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Kann Deutschland den ersten Fusionsreaktor der Welt bauen?

Deutschland soll sich bei der Kernfusion weltweit an die Spitze setzen – so der Plan von Union und SPD. Der Bau des weltweit ersten Kraftwerks dieser Art wird im Koalitionsvertrag als Ziel ausgegebenen.
Doch kann Deutschland das leisten? Experten zeigen sich zuversichtlich. Fakt ist, dass es aktuell weltweit keinen Fusionsreaktor gibt, der Strom produziert. „ein Land wie Deutschland, China oder die USA kann theoretisch einen funktionsfähigen Fusionsreaktor bauen“, sagt Constantin Häfner, Vorstand für Forschung und Transfer der Fraunhofer-Gesellschaft.
Allerdings seien die technischen, finanziellen und wissenschaftlichen Herausforderungen enorm.

Zündung
Bisher konnte noch keine Fusion in einem Plasma aufrechterhalten werden. Dies ist jedoch Voraussetzung für ein Fusionskraftwerknach dem Prinzip der Magnetfusion. Dazu gehört der im Bau befindliche Forschungsreaktor ITER in Frankreich.
Ein alternatives Konzept zur Magnetfusion ist die Laserfusion, die Ende 2022 erstmals einen lokalen Netto-Energiegewinn erzielte. Sie gilt bei manchen als vielversprechender.

Materialbelastung
Bei der Kernfusion tritt nicht nur enorme Hitze auf, es entstehen dabei auch schnelle Neutronen, welche das Material eines Reaktors beim Dauerbetrieb nach und nach „zerschießen“. Vor dem Bau eines Reaktors muss belastbares Material zum Teil erst noch entwickelt und ausgiebig getestet werden.

Tritium-Kreislauf
Um auf der Erde eine Sonne zu zünden benötigt man eine besondere Variante von Wasserstoff, das Isotop Tritium. Das kommt nicht natürlich vor, sondern muss im Fusionskraftwerk selbst „erbrütet“ werden. Das geschieht durch die schnellen Neutronen, welche das Metall Lithium in Tritium umwandeln.
Diese Technologie muss erst noch entwickelt werden.

Radioaktivität
Auch beim Betrieb von Fusionsreaktoren spielt Radioaktivität eine Rolle. Tritium ist radioaktiv und benötigt im Umgang entsprechende Vorkehrungen. Auch das Material des Reaktors wird mit der Zeit durch den ständigen Neutronen- Beschuss radioaktiv. Zwar entstehen keine hochradioaktiven Stoffe, dennoch müsste das Material etwa 100 bis 200 Jahre zwischengelagert werden, bis man es wieder verwenden kann.

Der internationale Forschungsreaktor ITER
Die Experten sagen, dass die Herausforderungen theoretisch zu meistern sind. In Frankreich wird seit vielen Jahren an dem internationalen Forschungsreaktor ITER gebaut, der all diese Probleme lösen soll. Es wird als realistisch angesehen, das ITER in den 2030er Jahren ein brennendes Plasma erzeugen wird, was der Erreichung des Meilensteins „Selbstheizung des Plasmas bedeutet.
Iter soll damit das erste Fusionsexperiment sein, das mehr Energie erzeugt, als es verbraucht.
Ein Folgeprojekt namens DEMO soll dann erstmals Fusions-Strom ins Netz liefern. Experten rechnen frühestenz ion den 2040 er Jahren damit.

Die Forschung in Deutschland
Nach der Aussage von Klaus Hesch, Strategie-Berater beim Kernfusionsprogramm am Karlsruher Institut für Technologie sei in Deutschland das Know-how zur Umsetzung von Magnetfusion wie auch von Laserfusion vorhanden.

Deutschland hat ein eigenes Konzept der Magnetfusion entwickelt, den sogenannten Stellarator. Ihm werden einige Vorteile gegenüber dem Aufbau des ITER nachgesagt, der auf die Bauweise namens Tokamak setzt. Stellaratoren können kontinuierlich Energie liefern, ein Tokamak arbeiten in Pulsen von etwa 15 Minuten. Mit dem Wendelstein 7-X steht ein Stellarator bei Greifswald, der weltweit als die fortschrittlichste Anlage in diesem Bereich gilt.

Im Bereich der Laserfusion sind die USA in der Grundlagenforschung weit voraus, Deutschland verfügt aber über eine hoch kompetente Industrie. Derzeit rechnet keines der deutschen Unternehmen damit, vor den 2030er Jahren erste Testreaktoren zu realisieren.

Experten sehen Chancen, dass Deutschland einen funktionsfähigen Fusionsreaktor baut.
Auch in anderen Ländern wie China und den USA laufen Bemühungen, den ersten Fusionsreaktor zu entwickeln.
Der Nachweis, dass die klimaneutrale Kernfusion tatsächlich Energie bereitstellen kann, dürfte der gesamten Menschheit zugute kommen.

Quelle: ntv

Lothar Starke
Vorsitzender

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Foto: Industriemuseum Region Teltow

Wir begrüßen die RIAG Media GmbH als neues Mitglied im Verband

Die RIAG Media GmbH
ist eine inhabergeführte Full-Service-Agentur, die auf Live-Marketing, Events aller Art spezialisiert ist. Der Firmensitz befindet sich in Potsdam; die Berliner Niederlassung liegt im schönen Berlin-Grünau. Unser Anspruch ist es, hocheffiziente Kommunikation für die angesprochene Zielgruppe zu verknüpfen und die Umsetzung daran auszurichten. Dabei verstehen wir uns als Full-Service-Anbieter für unterschiedlichste Events, Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen. Alle Services kommen also aus einer professionellen Hand. Wir sorgen für vielfältige Lösungen und erlebnisstarke Ereignisse. Wir arbeiten bei jeder Aufgabenstellung mit absolutem Engagement, mutigem Weitblick und hohem Ideenreichtum, bieten faire Konditionen und haben uns einen guten Namen gemacht bei der zuverlässigen Abwicklung großer und selbstverständlich auch kleiner Projekte.

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• Werbe- und Kommunikationsmaßnahmen /  Social Media
• Presse & Öffentlichkeitsarbeit

Foto und Text: RIAG Media GmbH

Wir begrüßen die ENGIE Deutschland GmbH als neues Mitglied im Verband

ENGIE Deutschland – Energieeffizienzprojekte mit Verantwortung und Umsetzungskompetenz

Viele Unternehmen stehen beim Thema Energieeffizienz vor Herausforderungen wie gesetzlichen Vorgaben (GEG, EnEfG), steigenden Energiekosten oder Sanierungsstau in der Gebäudetechnik. Der Bereich Energieeffizienz der ENGIE Deutschland GmbH bietet ganzheitliche Energieeffizienz-Lösungen: Von Analyse über Planung bis zur Umsetzung technischer Systeme wie Heizung, Lüftung, Kälte und Gebäudeautomation – alles aus einer Hand. Kunden profitieren von vertraglich garantierten Energieeinsparungen sowie hoher Verlässlichkeit und Zeitersparnis durch weniger Schnittstellen.
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Foto und Text: ENGIE Deutschland GmbH

Ausbildungs- und Praktikumsführer Potsdam 2026

Endlich ist es soweit …

… die neue Ausgabe des Ausbildungs- und Praktikumsführers für die Landeshauptstadt ist da. Gemeinsam mit zahlreichen Unternehmen der Stadt ist erneut ein hilfreicher Wegweiser entstanden, der zeigt, wie vielfältig die Unternehmenslandschaft in Potsdam ist und welche Chancen die Stadt für junge Menschen als Ausbildungs- und Praktikumsstandort zu bieten hat.

Unser Ziel bleibt klar: Wir möchten den Fachkräftenachwuchs schon während der Schulzeit für Potsdam begeistern und langfristig an unsere Stadt und ihre Unternehmen binden. Die Publikation bietet Schülerinnen, Schülern und Eltern eine hilfreiche Orientierung und macht zugleich die Vielfalt der Ausbildungs- und Praktikumsangebote in Potsdam sichtbar.

Die Landeshauptstadt Potsdam veröffentlicht einmal im Jahr gemeinsam mit den Partnern im Fachkräfteforum Potsdam den Ausbildungs- und Praktikumsführer. Die Broschüre stellt Unternehmen vor, informiert kurz und knackig über Möglichkeiten zur Berufs- und Studienorientierung, was bei Praktika oder Ferienjobs zu beachten ist und auch über Freiwilligendienste oder Auslandsaufenthalte.  

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Foto und Text: Landeshauptstadt Potsdam, Wirtschaftsförderung

Wie KI den Energieverbrauch explodieren lässt – und was Abhilfe schafft

Neues vom Industriemuseum

Wie KI den Energieverbrauch explodieren lässt – und was Abhilfe schafft
Die zunehmende Verbreitung von künstlicher Intelligenz hat die Nachfrage nach Ressourcen in Rechenzentren und damit auch den Energiebedarf deutlich steigen lassen.
So wurde allein für das Training von GPT-4 , dem großen Sprachmodell von OpenAI mehr als 62 Millionen kWh an Strom verbraucht. Das entspricht etwa dem jährlichen Stromverbrauch von 20.000 Haushalten in Deutschland.
Aber auch die Anwendung von KI ist ressourcenintensiv. Eine Anfrage an ChatGPT verbraucht z.B. zehnmal mehr Energie als eine durchschnittliche Suche mit Google.

Warum die Entwicklung und Nutzung von KI so viel Energie benötigt
Bei der Entwicklung und der Nutzung von KI-Modellen kommen meist spezialisierte Beschleuniger, sogenannte Graphics Processing Units GPUs zum Einsatz, die mit sehr viel Rechenkernen ausgestattet sind und große Datenmengen in kurzer Zeit parallel verarbeiten können.
Von dieser Parallelverarbeitung profitieren vor allem große Sprachmodelle und andere Deep – Learning -Verfahren, die auf tiefen neuronalen Netzen beruhen.

GPUs verbrauchen allerdings auch deutlich mehr Strom als herkömmliche Server-Prozessoren (CPUs). Nach Berechnungen liegt die Anschlussleistung typischer GPU-Cluster bei 30 bis 100 Kilowatt pro Rack. Zukünftig könnte sie sogar bis zu einem Megawatt betragen.
Große Cluster mit mehreren Tausend GPUs erreichen Anschlussleistungen von 20 MW und mehr. Das entspricht in etwa dem Strombedarf einer Kleinstadt.
Zum direkten Strombedarf der Recheneinheiten kommt der Energieaufwand für die Kühlung hinzu.

Auch bei der Anwendung von KI spielt der Strombedarf der Rechenzentren die größte Rolle. Vor allem ältere Client-Hardware ist nicht in der Lage , KI-Berechnungen lokal durchzuführen.
Die Daten werden deshalb in die Cloud-Rechenzentren der Anbieter übertragen, dort verarbeitet und die Ergebnisse auf das Endgerät zurückgespielt.
Selbst wenn jede Transaktion nur wenige Watt benötigt, summiert sich der Energiebedarf durch die schiere Masse. Allein ChatGPT muss laut dem Hersteller jeden Tag 2,5 Milliarden Anfragen verarbeiten.

So können Unternehmen den Energieverbrauch durch KI senken
Für Unternehmen, die KI-Modelle entwickeln oder diese anwenden, gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten , den Energiebedarf zu senken:

  • Modelle an den Bedarf anpassen
    Oft lassen sich die Modellkomplexität und die Genauigkeit der Berechnung ohne nennenswerte Einbußen reduzieren
  • „Grüne“ Algorithmen verwenden
    Die Nutzung effizienter Algorithmen kann zu deutlichen Energieeinsparungen führen
  • Rechenzentrum modernisieren
    Durch den Austausch älterer Server-Hardware lasst sich nicht nur der Energieverbrauch senken, sondern auch die KI-Performance von GPU-Knoten um bis zu 20% steigern
  • Workloads richtig verteilen
    Tatsächlich profitieren nicht alle KI-Worklouds von einer massiven Parallelverarbeitung. Aufgaben wie klassisches maschinelles Lernen, Mustererkennung und Graphenanalysen lassen sich genau so gut auf einer leistungsfähigen CPU-Plattform ausführen
  • In KI-PCs investieren
    Viele KI-Aufgaben werden in eine Cloud ausgelagert.Unternehmen sollen bei lokaler Bearbeitung beim Austausch von Clients auf die neue Geräteklasse der KI-PCs setzen. Sie sind mit einer zusätzlichen Berechnungseinheit, der Neural Processing Unit (NPU) ausgestattet, die für KI-Aufgaben spezialisiert ist.

Folgen für Klima und Umwelt
Der hohe Energieverbrauch beim Training und bei der Anwendung von KI führt zu einem vermehrten Ausstoß klimaschädlicher Gase.Laut dem 2025 AI Index Report der Harvard Universität belief sich der CO2-Fußabdruck für die Entwicklung von GPT-4 auf fast 5.200 Tonnen.
Der Anstieg des Energieverbrauchs durch die vermehrte KI-Nutzung und die damit verbundene CO2- Emissionen drohen die Fortschritte im Kampf gegen den Klimawandel zu torpedieren.

Hersteller wie AMD sind sich ihrer Verantwortung bewusst und werden die Energieeffizienz von Rechenknoten für KI-Training und High-Performances Computing deutlich erhöhen.

Quelle. Heise business services (Gekürzt)

Lothar Starke
Vorsitzender
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Foto: Industriemuseum Region Teltow

Dauerhafte Brücken bauen

Das war das Thema für einen Vortrag, den Herr Dipl.-Ing. Jörg Titel, Geschäftsführer der VIC Planen und Beraten GmbH Potsdam, am 14. Oktober 2025 im Industriemuseum Teltow gehalten hat.
Es war eine gemeinsame Veranstaltung des Unternehmerverbandes Brandenburg-Berlin und des Vereins Industriemuseum Region Teltow.

Das Unternehmen VIC Planen und Beratung GmbH
Die VIC Planen und Beratung GmbH ist Teil der Unternehmensgruppe Infraneo Deutschland GmbH.
Der Ursprung in Potsdam ist im Jahr 1952. Mit ca. 80 Mitarbeitenden werden Projekte für die Infrastruktur bearbeitet. Niederlassungen sind in Dresden, Berlin, Zwickau und Magdeburg.

Brücken und ihr Zustand in Deutschland
In Deutschland bestehen ca. 35.000 Brücken, davon 70% in Spannbeton, der Vortrag hat sich deshalb im Schwerpunkt auf die Brücken aus Spannbeton konzentriert.
Im Land Brandenburg gibt es:
ca. 800 Brücken im Zuge von Bundesstraßen
ca. 750 Brücken im Zuge von Landesstraßen
weitere Bauwerke im Zuge von Kreisstraßen und kommunale Bauwerke sowie
Bauwerke im Zuge von Autobahnen

* Prüfung von Brücken
Die Überwachung und Prüfung ist in der DIN 1076 „Ingenieurbauwerke im Zuge von Straßen und Wegen, Überwachung und Prüfung“ geregelt.
Die Prüfzyklen sind 3 Jahre für einfache Prüfungen und 6 Jahre für die Hauptprüfungen.

* Aktuelle Problemfälle bei Spannbetonbrücken
Spannbetonbrücken sind aktuell durch akute Probleme in das Licht der Öffentlichkeit gerückt.
Das sind zum Beispiel die Carolabrücke in Dresden, Elsenbrücke Berlin, Brücke am
Damaschkeplatz in Magdeburg, Quenzbrücke in Brandenburg Havel oder die Ringbahnbrücke in Berlin.

Ursachen für den Verschleiß von Stahlbetonbrücken
Nach einem kurzen Exkurs in die Geschichte und die Funktionsweise des Stahl- und Spannbetons ging es im Vortrag um die Ursachen von Schäden an Bauwerken
* Korrosion durch Salze und Wasser
* Lasten aus dem Verkehr
* Fehlende oder unzureichende Unterhaltung und
* Materialprobleme.

So wurde der Spannstahl in der Vergangenheit nach einem Produktionsverfahren hergestellt, bei
dem Mikrorisse entstanden sind, an denen der Spannstahl korrodieren und versagen konnte. Analysen bei der Carolabrücke haben gezeigt, dass ca. 30% des Spannstahls schon unmittelbar nach dem Bau versagten.

Maßnahmen für dauerhafte Spannbetonbrücken
* Gewährleistung der Materialgüte
Die Qualität des Spannstahls wurde durch neue Produktionsverfahren entscheidend verbessert,
darüber hinaus ist die Sicherung der Qualität auch bei allen übrigen Materialien und der Bauausführung zu sichern
* Robuste Konstruktionen und Qualitätssicherung auf der Baustelle
Im Vortrag wurde auf die Bedeutung der Qualitätssicherung u.a. der Betondeckung gesprochen
* Unterhaltung gewährleisten
Brücken sind unabhängig von den Prüfzyklen ständig zu betreuen und zu pflegen.
* Monitoring
Durch Sensoren kann eine permanente Überwachung des Verhaltens der Brücken erfolgen, um rechtzeitig erforderliche Maßnahmen zur Beseitigung von Abweichungen zu erkennen.
Bei der Bewertung des Zustands kann zunehmend KI zum Einsatz kommen.

Erforderliche Investitionen in die Infrastruktur der Brücken
Mit dem Sonderfonds der Bundesregierung für die Infrastruktur sollen auch die über Jahrzehnte versäumten Investitionen in die Erhaltung und den Neubau von Brücken fließen.
Dem gegenüber steht der akute Fachkräftemangel in allen Bereichen des Bauwesens.
Eine kurzfristige Aufstockung der Kapazitäten erscheint nicht möglich. Daher sind innovative Ansätze zur Erhöhung der Effektivität bei Planung und Ausführung zwingend erforderlich. Der
Abbau von bürokratischen Hemmnissen ist dabei ein wichtiger Baustein.

Kontakt:
Joerg.titel@vic-gmbh.de

Lothar Starke
Leiter Arbeitskreis Innovative Technologien
im Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V.

Foto: Indistriemuseum Region Teltow

DER Brandenburg-Ball zieht in die BER-Region

Unsere Partnerorganisation WFB hat mit der RIAG Media GmbH (UVBB-Mitglied ab 01.11.2025) eine Kooperation für den Brandenburg-Ball vereinbart. Bei Buchung der neuen Business-Table-Pakete erhalten UVBB-Mitglieder 10 % Rabatt. Die Rechnungslegung erfolgt im Falle der Buchung über WFB. Interessierte senden bitte eine formlose Email mit Betreff „UVBB – Brandenburg Ball“ und Inhalt Rechnungsadresse, sowie gewünschte Ticketanzahl an Hr. Schmidt.

Angeschrieben werden auch alle WFB-Partnernetzwerke. Eine hervorragende Gelegenheit, netzwerkübergreifend zu netzwerken.

Der Preis pro Platz reduziert sich für UVBB-Mitglieder von regulär 280,11 € netto auf 252,10 € netto zuzüglich 19 % Mwst..

„FEIERN, NETZWERKEN, GUTES TUN – BRANDENBURG-BALL am 07.02.2026 im Van der Valk Hotel Brandenburg:

Der BRANDENBURG-BALL 2026 zieht ins Van der Valk Hotel Brandenburg, größer, moderner und eindrucksvoller als je zuvor. Ein Abend voller Eleganz, Begegnungen und Netzwerke, der neue Maßstäbe setzt und das gesellschaftliche Highlight Brandenburgs neu definiert. Feiern Sie mit uns die Vielfalt, den Zusammenhalt und die Zukunft unseres Landes. Seien Sie Teil des führenden Netzwerktreffs und vernetzen Sie sich mit Experten aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft. Treffen Sie Top-Führungskräfte aus allen Bereichen der Brandenburger Gesellschaft. Der BRANDENBURG-BALL ist in der Region das bedeutendste gesellschaftliche Charity-Ereignis mit langer Tradition. Seit zwei Jahrzehnten treffen sich alljährlich 600 Gäste aus Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Politik, aus den Medien und dem Sport zum Sehen und Gesehen werden, zum Tanzen und Feiern für einen guten Zweck. Der Ball unterstützt damit jedes Jahr mit den Erlösen aus einer exklusiven Tombola ein karitatives Projekt im Land Brandenburg.  Der BRANDENBURG-BALL wird jedes Jahr von zahlreichen Medienvertretern aus Presse, Funk und Fernsehen begleitet. Sichern Sie sich jetzt Ihre Tickets für die glanzvollste Nacht des Jahres.

Neu in diesem Jahr ist das Business-Table-Paket (4.000 €): ein kompletter Tisch mit zwölf Plätzen, Champagnerempfang und Logopräsenz direkt auf den Tischen. Eine wertvolle Ergänzung, um das eigene Netzwerk noch stärker sichtbar einzubinden.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Angebot für StartUp-Unternehmen. Diese können sich ebenfalls bei Heiko Schmidt melden. Sie können auch StartUp-Unternehmen Ihres Kontaktkreises empfehlen und ihm senden:

Kostenfreie Teilnahme / Standbereich ca. 2x3m / 2x Einlassticket Personal

Mit freundlichen Grüßen

Heiko Schmidt
Netzwerkstrategien & Verbandskooperationen
UV Brandenburg-Berlin e.V.
Albrechtstraße 27, 15831 Mahlow
Telefon: 03379 / 3784000
Mobil: 0176 / 57840299
E-Mail

Foto: RIAG Media GmbH

Industriemeister im digitalen Wandel

Neues vom Industriemuseum

Industriemeister im digitalen Wandel
Die industrielle Produktion erfährt derzeit eine tiefgreifende Transformation. Mit der zunehmenden Verbreitung von künstlicher Intelligenz, automatisierten Systemen und datengestützten Prozessen verschieben sich neben technischen Standards auch die Rollenbilder innerhalb der Fertigung.
Als Beispiel dient der Industriemeister, der sich neuen Herausforderungen in Zeiten künstlicher Intelligenz stellen muss.
Die Position des Industriemeisters wandelt sich von einer handlungsorientierten Führungskraft hin zu einem Vermittler zwischen digitaler Technik, Belegschaft und Unternehmensführung.

Industriemeister als Prozessversteher
In der Vergangenheit war der Industriemeister vor allem für die Umsetzung operativer Abläufe, der Leitung von Teams sowie für die Sicherstellung von Qualität und Arbeitssicherheit verantwortlich.
Diese Aufgaben bleiben relevant – doch die zunehmende Digitalisierung führt dazu, dass neue Kompetenzen hinzukommen.
Die Anforderungen verlagern sich: Gefragt ist nun nicht mehr nur praktisches Know-how, sondern die Fähigkeit, digitale Prozesse zu verstehen, kritisch zu begleiten und sinnvoll in bestehende Strukturen einzubinden.
Mit der fortschreitenden Integration von KI-Technologien in die Produktion wird zudem ein solides Grundverständnis digitaler Systeme unerlässlich. Dabei geht es weniger um akademische Kenntnisse als vielmehr um die Fähigkeit, digitale Zusammenhänge zu erfassen, Vertrautheit mit automatisierten Abläufen, vernetzten Geräten (IoT) sowie den Grundlagen künstlicher Intelligenz schafft die Voraussetzungen, um technische Entwicklungen kompetent zu bewerten und deren Auswirkungen auf Prozesse einschätzen zu können. Dabei geht es um folgende Komplexe:

Daten sinnvoll nutzen
Produktionskennzahlen, Sensordaten und andere digitale Messgrößen entstehen in Echtzeit und in großer Menge. Sie sind zu analysieren, zu bewerten und für die operative Steuerung nutzbar zu machen, zählt zu den neuen Kernaufgaben in der Führungsarbeit.
Dabei ist nicht nur technisches Verständnis gefragt, sondern auch analytisches Denken. So ermöglichen es Mustererkennung, Abweichungen oder Trends, gezielt auf Veränderungen zu reagieren und Entscheidungen datenbasiert zu treffen.

Technik bewerten, Verantwortung behalten
Auch wenn künstliche Intelligenz zunehmend Entscheidungsprozesse unterstützt, bleibt menschliches Urteilsvermögen unerlässlich.
Der Industriemeister muss in der Lage sein, die Empfehlungen digitaler Systeme kritisch zu prüfen und zu korrigieren.
Eine fundierte Einschätzung erfordert daher sowohl technisches Verständnis als auch betriebswirtschaftliche Weitsicht und ein Gefühl für die jeweilige Situation vor Ort. Die Digitalisierung verändert die Systeme und damit auch die Arbeitsweisen. Dies hat zur Folge, dass sich die Dynamik innerhalb von Teams grundlegend verändert.
Der Industriemeister wird in dieser Situation zum Gestalter von Veränderungsprozessen. Dabei sind kommunikative Fähigkeiten gefragt wie Empathie. Es gilt komplexe Zusammenhänge verständlich zu vermitteln, Vertrauen zu schaffen und potentielle Widerstände im Team frühzeitig
aufzufangen.

Technik unterstützt, der Mensch entscheidet
Mit dem technologischen Wandel eröffnen sich für Industriemeister neue Perspektiven und Chancen. Wer digitale Werkzeuge klug einsetzt und deren Potentiale erkennt, positioniert sich als strategisch denkende Führungskraft mit Zukunftsperspektiven.
2 Entscheidungen werden nachvollziehbarer, Abläufe effizienter und die Rolle des Industriemeisters gewinnt an Gewicht.
Trotz aller Fortschritte in der Automatisierung bleibt die zentrale Verantwortung beim Menschen. Der Industriemeister steht exemplarisch für diesen Anspruch als jemand der Technik versteht, aber nicht blind folgt.
Wer sich auf diesen Wandel vorbereitet, wird in der digitalisierten Produktion nicht nur bestehen, sondern eine gestaltende Rolle einnehmen.

Quelle: computer&automation
Stephan Rodig, Gründer und Geschäftsführer der Bildungsfabrik (Gekürzt)

Lothar Starke
Vorsitzender
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Industriemuseum aktuell online:
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Foto: Industriemuseum Region Teltow

PM: Netzwerktreffen „Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft“ am 07.11.2025

Pressemitteilung: Netzwerktreffen „Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft“ am 07. November 2025 in Angermünde

Am Freitag, den 07. November 2025, lädt die Unternehmervereinigung Uckermark e.V. zum nächsten Netzwerktreffen „Frauen in Wirtschaft und Gesellschaft“ ein.
Die Veranstaltung findet von 09:00 bis 11:30 Uhr im NABU-Naturerlebniszentrum Blumberger Mühle in Angermünde statt.

Eingeladen sind Unternehmerinnen und engagierte Frauen aus Wirtschaft, Verwaltung, Bildung und weiteren Bereichen, um sich in entspannter Atmosphäre auszutauschen, neue Kontakte zu knüpfen und Impulse für ihre Arbeit mitzunehmen.
Neben einer gemeinsamen Frühstücksrunde ist eine kurze Führung durch die Blumberger Mühle geplant.

Frau Anja Stache von der Hochschule für nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE) wird zudem ein Hochschulprojekt vorstellen und über mögliche Kooperationsansätze mit Unternehmen aus der Region sprechen.

Foto: Madlen Kienitz
(Das Foto zeigt das vorherige Netzwerktreffen am 18. Juli 2025.)

Die Einladung zur Veranstaltung ist dieser Pressemitteilung beigefügt.

Eine Anmeldung ist bis zum 31. Oktober 2025 per E-Mail an info@uv-uckermark.de oder telefonisch unter 0172 1546609 möglich.

Mit freundlichen Grüßen
Volker Herrmann

Unternehmervereinigung Uckermark e.V. | Berliner Straße 52e | 16303 Schwedt/Oder | Telefon: 03332 2670910 | Mobil: 0172 154 6609 | Telefax: 03332 2670914  |   info@uv-uckermark.de  |  Vereinsregister AG Neuruppin  |  VR 3036 NP | Steuer-Nr.: 062/142/00196

PM: 4. LAUSITZFORUM 2038 am 05.11.25

Die Lausitz auf dem Weg zum ersten Net Zero Valley – Mittelstand gestaltet den Strukturwandel

Das 4. LAUSITZFORUM 2038 am 5. November 2025 im Kulturhaus der BASF in Schwarzheide wird erneut zum bedeutendsten Treffen der mittelständischen Wirtschaft in der Lausitz. Unternehmerinnen und Unternehmer, Bundes-, Landes und Kommunalpolitiker, Wissenschaftler, Experten und interessierte Bürger treten an diesem Tag in den Austausch darüber, wie der Strukturwandel in der Kohleregion läuft und welche Aufgaben es in nächster Zeit anzupacken gilt.

„Die Unternehmen der Lausitz kämpfen wie ganz Deutschland mit den Folgen einer widersprüchlichen Wirtschaftspolitik und sich überlagernden Krisen – viel zu hohe Energiepreise, überbordende Bürokratie, marode Infrastruktur, wegbrechende Lieferketten, unkalkulierbare Zoll- und Sanktionsentscheidungen“, erklärt Dr. Burkhardt Greiff, Präsident des Unternehmerverbandes Brandenburg-Berlin und Sprecher der Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände in Ostdeutschland und Berlin. „Trotz dieser enormen Belastungen haben alle Beteiligten in der Lausitz den Strukturwandel mutig angepackt und halten auch unter widrigen Rahmenbedingungen daran fest – über den weiteren Weg werden wir uns verständigen.“

Treffen am 5. November 2025 im Kulturhaus der BASF Schwarzheide
Die Unternehmerverbände Brandenburg-Berlin und Sachsen begleiten mit den jährlichen LAUSITZFOREN 2038 den Strukturwandel in der Lausitz. Beide Verbände sowie die Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin laden nun zum
4. LAUSITZFORUM 2038 am 5. November 2025 in das Kulturhaus der BASF nach Schwarzheide ein.

Im Fokus: Die Lausitz als erstes Net Zero Valley
Im Fokus steht das ambitionierte Ziel, zum ersten Net Zero Valley Europas zu werden. Mit ihrer frühzeitigen Bewerbung hat die Lausitz auf europäischer Ebene von sich reden gemacht – die Initiative geht auf eine Anregung des CDU-Europaabgeordneten Dr. Christian Ehler (EVP) zurück. Er wird am 4. LAUSITZFORUM 2038 teilnehmen.

Horst Böschow, Präsidiumsmitglied des UVBB und einer der Gründungsväter des LAUSITZFORUMS 2038, unterstreicht, dass fünf Jahre Strukturwandel in der Lausitz bereits zu spürbaren Veränderungen geführt haben. „Dank der Großprojekte wird der Verlust von Arbeitsplätzen in der Braunkohle kompensiert: Das Bahnwerk Cottbus mit künftig 1200 Arbeitsplätzen, den Wissenschaftspark der BTU Cottbus-Senftenberg mit weit mehr als 3000 Arbeitsplätzen oder die Universitätsmedizin mit über 2 500 Arbeitsplätzen im engeren Bereich. In der sächsischen Lausitz gibt es Großforschungsprojekte und das Center for Advanced Systems Understanding zur KI-Forschung. Zu selten stehen dagegen die überaus zahlreichen Projekte und Initiativen des Mittelstands im Fokus. Dabei bilden gerade sie das Netzwerk mit mittelständischen Akteuren, die das Leben aller Menschen in unserer Region prägen.“ Diesen Beispielen Öffentlichkeit zu schaffen und dadurch eine stärkere allgemeine Aufbruchstimmung zu entwickeln, sieht er als wichtige Aufgabe an. Denn nur auf diese Weise lasse sich auch der Fachkräftemangel bewältigen, der für viele Mittelständler eine existenzielle Herausforderung darstellt.

Best Practice und Erfahrungsaustausch für den Erfolg
Das 4. LAUSITZFORUM 2038 bietet dazu neue Anstöße. Podiumsdiskussionen mit Persönlichkeiten der regionalen Wirtschaft und Politik widmen sich Themen, die unmittelbar vor Ort auf den Nägeln brennen. Als Gesprächspartner stehen unter anderem Dr. Friederike Haase, Staatssekretärin brandenburgischen Ministerium für Wirtschaft und Arbeit, und Thomas Kralinski, Staatssekretär im Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz Sachsen, zur Verfügung. Zahlreiche konkrete Beispiele werden vorgestellt, um Erfahrungen zu vermitteln und Kooperationspartner zu gewinnen. Die Konferenz wird von einer Ausstellung begleitet, in der sich Projekte und Initiativen des Strukturwandels präsentieren. Auch Serviceangebote für Unternehmen sind darunter.

Weitere Informationen
Horst Böschow
Mitglied des Präsidiums des
Unternehmerverbandes Brandenburg-Berlin e. V.
Tel: +49 170 806 07 43
E-Mail: boeschow(at)uv-bb.de

Ansprechpartner Presse:
Matthias Gehrmann
Geschäftsführer comprend GmbH
Tel.: +49 177 250 51 82
E-Mail: info(at)comprend.de

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