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Wir begrüßen die coniant GmbH als neues Verbandsmitglied im UVBB

Als Digitalagentur aus Potsdam unterstützen wir Unternehmen und öffentliche Einrichtungen, ihre digitalen Ziele zu erreichen. Ob Digitalisierung, Automatisierung von Prozessen, Systemintegration, Innovationsmanagement, Technologieberatung oder effiziente Weblösungen – wir setzen dort an, wo unsere Kunden stehen und gehen gemeinsam mit ihnen von der Analyse bis in die Umsetzung.

CEO Ilonka Wolpert hat als Informatikerin langjährige Erfahrung in der Innovationsberatung und besonders am Herzen liegt ihr, die technischen Möglichkeiten verständlich zu vermitteln. Die Aufgabe der coniant sieht sie darin, Tech-Expertise in den Dienst von kundenzentrierten, pragmatischen Lösungen zu stellen. Innovationsthemen und individuelle Digitalisierungsherausforderungen werden so strukturiert und flexibel in passgenaue Lösungen überführt. Auf diese Weise konnten bereits erfolgreich Innovationsprojekte in den Bereichen Smart Farming, IoT- & Sensor-Technologien, Gesundheitswirtschaft und Prozessdigitalisierung realisiert werden.

Wir begleiten Führungsteams auch in allen sich stellenden Transformationsfragen als Tandem-Partner. Mit professionellem Austausch und Technologie-Expertise ermöglichen wir das Hineinwachsen in erweiterte Führungsaufgaben mit Tech-Fokus.

Wir freuen uns auf den Austausch mit Mitgliedern des Unternehmerverbandes und auf neue Partnerschaften.

Kontaktieren Sie uns gern

Foto und Text: coniant GmbH

Auf dem Weg in die Digital Integrierte Produktion

Das war das Thema für einen Vortrag, den Herr Dipl. Ing. Claudio Geisert vom Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK, Berlin am 17. Juni  2025 im Industriemuseum Teltow gehalten hat.
Der Vortrag erfolgte im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltungen des Vereins Industriemuseum Region Teltow e.V. und des Unternehmerverbandes Brandenburg – Berlin e.V.

Die Fraunhofer-Gesellschaft
Die Fraunhofer-Gesellschaft ist eine der führenden Organisationen für angewandte Forschung.
Gegründet 1949 umfasst sie 76 Institute und Forschungseinrichtungen mit rd. 30.000 Mitarbeitern und einem Finanzvolumen von 3,4 Mrd. Euro.
Die Finanzierung erfolgt zu 30 % als Grundfinanzierung durch Bund und Länder und zu 70 % durch Industrieaufträge und öffentlich finanzierte Forschungsprojekte.
Die Fraunhofer-Institute arbeiten eng mit Universitäten zusammen und schaffen für beide eine Verflechtung von Forschung und Lehre und der Praxis in der industriellen Anwendung.
Fachlich verwandte Institute organisieren sich in Forschungsverbünden und treten gemeinsam am FuE- Markt auf.

Das Fraunhofer-Institut für Produktionsanlagen und Konstruktionstechnik IPK
Der Kern des IPK ist das Produktionstechnische Zentrum Berlin und die Zusammenarbeit mit dem Institut für Werkzeugmaschinen und Fabrikbetrieb, IWF, der Technischen Universität Berlin.
Die Arbeitsbereiche im IPK sind:
* Unternehmensmanagement
* Virtuelle Produktentstehung
* Produktionssysteme
* Ultra- und Hochpräzisionstechnik  und
* Automatisierungstechnik

Die Arbeitsbereiche im IWF sind:
* Nachhaltige Unternehmensentwicklung
* Maschinen und Technologien für die additive Präzisionsfertigung metallischer
Bauteile
* Fügetechnik und
* Industrielle Automatisierungstechnik

Das IPK betreibt das Industrie 4.0 Transferzentrum Berlin, Arbeitsgebiete sind:
* Digitaler Zwilling
* Gestenbasierte Roboterprogrammierung
* Aufgabenorientierte grafische Roboterprogrammierung
* Industrie 4.0 aus dem Koffer
* Sensorintegration in additive Bauteile
* Intelligente Exoskelette (Egolack)
* Preditive Maintenance
* Selbstorganisierende Werkstattproduktion und
* Smart Service Customization

Ziele und Herausforderungen für die nachhaltige Produktion
Ziel ist die nachhaltige Produktion unter ökologischen, ökonomischen und sozialen Aspekten.

Digitalisierung als Ermöglicher für eine nachhaltige Produktion
Die Klimaeffekte der Digitalisierung sind:
* Reduzierung der CO2 Emission
   Erreichung von 41% des deutschen Klimaziels 2030 durch digitale Technologien
   Vermeidung von 10 bis 16% der erwarteten Emissionen von industriellen
Fertigungsprozessen durch den digitalen Zwilling und die Automatisierung
* Steigerung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und Krisenresilienz

Künstliche Intelligenz KI
Künstliche Intelligenz hat Chancen und Risiken für die Nachhaltigkeit, KI-Technologien sind Werkzeuge als Hilfsmittel für die Arbeit.
Die Aufgaben sind:
– Entwicklung intelligenter Systeme und Maschinen die menschliche Intelligenz erfordern
– Machine Learning, Algorithmen, die in Daten Muster erkennen und basierend darauf vorhersagen oder Entscheidungen treffen
– Deep Learning, Spezielle Art des Maschinellen Lernens, die auf Künstlichen Neuronalen Netzen mit vielen Schichten von Neuronen und großen Datenmengen basiert
Lösungen und Technologien für die nachhaltige Produktionsanlagen
Nachhaltige Produktion soll agil, kreislauffähig und empathisch sein.
* Agil hinsichtlich Skalierbarkeit und Anpassungsfähigkeit hinsichtlich Reaktionsfähigkeit,    Antizipationsfähigkeit und Umsetzungsgeschwindigkeit
* Kreislauffähig hinsichtlich Ressourcensparend, Wieder- und Weiterverwertung
* Emphatisch hinsichtlich Kooperationsfähigkeit, Kollaborationsfähigkeit und Empathie statt   Kognition. Dazu gehören Datensouveränität, Datensicherheit und Antifizielle    Entscheigungsfähigkeit

In dem Vortrag wurden durch Herrn Geisert unterschiedliche Lösungen für eine nachhaltige Produktion vorgestellt.

Fraunhofer Leitprojekt EMOTION
Das Fraunhofer Leitprojekt EMOTION ist ein interdisziplinäres und Verbund übergreifendes Konsortium von 7 Fraunhofer-Instituten mit einer Laufzeit von 4 Projektjahren und 516 Personenmonaten.
Die Kompetenzen betreffen die Bereiche: Produktionstechnik, Smart Maintenance und Industrie 4.0 sowie Machine Learning und digitale Vernetzung.
Mit anwendungsorientierter Forschung werden Lösungen entlang des gesamten industriellen Wertschöpfungskreislaufs entwickelt.
Ziel ist eine digital integrierte Produktion in der Mensch und Maschine datenbasiert integrieren und sich so vorausschauend und flexibel auf sich ändernde Anforderungen einstellen können.

Im Vortrag stellte Herr Geisert Empathische technische Systeme für die effiziente Kooperation, Emphatische Assistenzsysteme, Produktionssysteme und für Instandhaltung vor.
Kontakt: claudio.geisert@ipk.fraunhofer.de

Lothar Starke
Leiter Arbeitskreis Innovative Technologien im
Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V.

Foto: Industriemuseum Region Teltow

13. Gewerbestammtisch Schönefeld / BER-Region – Sommerfest in Königs Wusterhausen am 08.07.25

In Tradition der Kooperation zwischen UVBB, Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V. und SGwV, Schönefelder Gewerbeverein e.V. unterstützt die  WFB, Wirtschaftsinitiative Flughafenregion Brandenburg die Veranstaltungsdurchführung. Gemeinsam mit unserem Gastgeber, der Wassermühle am Schloss Königs Wusterhausen, laden wir diesmal zum Sommerfest für die Wirtschaft der BER-Flughafenregion ein, das der Vernetzung der regionalen Wirtschaft mit verschiedenen Akteuren der Region dienen soll, die die Entwicklung maßgeblich mitgestalten.

Zum Ablauf:

  • ab 17:30 Uhr: Einlass
  • 18:00 Uhr: Vorstellung der Teilnehmer und Impulse
  • 19:10 Uhr (ca.): Freies Netzwerken bis ca. 22:00 Uhr

Die Impulse:

  • Moderation durch Heike Seibt-Lübbe, Geschäftsführerin, Personalentwicklerin – Leadership Akademie Heike Seibt-Lübbe
  • Eröffnung durch Heiko Schmidt, Netzwerk-Koordinator für die Flughafenregion, Repräsentant UVBB, GF der WFB und 1. Vorsitzender des SGwV – 3 Minuten
  • Begrüßung durch Dr. Burkhardt Greiff, Präsident des UVBB und Geschäftsführer der STEP Stadtentsorgung Potsdam – 3 Minuten
  • Begrüßung durch Katja Huscheck und Vorstellung der Gewerbe des Objektes – 15 Minuten
  • IHK-Nachfolgekompass der IHK-Kammerbezirke Brandenburgs durch Luise Böttcher von der IHK Potsdam, Projektmanagerin Unternehmensnachfolge – 20 Minuten
  • „Zu früh ist nie zu spät“ – wie bereite ich mein Unternehmen auf die Nachfolge vor? durch Dr. Joachim Feske, Fachberater für Unternehmensnachfolge (DStV eV) und Geschäftsführer der AUDITA GmbH Steuerberatungsgesellschaft gemeinsam mit Karsten Kolbe von der Bürgschaftsbank Brandenburg zum Thema Finanzierung der Nachfolge – 25 Minuten

Weitere Informationen

Foto und Text: WFB

14. Ostdeutsches Energieforum am 23. und 24.09.25 in Leipzig

Die Leit­kon­ferenz zur Energie­zukunft in Ost­deutsch­land

Die Chancen für Ostdeutschland als „grüner Wirtschaftsstandort“ und Motor der Energiewende sind nicht von der Hand zu weisen. An vielen Tagen wird bereits jetzt mehr Energie produziert als verbraucht und Ansiedlungen orientieren sich an den guten Rahmenbedingungen.

Dem gegenüber stehen die sich rasch wandelnden geopolitischen Rahmenbedingungen für Deutschland und Europa sowie die zahlreichen Schwierigkeiten bei der Umsetzung der Energiewende. Unternehmen, Kommunen und die Gesellschaft stehen unter diesen Bedingungen zunehmend vor großen Herausforderungen. Steigende Energiepreise, die Transformation der Wärmeversorgung, die gesellschaftliche Akzeptanz der Energiewende und der europäische Emissionshandel sind zentrale Themen, die über wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit entscheiden.

Es stellt sich die Frage, beschleunigen wir die Energiewende, um die definierten Ziele im angestrebten Zeitraum zu erreichen oder müssen wir den Prozess neu aufsetzen und in den Reset gehen? Seien Sie dabei, bringen Sie Ihre Perspektiven ein und knüpfen Sie wertvolle Kontakte für die Zukunft der Energieversorgung in Ostdeutschland!

Weitere Informationen zur Veranstaltung

Foto und Text: UV Sachsen e.V.

Nachbau des ersten Horch im Museum in Zwickau

Der Horch 14 – 17 PS Tonneau, vor 120 Jahren erstmals gebaut, ist jetzt als kompletter Nachbau dem August Horch Museum Zwickau übergeben worden.

Der Horch 14 – 17 Ps von 1904

Das Auto hatte eine hölzerne Kutschenkarosse, nur einzelne Teile wie Motorhaube und Kotflügel waren aus Blech.
Die Ledersitze bieten Platz für fünf Personen, das Lenkrad ist rechts, dazu 2 Hebel: einer für Handgas und einer für die Dreigangschaltung.
Die Höchstgeschwindigkeit betrug lt. Katalog mehr als 60 Stundenkilometer.
1904 kam das Modell Horch 14 – 17 PS auf den Markt und begründete die Automobiltradition in Zwickau. Gut 50 Exemplare wurden damals gebaut – keines davon war heute noch aufzutreiben.
Daher entschied sich der Förderverein des August Horch Museums in Zwickau, das Fahrzeug originalgetreu nachzubauen.

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Foto und Text: Industriemuseum Region Teltow

Künstliche Intelligenz wird die Arbeitswelt in Brandenburg verändern

Unternehmerverband Brandenburg e.V.
Verein Industriemuseum Region Teltow e.V.

Das Informationszentrum Berufs- und Studienorientierung beim Industriemuseum Teltow hat
sich die Aufgabe gestellt, den Schülern und Lehrern Hinweise zur Entwicklung der Arbeitswelt zu geben, damit die Schüler bei der Wahl Ihrer Berufsausbildung oder ihres Studiums erkennen,
welche Entwicklung die bisherigen Arbeitsplätze in der Zukunft nehmen.

Gegenwärtig dominieren zwei Entwicklungen die Zukunft der Arbeitswelt:

Konsequenzen für die Arbeitswelt aus der Vierten Industriellen Revolution Industrie 4.0
Durch innovative Hardware und Software verschmelzen virtuelle und reale Produktionsprozesse,
es entstehen völlig neue Strukturen der Software und der Speicher. Es beginnt eine revolutionäre
Entwicklung der Digitalen Transformation, die alle Bereiche der Gesellschaft von der Schule bis zum Arbeitsplatz in Verwaltung, Dienstleistung und Industrie erfasst.
Mit diesen, heute schon vorhandenen Möglichkeiten, werden zunehmend einfache Arbeitsplätze entfallen, Arbeitsgestaltung und Arbeitsorganisation verändern sich, es erfolgt eine Flexibilisierung der Arbeitszeitsysteme.
Im gleichen Prozess entstehen neue Arbeitsplätze, neue Berufe und Studienrichtungen und generell steigen  für die vorhandenen Arbeitsplätze die Anforderungen an die Qualifizierung und die Forderung an eine lebenslange Weiterbildung.
Im Industriemuseum können wichtige Technologien wie 3-D-Druck, Roboter oder automatische
Montageprozesse an industriellen Anlagen vermittelt werden

Konsequenzen für die Arbeitswelt durch Künstliche Intelligenz KI
Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die  Arbeitswelt waren schon lange Zeit vor der Erfindung der aktuellen Generation von KI zu beobachten. In den ersten beiden Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts wurden zahllose Arbeitsplätze digitalisiert.
Durch den Einsatz von künstlicher Intelligenz in der Arbeitswelt wird sich dieser Prozess ohne Frage beschleunigen.
In Zukunft werden viele Arbeitsformen digitalisiert werden, die heute noch analog ausgeführt werden.
Die größte Auswirkung von KI auf die Arbeitswelt ist die Automatisierung. Nach Schätzungen vieler Experten  können bereits bis zum Jahr 2030 nahezu 50% aller Jobs durch KI ersetzt werden.

Dabei ist immer zu beachten, dass KI diese Arbeitsplätze nicht zwangsweise vollständig ersetzt, sondern auch neue Tätigkeitsbereiche ermöglicht und mehr Arbeitsplätze schaffen kann.
Mit zunehmender Integration von KI in unseren Arbeitsalltag bleibt mehr Zeit für die kreativen, sozialen und anspruchsvollen Aufgaben.
Auch die Arbeitsbedingungen in Berufen mit einem hohen Gefahrenpotential können durch den Einsatz von KI verbessert werden.
Eine wichtige Erkenntnis der bisherigen Forschung ist außerdem , dass nicht ganze Berufe , sondern nur einzelne Tätigkeiten durch KI ersetzt werden.
KI lässt sich also als nützliches Tool verstehen, das ähnlich wie der Computer Arbeitnehmer unterstützt und positive Effekte auf Arbeitsmarkt und Arbeitsbedingungen haben kann.

Eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) sieht folgendes Potential der Substitution in den Berufsgruppen:

Berufsgruppe                                           Substituierbarkeit %

Fertigungsberufe  72,8
Fertigungstechnische Berufe                               64,4
Unternehmensführung + Organisation               48,9
IT und naturwissenschaftliche                             42,5
Dienstleistungen
Unternehmensbezogene Dienstleistungen          39,7
Land-Forst-Gartenbau                                          37,8
Verkehr und Logistik                                            36,5
Einzelhandel                                                          36,3
Bau- und Ausbauberufe                                        32,5
Lebensmittel-und Gastgewerbe                            30,9
Reinigung                                                              21,9
Medizinische Dienstleistungen                             21,9
Soziale +kulturelle Dienstleistungen                        7,3  

KI und die Zukunft der Studiengänge
Professor Dr. Gunther Gust hat das Thema in einem Beitrag für das Magazin academicworld behandelt.
Berufe und Studiengänge , die zukünftig durch KI beeinflusst werden, gehen weit über die Informatik (der die KI –Algorithmen entspringen)  oder die Wirtschaftsinformatik ( die sich mit den Anwendungen der Algorithmen beschäftigt) hinaus.
Neben den Ingenieurdisziplinen (z.B. Maschinenbau), wo KI in immer mehr technische Produkte und Systeme (wie z.B. autonome Fahrzeuge) integriert wird, sind Studiengänge der Wirtschaftswissenschaften, insbesondere die Betriebswirtschaftslehre (BWL), besonders betroffen.
Es entsteht auf dem Arbeitsmarkt eine Nachfrage nach Absolventen von Universitäten, die ein gewisses KI- Verständnis mitbringen. Dieses kann nicht nur in rein mathematischen oder Informatik-Studiengängen erworben werden. So gibt es auch immer mehr Studiengänge aus angrenzenden Disziplinen , wie z.B. der Wirtschaftsinformatik, die das Thema KI im Studienverlauf aufgreift.

Einfluss von KI auf Jobs in Brandenburg
Die Forscher des Instituts für Arbeitsmarkt-und Berufsforschung haben ermittelt, das etwa 22 Prozent der gut 891.000 sozialversichert Beschäftigte in Brandenburg womöglich vor drastischen Veränderungen ihres Arbeitslebens durch KI stehen, das sind rd. 200.000 Arbeitsplätze.
Spätestens mit der Einführung der sogenannten generativen KI , also Systemen, die Daten auch
interpretieren und eigene Texte und Bilder erzeugen können, gerät selbst geistige Arbeit in den Sog der Automatisierung.
Als Beispiel für Jobs , die recht einfach von Maschinen übernommen werden können , nennt der Bericht Bürofachkräfte, Helfer in der Lagerwirtschaft, Fachkräfte in kaufmännischen Berufen
und Fachkräfte in der Kraftfahrzeugtechnik.
Bei den Kraftfahrzeugtechnikern können in Brandenburg ca. 16.300 Beschäftigte ersetzt werden.
Bei Angestellten in Büros beträgt die Zahl der ersetzbaren Arbeitsplätze 34.800.
Menschliche Domäne bleiben Sozial- und Lehrberufe, Tätigkeiten im kulturellen Sektor, Kitaerzieher, Sozialarbeiter, Hochschullehrer und Kranken- und Altenpfleger.
Berufe im Handwerk werden nicht grundsätzlich durch KI ersetzt, sondern hier erfolgt die Wirkung vorrangig als Tools zur Unterstützung der Arbeit.

Bei den Fertigungsberufen wird die durch Industrie 4.0 begonnene Transformation durch KI verstärkt, sodass insgesamt ca. 88 Prozent der bisher vom Menschen erledigten Arbeit ersetzt werden.

Quellen:
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung  (IAB) Nürnberg
Prof. Dr. Gunther Gust

Lothar Starke                                                              Teltow den 30. April 2025
Leiter des Arbeitskreises
Innovative Technologien
im Unternehmerverband
Brandenburg-Berlin e.V.

Foto: Industriemuseum Region Teltow

Wir begrüßen die NEW STANDARD.STUDIO GmbH als neues Verbandsmitglied im UVBB

Wir sind die NEW STANDARD.STUDIO GmbH und bringen Unternehmen, Marken und Menschen von linear nach zirkulär. Mit der Kreislaufwirtschaft als umsetzbare Vision der Wirtschaft von morgen, verbinden wir seit 2020 die Tiefe einer Strategieberatung mit der Kraft einer Kreativagentur. Für alle, die das Potenzial der Circular Economy für sich nutzen wollen.

Wir helfen Unternehmen:

• mit zirkulären Strategien, Produkten und Geschäftsmodellen neue Wertschöpfung zu generieren

• mit smarten System und Prozessen nachhaltig Kosten zu senken

• mit klarer Kommunikation im B2B- und B2C-Bereich langfristig zu wachsen

• mit wirkungsvollen Maßnahmen ihre Arbeitgebermarke zu stärken

Mehr erfahren: www.newstandard.studio

Wir freuen uns auf den Austausch und die Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des UV BB.

Bei Fragen können Sie gerne Kontakt zu unserem Geschäftsführer aufnehmen:

Maximilian Mauracher
max@newstandard.studio
+49 17630172345

Foto: Robert Rieger

Nr. 2/2025 – Fachkräfte + Künstliche Intelligenz

Die 2. Ausgabe des Ostdeutschen Wirtschaftsmagazins NUVO in 2025 zum Fokusthema „Fachkräfte und Künstliche Intelligenz“. Erschienen im April.

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Neuer Förderaufruf für innovative Unternehmensprojekte

Der 8. Ideen- und Projektwettbewerb des Förderprogramms „Unternehmen Revier“ ist gestartet. Bis zum 23. Mai 2025 sind Unternehmen in der Lausitz dazu aufgerufen, sich mit ihren innovativen Vorhaben der Produktentwicklung und Geschäftsfelderweiterung zu bewerben. Die Projekte müssen einen konkreten Bezug zum Strukturwandel im Lausitzer Revier haben und können auch gemeinsam mit wissenschaftlichen Einrichtungen eingereicht werden.

Seit Anfang 2019 konnten bereits 68 Projekte mit 103 Zuwendungsempfängern unterstützt werden. Für Unternehmen ist der Förderzugang oft die Ausgangsbasis für geschäftliches Wachstum und ein nachhaltiges Innovationsgeschehen.

Die gesamte Förderung im Bundesprogramm wird komplett regional durchgeführt, sodass Einreicher vom Erstkontakt bis zum Abschluss des Projektes einen Ansprechpartner in der Lausitz haben, der für die förderseitige Begleitung und Beratung zuständig ist.

Die möglichen Zuwendungen in der Projektumsetzung sind Anteilfinanzierungen. Antragsteller können Fördermittel von maximal 300.000 Euro je Einzelprojekt oder maximal 1,2 Mio. Euro je Verbundprojekt betragen. Der Antragstellende hat Eigenmittel in Höhe von mindestens 10 % bei nichtwirtschaftlicher Tätigkeit aufzubringen. Handelt es sich bei dem Antragstellenden um ein Unternehmen der gewerblichen Wirtschaft beträgt der Eigenanteil mindestens 40 %.

Wichtige Informationen:

Für die Einreichung einer Projektskizze ist ein Beratungsgespräch verpflichtend. Auf der Website der Wirtschaftsregion Lausitz finden Sie die Kontaktdaten für eine frühzeitige Terminvereinbarung, weitere Informationen zum Förderaufruf und bisher geförderte Vorhaben:
https://wirtschaftsregion-lausitz.de/strukturentwicklung-lausitz/unternehmensfoerderung/.

PDF-Datei

Foto und Text: Wirtschaftsregion Lausitz GmbH

Matching Day am 18.06.25

Wir möchten Sie auf ein spannendes Online-Recruiting-Event aufmerksam machen – dem Matching Day der Potsdamer Hochschulen am 18. Juni 2025, welcher in Kooperation mit der Wirtschaftsförderung Brandenburg stattfindet.

2025 geht der Matching Day bereits in die siebte Runde und bietet regionalen Arbeitgebenden – darunter auch Ihnen – die Möglichkeit, Studierende, Absolvent*innen, Promovierende und Postdocs aus allen Fachbereichen der Potsdamer Hochschulen kennenzulernen. 

Über die Plattform b2match haben Sie die Möglichkeit, im Rahmen von 20-minütigen Kennenlerngesprächen mit Studierenden der Universität, der Fachhochschule und der Filmuniversität Potsdam in Kontakt zu treten. Die Plattform selbst wird über den Matching Day hinaus für weitere 4–6 Wochen geöffnet bleiben, um zusätzliche Gesprächstermine zu vereinbaren.

Darüber hinaus können Sie über b2match Ihre vakanten Stellenausschreibungen hochladen, Ihr Unternehmen in Form eines ausführlichen Unternehmensprofils vorstellen und mit Ihrem Logo präsent sein.

Unter dem Motto „It´s a match!“ hat sich dieses Online-Karriere-Event für Unternehmen und Studierende erfolgreich etabliert, so dass wir uns schon heute über die Teilnahme von über 30 Unternehmen freuen. Nutzen auch Sie die Gelegenheit, sich als regionaler TOP-Arbeitgeber zu präsentieren.

Sie suchen:

  • engagierte Praktikant*innen,
  • motivierte Werkstudierende, Berufseinsteiger*innen oder Führungskräfte,
  • Studierende auf der Suche nach Themen für Bachelor-/Masterarbeiten,
  • Forscher*innen für Ihre F&E Abteilungen.

Dann sind Sie beim Matching Day genau richtig! Lernen Sie junge Talente in 20-minütigen Online-Gesprächen kennen und gewinnen Sie diese für Ihr Unternehmen/Ihre Einrichtung.

Sie haben Interesse, am Matching Day 2025 dabei zu sein? Dann melden Sie sich jetzt unter folgendem Link an!

Sie haben Fragen zum Matching Day? Dann rufen Sie uns gern an unter 0331 / 977 4601.

Kathleen Becker
Projektleitung Partnerkreis „Industrie und Wirtschaft“

Foto: Partnerkeis Industrie und Wirtschaft