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25 Jahre RGV – Jubiläumsgala & Weihnachtsball 2025 am 13.12.25

Der Regionale GewerbeVerein Teltow-Kleinmachnow-Stahnsdorf e.V. feiert Jubiläum – feiern Sie mit uns!

Am Samstag, 13. Dezember 2025, laden wir Sie herzlich ins GINN Hotel Teltow ein,
um gemeinsam einen festlichen Galaabend zu genießen.

Einlass & Empfang ab 17 Uhr | Programm ab 18 Uhr

Freuen Sie sich auf einen unvergesslichen Abend mit:

  • festlicher Begrüßung durch Vertreter des Landes, des Kreises und unserer Region
  • köstlichem Galadinner
  • Musik & Tanz
  • einer große Jubiläums-Tombola mit exklusiven Preisen (u.a. eine ASKANIA-Uhr im Wert von 3.000 Euro)
  • inspirierendem Austausch & Netzwerken mit der regionalen Wirtschaft

Ticketpreis: 70 Euro (brutto) | Frühbucherrabatt: bis 30. September 25 nur 60 Euro (brutto)
Kartenverkauf ab sofort über Eventbrite (LINK)
Parken: beim Hotel (nach Verfügbarkeit, gegen Gebühr)
oder auf dem Parkplatz des Freibads Kleinmachnow (direkt gegenüber).
Dresscode: Abendgarderobe
Übernachtungsmöglichkeiten: Für Ballgäste, die nach der Feier nicht mehr heimfahren möchten, haben wir ein Zimmerkontingent reserviert. Die Zimmer können unter RGV-TKS im GINN Hotel abgerufen werden (Selbstzahlerbasis). Telefon: 030 34 34 73 300 oder E-Mail: reservation@ginn-hotel.com
Fragen gerne an  vorstand@rgv-online.de.

Sichern Sie sich jetzt schon den Termin und feiern Sie mit uns
25 Jahre erfolgreiche Wirtschaftsförderung aus der Region, für die Region!

Foto: RGV

Airbus A220 – innovativer Mittelstreckenjet aus Kanada

Wahre Innovationen im Verkehrsflugzeugbau sind selten – echte Premieren gibt es gar nur einmal pro Jahrzehnt, wenn überhaupt.
Im Single-Aisle-Segment haben Boeing und Airbus das Segment besetzt. Boeing seit der Einführung der 737 im Jahr 1967, Airbus seit dem Debüt der A320 exakt 20 Jahre später.
Statt völlig neue Modelle zu entwickeln, setzen beide Hersteller auf kontinuierliche Weiterentwicklung.

Der Airbus A220
Einen echten Neuanfang wagte der kanadische Bombadier-Konzern aus Quebec. Mit seiner erfolgreichen Canadaair Regional Jet-Serie (CRJ) hat sich das Unternehmen seit 1991 zeitweise zum drittgrößten zivilen Flugzeughersteller der Welt entwickelt.
2005 präsentierte mit der C-Serie ein gänzlich neues Konzept für 120 bis 160 Passagiere – und raf damit eine empfindliche Lücke im Produktportfolio von Boeing und Airbus.
Doch bei der Entwicklung u d dem Vertrieb der innovativen Zweistrahler mit 2+3- Sitzanordnung übernahmen sich die Kanadier.
Für Airbus war die Übernahme des Programms im Jahr 2017 für einen symbolische kanadischen Dollar einer der besten Deals der Firmengeschichte.
Beinahe ohne eigenen Aufwand konnte der Konzern sein Portfolio um ein hochmodernes Verkehrsflurzeug erweitern und profitierte dabei von der aufwendigen Vorarbeit Bombadiers, das sich gleichzeitig als Konkurrent aus dem Markt zurückzog.
Mit den neuen Synergien und der globalen Vertriebskraft von Airbus entwickelte sich das inzwischen A220 genannte Modell zu einem ernst zu nehmenden Wettbewerber.
Passagiere schätzen das Flugzeug besonders für seine leisen Triebwerke und seine komfortable Kabine.

Das innovative Triebwerk
Das PW1500G ist ein Getriebefan-Triebwerk von Pratt & Whitney , das speziell für den Airbus 220 entwickelt wurde.
Sein Untersetzungsgetriebe zwischen Fan und Niederdruckverdichter sowie der angetriebenen Niederdruckturbine erlaubt es dem Fan , langsamer zu drehen.
Gleichzeitig können Niederdruckverdichter und -turbine erheblich schneller laufen. Dadurch lassen sich geringere Fan – Druckverhältnisse und damit höhere Nebenstromverhältnisse verwirklichen sowie alle Komponenten in ihrem jeweiligen Optimum betreiben.
Das verhilft dem PW1500G zu einem sehr hohen Gesamtwirkungsgrad und verringert Treibstoffverbrauch , Kohlenstoffdioxydausstoß und Lärmentwicklung erheblich.

Die MTU Aero Engines ist mit einem Anteil von 15 Prozent am PW1500G – Programm beteiligt und verantwortlich für die Entwicklung und Fertigung der schnell laufenden Niederdruckturbine sowie der ersten vier Stufen des Hochdruckverdichters.
Zudem übernimmt MTU die Instandhaltung des PW 1500G über das Joint Venture EME Aero in Polen, das gemeinsam mit Lufthansa Technik betrieben wird.

Die Produktion des A220
Der Airbus A220 wird in Mirabel bei Montreal, Kanada produziert – ein ehemaliges Bombadier- Werk, das mittlerweile erheblich erweitert wurde. Der Standort war Teil des Übernahmevertrags zwischen der Regierung von Quebec und Airbus.
Eine Endmontagelinie befindet sich ebenfalls in Mobile im US-Bundesstaat Alabama.
Bis Februar 2025 konnte Airbus 904 Exemplare verkaufen, davon waren bis April 2025 weltweit 410 Maschinen ausgeliefert.

Quelle: aeroreport

Lothar Starke
Vorsitzender
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„Vergangenheit trifft Zukunft“ – Schwarze Pumpe wird 70 und mehr als 17.000 kommen gratulieren

Das war ein gelungenes Fest zum 70. Geburtstag: Geschätzt 17.850 Gäste waren am 30. August 2025 in den überregional bedeutenden Industriestandort zu seinem 70-jährigen Bestehen gekommen um ihrer Schwarzen Pumpe zu gratulieren..

Eingeladen haben die ASG Spremberg GmbH und der Zweckverband ISP und dabei waren die mehr als 120 Unternehmen und Betriebe mit ihren mehr als 5.000 Beschäftigten. Auch der UVBB und das Versorgungswerk sowie die Signal Iduna waren den Tag dabei.

Petra Axel, kaufmännische Geschäftsführerin der ASG Spremberg GmbH sagte, „Die große Besucherzahl ist ein hervorragendes Ergebnis. Sie ist ein Beleg dafür, dass die Menschen in der Lausitz sehr an der Entwicklung des Industrieparks Schwarze Pumpe interessiert sind. Das ist ein tolles Signal für die ganze Region. Schön ist auch, dass viele ehemalige Beschäftigte, die im Ruhestand sind, die Gelegenheit für einen Besuch nutzen“.

Durch das mehr als 1000 Hektar große Gelände verläuft die Landesgrenze zwischen Brandenburg und Sachsen und somit ist der Industriepark ein gemeinsamer Wirtschaftsstandort beider Länder der sich ständig wandelt. Der Weg führt weg von der Kohle, die viele Jahrzehnte Wachstum und Wohlstand sicherte, hin zu grünen Technologien und erneuerbaren Energien.

Angefangen hatte alles am 31. August 1955. Damals war der erste Spatenstich für das Kohleveredelungskombinat Schwarze Pumpe gesetzt worden. Viele weitere Spatenstiche und Grundsteinlegungen folgen in den vergangenen sieben Jahrzehnten.

Bei einer Feierstunde zum 70. Geburtstag wurde in der großen Mensa der Zentralküche die Entwicklung des Industrieparks hin zu einem modernen und vielseitigen Wirtschaftsstandort sowie seine heutige Bedeutung im Lausitzer Strukturwandel von Vertretern aus der Politik und Wirtschaft gewürdigt. Musikalisch eingerahmt wurde die Veranstaltung von den Klängen des Orchesters Lausitzer Braunkohle. Mit dabei waren unter anderem auch Delegationen aus Szprotawa und Jasien, den polnischen Partnerstädten von Spremberg und der Gemeinde Spreetal.

Mehr als 20 Unternehmen boten Einblicke in ihre Standorte. Zur Besichtigung geöffnet war unter anderem die Papierfabrik der Hamburger Rieger GmbH. Sie ist eines der größten Werke im Industriepark. Im Braunkohlenkraftwerk des Energie-Unternehmens LEAG konnten Besucher auf den rund 163 Meter hohen Turm hinauffahren. Ebenfalls zur Werksbesichtigung geöffnet war die LEAG-Brikettfabrik. Die ASG Spremberg GmbH präsentierte ihre Abwasserbehandlungsanlage. Das sind nur einige Beispiele.

Impressionen von Lausitz-TV          

Fotos: ASG Spremberg GmbH/Tobias Roitsch

Bildunterschrift: Brikett- und Papierfabrik im Industriepark öffnen ihre Türen

Nr. 4/2025 Energie und ökologische Transformation

Die 4. Ausgabe des Ostdeutschen Wirtschaftsmagazins NUVO in 2025 zum Fokusthema „Energie und ökologische Transformation“. Erschienen im September.

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Neue Generation von Mikroimplantaten

Neues vom Industriemuseum

Ein vom Bundesforschungsministerium gefördertes Innovatioinskluster „INTer-AKTive Mikkroimplantate“ INTAKT entwickelt eine neue Generation von aktiven, miteinander vernetzten Mikroimplantaten, die lebenslang im Körper verbleiben können.
Mit dem Fraunhofer – Institut für Biomedizinische Technik IBMT in St. Ingbert entwickeln 18 Kooperationspartner aus Wirtschaft, Wissenschaft und dem klinischen Bereich ein Netzwerk aus bis zu zwölf Mikroimplantaten, die drahtlos, in Echtzeit und sicher miteinander kommunizieren.

Die Ziele der Anwendung
Die Entwicklung winziger, in den Körper implantierbarer Helfer hat das Ziel, die Lebensqualität von Menschen mit Einschränkungen zu erhöhen.
Für das Verbundprojekt INTAKT haben sich die Partner drei Anwendungsfelder ausgesucht:

  • die Behandlung von Tinnitus durch Stimulation der Cochlea
  • die Minderung von Motilitätsstörungen, also die Anregende verzögernde oder die koordinierende Wirkung auf die Darmbewegung und
  • die zumindest teilweise Wiederherstellung der Greiffunktion der Hand nach einer Querschnittslähmung

Über die Kommunikation untereinander hinaus, können Patient und Arzt jederzeit auch von außen mit dem Implantate-Verbund kommunizieren.

Besonders komplex ist die partielle Wiederherstellung der Greiffunktion. Dafür können die Muskeln des Unterarms von bis zu zwölf Mikroimplantaten stimuliert und so bis zu acht Handbewegungen wieder hergestellt werden.
Der Patient kontrolliert die Handbewegungen dabei über ein Eye-Tracking-System.

Die konstruktiven Lösungen
Sensoren und Aktoren sind direkt in ein Gehäuse integriert. Die Implantate interagieren über Funk und Infrarot miteinander. Das Fraunhofer-Institut für integrierte Schaltungen hat für die Implantate einen stark miniaturisierte integrierte Schaltung entwickelt, die Biosignale etwa aus dem Armmuskel oder Magen und Darm erfassen und weitergeben, und zugleich dazu passende
Elektrosimulation initiieren kann.
Eine besondere Lösung wurde für die Energieversorgung entwickelt.Batterien benötigen Platz und müssen gewechselt werden. Bei einem Verbund aus Implantaten ist das besonders aufwendig, da jedes einzelne Gerät je nach Beanspruchung einen unterschiedlichen Energieverbrauch hat.
Deshalb erfolgt eine induktive Ladung. Eine zentrale Steuereinheit liefert dem Implantat-Netzwerk so für 24 Stunden zuverlässig Energie.

Das Fraunhofer-Institut für Biomedizinische Technik IBMT
Das Fraunhofer- Institut für Biomedizinische Technik ist ein Geräte- und Technologieentwickler zur Lösung von individuellen Forschungs- und Entwicklungsarbeiten und Aufgaben aus den Gebieten:
Biomedizin/Medizintechnik, Biotechnologie, Bioprozesse und Bioanalytik, Ultraschalltechnik, Biomedizinische Mikrosysteme, Neuroprothetikund Implantate, Gesundheits-Informationssysteme, Theranostik sowie Stammzellenforschung.

Quelle. Fraunhofer IBMT

Lothar Starke
Vorsitzender

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Foto: Industriemuseum Region Teltow

Neue Großprojekte für die Zukunft Deutschlands

Neues aus dem Industriemuseum

Das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt hat die Shortliste für das aktuelle Priorisierungsverfahren umfangreicher Forschungs-Infrastrukturen veröffentlicht.
Aus zahlreichen Vorhaben wurden neun Projekte ausgewählt, die künftig als besonders aussichtsreich für die Weiterentwicklung des deutschen Wissenschaftssystems gelten.
Ziel ist es, die Forschungslandschaft in Deutschland nachhaltig zu stärken und internationale Spitzenpositionen auszubauen.

Die Auswahl erfolgte in einem mehrstufigen, unabhängigen Verfahren unter Beteiligung des Wissenschaftsrats und weiterer internationaler Expertengremien.
Kriterien waren unter anderenm der wissenschaftliche Mehrwert, das Innovationspotential, Beiträge zur technologischen Souveränität sowie die gesellschaftliche und wirtschaftliche Relevanz.
Alle Projekte wurden nach wissenschaftlicher Exzellenz, Innovationspotential und Umsetzbarkeit priorisiert.

Dabei decken die ausgewählten Projekte ein breites Themenspektrum ab – von Astrophysik über Materialwissenschaften bis hin zu digitalen Infrastrukturen.

Auswahl von Projekten

  • Dresden Advanced Light Infrastrukture (DALI) ist eine beschleuniger basierte Anlage, die Terahertz-Lichtquellen für die Erforschung der Zustände und Funktionen von Materie nutzen wird.
  • Das Einstein Teleskop, ein internationales Großprojekt der RWTH Aachen und Universitäten aus Münster, Bochum und Dresden , das Signale von Verschmelzungen kompakter Objekte wie Schwarze Löcher und Neutronensterne über kosmische Zeiten hinweg durch Detektion von Gravitationswellen beobachtbar machen soll.
  • Zu weiteren Objekten zählen die Hochbrillenz-Neutronenquelle-Phase (HBS-I), das Neutrino Observatorium IceCube-Gen2, LEGEND-1000und PETRA IV, die sich alle im Bereich der experimentellen Physik verorten lassen.
  • Die Forschungsinfrastruktur RIDLOP will zentrale Zugänge zu Daten großer Online- Plattformen schaffen und so innovative gesellschaftsrelevante Forschung ermöglichen.
  • SLICES-DE von der TU München soll als digitale Infrastruktur neue Experimente in den Bereichen verteilte Systeme, Künstliche Intelligenz iund Post-Quantum-Security erlauben.
  • Das Zentrum für Gen-und Zelltherapie in Regeneration und Transplantation (CREATION), dessen Ziel es ist,breit verfügbare Therapien bereitzustellen und die Prozesse der Herstellung durch KI-gestützte Automatisierung deutlich zu verbessern.

Quelle: heise.de

Lothar Starke
Vorsitzender
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Foto: Industriemuseum

SAM meets INKONTAKT – Präsentationsmöglichkeiten

Gerne bieten wir Ihnen kurzfristig kostenfreie Präsentationsmöglichkeiten im Rahmen der Studien- und Ausbildungsmesse „SAM meets INKONTAKT“ am 11. und 12. September 2025 an – ideal, um Ihr Unternehmen sowie Ihre Ausbildungs-, Studien-, Praktikums- und Jobangebote vor Schülerinnen und Schülern sowie Eltern aus der Region vorzustellen.

Wichtig für Sie:
Wir organisieren die Schülerinnen und Schüler, die bei Ihrer Präsentation anwesend sein werden. Damit ist sichergestellt, dass Sie Ihr Unternehmen direkt vor der passenden Zielgruppe präsentieren können.

Aktuell freie Formate:

  1. Unternehmensgespräch für Eltern
    Donnerstag, 11. September 2025 | 16:30–18:30 Uhr
    – Kompakte Unternehmenspräsentationen (5 Minuten Pitch pro Unternehmen)
    – Moderierte Fragerunde mit Eltern und Unternehmensvertretern
    – Schwerpunkte: Ausbildungsinhalte, Unternehmenskultur, Karriereperspektiven
  1. Vortragsreihe „SAM meets INKONTAKT“
    Freitag, 12. September 2025 | 09:30–11:50 Uhr
    – 10:00–10:20 Uhr: Unternehmerpitches (4 Unternehmen à 5 Minuten)
    – 11:00–11:20 Uhr: Vorlesung (ein Unternehmen, 20 Minuten)
    – 11:30–11:50 Uhr: Vorlesung (ein Unternehmen, 20 Minuten)

Rahmenbedingungen:
– Teilnahme für Unternehmen kostenfrei
– Mehrfachteilnahme möglich (sofern Plätze frei sind)
– Vergabe nach dem Windhundprinzip

Wir bitten Sie um eine kurzfristige Rückmeldung mit Ihrem gewünschten Format (ggf. Priorität angeben) und den Kontaktdaten Ihrer Ansprechperson.

➡️ Hinweis: Sollten Sie uns bereits eine Rückmeldung gegeben haben, brauchen Sie auf diese E-Mail nicht erneut zu reagieren.

Für Fragen stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Volker Herrmann
Mitglied des Präsidiums
herrmann@uv-bb.de
0172 154 6609

Foto und Text: Volker Herrmann

Notwendige Investitionen in die Infrastruktur der Bahn

Nach dem Beschluss des 20. Deutschen Bundestag am 18. März 2025 hat am 21. März 2025 auch der Bundesrat der Grundgesetzänderung über das Sondervermögen für Infrastruktur und Investitionen zur Erreichung der Klimaneutralität zugestimmt.
Damit ist der Weg frei gemacht für Investitionen in die Deutsche Infrastruktur in Höhe von EURO 500 Milliarden in den nächsten 12 Jahren.
Einen großen Umfang an Investitionen erfordert die Infrastruktur der Bahn.
Dabei ist zu beachten, das große Investitionen in die Infrastruktur der Bahn auf der Grundlage bestehender Beschlüsse der Europäischen Union erforderlich sind.

Mit dem Vertrag von Maastricht wurde der Europäischen Union die Aufgabe übertragen, transeuropäische Netze (TEN) in den Bereichen Verkehr, Telekommunikation und Energie auf- und auszubauen.
Mit dem transeuropäischen Verkehrsnetz TEN-V wurden vorrangige Achsen und Projekte bis 2005 festgelegt. Mit 30 transnationalen Verkehrsachsen wurde eine nachhaltige Entwicklung des Verkehrs angestrebt.
Das transeuropäische Netz umfasst auch bedeutende technologische Projekte wie „Galileo“, das europäische System der Satellitennavigation, das Zugbeeinflussungssystem „European Train Control System“ (ETCS) und das neue 5G- basierte Bahnfunksystem „Future Railway Mobile Communication System“ (FRMCS).

Der Ausbau des Schienenverkehrs ist ein zentrales Element für die Erreichung der Ziele des Pariser Klimaabkommens. Vor diesem Hintergrund hat sich die Bundesregierung im Masterplan Schienenverkehr vorgenommen, gegenüber 2020 die Zahl der Fahrgäste bis 2030 zu verdoppeln sowie den Anteil des Güterverkehrs am Modal Split auf mindestens 25 Prozent bis 2030 zu steigern.

Zur Erreichung dieser ambitionierten Ziele ist die Digitalisierung im Schienenverkehr eine notwendige Voraussetzung.
Die „Digitale Schiene Deutschland“ (DSD) ist eine Initiative von Bund, Industrie und der Deutschen Bahn zur Modernisierung der Infrastruktur und zur Digitalisierung der Bahnsysteme. Mit Einführung digitaler Stellwerke (DSTW) und dem Aufbau des Train Control System (ETCS) soll ein Entwicklungsschub erfolgen, der zur weiteren Steigerung der Kapazität führt.
Zudem soll die zunehmende Automatisierung mehr Zuverlässigkeit, Pünktlichkeit sowie eine höhere Effizienz bewirken und damit ein besseres Angebot für Fahrgäste sowie Spediteure und Verlader.

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Foto: Industriemuseum Region Teltow
Text: UVBB, Industriemnuseum Region Teltow

14. Ostdeutsches Energieforum | 50 € Rabatt für unsere Mitglieder

Am 23. und 24. September 2025 findet das 14. Ostdeutsche Energieforum statt – in diesem Jahr auf dem Campus Jahnallee der Universität Leipzig sowie digital im Livestream. Zahlreiche Referentinnen und Referenten haben ihre Teilnahme bereits bestätigt. Unter anderem dürfen wir die Ministerpräsidenten Michael Kretschmer (Sachsen), Dr. Reiner Haseloff (Sachsen-Anhalt) und Prof. Dr. Mario Voigt (Thüringen) sowie die Ostbeauftragte Elisabeth Kaiser und Staatssekretär Frank Wetzel begrüßen.

Leitthema 2025:
„Beschleunigung oder Rolle rückwärts? Welche Anpassungen brauchen Energiewende und Wirtschaft jetzt?“

Dieses Thema wird in spannenden Diskussionsrunden beleuchtet, unter anderem zu:
💡 Ostdeutschland in Europa – Wie weiter mit dem (Energie-)Standort Deutschland?
💡 Versorgungssicherheit aus verschiedenen Perspektiven
💡 Ländlicher Raum – Chancen der Energiewende
💡 Finanzierung – Wer trägt die Verantwortung?
💡 Hightech/KI als Gamechanger für Ostdeutschland?

In allen Panels kommen Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verwaltung zusammen, um ihre Sichtweisen auszutauschen und Lösungsansätze zu erarbeiten.

Workshops – praxisnah und interaktiv

Neben hochkarätigen Vorträgen und Diskussionen bietet das Forum praxisorientierte Workshops, die konkrete Antworten auf drängende Fragen der Transformation geben:
🔹 Infrastruktur: „Wie kommt die Energie in die Steckdose?“ – Herausforderungen und Lösungsansätze | Kalitera GmbH
🔹 Fachkräfte in dynamischen Zeiten | Energienetzwerk Mitteldeutschland
🔹 Wasserstoff – Wie gelingt der Weg zur Umsetzung? | HYPOS e.V.
🔹 CO₂-Vermeidung vor Energieeffizienz? – Wärmeversorgung im Dreiklang | KEDi
🔹 KMU können klimaneutral: Transformation für KMU – aber wirtschaftlich! | ThEEN e.V. (ZO.RRO II)
🔹 Energiemanagement im Quartier | navimatix GmbH / Stadtwerke Borna
🔹 Transformationsfinanzierung | SAB Sächsische Aufbaubank – Förderbank
🔹 Zellulare Energiesysteme – Versorgungssicher durch dezentrale Sektorkopplung | HTWK Leipzig

Ob Mittelstand, Energiebranche oder Kommunalwirtschaft – die Workshops eröffnen wertvolle Impulse für die praktische Umsetzung der Energiewende.

Teilnahme vor Ort oder online:
Sie können in diesem Jahr nicht persönlich nach Leipzig kommen? Kein Problem – das Ostdeutsche Energieforum wird vollständig im Livestream übertragen. Verfolgen Sie die Diskussionen rund um die Zukunft des (Energie-)Standorts Deutschland live, ortsunabhängig und in Echtzeit.

Exklusiver Rabatt für Mitglieder: Mitglieder des UVBB erhalten einen exklusiven Rabatt von 50,00 € auf die reguläre Teilnahmegebühr. Bitte geben Sie bei der Anmeldung den Gutscheincode ODEF-2025-UNTERNEHMERVERBAND ein.

Foto und Text: UV Sachsen e.V.

Neues Produktionsverfahren für Metall-Polymer-Stromkollektoren

Das Fraunhofer-Institut für Elektronenstrahl-und Plasmatechnik (FEP) in Dresden hat ein neues Rolle-zu-Rolle-Produktionsverfahren zur Herstellung von Metall-auf Polymer-Stromkollektoren entwickelt.
Diese Technologie ermöglicht die Präzise Aufbringung von Kupfer-und Aluminiumschichten auf Polymerfolie zur Herstellung von Stromkollektoren mit vergleichbarer elektrischer Leitfähigkeit und Dicke zu herkömmlichen, auf Metallfolien basierenden Stromkollektoren.
Dieses Ergebnis bietet der Industrie eine wertvolle Grundlage für die Optimierung von Lithium Ionen-Batterien.
Diese Stromkollektoren bieten mehrere Vorteile. Sie verringern das Gewicht des Kollektors, was zu einer höheren Energiedichte der Zelle führt.
Noch wichtiger ist jedoch der Sicherheitsaspekt. Sollte es in der Zelle zu einem Kurzschluss kommen, schmilzt das Polymersubstrat und unterbricht den Strompfad. Auf diese Weise wird verhindert, dass sich Wärme weiter aufbaut und ein thermisches Durchgehen entsteht.

Das Fertigungsverfahren
Das FEP hat einen neuen Prozess zur Abscheidung der Metallschichtungen im Rolle-zu-Rolle-Verfahren entwickelt. Dabei werden die Metalllagen auf den Polymerfolien durch Elektronenstrahlverdampfung aufgebracht.
Die Herausforderung war, die Polymerfolien und den Beschichtungsprozess so auszulegen, dass eine zu aktuellen Metallfolien vergleichbare Dicke des Stromkollektors und eine optimale elektrische Leitfähigkeit der Metallschicht gewährleistet werden kann.
Es galt dabei, den Einfluss von Parametern des Bandlaufs, der Substratvorbehandlung sowie der Metallverdampfung ganzheitlich zu verstehen und optimale Prozesseinstellungen zur Erreichung der technologischen und wirtschaftlichen Anforderungen zu entwickeln.

Eine weitere Herausforderung stellte die Minimierung der während des Prozesses der Abscheidung entstehende Wärmebelastung dar.
Das wurde durch eine spezielle Kühlmethode erreicht, eine Gaskühlwalze der VON ARDENNE GmbH.

Die Ergebnisse der Produktionsverfahren
In der Produktion erfolgt die Abscheidung von dicken Kupfer- und Aluminiumschichten auf 12 Mikrometer dicken PET-Folien in einem Rolle-zu Rolle Prozess auf bis zu 60 cm.

Die mit der neuen Technologie hergestellten Metall-Polymer-Stromkollektoren wurden durch den Projektpartner erfolgreich in Pouchzellen integriert. Diese Zellen wurden auf ihre elektrochemischen Eigenschaften hin getestet und mit herkömmlichen Referenzzellen verglichen.
In diesen Tests überzeugten die Zellen mit den Metall-Polyymer-Stromkollektoren bei unterschiedlichen Lade- und Entladeraten mit ähnlicher Leistung und Zyklusstabilität.

Das Fraunhofer-Institut für Elektronenstrahl-und Plasmatechnik FEP
Das FEP arbeitet an innovativen Lösungen für die Vakuumbeschichtung sowie die Behandlung von Oberflächen, Flüssigkeiten und Gasen.
Mit den Kernkompetenzen Elektronenstrahltechnologie, Magnetronsputtern und plasmauterstützte Oberflächenverfahren werden ressourcenschonende und effiziente Prozesstechnologien für die strategischen Felder Energie und Nachhaltigkeit, Life Science, Umwelttechnologie, Smart Building sowie Digitalisierung entwickelt.

Quelle: Fraunhofer FEP

Lothar Starke
Vorsitzender

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Foto: Industirmuseum Region Teltow