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5. LAUSITZFORUM 2038 am 04.11.2026

Die Lausitz steht vor einem historischen Wandel. Der Strukturwandel bringt viele Herausforderungen – aber auch enorme Chancen! Beim 5. LAUSITZFORUM 2038 treffen erneut Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Gesellschaft aufeinander, um innovative Lösungen zu entwickeln und den Mittelstand zu stärken. Das Forum ist mehr als eine Konferenz – es ist eine Plattform für den wirtschaftlichen Wandel, ein Schaufenster für Erfolgsgeschichten und eine Bühne für mutige Ideen. Nutzen Sie die Gelegenheit, Ihre Stimme einzubringen, Lösungen zu diskutieren und die Zukunft der Lausitz aktiv mitzugestalten!

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Foto und Text: UV Sachsen und UV Brandenburg-Berlin

Potsdamer Gespräche des UVBB mit Oberbürgermeisterin Noosha Aubel am 03.03.26

Zum Auftakt der „Potsdamer Gespräche“ 2026 des Unternehmerverbands Brandenburg-Berlin (UVBB) begrüßte Nico Danneberg (1. Vizepräsident des UVBB) am Abend des 3. März, gemeinsam mit den Gastgebern von der BARMER, Andreas Lamm und Nico Huber, die Oberbürgermeisterin von Potsdam, Noosha Aubel.

Frau Aubel berichtete vor über 40 Gästen offen und gut gelaunt über die ersten 131 Tage ihrer Amtszeit. So zitierte sie gleich zu Beginn ihres Vortrags die ihr häufig gestellte Frage, ob sie es bereue, Oberbürgermeisterin von Potsdam geworden zu sein? Sie bereue es nicht, sondern setze vielmehr gerne zielorientiert alle wichtigen Themen um, die Potsdam betreffen.

Ihre Agenda
Ganz oben auf der Agenda der Oberbürgermeisterin steht das Thema Wohnungsbau. „Familien verlassen die Stadt“, so Frau Aubel, begründet durch fehlenden Wohnraum. Um dem entgegenzuwirken, hat die Stadt Potsdam der Stadtverordneten-Versammlung Ende Februar ein sog. Moratorium vorgeschlagen. Dies beinhaltet, dass bestimmte aktuell noch gültige gesetzliche Bau-Vorgaben ausgesetzt und geltende Standards überprüft werden. „Das Moratorium“, so Noosha Aubel, „gäbe uns den notwendigen Spielraum, die bisherigen über die bundesweiten Vorgaben hinausgehenden Standards sorgfältig zu prüfen und so anzupassen, dass ökologische Anforderungen, Wirtschaftlichkeit und soziale Aspekte ausgewogen zusammenwirken – damit wir Bauprojekte schneller und kosteneffizient realisieren können. Wenn pauschale Bau-Vorgaben unter den heutigen Bedingungen Projekte verzögern oder gar verhindern, müssen wir sie hinterfragen. Bezahlbarer Wohnraum ist eine zentrale soziale Frage!“

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Foto: UVBB
Bildunterschrift: v.l.n.r.: Nico Huber, Andreas Lamm, Noosha Aubel, Nico Danneberg
Text: Roman Auchter (vita regulativ) und OB Noosha Aubel

Wahlforum der Unternehmerverbände zur Landratswahl in Spree-Neiße

Drebkau: Mit mehr als 60 Bürger:innen und den Kandidat:innen für das Amt der Landrätin bzw. des Landrats fand am 2. März 2026 ein lebhaftes Wählerforum statt. Die hohe Beteiligung unterstreicht das wachsende Interesse an den Weichenstellungen für die kommenden Jahre im Landkreis. 

Die Kandidat:innen für das Amt des Landrats sind sich einig, dass eine stabile Wirtschaft die Grundlage für die Zukunft des Landkreises ist. Doch wie dieser Weg aussehen soll, darüber gehen die Meinungen auseinander. Heiko Jahn (SPD) und Martin Heusler (CDU) präsentierten sich als erfahrene Gestalter. Nicht nur im Bildungsbereich sehen sie Handlungsbedarf. Auch die Kreisverwaltung soll durch digitale Prozesse beschleunigt und bürgernaher werden. Die AfD-Kandidatin Beyer setzt auf kostenlose Schulverpflegung. Die Kinder sind unsere Zukunft. 

Einigkeit herrschte darüber, dass die nächste Landrätin/der nächste Landrat viel Arbeit vor sich hat, um nicht nur neue Unternehmen in den Landkreis zu locken, sondern auch die hier tätigen nicht zu verlieren.  

Trotz unterschiedlicher Ansätze war die gemeinsame Überzeugung spürbar: Der Landkreis soll lebenswert und zukunftsfähig bleiben. Die Bürger:innen nutzten die Gelegenheit, um direkt mit den Kandidat:innen ins Gespräch zu kommen und ihre Fragen zu stellen. Am 8. März 2026 entscheiden die Wähler:innen, welcher Weg eingeschlagen wird.

Text und Fotos: VB Südbrandenburg, Marion Hirche

Decarbon Days am 24 . und 25. Juni 2026

Hiermit möchten wir rechtzeitig auf die Fortsetzung des in 2025 neu gestarteten Tech-Convents Decarbon Days hinweisen, das nun als jährliche, europäische Plattform für die Themen Cleantech, Start-up & Politics verstetigt werden soll. 

Veranstaltungsort: BTU-Zentralcampus Cottbus

24. Juni: Conference-Day mit Panel, Start-up, Net Zero Valley-Treffen und Preisvergabe Female Energy Award

25. Juni: Talent-Day mit Formaten für die „next generation“ sowie Akteure aus Wirtschaft und Wissenschaft

Unternehmen und Institutionen, die sich für Partnerschaften (inkl. Kartenkontingent möglich) interessieren, finden hier unser Partnerkonzept.

Weitere Informationen finden Sie auf der Webseite.

Foto: pixabay
Text: Jens Taschenberger, zwei helden GmbH

Stark für das Handwerk – Der neue Unfallschutz der SIGNAL IDUNA

Im Handwerk schaffen Sie täglich Werte. Doch was passiert, wenn Ihr wichtigstes „Werkzeug“ – Ihr eigener Körper – nach einem Unfall nicht mehr wie gewohnt funktioniert? Weil uns das bewusst ist, haben wir unseren Unfallschutz speziell auf die Bedürfnisse von Menschen im Handwerk zugeschnitten.

Abgesichert, wenn es wirklich zählt
Wenn Hände, Arme oder Beine verletzt sind, ist schnelle und gute Hilfe entscheidend. Wir haben daher unsere finanzielle Unterstützung in genau diesen Fällen verbessert. Das wird an einem Beispiel besonders deutlich:

Angenommen, Sie verlieren durch einen Unfall die Funktion Ihres Daumens. Bei einer Versicherungssumme von 100.000 Euro und einer Progression von 250 %, würde dies nach der Standard-Gliedertaxe 20.000 Euro bedeuten. Dank der erhöhten Gliedertaxe für das Handwerk erhalten Sie im selben Fall eine Leistung in Höhe von 105.000 Euro!

Mehr als nur Geld: Ein starker Rückhalt
Unser Unfallschutz geht weit über die reine Finanzleistung hinaus:

  1. Vorsorge wird belohnt: Wir beteiligen uns mit einem jährlichen Sicherheitsbudget an Kosten für Präventionsmaßnahmen (z. B. Kauf eines Fahrradhelms).
  • Hilfe im Ernstfall: Mit dem immer mitversicherten Reha-Management unterstützen wir Sie bei der bestmöglichen Genesung und den organisatorischen Aufgaben und beteiligen uns an den Kosten.
  • Fokus auf den Nachwuchs: Auszubildende und junge Fachkräfte bis 24 Jahren profitieren von bis zu 50 % günstigeren Beiträgen.
  • Der Unfallschutz der SIGNAL IDUNA ist ein starker Partner für alle im Handwerk. Sichern Sie jetzt das Fundament Ihres Erfolgs ab: Ihre Gesundheit.

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SIGNAL IDUNA Gruppe
Gebietsdirektion Berlin
Bismarckstr. 101
10625 Berlin
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Berlin als Zukunftslabor der Welt – und Brandenburg mittendrin

Mit der geplanten EXPO 2035 kann sich die Hauptstadtregion als internationaler Treffpunkt für Innovation, Wirtschaft und gesellschaftlichen Fortschritt positionieren. Über 190 Nationen, Unternehmen, Wissenschaft und Kultur würden in Berlin zusammenkommen und ein lebendiges Zukunftslabor schaffen, das weit über die eigentliche Veranstaltung hinaus wirkt. Für Brandenburg und Berlin ergeben sich daraus neue Möglichkeiten für Kooperationen, Investitionen und globale Vernetzung.

Die Idee: Nicht nur ein Ausstellungsgelände, sondern eine vernetzte Weltausstellung in der ganzen Stadt – mit Satellitenstandorten, Innovationsorten und lokalen Projektlaboren. So entsteht eine Plattform, auf der regionale Unternehmen ihre Stärken sichtbar machen und neue Partnerschaften auf internationaler Ebene aufbauen können.

Wer sich näher über das Konzept, die geplanten Strukturen und die wirtschaftlichen Effekte informieren möchte, findet hier weitere Details.

Foto: pixabay
Text: Adalbert Kurkowski, UVBB

Wahlforum zur Landratswahl des Landkreises Spree-Neiße

Lebendige Diskussionen und klare Positionen

Wahlforum in Drewitz Mit 64 Teilnehmenden, darunter die Kandidat:innen für das Amt der Landrätin bzw. des Landrats, fand am 19. Februar 2026 ein vielbeachtetes Wählerforum statt. Trotz der abgelegenen Location war die Resonanz bemerkenswert – ein Zeichen für das große Interesse an der Zukunft des Landkreises.

Klarer Kurs der etablierten Parteien Heiko Jahn (SPD) und Martin Heusler (CDU) überzeugten mit fundierten Argumenten und wahlkampferprobten Auftritten. Beide verteidigten die jüngsten Investitionen in Wasserstoff-Busse, die in Kürze auf den Straßen des Landkreises unterwegs sein sollen. Heusler betonte dabei die Bedeutung moderner Mobilität und kündigte an, sich mit seinem Engagement an der Wahlurne messen zu lassen. Besonders innovativ: Sein Plan, ein in Polen bereits erfolgreich eingesetztes digitales Portal für Schulen und Lehrer im Landkreis einzuführen. Ziel ist es, Lehrkräfte von administrativem Aufwand zu entlasten und mehr Zeit für die Unterrichtsvorbereitung zu schaffen – ein wichtiger Schritt, um die Schüler:innen als zukünftige Fachkräfte zu stärken.

Die AfD-Kandidatin Beyer fordert in ihrer Argumentation, die Mittel statt für Forschungseinrichtungen lieber für kostenloses Essen in Schulen und Kindergärten sowie für die Unterstützung lokaler Unternehmen einzusetzen. Ihre Position: „Nur ausgeben, was man einnimmt“ – ein klarer Appell an Haushaltsdisziplin und die Stärkung der regionalen Wirtschaft.

Der Kandidat von „Die PARTEI“ sorgte mit humorvollen, aber pointierten Kommentaren für Auflockerung. Doch die anwesenden Bürger:innen waren sich einig: Angesichts der Haushaltslage des Landkreises braucht es vor allem tragfähige Lösungen – und weniger Kabarett.

Fazit: Vielfalt der Meinungen Das Forum zeigte, wie unterschiedlich die Vorstellungen für die Zukunft des Landkreises sind. Doch alle Beteiligten eint das Ziel, die Region lebenswert und zukunftsfähig zu gestalten. Die Entscheidung liegt nun bei den Wähler:innen – am 08.03.2026 ist es so weit.

Foto und Text: UVBB – VB Südbrandenburg

Industriemuseum: Wärmeplanung für die Kommunen Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf

Das war das Thema für einen Vortrag am 17. Februar 2026 im Industriemuseum Teltow.
Die Kommunen Teltow, Kleinmachnow und Stahnsdorf erarbeiten einen gemeinsamen Wärmeplan.
Koordiniert wird diese Aufgabe durch Herrn Matthias Putzke, Klimaschutzmanager in der Stadtverwaltung Teltow. Er informierte über den Stand der Organisation für diese Aufgabe.
Der Auftrag zur Erarbeitung des Wärmeplans wurde an die Firma Elbing & Volgmann GmbH in Berlin erteilt.
Der Vortrag wurde durch den Geschäftsführer der Firma Elbing & Volgmann, Herrn Dr. Clemens Elbing gehalten.

Der Vortrag erfolgte im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltungen des Vereins Industriemuseum Region Teltow e.V. und des Unternehmerverbandes Brandenburg – Berlin e.V.

Leistungen der Firma Elbing & Volgmann
Die Firma ist ein Ingenieurbüro mit folgenden Leistungen für Quartiere, Gebäude und Kommunen:
* Machbarkeitsstudien
* Energetische Gebäudeanalysen und energetische Sanierungsfahrpläne
* Energiekonzepte für regenerative Quartierversorgung
* Transformationspläne für Fernwärmenetze
* Kommunale Wärmeplanung
* Instandhaltungsfahrpläne
* Fördermittelberatung und
* ESG-Beratung
Das Unternehmen ist für mehrere Städte und Gemeinden tätig, darunter u.a. Rostock, Schwedt und Schwerin.

Grundlagen und Ziele für die Wärmeplanung
Der Rechtsrahmen umfasst:
* EU green deal
Erster klimaneutraler Kontinent bis 2050, 50 % weniger Treibhausgase bis 2030 gegenüber 1990
* Bundesregierung
Klimaneutralität bis 2045, 65 % weniger THG-Emissionen bis 2030,
50 % regenerative Energien im Wärmesektor bis 2030
* Wärmeplanungsgesetz (2023)
Verpflichtung für alle Kommunen, bis 2028 Wärmeplanung aufzustellen (Städte bis 100.000 EW bereits bis Mitte 2026)
Umfangreiche Anforderungen und Vorgaben
* Brandenburgische Wärmeplanungsverordnung (2024)
Umsetzung des WPG auf Landesebene, Ziel Klimaneutralität bis 2045
* Gebäudeenergiegesetz
Energetische Anforderungen an Gebäude, Nutzung Erneuerbarer Energien für die
Wärmeversorgung
Erstellung und Verwendung von Energieausweisen

Es gelten folgende Fristen:
* 01.01.2024
65 % Erneuerbare Energien oder unvermeidbare Abwärme für alle Neubauten
Technologiewahl Wärmenetz, Wärmepumpen, Stromdirektheizung, Solarthermie
Verpflichtende Beratung bei Eigentümerwechsel, Sanierungsmaßnahmen und
Heizungstausch

* 30.06.2028
Wärmeplan muss vorliegen
65 %- Regel gilt auch bei Bestandsgebäuden beim Heizungstausch
Bis dahin ist der Einbau von Öl- und Gasheizungen noch möglich, aber Pflicht
zur Energieberatung
Nur bei gesondert beschlossener Gebietsausweisung als Neu- oder Ausbaugebiet
eines Wärmenetzes ist Heizungstausch verpflichtend

* 01.01.2045
Klimaneutrale Heizung verpflichtend
Spätestens hier müssen Bestandsheizungen gewechselt, oder auf biogene oder
Synthetische Energieträger umgestellt worden sein

Vorgehensweise bei der Kommunalen Wärmeplanung
 Die Arbeitsschritte sind:

* Bestandsanalyse der Ist-Situation
   Für Teltow beträgt der Wärmebedarf 268,5 GWh/a
                                                    pro Einwohner       9,0 GWh/ EWa
                                           pro Gebäudenutzfläche  134 kWh/ m2a    

* Potentialanalyse
   Handlungsoptionen

* Szenarien
   Mögliche Wege

* Wärmewendestrategie
   Umsetzungsfahrplan mit Maßnahmen, Zeitplan, Beschlussfassung der Kommunen und
   Transformationsplan für die Fernwärme                      

Im Ablauf der Arbeiten werden die Bürger durch Informationsveranstaltungen über den Stand
der Wärmeplanung informiert.

Mögliche Lösungen für Heizungsanlagen
Im Vortrag wurden mögliche Lösungen für eine CO2– freie Individualversorgung genannt, es sind:
* Luft-Wasser oder Luft-Luft-Wärmepumpen
* Sole-Wasser- Wärmepumpen
* Sonstige Solarthermie und
* Biomasse ( Holzpellets, Biogas, Biomethan)

Für Fernwärmenetze sind weitere Möglichkeiten Großwärmepumpen, Geothermie oder Wasserstoff

Themen und Hinweise aus der Diskussion
Die Besucher haben in der Diskussion drei Komplexe herausgestellt.

1. Die Finanzierung
Bei objektgebundenen Heizungsanlagen ist der Eigentümer für die Finanzierung der Investition verantwortlich. Dazu sind die Information über die Kosten, die Fördermöglichkeiten und die
Bedingungen für Kredite erforderlich.

Bei Fernwärmeanlagen sind umfangreiche Investitionen für die Wärmeerzeugung und die Wärmenetze erforderlich. Die Kommunen können diese Investitionen nicht aufbringen.
Die Bundesregierung orientiert mit dem Deutschlandfonds auf private Investoren und den
Zusammenschluss von Stadtwerken zu Kreditnehmern.
Die Tilgung der Kredite und die von den Investoren erwartete Rendite führen bei den
Kunden der Fernwärme zu höheren Preisen.
Derzeit betragen die Kosten nach Beispielen der Märkischen Allgemeinen in Brandenburg zwischen 35 Cent/KWh und 8,45 Cent/KWh. Die Verbraucher erwarten exakte Informationen über die zukünftigen Preise der Fernwärme

2. Die Stromversorgung
Der Übergang zum Strom als Energie für die Wärmeerzeugung  und die Kraftfahrzeuge ist mit den derzeitigen Verteilernetzen nicht möglich. Es ist ein grundsätzlicher Ausbau der Verteilernetze bis zum Hausanschluss erforderlich.
Deshalb ist eine Voraussetzung für die Wärmeplanung ein Generalplan von e.dis für den Ausbau des Verteilernetzes.
Auch hierfür entstehende enorme Kosten für die Investition, und  auch diese sind durch die Verbraucher zu tragen. Das erfordert den Nachweis der Entwicklung der Preise für Strom / KWh.

3. CO2-freie Wärmeerzeugung
Bei den möglichen Energien zur Wärmeerzeugung ist  auch Biomasse ( Holzpellets, Biogas, Biomethan) genannt.
Die CO2– Emission gegenüber Erdgas ist wie folgt:
* Erdgas   201 g CO2 / KWh
* Biogas   230 g CO2 / KWh
* Holz      395 g CO2 / KWh

Quelle: Wissenschaftlicher Dienst Bundestag

Kontakt: ce@elbing-volgmann.de

Lothar Starke
Leiter des Arbeitskreises Innovative Technologien im
Unternehmerverband Brandenburg – Berlin e.V.

Industriemuseum: Siemens mit neuem strategischen Kurs

Unser Kooperationspartner Siemens hat mit einem Gewinn von 10,4 Mrd € und Rekordwerten im industriellen Geschäft das Geschäftsjahr 2025 abgeschlossen.
Im Rahmen der „One Tech Company“-Strategie investiert der Konzern eine Milliarde Euro in Künstliche Intelligenz und will sein Digitalgeschäft bis 2030 verdoppeln.

Strategie „One Tech Company“
Mit dem Programm „One Tech Company“ stellt Siemens die Weichen für die nächste strategische Entwicklungsphase.
Das Unternehmen will seine technologische Stärke in Software, Hardware und Services noch stärker bündeln und ein durchgängig vernetztes Portfolio schaffen. Ziel ist, die reale und digitale Welt weiter zu verschmelzen und so profitables Wachstum zu sichern.
Bis 2030 soll das Digitalgeschäft verdoppelt werden. Dafür plant Siemens Investitionen von einer Milliarde Euro in KI in den kommenden drei Jahren. Das Portfolio soll gezielt auf Felder mit langfristigen Wachstumstreibern ausgerichtet werden, darunter Automatisierung, Digitalisierung, Elektrifizierung, Nachhaltigkeit und KI.

Das beschleunigte Wachstum stützt sich auf vier strategische Hebel:

  • Grow Digital: Mit dem Ausbau des digitalen Geschäfts erwartet Siemens künftig jährlich 15 % Wachstum.
  • Grow Regional: Geplant sind eine stärkere Präsenz und Investitionen in den Schlüsselmärkten USA, China und Indien.
  • Grow Verticals: Die Aktivitäten in dynamischen Branchen soll weiter ausgebaut werden.
    Als hochattraktive vertikale Wachstumsmärkte identifizierte der Konzern Schienenverkehr, Luft- und Raumfahrt& Verteidigung, Life Sciences, Halbleiter sowie Rechenzentren und KI-Fabriken.
  • Grow AI: Die Weiterentwicklung industrieller KI-Anwendungen soll durch gezielte Investitionen und rund 1500 Spezialisten weltweit vorangetrieben werden.

Quelle: Computer & Automation ( Gekürzt)

Lothar Starke
Vorsitzender

https://www.facebook.com/Industriemuseum
www.imt-museum.de
e-mail: imt-museum@t-online.de
Industriemuseum aktuell online:
http://imt-museum.de/de/home/imt-aktuel

Foto: Industriemuseum Region Teltow e.V.

Nr. 1/2026 Fachkräfte und Transformation

Die 1. Ausgabe des Ostdeutschen Wirtschaftsmagazins NUVO in 2026 zum Fokusthema „Fachkräfte und Transformation“. Erschienen im Februar.

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