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Nr. 1/2026 Fachkräfte und Transformation

Die 1. Ausgabe des Ostdeutschen Wirtschaftsmagazins NUVO in 2026 zum Fokusthema „Fachkräfte und Transformation“. Erschienen im Februar.

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Industriemuseum: Die Macht der Megawatt

Im globalen Wettrennen um Künstliche Intelligenz entscheidet die Verfügbarkeit von
Strom. Für den Westen ist das ein Problem.


Die Strategie in China
Nicht Algorithmen oder Chios, sondern elektrischer Strom wird über die nächste Phase des KI-Wachstums entscheiden – und das verschafft China einen entscheidenden Vorteil.
Während westliche Technologieriesen geschlossene, kapitalintensive und enorme Rechenleistungen erfordernde Modelle in den Vordergrund stellen, setzt China auf Open-Source-KI und baut seine Kapazitäten im Bereich erneuerbare Energien und Kernenergie massiv aus.
Damit ist das Land in der Lage, leistungsstarke KI-Technologien in großem Maßstab einzusetzen, ohne dabei sein Budget zu sprengen.

Diese Unterschiede sind Ausdruck einer grundsätzlichen Kluft. Während die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten KI als proprietäre Technologie betrachten, sieht China darin eine öffentliche Infrastruktur und baut ein offenes KI-Ökosystem auf, in dem sich dieselbe Philosophie widerspiegelt, die auch in der Fertigung zum Tragen kommt: breite Akzeptanz, schnelle Iteration und unablässige Kostensenkung.
Bei den Chinesischen Open-Source-Modellen wie DeepSeek, Qwen und Kimi handelt es sich nicht nur um wissenschaftliche Errungenschaften, sondern um strategische Instrumente, die auf Beteiligung ausgelegt sind und die wirtschaftliche Seite der Ki verändern.
Die Inferenzkosten einiger chinesischer Modelle betragen ein Zehntel oder weniger der Kosten, die bei GPT-4 von OpenAI anfallen.
In China sollen niedrige Inferenzkosten mit den offenen Modellen Universitäten , Start-ups und lokale Behörden zu Experimenten anregen.
All diese Aktivitäten erfordern Energie. Die internationale Energieagentur erwartet, das sich der weltweite Stromverbrauch von Rechenzentren bis 2030 gegenüber 2024 verdoppelt.

Der Wettbewerb der Kilowatt
Was einst als Wettstreit der Algorithmen galt, entwickelt sich zunehmend als ein Wettbewerb der Kilowatt. China ist auf dem besten Weg , als Sieger daraus hervorzugehen. Im Jahr 2024 hat das Land 356 Gigawatt an Kapazitäten im Bereich erneuerbare Energien geschaffen – mehr als die USA, die Europäische Union und Indien zusammen. Dabei sind 91 Prozent der gesamten neuen Energieerzeugung aus Solar-, Wind- und Wasserkraft.
China investiert zudem massiv in Kernenergie. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung im Bereich Kernenergie sind etwa fünfmal höher als in den USA. Mit Reaktoren der vierten Generation und kleinen modularen Designs, die sich in der Pilotphase befinden und bald zum Einsatz kommen werden, sorgt die Kernenergie im Hintergrund für die Grundversorgung, die intermittierende erneuerbare Energien nicht leisten können.
Neben der Stärkung seines eigenen Netzes für saubere Energie exportiert China auch die Bausteine des neuen Energiesystems. Die Exporte aus dem Bereich der sauberen Technologien – darunter Solarmodule, Netzakkus und Elektrofahrzeuge – erreichen im August 2025 den Rekordwert von 20 Milliarden US-Dollar und übertrafen damit die Exporte von Unterhaltungselektronik aus dem, vergangenen Jahrzehnt.

Quelle: IPG-Journal ( Gekürzt)

Lothar Starke
Vorsitzender

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Foto: Industriemuseum Region Teltow e.V.

Industriemuseum: Neuer Blick in das Weltall

Astronomen durchmustern den Himmel mit immer leistungsfähigeren Teleskopen. Jetzt ist ein neues „Superauge“ hinzugekommen – ein Teleskop mit der größten Digitalkamera der Welt.
Das neue Vera-C.-Rubin Observatorium in Chile hat seinen Testbetrieb aufgenommen und die ersten Aufnahmen veröffentlicht. Sie zeigen hochauflösende Aufnahmen von Millionen Sternen und Galaxien, die das Teleskop innerhalb weniger Stunden aufzeichnete.
Dank eines 8,40 Meter großen Teleskopspiegels und der Fähigkeit schneller Bewegungen und Datenverarbeitung kann das Rubin-Observatorium große Bereiche des Himmels in kurzer Zeit aufnehmen. In den kommenden zehn Jahren soll es den Südhimmel so umfassend wie nie zuvor vermessen und auch kurzlebige Ereignisse einfangen.
Trotz jahrhundertelanger Erforschung des Himmels sind noch immer einige große astronomische und kosmologische Fragen unbeantwortet oder erst in Teilen geklärt. Dazu gehören die Natur der Dunklen Materie und Dunklen Energie, aber auch Details der kosmischen Entwicklung – beispielsweise, wie so früh nach dem Urknall schon supermassenreiche Schwarze Löcher entstehen konnten. Hinzu kommen unzählige kurzlebige Ereignisse , deren Ursache und Mechanismen noch ungeklärt sind.

Teleskop mit größter Digitalkamera der Welt
Einige der noch ausstehenden Antworten erhoffen sich Astronomen nun vom neuen Vera C. Rubin Observatorium in Chile.Dieses gerade fertiggestellte Teleskop liegt auf dem Gipfel eine 2.700 Meter hohen Berges. Es profitiert dort von der klaren, trockenen Atmosphäre und kann so auch dank seines 8,40 Meter großen Primärspiegels hochauflösende Bilder erstellen.
Herzstück des Teleskops ist die Größte jemals konstruierte Digitalkamera. Die hochauflösende 3.200 Megapixel-Kamera erfasst mit jedem Bild eine Himmelsfläche , die mehr als der 40-fachen Fläche des Vollmonds entspricht. Gleichzeitig kann sich das Teleskop schnell bewegen und so auch auf kurzlebige Ereignisse reagieren.
Dank der Rechenleistung seiner Computer -Infrastruktur kann das Observatorium zudem jede Nacht etwa 20 Terrabyte an Daten verarbeiten und dabei bis zu zehn Millionen Veränderungen der beobachteten Objekte am Himmel erfassen.
Das Rubin-Observatorium soll in den nächsten zehn Jahren den südlichen Himmel so umfassend wie nie zuvor durchmustern. Dafür erstellt das Teleskop alle drei bis vier Nächte eine Gesamtansicht des Südhimmels. Am Ende der Durchmusterung wird es jede Stelle am Himmel mehr als 800 mal hochaufgelöst fotografiert haben. Das Ergebnis ist ein Datensatz mit rund 40 Milliarden Himmelsobjekten, darunter Sterne und die Milchstraße, fernen Galaxien und auch Objekten unseres Sonnensystems wie etwa Asteroiden.

Astronomische Ereignisse wie im Zeitraffer – Film
Eine weitere zentrale Aufgabe des Rubin-Observatoriums ist die Untersuchung zeitlich veränderlicher Phänomene am Himmel – von Supernovae über Sternkollisionen bis hin zum Aufleuchten von Materie , die von fernen supermassereichen Schwarzen Löchern verschlungen wird. Dieses Flackern könnte verraten , wie oft und schnell die zentralen Schwarzen Löcher früher Galaxien Materie verspeisten. Das wiederum könnte das Rätsel der „unmöglich“ großen Schwarzen Löcher im frühen Kosmos lösen helfen.
Die Verteilung der Galaxien und Großstrukturen könnte zudem Informationen über die Dunkle Materie und Dunkle Energie liefernund damit andere Teleskope ergänzen.

Erste Ergebnisse
Die jetzt veröffentlichten ersten Testaufnahmen des neuen Teleskops belegen bereits sein Potential: in nur zehn Stunden erstellte das Observatorium scharfe Aufnahmen von Millionen Sternen und Galaxien.
Auch tausende Asteroiden im Sonnensystem fing die Megapixel- Kamera ein. Eine der vorgestellten Testaufnahmen zeigt zwei Emisionsnebel in einer 5.200 Lichtjahre entfernten Sternenwiege im Sternbild Schütze.
Eine zweite Testaufnahme zeigt einen Teil des Virgo-Clusters, einen der Größten Galaxienhaufen unseres lokalen Universums. Es besteht aus bis zu 2000 Galaxien.

Quelle: wissenschaft.de ( Gekürzt)

Lothar Starke
Vorsitzender
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Foto: Industriemuseum Region Teltow e.V.

Industriemuseum: Energiewende nicht auf Kurs, aktueller Stand (Teil II)

Das war das Thema für einen Vortrag, den Dipl.Ing (FH) Lothar Starke vom Unternehmerverband Brandenburg-Berlin am 13. Januar 2026 im Industriemuseum Teltow gehalten hat.
Der Vortrag erfolgte im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltungen des Vereins Industriemuseum Region Teltow e.V. und des Unternehmerverbandes Brandenburg – Berlin e.V.

Teil II
Die Finanzierung des Netzausbaus

Auf den Übertragungsnetzbetreiber Tennet entfallen 100 Milliarden € an Investitionen. Das Unternehmen gehört dem Staat Holland, der die Investitionen nicht übernimmt.
Ein Versuch der Bundesregierung das KfW und Deutsche Bank Investoren für diese Summe zu gewinnen ist fehlgeschlagen.
Nunmehr will Holland Tennet verkaufen, wobei die Bundesregierung 25,1 % der Anteile für 9,5 Mrd.€ übernehmen will.

Deutschlandfonds, Bundesregieriung 18. Dezember 2025
Die Bundesregierung stellt über KfW 30 Mrd.€ zur Verfügung durch die private Investitionen bis zu insgesamt 600 Mrd.€ gewonnen werden sollen.
Damit sollen folgende Investitionen finanziert werden:
– Stromverteilernetze
– Gasverteilernetze
– Wärmenetze und
– Wärmeerzeuger
Übertragungsnetze sind nicht erwähnt!

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Foto und Text: Industriemuseum Region Teltow

Der UVBB auf der Handwerkermesse 2026 in Cottbus

Besondere Tradition haben unsere Messeauftritte zu den Handwerkermessen in Cottbus erlangt. Zur Handwerker 2026 am 24. und 25. Januar 2026 waren wir traditionell wieder mit einem Stand vertreten. Damit war der Unternehmerverband einer von insgesamt 157 Aussteller, darunter 81 Handwerksbetriebe aus 34 verschiedenen Gewerken und Branchen. Das Besondere, mit unserem Stand präsentierten wir in diesem Jahr die Kooperation mit dem UV Sachsen und der Wirtschaftsinitiative Lausitz (WIL). Vertreter am Stand waren Dr. Greiff, Präsident des UVBB, Roland Peine, Vizepräsident, Heike Kneiss, Ivo Fuchs, Horst Böschow und Andreas Elsner. Am ersten Tag konnten wir auch Wieclaw Ocytko, Mitglied des Präsidiums unseres polnischen Partnerverbandes OPZL, begrüßen.

Wir stellten in diesem Jahr die Ausweisung der Lausitz als Europas erstes Nero Zet Valley in den Mittelpunt der Präsentation am Messestand. Die gute Resonanz und die zahlreichen Gespräche bestätigten den hohen Stellenwert unseres Auftritts auf der HANDWERKER. An beiden Messetagen war reger Betrieb in den Hallen. Viele Besucher nutzten die Gelegenheit, direkt mit uns ins Gespräch zu kommen hinterfragten die Rolle des UVBB. Damit wurde aus unserer Sicht der Anspruch der Messe erfüllt.

Wir haben als einziger Unternehmerverband Aufmerksamkeit erzeugt und gezeigt, wir sind dort wo sich der Klein- und Mittelstand trifft. Alles in allem war die Anwesenheit des UVBB mit dem gemeinsamen Auftritt von UVS und WIL ein starkes Signal für unsere regionale Vernetzung.

Foto und Text: UVBB, VB Südbrandenburg

Bild – v.l.n.r.: Jens Krause, Horst Böschow, Wieslaw Ocytko, Heike Kneiss, Roland Peine, Dr. Burkhardt Greiff

Industriemuseum: Siemens Energy investiert 220 Millionen Euro in die Fertigung von Transformatoren

Transformatoren befinden sich an fast allen Knotenpunkten des Stromnetzes, um verschiedene Spannungsebenen zu verbinden und so Strom über lange Distanzen hinweg transportieren zu können.
Siemens Energy stellt Hochleistungstransformatoren für die Energiewende her, darunter den weltweit ersten 1.100 – HGÜ-Transformator für die Anbindung Chinas an das Stromnetz.
Das Unternehmen ist ein wichtiger Akteur in der Energieverteilung und setzt auf Nachhaltigkeit durch die Nutzung von recyceltem Kupfer und anderen umweltfreundlichen Materialien.
Das Nürnberger Werk ist dabei ein zentraler Standort für die Fertigung dieser komplexen und technisch anspruchsvollen Komponenten.

Die bei Siemens Energy in Nürnberg gefertigten Transformatoren werden weltweit in großen Energie-Infrastrukturprojekten eingesetzt-zum Beispiel zur Anbindung von großen Offshore-Windparks, zur Netzanbindung oder in internationalen Stromverbindungen, die den Energieaustausch zwischen Ländern ermöglichen.

Derzeit beschäftigt Siemens Energy knapp 1.000 Mitarbeiter im Werk Nürnberg, in dem seit dem Jahr 1912 Transformatoren produziert werden.
Zur Realisierung der Energiewende ist es erforderlich das in Deutschland 16.702 Km neue Übertragungsleitungen errichtet werden. Hinzu kommt eine umfassende Investition in die Verteilernetze um die Umstellung von fossilen Energieträgern auf Strom realisieren zu können.
Diese enormen Investitionen in das Stromnetz erfordern eine große Steigerung der Produktion von Transformatoren.

Aufgrund der erhöhten Nachfrage soll das Werk in Nürnberg nun für 220 Millionen Euro erweitert werden. Mit 16.000 m² neuer Produktionsfläche wird die Kapazität um ca. 50% erhöht. Dabei entstehen 350 moderne und zukunftssichere Arbeitsplätze.
Die Baumaßnahmen erfolgen bei laufendem Betrieb. Die neue Fertigungsfläche soll 2028 zur Verfügung stehen.
Der Freistaat Bayern fördert den Ausbau des Transformatorkerns als regional wirtschaftlich bedeutendes Zukunftsprojekt mit einer Technologieförderung von bis zu 20 Millionen Euro- mit dem Ziel, den Innovationsstandort Nürnberg auch in Forschung und Entwicklung nachhaltig zu stärken.

Der für China hergestellte, weltweit erste 1.100 – KV-HGÜ – Transformator hat beachtliche Abmessungen, er ist 37,5 Meter lang, 14,4 Meter hoch und 12 Meter breit.
Im Betrieb wiegt der Transformator knapp 900 Tonnen und sein Wirkungsgrad liegt deutlich über 90% der Nennleistung.
Der Transformator ermöglicht erstmals die verlustarme Hochspannungs-Gleichstromübertragung (HGÜ) über eine Rekordweite von 3.284 Kilometern mit einer Übertragungsleistung von 12 Gigawatt. HGÜ-Transformatoren sind Teil der Konverterstation , die am Anfang der Übertragungsleitung Wechselstrom in Gleichstrom umwandeln , und am Ende wieder zurück umwandeln.
Dank des Transformators kann bei dem Projekt in China erstmals mit gigantischen 1.100 Kilovolt übertragen werden. Der Transformator erm,öglicht nicht nur die Übertragung bei einem Rekord-Spannungspegel, sondern ist mit einer Leistung von 587 Megavoltampere der leistungsstärkste getestete Transformator der Welt. Die Übertragungsleitung befindet sich in Betrieb.

Quelle. Siemens Energy

Lothar Starke
Vorsitzender

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Foto: Industriemuseum Region Teltow


Industriemuseum: Energiewende nicht auf Kurs, aktueller Stand

Das war das Thema für einen Vortrag, den Dipl. Ing (FH) Lothar Starke vom Unternehmerverband Brandenburg-Berlin am 13. Januar 2026 im Industriemuseum Teltow gehalten hat.
Der Vortrag erfolgte im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltungen des Vereins Industriemuseum Region Teltow e.V. und des Unternehmerverbandes Brandenburg – Berlin e.V.

Die Grundlagen
EEG-Gesetz vom 29.03.2000 unter Kanzler Gerhard Schröder mit den Schwerpunkten:
* Ausstieg aus der Kernenergie bis 2022
* Rascher Ausbau „Erneuerbarer Energien“ mit de Zielen: 40 – 45 % Anteil am Stromverbrauch
   bis 2025, 80 % bis 2050 (EEG2.0)

Das Gesetz wurde mehrfach geändert, der aktuelle Stand ist das EEG-Gesetz vom 21.07. 2014,
das zuletzt durch Art.1 des Gesetzes vom 8. Mai 2024 geändert worden ist.
In dem Prozess der Änderungen wurde das Ziel des Gesetzes neu definiert: „Ziel dieses Gesetzes ist insbesondere  im Interesse des Klima- und Umweltschutzes die Transformation zu einer
nachhaltigen und treibhausgasneutralen Stromversorgung die vollständig auf erneuerbaren Energien beruht“.
Die Energieträger Kohle, Kernenergie, Erdgas und Erdöl sollen durch den Energieträger Strom aus erneuerbaren Energien ersetzt werden.

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Foto: Industriemuseum Region Teltow e.V.

Kostenfreie Online-Seminare der IKK BB für Ihr Unternehmen

Ab Ende Januar bietet die Innungskrankenkasse Brandenburg und Berlin (IKK BB) kostenfreie, praxisnahe Online-Seminare für Arbeitgeber und ihre Beschäftigten an – mit spannenden Themen, die Sie nicht verpassen sollten.

Erfahrene Fachreferenten vermitteln die theoretischen Grundlagen verständlich und praxisorientiert, erklären zentrale Begriffe und Hintergründe und zeigen, wie sich das Erlernte mit geringem Aufwand im Arbeitsalltag umsetzen lässt. Die Seminare finden live online in kleinen,
betriebsübergreifenden Gruppen statt und dauern jeweils 90 Minuten.

Zu den Seminaren

Nähere Informationen zu den einzelnen Seminarinhalten und das Formular zur Anmeldung für Ihre Wunschseminare finden Sie auf ikkbb.de, Stichwort: Online-Seminare.
Oder schreiben Sie uns eine Mail an: praevention@ikkbb.de

Foto: IKK BB

Industriemuseum: Brennstoffzellen-Systeme der nächsten Generation

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raunfahrt (DLR) entwickelt und erprobt elektrische Antriebssysteme auf Basis von Brennstoffzellen mit einer Leistung von bis zu 1,5 Megawatt für mobile Anwendungen.
Zum ersten Mal ist es gelungen, mit zwei der wichtigsten Komponenten – den Brennstoffzellen und dem Elektromotor – jeweils eine Leistung von mehr als einem Megawatt zu erreichen.
Im komplexen und modular aufgebauten BALIS-Testfeld ist es möglich, einzelne Komponenten und auch ganze Antriebsstränge umfassend zu untersuchen.
Aufgrund der Größenordnung, des flexiblen Aufbaus und der damit verknüpften Methodik der Forschung ist die Anlage weltweit einmalig. Sie befindet sich auf dem Innovationscampus des E2U Empfinger Entwicklungszentrum für Umwelttechnologien.

Finanzierung und Koordination des Projektes BALIS
Die Untersuchungen werden im Projekt BALIS 2.0 durchgeführt und im Rahmen des „Nationalen Innovationsprogramms Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie“ mit insgesamt 9,3 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr (BMV) gefördert.
Fördermittel dieser Maßnahme werden auch im Rahmen des Deutschen Aufbau- und Resilienzplans (DARP) über die europäischen Aufbau- und Resilienzfazilitäten (ARF) im Programm Next Generation EU bereitgestellt.
Die Förderrichtlinie wird von der NOW GmbH koordiniert und durch den Projektträger Jülich (PtJ) umgesetzt.

Ein Meilenstein in der Entwicklung von Brennstoffzellen: Systemen
Bisher sind Systeme dieser Leistungsklasse noch nicht auf dem Markt. Die technische Herausforderung liegt darin, alle Komponenten so zu entwickeln und zu vereinen, dass sie stabil mit einer hohen Leistung von einem Megawatt und mehr laufen.
Dazu wurden zwölf Brennstoffzellen-Module elektrisch miteinander gekoppelt. Alle Module tauschen Informationen aus und interagieren. Jedes dieser Module besteht wiederum aus mehr als 400 einzelne Brennstoffzellen.

Anwendung für mobile, leistungsintensive Antriebsstrände
Brennstoffzellensysteme, wie sie das DLR mit BALIS entwickelt und testet, können zukünftig zum Beispiel Schiffe antreiben, im Schwerlastverkehr auf der Straße oder in der Luftfahrt eingesetzt werden.
Kommt in den Brennstoffzellen Wasserstoff aus erneuerbaren Quellen – sogenannter grüner Wasserstoff – zum Einsatz, ermöglichen sie CO2 -freie und damit umweltverträgliche Mobilität.
Gleichzeitig ermöglicht diese Technologie, unabhängig von fossilen Rohstoffen zu werden und die Innovationsstärke und Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie im Hightech-Bereich zu stärken.

Lothar Starke
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Weihnachts- und Neujahrsgruß

Das Jahr 2025 neigt sich dem Ende zu – ein Jahr, das für viele von uns mit großen Herausforderungen, aber auch mit bemerkenswerten Erfolgen und wertvollen Erfahrungen verbunden war. Der Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V. (UVBB) möchte sich herzlich bei seinen Mitgliedern und Partnern für das Vertrauen und die konstruktive Zusammenarbeit bedanken.

„Gemeinsam haben wir viel bewegt – in der Wirtschaftspolitik, im Dialog mit der Politik und vor allem im Netzwerk untereinander“, so der Präsident des UVBB. „Wir sind stolz darauf, mit Ihnen als starke Gemeinschaft für die Zukunft unserer Unternehmen in Brandenburg und Berlin zu arbeiten.“

Der UVBB wird auch 2026 weiterhin eine klare Stimme für die Belange der mittelständischen Wirtschaft und der Unternehmer in unserer Region erheben. Wir freuen uns auf die Herausforderungen des neuen Jahres und auf eine weiterhin enge Zusammenarbeit mit Ihnen.

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien eine besinnliche Weihnachtszeit und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr. Möge 2026 uns allen Gesundheit, Erfolg und viele neue Möglichkeiten bringen.