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Das Versorgungswerk – Finanzpartner für Mitglieder des UVBB

Cottbus | Am 8. Dezember 2017 findet die jährliche Mitgliederversammlung des Versorgungswerkes des UVBB statt. Im August 1991 gründete der UV das Versorgungswerk, um die Altersversorgung seiner Mitglieder abzusichern. 26 Jahre später stellt sich das Versorgungswerk als vielseitige Sozialeinrichtung für die Unternehmer im UVBB, deren Familienangehörige und Beschäftigte dar.
Durch die Zusammenarbeit mit erfahrenen, berufsständischen Partnern wie SIGNAL IDUNA und Inter-Versicherungsgruppe sowie der Kooperation mit der DEVK  und Bahn-BKK können spezielle und individuelle Angebote, insbesondere für mittelständische Unternehmen gemacht werden.
Das Leistungsspektrum geht längst über die Altersvorsorge hinaus. Besondere Dienstleistungs- und Beratungsangebote sowie zahlreiche Spezialtarife in allen Versicherungssparten bilden eine solide Grundlage die gesicherte Existenz der Mitglieder.
Umfassende Informationen und abrufbare praktische Hilfen für fast jede Situation im betrieblichen Ablauf bietet ihnen das Versorgungswerk gemeinsam mit seinen Kooperationspartnern. Ob die Versorgung im Ruhestand oder bei Berufsunfähigkeit, bei der Optimierung des betrieblichen Forderungsmanagements und individuellen Finanzdienstleistungen, aber auch Sonderkonditionen bei Ihrer persönlichen Absicherung und der Familie, der Absicherung des Unternehmens und Ihrer Mitarbeiter, das Versorgungswerk ist dabei Ihr Partner.
Es gibt GUTE Gründe, warum auch Sie Mitglied im Versorgungswerk werden sollten.
Sprechen Sie uns an: info@vwuvbb.de                               www.versorgungswerk-uv-bb.de

http://www.versorgungswerk-uv-bb.de/

Pressemitteilung des Unternehmerverbands vom 24.11.2017

Unternehmerverband Brandenburg-Berlin fordert vom BER, dem Rekordhalter in Sachen Verantwortungslosigkeit:

Politiker raus, Fachexperten rein!

Im September 2006 nahm der damalige Regierende Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) auf dem künftigen Flughafen-Areal einen Spaten in die Hand und sagte: „Wir werden beweisen, dass drei öffentliche Eigentümer so ein Projekt bauen können.“ Sie können es nicht!

Was folgte sind Horrornachrichten ohne Ende. Der unterirdische Bahnhof muss täglich zwölfmal mit leeren Zügen angefahren werden, damit er nicht verschimmelt. Der Pannen-Flughafen kostet den Steuerzahler jeden Tag 1,3 Millionen Euro. Für den Bau des Flughafens waren ursprünglich 600 Millionen Euro geplant. Es wurden 6,6 Milliarden.

Wer als Verantwortlicher den Irrsinn beim Namen nannte, wurde von den „öffentlichen Eigentümern“ gefeuert. Jetzt heißt es: Vor Ende 2021 wird es mit der Eröffnung wohl nichts werden. Dann wird man 10 Jahre Nichteröffnung feiern können.

Für den Unternehmerverband Brandenburg-Berlin kann es nur eine Konsequenz geben, meint ihr Präsident, Dr. Burkhardt Greiff: „Rückzug aller Politiker aus den Gremien der Flughafengesellschaft und Übernahme durch Fachexperten.“

Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet

Potsdam | Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf sowie die Unternehmververeinigung Uckermark werden eng mit dem UVBB zusammenarbeiten. Dazu unterzeichnete Präsident Dr. Burkhardt Greiff im November Kooperationsvereinbarungen mit Uwe Heß vom Marzahn-Hellersdorfer Wirtschaftskreis sowie Sigmund Bäsler, Präsident der Unternehmervereinigung Uckermark. Durch die Kooperationen stärkt unser Landesverband sein Gewicht als Interessenvertretung der Unternehmerschaft von Brandenburg und Berlin.

Unternehmer appellieren an Vernunft und Verantwortung der Parteien

Pressemitteilung vom 23. November 2017:

„Wir als Unternehmer erwarten von den Politikern der regierungserfahrenen Parteien, Kompromisse zu finden, die eine stabile Regierung ermöglichen.

Neben Zuwanderung, Energiepolitik, Modernisierung der Infrastruktur, Digitalisierung, Bildung steht auch die Wirtschaft in den neuen Bundesländern steht vor neuen Umwälzungen und Herausforderungen, wie die geplanten Standortschließungen von Siemens zeigen.

Auch die Wirtschaft in der Lausitz erwartet Unterstützung für den – nach dem Mauerfall – nunmehr zweiten Strukturwandel. Die Menschen wollen Sicherheit für die Zukunft ihres Lebens. Dafür stehen in diesen schwierigen Zeiten die Parteien in unmittelbarer Verantwortung und keiner sollte sich dieser Verantwortung entziehen. Wir Unternehmer stehen für den dazu notwendigen politischen Dialog bereit“

Dr. Burkhardt Greiff
Präsident Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V.

Rückfragen: Steffen Heller, 0172-9927484

Verdiente Anerkennung für Lothar Starke

Potsdam | In einem Schreiben bedankt sich Präsident Dr. Burkardt Greiff bei unserem Ehrenmitglied Lothar Starke für 20 Jahre engagierte Tätigkeit im Arbeitskreis "Innovative Technologien" im UV. Diese Aufgabe hatte der heute 81-Jährige kurz nach der Entscheidung zur Gründung dieses Arbeitskreises übernommen und mit einer ersten Betriebsbesichtigung am 11. März 1997 bei ADtranz in Hennigsdorf begonnen. Seitdem organisiert er regelmäßig exclusive Veranstaltungen bei den Technologieführern in der Region Brandenburg-Berlin.
Der Arbeitskreis Innovative Technologien bietet den Unternehmen Informationen zu Entwicklungstrends, der praktischen Anwendung und ausgewählten wissenschaftlich-technischen Themen. Auch die Herstellung von Kontakten zu wissenschaftlichen Einrichtungen und anderen Unternehmen für den Einsatz neuer Materialien, Technologien und Produkten sowie die Unterstützung bei der Einführung neuer Lösungen gegenüber Politik und Verwaltung sind mit der Tätigkeit des Arbeitskreises verbunden.
Der Arbeitskreis Innovative Technologien ist der Politik voraus, behandelt er doch von Anfang an Berlin und Brandenburg als eine einheitliche Wirtschafts- und Wissenschaftsregion. Ein entscheidendes Anliegen der Arbeit besteht darin, dass in Deutschland stärkste Wissenschaftspotential dieser Region für die Nutzung durch die hier ansässige Wirtschaft zu erschließen.

Pressemitteilung des UVBB zur Wirtschaft in den neuen Ländern

In einer Pressemitteilung appelliert der Unternehmerverband an die Vernunft und Verantwortung der Parteien:
"Wir als Unternehmer erwarten von den Politikern der regierungserfahrenen Parteien, Kompromisse zu finden, die eine stabile Regierung ermöglichen. Neben Zuwanderung, Energiepolitik, Modernisierung der Infrastruktur, Digitalisierung, Bildung steht auch die Wirtschaft in den neuen Bundesländern vor neuen Umwälzungen und Herausforderungen, wie die geplanten Standortschließungen von Siemens zeigen.
Auch die Wirtschaft in der Lausitz erwartet Unterstützung für den – nach dem Mauerfall – nunmehr zweiten Strukturwandel. Die Menschen wollen Sicherheit für die Zukunft ihres Lebens. Dafür stehen in diesen schwierigen Zeiten die Parteien in unmittelbarer Verantwortung und keiner sollte sich dieser Verantwortung entziehen. Wir Unternehmer stehen für den dazu notwendigen politischen Dialog bereit"
Dr. Burkhardt Greiff
Präsident Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V.

20 Jahre Arbeitskreis Innovative Technologien

Potsdam | Seit über 20 Jahren gibt es im Unternehmerverband den Arbeitskreis Innovative Technologie. Die kontinierliche, erfolgreiche Arbeit ist ein Verdienst des Leiters, Dipl. Ing. (FH) Lothar Starke. Er hat die Aufgabe bei der Gründung dieses Arbeitskreises übernommen und mit der ersten Veranstaltung am 11. März 1997 bei ADtranz in Hennigsdorf begonnen. Im Folgenden berichtet Lothar Starke über den Informationstransfer im Dienste des technischen Fortschritts:
Der Arbeitskreis Innovative Technologien bietet den Unternehmen folgende Leistungen:

  • Informationen zu Entwicklungstrends, Stand der praktischen Anwendung und Erfahrungsträger für ausgewählte wissenschaftlich-technische Themen
  • Die Herstellung von Kontakten zu wissenschaftlichen Einrichtungen und anderen Unternehmen für den Einsatz neuer Materialien, Technologien und Produkten sowie
  • Eine Unterstützung bei der Einführung neuer Lösungen gegenüber Politik und Verwaltung

Der Arbeitskreis behandelt seit seiner Gründung Berlin und Brandenburg als eine einheitliche Region in Wirtschaft und Wissenschaft. Ein entscheidendes Anliegen der Arbeit besteht darin, das in Deutschland stärkste Wissenschaftspotential dieser Region für die Nutzung durch die hier ansässige Wirtschaft zu erschließen. Das seit 20 Jahren bewährte Arbeitsprinzip besteht darin, das der Arbeitskreis keine festen Mitglieder hat, sondern die Teilnehmer entscheiden je nach Thema über ihre Teilnahme an den Veranstaltungen. Diese finden grundsätzlich jeweils bei einem Institut oder Unternehmen statt, das für das gewählte Thema über Kompetenz und Erfahrungen verfügt.

Zukunftstechnologien sind Thema

Die Themen der Veranstaltungen sind aus den wissenschaftlichen Trends und den Zukunftstechnologien abgeleitet und entsprechen den Konzepten der Schwerpunkte der wirtschaftlichen Entwicklung in Brandenburg und Berlin. Die daraus abgeleiteten Schwerpunkte begleiten die Arbeit des Arbeitskreises kontinuierlich über die gesamten 20 Jahre.
Aus dieser Arbeit erfolgt auch die Stellungnahme des Unternehmerverbandes an die Landesregierung für zentrale Themen der Entwicklung unseres Landes. So hat der Arbeitskreis sich seit 1997 kontinuierlich mit der Entwicklung der Luft- und Raumfahrt in Berlin und Brandenburg beschäftigt. Begonnen wurde mit Veranstaltungen bei BMW, Rolls-Royce und MTU, um die Verzahnung mit der Forschung und Lehre der Region zu fördern und die Kooperation mit anderen regionalen Unternehmen anzuregen.

Für die Entwicklung der Luft- und Raumfahrt

1999 wurde aus dieser Arbeit heraus der Unternehmerverband Gründungsmitglied der Berlin-Brandenburg Aerospace Allianz (BBAA) mit einer beiderseitigen Mitgliedschaft. Seitdem vertritt der Leiter des Arbeitskreises den Unternehmerverband in der BBAA. Er war auch der Autor einer richtungweisenden Studie beider Unternehmen mit dem Titel: "Qualifiziertes Personal für die Zukunftsbranche Luft- und Raumfahrt in Berlin und Brandenburg" im Jahr 2001, mit dem das damals noch ferne Problem fehlender Fachkräfte nachgewiesen wurde. Erfüllte Forderungen dieser Studie waren die Bildung einer Fachrichtung "Luftfahrttechnik und Logistik" an der Technischen Hochschule Wildau und die Erhöhung der Kapazität der Lehrausbildung bei den beteiligten Unternehmen. Seit dem Jahr 2000 hat sich der Arbeitskreis kontinuierlich mit dem Flughafen BER beschäftigt und durch seine Arbeit die Grundlage zu den Forderungen des Unternehmerverbandes gegenüber derLandesregierung geschaffen. Während es im Jahr 2000 um die Schaffung eines zentralen Flughafens generell ging, waren es im Januar 2013 "Eckpunkte notwendiger Entscheidungen für die weitere Arbeit am BER aus den Erwartungen der Unternehmen der Region". Ein zentrales Anliegen in diesem Dokument an die Landesregierung besteht in Maßnahmen, um beider Eröffnung des BER die notwendige Kapazität zu sichern. Ein Punkt dabei ist die Integration von Schönefeld alt in den BER.

Innovativer Umgang mit Energie

Ein weiteres ständiges Thema im Arbeitskreis ist die Energie. Dabei geht es von Innovativen Systemen der Erzeugung und Übertragung, der Speicherung über die Energieeinsparung bis zuinnovativen Lösungen wie die Erzeugung von Wärme und Strom durch Geothermie. Seit dem Jahr 2000 begleitet der Arbeitskreis die Energiewende und hat durch seine Arbeit die Stellungnahme und Forderungen des Unternehmerverbandes an die Landesregierung getragen.
Dabei wurde im Jahr 2016 beim Übertragungs-Netzbetreiber 50 Hertz besonders deutlich, das sich die Energiewende zu einseitig auf die Subventionierung der erneuerbaren Energien konzentriert und dadurch entscheidende Elemente wie der Ersatz der Kohlekraftwerke durch CO2-arme, moderne GuD- Kraftwerke sowie die Energieeinsparung auf der Strecke geblieben sind.

Chancen für den emissionsarmen Verbrennungsmotor

Die durch die Verbraucher zu tragenden Subventionen führen zu stetig steigenden Energiekosten, die die Unternehmen in nicht tragbarer Weise belasten. Das Thema CO2-Einsparung und Verbot von Verbrennungsmotoren war auch der Hintergrund der Veranstaltung im Oktober 2017 bei der IAV GmbH in Berlin mit dem Thema: "Der Beitrag von IAV zur Entwicklung emissionsarmer Motoren und Antriebe". Die in der Entwicklung befindlichen innovativen Lösungen zeigen, dass moderne Verbrennungsmotoren in ihren Emissionswerten dem Elektroantrieb mit den Emissionswerten der Stromerzeugung gleichwertig sind.
Weitere Themenkreise des Arbeitskreises sind: Mikroelektronik, IT- Technik, Medizintechnik, Chemie, Bahntechnik und Automotive. Seit 2015 ist das Thema Industrie 4.0 ein weiterer Schwerpunkt des Arbeitskreises. Durch die Veranstaltungen in Instituten wie dem Fraunhofer IPK und der PTB, sowie Unternehmen mit eigenen Lösungen wie dem SIEMENS-Schaltwerk und der Mercedes Benz Ludwigsfelde GmbH werden den Teilnehmern wissenschaftliche und praktische Kenntnisse und Erfahrungen vermittelt.
Dadurch können die Unternehmer bei der Planung ihrer eigenen Strategien diese gewonnenen Erkenntnisse nutzen. Diese für die Unternehmer unseres Verbandes wichtige Arbeit des Arbeitskreises "InnovativeTechnologien" soll auch 2018 fortgesetzt werden.

Stellungnahme zur Studie „Eine Zukunft für die Lausitz“

Cottbus | Auf die Studie von AGORA Energiewende „Eine Zukunft für die Lausitz“ vom 19. Oktober reagiert der Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V. am 26. Oktober mit folgender Pressemitteilung: Die in der Studie aufgezeichneten Elemente reichen nicht aus, um gute Arbeitsplätze in der Region dauerhaft zu erhalten, zukunftsfähige Industrie anzusiedeln und damit der Lausitz Zukunftsperspektiven zu geben.

„In den aktuellen Koalitionsverhandlungen muss die Strukturentwicklung Bestandteil der Agenda und im Koalitionsvertrag verbindlich verankert sein. Der vorgezeichnete Verlauf des Ausstiegs aus der Braunkohle erfordert ein forciertes, langjährig orientiertes und finanziell gesichertes Zusammenwirken von Bund, Ländern und den kommunalen Ebenen“, so der Präsidentdes Unternehmerverbandes Dr. Burkhardt Greiff.

Die Menschen in der Lausitz brauchen eine verlässliche Perspektive für ihre Arbeitsplätze, für ihr Leben und für ihre Familien. Das ist nur mit langfristig zuverlässlichen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen möglich. Industrielle und technologische Kompetenzen der Lausitz müssen eine Chance zum Überleben erhalten. Sie können neue Arbeitsplätze schaffen und die Ansiedlung neuer Unternehmen befördern.

Die Lausitz steht heute vor der Herausforderung, sich durch die tiefgreifende Änderung der wirtschaftlichen Struktur neu zu orientieren. Neu zu orientieren heißt, neue Geschäftsfelder jenseits der Braunkohle zu erschließen, die wegfallende Wertschöpfung zu ersetzen, tausende gut bezahlte Arbeitsplätze zu kompensieren und die hohen Lebensbedingungen der Menschen in der Lausitz zu sichern. Im Kern geht es darum, den Wohlstand in der Lausitz zu sichern und keinen Bruch zuzulassen. Das in der Studie aufgezeigte Ausstiegszenario ist unzureichend.

Wir sagen ja zur Energiewende, aber sie gelingt nur gemeinsam mit den Menschen, dem Land, den Bund und zuständigen Einrichtungen der EU. Die Lausitz braucht Strategien zur industriellen und sozialen Entwicklung ausreichende finanzielle Mittel des Landes, des Bundes und der EU für komplexe Projekte, Innovationen, soziale und verkehrstechnische Infrastruktur.

Für die umfassende Umgestaltung der Lausitz sind aus unserer Sicht jährlich finanzielle Hilfen von 250 Millionen Euro für mindestens 15 Jahre notwendig.

Presseerklärung als PDF

Kritik an AGORA-Studie: Braunkohleausstieg braucht Strategien und Finanzhilfen

Cottbus | Auf die Studie von AGORA Energiewende "Eine Zukunft für die Lausitz" vom 19. Oktober reagiert der Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V. mit folgender Erklärung: Die in der Studie aufgezeichneten Elemente reichen nicht aus, um gute Arbeitsplätze in der Region dauerhaft zu erhalten, zukunftsfähige Industrie anzusiedeln und damit der Lausitz Zukunftsperspektiven zu geben.
"In den aktuellen Koalitionsverhandlungen muss die Strukturentwicklung Bestandteil der Agenda und im Koalitionsvertrag verbindlich verankert sein. Der vorgezeichnete Verlauf des Ausstiegs aus der Braunkohle erfordert ein forciertes, langjährig orientiertes und finanziell gesichertes Zusammenwirken von Bund, Ländern und den kommunalen Ebenen", so der Präsidentdes Unternehmerverbandes Dr. Burkhardt Greiff.
Die Menschen in der Lausitz brauchen eine verlässliche Perspektive für ihre Arbeitsplätze, für ihr Leben und für ihre Familien. Das ist nur mit langfristig zuverlässlichen politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen möglich. Industrielle und technologische Kompetenzen der Lausitz müssen eine Chance zum Überleben erhalten. Sie können neue Arbeitsplätze schaffen und die Ansiedlung neuer Unternehmen befördern.
Die Lausitz steht heute vor der Herausforderung, sich durch die tiefgreifende Änderung der wirtschaftlichen Struktur neu zu orientieren. Neu zu orientieren heißt, neue Geschäftsfelder jenseits der Braunkohle zu erschließen, die wegfallende Wertschöpfung zu ersetzen, tausende gut bezahlte Arbeitsplätze zu kompensieren und die hohen Lebensbedingungen der Menschen in der Lausitz zu sichern. Im Kern geht es darum, den Wohlstand in der Lausitz zu sichern und keinen Bruch zuzulassen. Das in der Studie aufgezeigte Ausstiegszenario ist unzureichend.
Wir sagen ja zur Energiewende, aber sie gelingt nur gemeinsam mit den Menschen, dem Land, den Bund und zuständigen Einrichtungen der EU. Die Lausitz braucht Strategien zur industriellen und sozialen Entwicklung ausreichende finanzielle Mittel des Landes, des Bundes und der EU für komplexe Projekte, Innovationen, soziale und verkehrstechnische Infrastruktur.
Für die umfassende Umgestaltung der Lausitz sind aus unserer Sicht jährlich finanzielle Hilfen von 250 Millionen Euro für mindestens 15 Jahre notwendig.

Presseerklärung als PDF

Pressemitteilung_AGORA-Studie__003_.pdf

OWF: Neue Länder zum Vorreiter der Digitalisierung machen

Bad Saarow | Die ostdeutschen Bundesländer und Berlin wollen die sich mit der Digitalisierung bietenden Chancen nutzen, um bei Wirtschaftskraft und Lebensverhältnissen die Kluft zwischen alten und neuen Bundesländern spürbar zu verringern. Das ist das Ergebnis des 2. Ostdeutschen Wirtschaftsforums in Bad Saarow am 20. und 21. Oktober. Es wurde diskutiert, wie die ostdeutschen Bundesländer zum Vorreiter der Digitalisierung in Deutschland werden können. Berlins Regierender Bürgermeister Michael Müller sagte: "Die digitale Wende ist da. Sie bietet eine Riesenchance, die Zukunftsfragen zu beantworten. Diese Chance sollten wir nutzen."
Zwei Tage lang diskutierten 150 Familienunternehmer, Führungskräfte mittelständischer Unternehmen, Präsidenten und Geschäftsführer ostdeutscher Unternehmerverbände, Wissenschaftler und führende Politiker aus den neuen Bundesländern über die Zukunft des Wirtschaftsstandortes Ostdeutschland.  Pressemitteilung des OWF-Zukunft

http://www.owf2016.de/wp-content/uploads/2017/11/PM-Ostdeutsches-Wirtschaftsforum-2017.pdf