diamant hat die höchste thermische Leitfähigkeit und die geringste thermische Ausdehnung Diamant ist ein ausgezeichneter Isolator Diamanten kommen in der Natur sehr selten vor, sie sind nur in geringsten Gewichts-und Volumenanteilen im „Wirtsgestein“ vorhanden und müssen mit großem technischem und finanziellem Aufwand extrahiert werden. …

Neue Materialien aus dem Fraunhofer IAP

Das war das Thema für einen Vortrag, den Herr Profesor Dr. Dieter Hofmann vom Fraunhofer IAP in Potsdam am 14. Januar 2020 im Industriemuseum Teltow im Rahmen einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem Unternehmerverband Brandenburg-Berlin gehalten hat. Das Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP ist eine Einrichtung der Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. Das Fraunhofer IAP hat seinen Sitz in Potsdam- Golm mit Niederlassungen in Teltow, Wildau, Schwarzheide und Hamburg. Die Forschungsbereiche sind: Biopolymere Die nachhaltige stoffliche Nutzung nachwachsender Rohstoffe steht im Zentrum der Polymer- Forschung des Instituts. Das betrifft sowohl natürliche, von der Natur synthetisierte Polymere , wie Cellulose, Stärkr oder Lignin, als auch biobasierte Kunststoffe wie Polylactid, deren Grundbausteine aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden. Für eine Vielzahl von Einsastzfeldern werden, oft gemeinsam mit Industriepartnern, solche Biopolymere maßgeschneidert und Verfahren zu deren Gewinnung, Verarbeitung und Veredlung optimiert oder neu entwickelt. Beispiele sind cellulosische Spinnfasern wie Viskose, biobasierte Carbonfasern, Vliesstoffe, Folien und Formkörper aus Polymermischungen mit Lignin oder Stärke. Weiterhin Verbundmaterialien mit cellulosischer Faserverstärkung, Papieradditive auf Stärkebasis oder biobasierte Klebstoffe. Funktionale Polymersysteme Polymere mit besonderen …

UVBB und TH Brandenburg unterzeichnen Kooperationsvertrag

Brandenburg an der Havel | Wettbewerbsfähige Forschung, Technologietransfer und praxisorientierte Lehre sind Gegenstand einer vereinbarten engeren Zusammenarbeit zwischen dem UVBB und der Technisches Hochschule Brandenburg (THB). Dazu haben Dr. Burkhardt Greiff als Präsident des UVBB und Prof. Dr. Andreas Wilms als Präsident der THB am 14.November im Rahmen des Technologie.Transfer.Tags der THB einen Kooperationsvertrag unterzeichnet. „Durch die Zusammenarbeit der Vertragspartner soll synergetisches Potenzial zwischen Wissenschaft und Wirtschaft erschlossen werden“, heißt es im Vertrag. Eine Möglichkeit ist die direkte Vermarktung der Forschungsergebnisse in Form von marktfähigen Produkten, Leistungen und Verfahren. Der Wissens- und Anwendungsstand in den unterschiedlichsten Fachgebieten sowie die markt- und praxisorientierte Aus- und Weiterbildung von Wissenschaftlern und Ingenieuren sollen verbessert werden. Wo es möglich ist, sollen personelle Kapazitäten, Geräte und Einrichtungen effektiv genutzt werden.

Wieder mehr Optimismus beim Parlamentarischen Abend

Im Anschluss an Hirtes Redebeitrag begaben sich die Unternehmer in die Workshops zur Mittelstandsfinanzierung sowie Demografie & Fachkräfte. Bundestagsabgeordnete aus den ostdeutschen Ländern gaben Statements ab und stellten sich den Fragen. Zum Beispiel: Ist Deutschland ein kinderfreundliches Land? Jana Schimke (CDU) sagt „ja“ und verweist unter anderem auf die hohe Gründerinnenquote in Mecklenburg-Vorpommern. Hagen Reinhold (FDP), ebenfalls Mecklenburg-Vorkommen sagt „eher nein“ und verweist auf die Kita-Öffnungszeiten, die nun gar „nicht zur Lebenswirklichkeit passen“. Berlin. Beim Parlamentarischen Abend der Arbeitsgemeinschaft Ostdeuscher Unternehmerverbände am 13. November in der FDP-Bundeszentrale überwogen die optimistischen Töne. So berichtete der Ostbeauftragte der Bundesregierung, Christian Hirte, dass die Bruttowertschöpfung des Ostens inzwischen 75 Prozent des Westens betrage und es einen Aufholprozess gebe. Auch die Wanderungsbewegung von Ost nach West sei inzwischen gestoppt, hob er in seinem Grußwort hervor.

Vortrag: Sicherheit und Umweltschutz im Flugverkehr

Teltow | Sicherheit und Umweltschutz im Flugverkehr war das Thema eines Vortrags von Hans Niebergall, Leiter Tower Berlin bei der Deutschen Flugsicherung GmbH (DFS), am 12. November im Industriemuseum. Lothar Starke, Leiter des Arbeitskreises Innovative Technologien im UVBB, berichtet: Geschichte der Flugsicherung in Deutschland Für die Flugsicherung in Deutschland ist entsprechend den Regelungen im Grundgesetz und dem Luftverkehrsgesetz die Bundesregierung verantwortlich. Die Durchführung dieser Aufgabe hat die Bundesregierung an die DFS übertragen. 1953 wurde zunächst die Bundesanstalt für Flugsicherung (BFS) gegründet, aus der dann 1993 die DFS hervorging. Dabei wurde auch die überörtliche militärische Flugsicherung in dieses Unternehmen integriert. 1990 wurden die Flugsicherungsdienste der Interflug eingegliedert.  Alleiniger Gesellschafter und damit Eigentümer der DFS ist die Bundesrepublik Deutschland. Die Gesellschaftsrechte werden durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) ausgeübt. Die DFS ist verantwortlich für die sichere, geordnete und flüssige Abwicklung des Luftverkehrs in Deutschland. Das Unternehmen DFS Die Zentrale der DFS befindet sich in Langen bei Frankfurt, dort befinden sich auch die Akademie, das Systemhaus und das Forschungszentrum. An der Akademie bildet die DFS …

UVBB stärkt Kohleregion den Rücken

Berlin. Bei der Demo für ein qualifiziertes „Strukturstärkungsgesetz“ am 14. November vor dem Bundeskanzleramt stärkte der UVBB der Braunkohleregion den Rücken. Der Verband war durch Vizepräsident Reinhard Schulze, Präsidiumsmitglied Ivo Fuchs und Geschäftsführer Steffen Heller vertreten. Wir sind Mitglied der LAUSITZRUNDE, die zu der Veranstaltung aufgerufen hatte. Steffen Heller berichtet: Die Kohlereviere in Deutschland stehen vor gewaltigen Veränderungen. Mit der politischen Entscheidung der Bundesregierung aus der Braunkohleverstromung auszusteigen sind umfassende Rahmenbedingungen erforderlich, die einen kalkulierbaren Kohleausstieg für die Bürger und der Wirtschaft ermöglichen. Forderungen der LAUSITZRUNDE Derzeit läuft das parlamentarische Verfahren zum „Strukturstärkungsgesetz Kohleregionen“ In diesem Prozess wurden seitens der LAUSITZRUNDE und den Kammern sowie der Unternehmerverbände erhebliche Nachbesserungen angemahnt. Es wurde ein 5-Punkte-Forderungsdokument gemeinsam erarbeitet und den parlamentarischen Entscheidungsgremien übergeben. Um hier diesem Forderungsprogramm Nachdruck zu verleihen, organisierte unter Federführung der „LAUSITZRUNDE“ und der Beteiligung der Gebietskörperschaften, wie Bürgermeister, Amtsdirektoren, Gemeindevertreter der Lausitz, des Rheinischen- und Mitteldeutschen Revieres sowie weiterer Verbände , so auch unser Unternehmerverband Brandenburg-Berlin eine DEMO vor dem Bundeskanzleramt in Berlin.Etwa 200 Teilnehmer, ausgestattet mit Ortsschildern Ihrer jeweiligen Kommune und öffentlichen …

Kleinflottentarif auf Potsdamer Gesprächen vorgestellt

Potsdam | Heiko Sohr und Pascal Kaufmann von der SIGNAL IDUNA stellten bei den Potsdamer Gesprächen die neue Kleinflottenversicherung ihrer Versicherung vor. Sie kann bereits ab drei Fahrzeugen (PKW, Transporter, LKW, Hänger, Baumaschine …) abgeschlossen werden kann. Die Versicherungsnehmer profitieren von günstigen Versicherungsklassen. Dabei werden die Fahrzeuge automatisch in der Schadenfreiheitsklasse 15 (Geschäftsführer) bzw. 5 eingestuft, ohne dass der individuelle Schadenfreiheitsrabatt berücksichtigt werden muss. Geschäftsstellenleiter Heiko Sohr empfahl, Einzel- und Kleinflottenversicherung individuell durchrechnen zu lassen. Handwerksmeister bekommen bei der Kleinflottenversicherung übrigens einen besonders günstigen Tarif. Heiko Sohr: „Die Einstufung ist reine Versicherungsmathematik. Die kleinen inhabergeführten Familienbetriebe verursachen wenig Unfälle.“ So erklären sich auch Sondertarife für bestimmte Berufsgruppen. Die SIGNAL IDUNA ist Partner im Versorgungswerk des UVBB und bietet Mitgliedervorteile.

Ostdeutsches Energieforum stellt sich Klimafragen

Leipzig | Das Ostdeutsche Energieforum bewies auch mit seiner achten Auflage, dass es die größte Denkfabrik für Fragen der Energiewende ist. Über 400 Experten und Unternehmer nutzten das am 29. und 30. Oktober das Forum im Leipziger Hotel The Westin, um sich auszutauschen und zu diskutieren. Darunter waren auch darunter UVBB-Präsident Dr. Burkhardt Greiff, Vizepräsident Reinhard Schulze und Präsidiumsmitglied Horst Böschow. Neben Vorträgen wurden in  sechs Themenblöcken unter anderem über den Strukturwandel in den Braunkohlegebieten, die Mobilität der Zukunft sowie Speichertechnologien diskutiert. Vor dem Hintergrund der aktuellen Klimadebatte war das Medieninteresse groß.

Unter der Überschrift „Im Osten was Neues“ stellten sich sechs innovative Unternehmen aus dem Energie- und Umweltbereich vor.Veranstalter waren wieder die Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin sowie die IHK zu Leipzig. Die Schirmherrschaft übernahm Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie. Als Partner unterstützten das Ostdeutsche Energieforum die envia Mitteldeutsche Energie AG, die Lausitz Energie Bergbau AG und die VNG Gruppe.