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Industriemuseum: Neuartiges Folienmaterial aus dem Biokunststoff PLA

Neuartiges Folienmaterial aus dem Biokunststoff PLA
Flexible Einwegfolien wie Tragetaschen oder Müllsäcke werden hauptsächlich aus erdölbasiertem Polyethylen niedriger Dichte (LDPE) hergestellt. Sie besitzen jedoch einen großen CO2-Fußabdruck und tragen zur Umweltverschmutzung durch Kunststoffabfälle bei. Einem Team des Fraunhofer-Instituts für Angewandte Polymerforschung IAP ist es gelungen, ein flexibles und recycelbares Folienmaterial auf Basis des Biokunststoffs Polyactid (PLA) zu entwickeln und dessen Kommerzialisierung zu ermöglichen. Dafür wurden die Forschenden mit dem Joseph-von-Fraunhofer-Preis ausgezeichnet.

Nachhaltigkeit von Kunststoffmaterialien
Im Kontext der Nachhaltigkeit von Kunststoffmaterialien spielen Recycling und Defossilierung eine entscheidende Rolle. Idealerweise können Kunststoffe nach ihrer Nutzung in ihre Grundbausteine zerlegt und daraus neue Kunststoffe mit gleichen Eigenschaften hergestellt werden. Doch im Kreislauf von Herstellung, Nutzung und Wiederverwendung entstehen Materialverluste. Für eine zunehmend zirkuläre Ökonomie müssen diese durch nicht-fossile Rohstoffe ausgeglichen werden. Dies ist jedoch nicht ganz einfach, denn meist gibt es für fossile Kunststoffe keine biobasierten Analoga mit gleichen Materialeigenschaften. Durch Zusatz von verschiedenen Additiven können diese Eigenschaften zwar verbessert werden, die Zuschlagstoffe stören allerdings im weiteren Lebenszyklus das Recycling. Außerdem sind sie nicht immer günstig, zum Teil umweltschädlich und vor allen nicht biobasiert.

Material- und Prozessentwicklung auf der Basis von PL
Der Biopolyester PIA liefert vielversprechende Ansätze zur Lösung dieser Problematik.
Er ist biobasiert, bioabbaubar, gut recycelbar und hat im Bereich der Biokunststoffe eines der stärksten Marktpotentiale. Aufgrund seiner hohen Steifigkeit ist er prädestiniert für Hartverpackungen wie Einwegbecher, eignet sich aber nicht für die Herstellung flexibler Einwegverpackungen wie Tragetüten, die zu den Hauptverursachern von Einweg-Kunststoffabfällen gehören. Im IAP wurden Weichmacher, sogenannte Polyether, direkt in die Polymerkette eingefügt, um das Material dauerhaft flexibler zu machen. Polyether sind nicht toxisch, kommerziell verfügbar und können auch biobasiert hergestellt werden.

Nachhaltiger, flexibler Kunststoff mit großem Potential
Das Ergebnis ist ein neuartiges, flexibles PLA-Material, das ohne den Einsatz von migrierenden Weichmachern auskommt und im Gegensatz zu LDPE zu mindestens 90 Prozent biobasiert ist, wobei perspektivisch 100 Prozent möglich sind. Außerdem lässt sich das Material kostengünstig aus kommerziellen Rohstoffen in reinem einfachen Syntheseprozess herstellen, Dieser verlangt keine großvolumigen Syntheseanlagen, sondern kann lokal auch durch mittelständische Unternehmen als kontinuierlich betriebener Prozess betrieben werden. Das neuartige PLA-Material ist auch auf gängigen Verarbeitungsanlagen ähnlich wie LDPE zu Folien verarbeitbar und kann chemisch mit erheblich geringerem Energieaufwand als LDPE recycelt werden.

Durch die Firma Polymer-Gruppe wurde eine Anlage in Betrieb genommen, in der langfristig 10.000 Tonnen/Jahr des neuartigen flexiblen PLA-Materials hergestellt werden sollen.

Lothar Starke
Vorsitzender

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Unternehmerfrühstück des VB Südbrandenburg am 17.03.26

Am 17. März 2026 fand das Unternehmerfrühstück am Flugplatz Welzow statt. Über 30 Unternehmer und Interessierte folgten der Einladung.

Nach der Eröffnung durch Herr Peine, Vizepräsident des UVBB, übernahm Frank Steckling von der Flugplatzbetriebsgesellschaft Welzow mbH. Er stellte den Verkehrslandeplatz vor, der mit 54 % gewerblich (u. a. für Notfall, Rettung und Ausbildung) und 46 % privat genutzt wird. Dank der 24/7-Nutzbarkeit an 365 Tagen im Jahr ist der Platz ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region. Der Bürgermeister von Welzow, Herr Mißbach, ergänzte mit einem Ausblick auf die Entwicklungsflächen und Herausforderungen bei der Erschließung eines neuen Gewerbeparks.

Volker Sagitz und Carsten Pötsch von der Signal Iduna informierten über die Leistungen des Versorgungswerks, zu dem die Signal Iduna als Partner gehört. Im Fokus:
Cybersicherheit: Aktuelle IT-Bedrohungen und wie Unternehmen sich vor den finanziellen Folgen von Cyberattacken schützen können.
Betriebliche Krankenversicherung (bKV): Eine Investition in die Gesundheit der Belegschaft – und damit in die Zukunft des eigenen Unternehmens.

Nach den Vorträgen blieb Zeit für Gespräche und das Knüpfen neuer Kontakte. Die Teilnehmer nutzten die Gelegenheit, sich auszutauschen und gemeinsam Ideen für die Zukunft zu entwickeln.

Ein Dank geht an die Sparkasse Spree-Neiße, Direktion Spremberg, für das Catering.

Es war ein gelungener Vormittag und wir freuen uns auf das nächste Unternehmerfrühstück!

Text und Foto: VB Südbrandenburg

Forderungspapier der Lausitzer Wirtschaft an die neue Landesregierung des Landes Brandenburg

Die Wirtschaft der Lausitz begrüßt die Bildung der neuen Landesregierung in Brandenburg ausdrücklich. Mit der Ernennung von Frau Martina Klement als Wirtschaftsministerin sowie ihres Staatssekretärs, Herrn Dr. Markus Niggemann verbindet die regionale Wirtschaft große Erwartungen und zugleich große Zuversicht. Die fachlichen Profile und bisherigen Arbeitsschwerpunkte der neuen Hausspitze im Wirtschaftsministerium werden in den Unternehmen der Region als klares Signal für wirtschaftspolitische Kompetenz, Innovationsorientierung und eine starke Ausrichtung auf industrielle Investitionen im Rahmen des Net Zero Valley Lausitz verstanden.

Gerade für eine Transformationsregion wie die Lausitz ist eine wirtschaftspolitisch starke und entscheidungsfähige Landesregierung von zentraler Bedeutung. Die nun bestehenden politischen Mehrheitsverhältnisse eröffnen die Möglichkeit, schnelle und klare wirtschaftspolitische Entscheidungen zu treffen. Die neue Landesregierung muss die vorhandenen Handlungsspielräume allerdings auch konsequent nutzen, um die Rahmenbedingungen für Investitionen, Innovation und Wachstum spürbar zu verbessern.

Vor diesem Hintergrund richtet die organisierte Wirtschaft der Lausitz folgende zentrale Erwartungen an die neue Landesregierung.

Konsequenter Bürokratieabbau
Unternehmen sehen sich seit Jahren mit einer stetig zunehmenden Regulierung konfrontiert. Dokumentationspflichten, komplexe Genehmigungsverfahren und immer neue gesetzliche Anforderungen binden erhebliche personelle und finanzielle Ressourcen in den Unternehmen. Besonders kleine und mittelständische Betriebe leiden unter dieser Entwicklung.

Für die Wirtschaft der Lausitz ist deshalb klar: Ohne einen raschen und spürbaren Abbau bürokratischer Belastungen wird es nicht gelingen, die wirtschaftliche Transformation der Region erfolgreich zu gestalten.

Die Landesregierung ist aufgefordert, den Bürokratieabbau zu einer zentralen wirtschaftspolitischen Aufgabe zu machen. Neue Vorschriften müssen systematisch darauf überprüft werden, ob sie zusätzliche Belastungen für Unternehmen verursachen. Wo neue Regelungen unvermeidbar sind, müssen bestehende Vorschriften gleichzeitig reduziert oder abgeschafft werden. Genehmigungs- und Planungsverfahren müssen deutlich vereinfacht und beschleunigt werden, insbesondere bei industriellen Investitionen und Infrastrukturprojekten.

Hierzu kann und sollte die  Arbeit des Sonderausschusses Bürokratieabbau des Landtages einen wichtigen Beitrag leisten.

Das Net Zero Valley Lausitz bietet sich dabei an, als Modellregion für eine moderne, wirtschaftsfreundliche Verwaltung zu dienen. Dabeikann die Einführung weitreichender Experimentierklauseln von größter Bedeutung sein, um bereits identifizierte hinderliche Strukturen zu ersetzen.

Ein konsequenter Bürokratieabbau stärkt die internationale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, schafft Freiräume für Innovation und verbessert die Attraktivität des Standortes für neue Investitionen.

Politische Unterstützung für das Net Zero Valley Lausitz
Die Lausitz hat das Potenzial, sich zu einem der wichtigsten Standorte für klimaneutrale Industrie in Europa zu entwickeln. Mit dem Net Zero Valley Lausitz entstehen neue industrielle Perspektiven in den Clustern Batterien und Speicher, Wasserstofftechnologien, Stromnetztechnologien und Sektorenkopplung.

Damit diese Entwicklung erfolgreich sein kann, braucht es eine klare und sichtbare politische Unterstützung auf Landesebene. Die Landesregierung sollte die Entwicklung des Net Zero Valley Lausitz zu einem zentralen industriepolitischen Projekt erklären und entsprechende Ansiedlungen aktiv unterstützen. Dazu gehören priorisierte Genehmigungsverfahren, gezielte Förderprogramme und eine beschleunigte Entwicklung von Industrieflächen und Infrastruktur.

Ein erfolgreiches Net Zero Valley Lausitz würde nicht nur neue industrielle Arbeitsplätze schaffen, sondern auch internationale Investitionen anziehen und langfristige Wertschöpfung in der Region sichern. Gerade im Zusammenhang mit dem Kohleausstieg bietet sich hier die Chance, der Lausitz eine neue industrielle Zukunft zu eröffnen und sie zu einem führenden Standort der europäischen Energiewendeindustrie zu entwickeln.

Digitalisierung der Verwaltung und der Förderverfahren
Ein entscheidender Standortfaktor für Investitionen ist die Geschwindigkeit staatlicher Verfahren. Unternehmen investieren dort, wo Genehmigungen, Förderentscheidungen und administrative Abläufe schnell und effizient organisiert sind.

In Brandenburg und auch in der Lausitz sind Verwaltungs- und Förderprozesse jedoch häufig noch immer zu komplex, zu langwierig und zu stark von analogen Abläufen geprägt. Für Unternehmen bedeutet dies unnötige Kosten, Planungsunsicherheit und oftmals erhebliche Verzögerungen bei Investitionsprojekten.

Die Wirtschaft der Lausitz erwartet daher eine konsequente Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung. Förderverfahren müssen vollständig digital abgewickelt werden können – von der Antragstellung über die Prüfung bis zur Bewilligung. Gleiches gilt für Genehmigungs- und Planungsverfahren bei Investitionen und Bauprojekten. Digitale Verfahren müssen landesweit einheitlich organisiert werden.

Verbindliches Controlling nach Unternehmensvorbild
Die Wirtschaft fordert die Einführung eines öffentlichen „Lausitz-Dashboards“ mit klaren Kennzahlen (KPIs). Der Fortschritt der Transformation muss transparent gemessen und berichtet werden, um den Erfolg sicherzustellen und Steuergelder effizient einzusetzen.

Gemeinsame Verantwortung für die wirtschaftliche Zukunft der Lausitz
Die organisierte Wirtschaft der Lausitz sieht sich als aktiver Partner der Politik bei der Gestaltung des Strukturwandels. Unternehmen, Wirtschaftsverbände, Wissenschaftseinrichtungen und Kommunen der Region sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und gemeinsam an der wirtschaftlichen Entwicklung der Lausitz zu arbeiten.

Vor diesem Hintergrund laden wir die Ministerin für Wirtschaft und Europa des Landes Brandenburg, Frau Martina Klement sowie den Staatssekretär, Herrn Dr. Markus Niggemann jederzeit herzlich zu einer Gesprächsrunde mit unseren Mitgliedern nach Cottbus ein.

Lausitz, 18. März 2026

Ralf Henkler
Leiter der Wirtschaftsregion Brandenburg
Der Mittelstand BVMW

Marion Hirche
Landgeschäftsführerin Bundesverband für Wirtschaftsförderung und Außenwirtschaft

Janet Jurk
Vorstandsvorsitzende Pro Lausitz e.V.

Ralf Möbius
Geschäftsführer der Geschäftsstelle des UVB e.V. Cottbus/Frankfurt (Oder)

Roland Peine
Vizepräsident UVBB Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V.

Katrin Bartsch
Vorstandsvorsitzende WiL – Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V.

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5. LAUSITZFORUM 2038 am 04.11.2026

Die Lausitz steht vor einem historischen Wandel. Der Strukturwandel bringt viele Herausforderungen – aber auch enorme Chancen! Beim 5. LAUSITZFORUM 2038 treffen erneut Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft aufeinander, um innovative Lösungen zu entwickeln und den Mittelstand zu stärken. Das Forum ist mehr als eine Konferenz – es ist eine Plattform für den wirtschaftlichen Wandel, ein Schaufenster für Erfolgsgeschichten und eine Bühne für mutige Ideen. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Stimme einzubringen, Lösungen zu diskutieren und die Zukunft der Lausitz aktiv mitzugestalten!

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Foto und Text: UV Sachsen und UV Brandenburg-Berlin

Potsdamer Gespräche des UVBB mit Oberbürgermeisterin Noosha Aubel am 03.03.26

Zum Auftakt der „Potsdamer Gespräche“ 2026 des Unternehmerverbands Brandenburg-Berlin (UVBB) begrüßte Nico Danneberg (1. Vizepräsident des UVBB) am Abend des 3. März, gemeinsam mit den Gastgebern von der BARMER, Andreas Lamm und Nico Huber, die Oberbürgermeisterin von Potsdam, Noosha Aubel.

Frau Aubel berichtete vor über 40 Gästen offen und gut gelaunt über die ersten 131 Tage ihrer Amtszeit. So zitierte sie gleich zu Beginn ihres Vortrags die ihr häufig gestellte Frage, ob sie es bereue, Oberbürgermeisterin von Potsdam geworden zu sein? Sie bereue es nicht, sondern setze vielmehr gerne zielorientiert alle wichtigen Themen um, die Potsdam betreffen.

Ihre Agenda
Ganz oben auf der Agenda der Oberbürgermeisterin steht das Thema Wohnungsbau. „Familien verlassen die Stadt“, so Frau Aubel, begründet durch fehlenden Wohnraum. Um dem entgegenzuwirken, hat die Stadt Potsdam der Stadtverordneten-Versammlung Ende Februar ein sog. Moratorium vorgeschlagen. Dies beinhaltet, dass bestimmte aktuell noch gültige gesetzliche Bau-Vorgaben ausgesetzt und geltende Standards überprüft werden. „Das Moratorium“, so Noosha Aubel, „gäbe uns den notwendigen Spielraum, die bisherigen über die bundesweiten Vorgaben hinausgehenden Standards sorgfältig zu prüfen und so anzupassen, dass ökologische Anforderungen, Wirtschaftlichkeit und soziale Aspekte ausgewogen zusammenwirken – damit wir Bauprojekte schneller und kosteneffizient realisieren können. Wenn pauschale Bau-Vorgaben unter den heutigen Bedingungen Projekte verzögern oder gar verhindern, müssen wir sie hinterfragen. Bezahlbarer Wohnraum ist eine zentrale soziale Frage!“

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Foto: UVBB
Bildunterschrift: v.l.n.r.: Nico Huber, Andreas Lamm, Noosha Aubel, Nico Danneberg
Text: Roman Auchter (vita regulativ) und OB Noosha Aubel

Wahlforum der Unternehmerverbände zur Landratswahl in Spree-Neiße

Drebkau: Mit mehr als 60 Bürger:innen und den Kandidat:innen für das Amt der Landrätin bzw. des Landrats fand am 2. März 2026 ein lebhaftes Wählerforum statt. Die hohe Beteiligung unterstreicht das wachsende Interesse an den Weichenstellungen für die kommenden Jahre im Landkreis. 

Die Kandidat:innen für das Amt des Landrats sind sich einig, dass eine stabile Wirtschaft die Grundlage für die Zukunft des Landkreises ist. Doch wie dieser Weg aussehen soll, darüber gehen die Meinungen auseinander. Heiko Jahn (SPD) und Martin Heusler (CDU) präsentierten sich als erfahrene Gestalter. Nicht nur im Bildungsbereich sehen sie Handlungsbedarf. Auch die Kreisverwaltung soll durch digitale Prozesse beschleunigt und bürgernaher werden. Die AfD-Kandidatin Beyer setzt auf kostenlose Schulverpflegung. Die Kinder sind unsere Zukunft. 

Einigkeit herrschte darüber, dass die nächste Landrätin/der nächste Landrat viel Arbeit vor sich hat, um nicht nur neue Unternehmen in den Landkreis zu locken, sondern auch die hier tätigen nicht zu verlieren.  

Trotz unterschiedlicher Ansätze war die gemeinsame Überzeugung spürbar: Der Landkreis soll lebenswert und zukunftsfähig bleiben. Die Bürger:innen nutzten die Gelegenheit, um direkt mit den Kandidat:innen ins Gespräch zu kommen und ihre Fragen zu stellen. Am 8. März 2026 entscheiden die Wähler:innen, welcher Weg eingeschlagen wird.

Text und Fotos: VB Südbrandenburg, Marion Hirche

Decarbon Days am 24 . und 25. Juni 2026

Hiermit möchten wir rechtzeitig auf die Fortsetzung des in 2025 neu gestarteten Tech-Convents Decarbon Days hinweisen, das nun als jährliche, europäische Plattform für die Themen Cleantech, Start-up & Politics verstetigt werden soll. 

Veranstaltungsort: BTU-Zentralcampus Cottbus

24. Juni: Conference-Day mit Panel, Start-up, Net Zero Valley-Treffen und Preisvergabe Female Energy Award

25. Juni: Talent-Day mit Formaten für die „next generation“ sowie Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft

Unternehmen und Institutionen, die sich für Partnerschaften (inkl. Kartenkontingent möglich) interessieren, finden hier unser Partnerkonzept.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite.

Foto: pixabay
Text: Jens Taschenberger, zwei helden GmbH

Stark für das Handwerk – Der neue Unfallschutz der SIGNAL IDUNA

Im Handwerk schaffen Sie täglich Werte. Doch was passiert, wenn Ihr wichtigstes „Werkzeug“ – Ihr eigener Körper – nach einem Unfall nicht mehr wie gewohnt funktioniert? Weil uns das bewusst ist, haben wir unseren Unfallschutz speziell auf die Bedürfnisse von Menschen im Handwerk zugeschnitten.

Abgesichert, wenn es wirklich zählt
Wenn Hände, Arme oder Beine verletzt sind, ist schnelle und gute Hilfe entscheidend. Wir haben daher unsere finanzielle Unterstützung in genau diesen Fällen verbessert. Das wird an einem Beispiel besonders deutlich:

Angenommen, Sie verlieren durch einen Unfall die Funktion Ihres Daumens. Bei einer Versicherungssumme von 100.000 Euro und einer Progression von 250 %, würde dies nach der Standard-Gliedertaxe 20.000 Euro bedeuten. Dank der erhöhten Gliedertaxe für das Handwerk erhalten Sie im selben Fall eine Leistung in Höhe von 105.000 Euro!

Mehr als nur Geld: Ein starker Rückhalt
Unser Unfallschutz geht weit über die reine Finanzleistung hinaus:

  1. Vorsorge wird belohnt: Wir beteiligen uns mit einem jährlichen Sicherheitsbudget an Kosten für Präventionsmaßnahmen (z. B. Kauf eines Fahrradhelms).
  • Hilfe im Ernstfall: Mit dem immer mitversicherten Reha-Management unterstützen wir Sie bei der bestmöglichen Genesung und den organisatorischen Aufgaben und beteiligen uns an den Kosten.
  • Fokus auf den Nachwuchs: Auszubildende und junge Fachkräfte bis 24 Jahren profitieren von bis zu 50 % günstigeren Beiträgen.
  • Der Unfallschutz der SIGNAL IDUNA ist ein starker Partner für alle im Handwerk. Sichern Sie jetzt das Fundament Ihres Erfolgs ab: Ihre Gesundheit.

Jetzt informieren

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10625 Berlin
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Berlin als Zukunftslabor der Welt – und Brandenburg mittendrin

Mit der geplanten EXPO 2035 kann sich die Hauptstadtregion als internationaler Treffpunkt für Innovation, Wirtschaft und gesellschaftlichen Fortschritt positionieren. Über 190 Nationen, Unternehmen, Wissenschaft und Kultur würden in Berlin zusammenkommen und ein lebendiges Zukunftslabor schaffen, das weit über die eigentliche Veranstaltung hinaus wirkt. Für Brandenburg und Berlin ergeben sich daraus neue Möglichkeiten für Kooperationen, Investitionen und globale Vernetzung.

Die Idee: Nicht nur ein Ausstellungsgelände, sondern eine vernetzte Weltausstellung in der ganzen Stadt – mit Satellitenstandorten, Innovationsorten und lokalen Projektlaboren. So entsteht eine Plattform, auf der regionale Unternehmen ihre Stärken sichtbar machen und neue Partnerschaften auf internationaler Ebene aufbauen können.

Wer sich näher über das Konzept, die geplanten Strukturen und die wirtschaftlichen Effekte informieren möchte, findet hier weitere Details.

Foto: pixabay
Text: Adalbert Kurkowski, UVBB

Wahlforum zur Landratswahl des Landkreises Spree-Neiße

Lebendige Diskussionen und klare Positionen

Wahlforum in Drewitz Mit 64 Teilnehmenden, darunter die Kandidat:innen für das Amt der Landrätin bzw. des Landrats, fand am 19. Februar 2026 ein vielbeachtetes Wählerforum statt. Trotz der abgelegenen Location war die Resonanz bemerkenswert – ein Zeichen für das große Interesse an der Zukunft des Landkreises.

Klarer Kurs der etablierten Parteien Heiko Jahn (SPD) und Martin Heusler (CDU) überzeugten mit fundierten Argumenten und wahlkampferprobten Auftritten. Beide verteidigten die jüngsten Investitionen in Wasserstoff-Busse, die in Kürze auf den Straßen des Landkreises unterwegs sein sollen. Heusler betonte dabei die Bedeutung moderner Mobilität und kündigte an, sich mit seinem Engagement an der Wahlurne messen zu lassen. Besonders innovativ: Sein Plan, ein in Polen bereits erfolgreich eingesetztes digitales Portal für Schulen und Lehrer im Landkreis einzuführen. Ziel ist es, Lehrkräfte von administrativem Aufwand zu entlasten und mehr Zeit für die Unterrichtsvorbereitung zu schaffen – ein wichtiger Schritt, um die Schüler:innen als zukünftige Fachkräfte zu stärken.

Die AfD-Kandidatin Beyer fordert in ihrer Argumentation, die Mittel statt für Forschungseinrichtungen lieber für kostenloses Essen in Schulen und Kindergärten sowie für die Unterstützung lokaler Unternehmen einzusetzen. Ihre Position: „Nur ausgeben, was man einnimmt“ – ein klarer Appell an Haushaltsdisziplin und die Stärkung der regionalen Wirtschaft.

Der Kandidat von „Die PARTEI“ sorgte mit humorvollen, aber pointierten Kommentaren für Auflockerung. Doch die anwesenden Bürger:innen waren sich einig: Angesichts der Haushaltslage des Landkreises braucht es vor allem tragfähige Lösungen – und weniger Kabarett.

Fazit: Vielfalt der Meinungen Das Forum zeigte, wie unterschiedlich die Vorstellungen für die Zukunft des Landkreises sind. Doch alle Beteiligten eint das Ziel, die Region lebenswert und zukunftsfähig zu gestalten. Die Entscheidung liegt nun bei den Wähler:innen – am 08.03.2026 ist es so weit.

Foto und Text: UVBB – VB Südbrandenburg