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Unser Kooperationspartner SIGNAL IDUNA informiert:

Mehrwert bKV: Ein starker Vorteil in unsicheren Zeiten

Die Kosten im deutschen Gesundheitswesen steigen. Das spüren viele gesetzlich Versicherte direkt im Geldbeutel – durch höhere Zusatzbeiträge ihrer Krankenkasse. Genau hier zeigt sich der große Wert der betrieblichen Krankenversicherung (bKV) der SIGNAL IDUNA. Während die finanzielle Belastung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) zunimmt, bleibt die arbeitgeberfinanzierte bKV 2026 beitragsstabil – es erfolgte keine Beitragsanpassung.

Damit bietet diese Form der betrieblichen Absicherung eine verlässliche Stabilität und weiterhin starke Zusatzleistungen. Sie ist und bleibt somit auch ein persönliches Upgrade für eine exzellente Gesundheitsversorgung, dessen Wert gerade in unsicheren Zeiten immer wichtiger wird.

Die aktuellen Entwicklungen im Gesundheitssystem verdeutlichen diesen Vorteil. So stieg der durchschnittliche Zusatzbeitrag in der GKV im Jahr 2026 auf 2,9 Prozent, wobei einige Kassen bereits vorher schon hohe Sätze verlangten, was die finanzielle Last erhöhte. Gleichzeitig wurde die Beitragsbemessungsgrenze auf 69.750 € jährlich angehoben.

Davon unberührt bietet die betriebliche Krankenversicherung von SIGNAL IDUNA verlässliche Stabilität und starke Zusatzleistungen. Ein entscheidender Vorteil ist der sofortige Schutz ohne Wartezeiten und ohne Gesundheitsprüfung. Das bedeutet, dass auch bereits laufende Behandlungen mitversichert sind.

Mit den innovativen Budget-Tarifen wie GesundAKTIV+ kann ein jährliches Gesundheitsbudget flexibel für eine Vielzahl von Leistungen genutzt werden – von Zahnersatz, professioneller Zahnreinigung, Bleaching oder Sehhilfen und alternativen Heilmethoden sowie wichtigen Vorsorgeuntersuchungen. Obendrein sind wichtige Assistance-Leistungen, wie ein Arzttermin-Service oder eine 24/7-Gesundheitsberatung, immer beitragsfrei enthalten.

Ein weiterer Pluspunkt ist die Möglichkeit, Familienangehörige zu attraktiven Konditionen mitzuversichern (arbeitnehmerfinanziert) und so den Schutz auf die Liebsten auszuweiten.

Die bKV der SIGNAL IDUNA ist ein starkes Zeichen der Wertschätzung und ein wichtiger Baustein für die Gesundheit der Mitarbeitenden, die auch in Zukunft Sicherheit und exzellente Leistungen bietet.

Weitere Infos:

SIGNAL IDUNA Gruppe
Gebietsdirektion Berlin
Bismarckstr. 101
10625 Berlin
Mail: gd.berlin@signal-iduna.de

Foto und Text: SIGNAL IDUNA

EXPO 2035: Jahrhundertchance für Berlin und Brandenburg

Eine erfolgreiche Bewerbung der Metropolregion Berlin-Brandenburg um die EXPO 2035 ist ein bedeutender wirtschaftlicher Wachstumstreiber für die gesamte Region und ein gesellschaftliches Zukunftsprojekt. Sie eröffnet die einmalige Möglichkeit, wirtschaftliche Dynamik, internationale Sichtbarkeit und strukturelle Entwicklung in einem Jahrzehnt gezielt voranzutreiben.

Milliardenimpuls für die Region
Die EXPO 2035 kann einen wirtschaftlichen Effekt von rund 10 Milliarden Euro für Berlin und Brandenburg auslösen. Bundesweit werden sogar über 20 Milliarden Euro zusätzliche Wertschöpfung erwartet. Investitionen, Besucherausgaben und langfristige Folgeprojekte sorgen für nachhaltige Wachstumsimpulse und stärken die regionale Wirtschaft substanziell.

30 Millionen Gäste als Wachstumsmotor
Mit bis zu 30 Millionen Besucherinnen und Besuchern wird die EXPO zu einem der größten Publikumsmagnete Europas. Davon profitiert insbesondere Brandenburg: steigende Übernachtungszahlen, höhere Auslastung und zusätzliche Umsätze sorgen für einen breiten wirtschaftlichen Aufschwung – auch außerhalb der Metropole.

Schub für Infrastruktur und Bauwirtschaft
Die EXPO wirkt bereits lange vor 2035 als Konjunkturprogramm:
• Ausbau von Verkehrs- und Digitalinfrastruktur
• Beschleunigung von Planungs- und Genehmigungsverfahren
• Starke Impulse für die Bauwirtschaft über fast ein Jahrzehnt
Gerade für Brandenburg entstehen dadurch neue Entwicklungsperspektiven und dauerhafte Standortvorteile.

Boom für Tourismus, Hotellerie und Gastronomie
Die Weltausstellung bringt zusätzliche Dynamik in die gesamte Dienstleistungsbranche:
• steigende Nachfrage nach Unterkünften
• Wachstum in Gastronomie und regionalem Tourismus
• neue Investitionen und Geschäftsmodelle
Insbesondere ländliche Regionen profitieren von einer deutlich höheren wirtschaftlichen Aktivität.
 
Internationale Positionierung und Zukunftsfähigkeit Die EXPO stärkt die globale Wahrnehmung von Berlin und Brandenburg als leistungsfähiger Wirtschafts- und Innovationsstandort. Sie bietet die Chance, die Region international sichtbar zu positionieren und langfristig Investitionen, Unternehmen und Fachkräfte anzuziehen.

Jetzt handeln: Die Jahrhundertchance nutzen Die EXPO 2035 ist eine echte Jahrhundertchance für Berlin und Brandenburg. Damit diese realisiert werden kann, müssen die Landesregierungen beider Länder bis Mai ihre Zustimmung geben. Nur dann kann der Bundeskanzler die nationale Bewerbung aktiv vorantreiben und Deutschland im internationalen Wettbewerb positionieren.

Fazit: Die EXPO 2035 steht für Wachstum, Beschäftigung und internationale Strahlkraft. Sie ist kein kurzfristiges Event, sondern ein langfristiger Entwicklungsmotor – und eine Jahrhundertchance, die jetzt entschlossen genutzt werden muss.

Kontakt und weitere Informationen
Henning Wehmeyer, Geschäftsführer EXPO 2035 Berlin GmbH
henning.Wehmeyer@expo2035-berlin.com https://expo2035-berlin.com

Foto: Copyright EXPO 2035 Berlin GmbH

Text: Henning Wehmeyer, CEO EXPPO 2035 Berlin GmbH

15. Ostdeutsches Energieforum am 30.09. bis 01.10.26 in Leipzig

Das 15. Ostdeutsche Energieforum am 30.09. und 01.10.2026 auf dem Campus Jahnallee der Universität Leipzig steht für fundierten Austausch, klare Perspektiven und verlässliche Netzwerke in Zeiten der Transformation. Hier kommen führende Akteure aus Wirtschaft, Politik, Gesellschaft und Wissenschaft zusammen, um die energiepolitischen und wirtschaftlichen Weichen für Ostdeutschland zu stellen.

Nutzen Sie das Forum, um Impulse für Ihr Unternehmen zu gewinnen und neue Partnerschaften zu entwickeln. Sichern Sie sich Ihr Early-Bird-Ticket bis zum 30. Juni. Mitglieder des UV BB erhalten einen zusätzlichen Rabatt auf die Teilnahmegebühr.

Weitere Informationen

Foto und Text: UV Sachsen

HI-MAP™ Führungskräfte-Training – exklusiv für UVBB-Mitglieder mit 25 % Rabatt

Mit dem HI-MAP™ (High Impact Manager Accelerator Program) bietet The Alternative Board (TAB) – Accelerator Coaching Hub (ACH) ein praxisorientiertes Trainingsprogramm zur gezielten Weiterentwicklung von Führungskräften.

Das Programm richtet sich an Unternehmen mit mehr als 10 Beschäftigten und unterstützt Führungskräfte dabei, reale Herausforderungen im Unternehmensalltag zu meistern und nachhaltige Ergebnisse zu erzielen.

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Foto: The Alternative Board Peer-to-Peer Management GmbH
Text: Adalbert Kurkowski

Industriemuseum: Elektrochemisches Verfahren ermöglicht Rückgewinnung wertvoller Rohstoffe

Mit dem Projekt „MeGaBat-Methoden zur elektromechanischen Gewinnung aktiver Batteriematerialien“ entwickeln die Forschenden des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung (IFAM) in Bremen ein elektrochemisches Verfahren, mit dem sich Materialien wie Lithium, Kobalt und Nickel beim Recyceln von Batterien isolieren lassen. Auch seltene Erden sollen zukünftig zurückgewonnen werden.

Der Umfang an Lithium-Ionen Akkus
Die Nachfrage nach Lithium-Ionen-Akkus steigt. Sie sind unverzichtbar, wenn es um Elektroautos, Smartphones oder Laptops geht. Laut einer Studie der Unternehmensberatung Deloitte ist der Wert der Lithiumimporte in Deutschland zwischen 2013 und 2023 von 514 Millionen € auf 21 Milliarden € gestiegen. Auch Rohstoffe wie Kobalt oder Nickel sind von hoher wirtschaftlicher Bedeutung aber nur schwer zugänglich. Ihr Import fördert globale Abhängigkeiten.

Technologie zur Rückgewinnung kritischer Rohstoffe
Die Idee hinter der Technologie: Das Prozesswasser, das beim Recycling von Batterien anfällt, wird in einen elektrochemischen Reaktor geleitet. Im Reaktor befinden sich zwei Elektroden, die am Fraunhofer IFAM mittels Siebdruck hergestellt wurden. Dank ihrer speziellen Eigenschaften entziehen die Elektroden dem Abwasser gezielt Ionen und speichern diese. So können sie etwa Lithium-Ionen binden und am Ende des Prozesses entsteht der separierte Stoff in Pulverform und hoher Reinheit.
Nach der Isolation des gewünschten Stoffes wird das gereinigte Wasser zurückgeführt.
Werden die Elektroden entsprechend angepasst, können sie auch andere knappe Rohstoffe binden und aus dem Abwasser zurückgewinnen, z.B. Kobalt, Nickel oder Kupfer.
Langfristig ist denkbar, dass in einer großen Anlage das Abwasser durch mehrere Reaktoren geleitet wird und so innerhalb derselben Anlage unterschiedliche kritische Rohstoffe recycelt werden.

Im Gegensatz zu bisherigen Ansätzen zur Aufbereitung wie dem hydrometallurgischen Verfahren, das sehr CO2 und energieintensiv ist, kommt die neue Technologie ohne Chemikalien wie Lauge oder Säure aus, benötigt weniger Energie und ist damit günstiger.

Zudem lässt sich neben der Reinheit der rückgewonnenen Rohstoffe auch die Effizienz des gesamten Verfahrens steigern. Schätzungen zufolge um 30 bis 40 Prozent – ein entscheidender Vorteil. Gemäß EU-Verordnung müssen Hersteller künftig häufiger den gesamten CO2- Fußabdruck vom Rohstoff bis zum Produkt nachweisen, in neuen Produkten muss außerdem mehr recyceltes Material eingesetzt werden, Die Frage nach Effizienz und Qualität der Rückgewinnung wird also immer wichtiger.

Stand der Entwicklungen
Im Labor des Fraunhofer IFAM wurde die neue Technologie erfolgreich erprobt, gegenwärtig erfolgt die Arbeit an einer großen Pilotanlage. Dort können sich künftig auch Seltene Erden
rückgewinnen lassen, etwa aus Elektroabfällen.
Ein Modell des elektrochemischen Verfahrens wurde auf der Messe in Hannover präsentiert.

Das Projekt MeGaBat läuft noch bis Ende 2028, befördert wird es vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt.

Quelle. IFAM                                                     

Lothar Starke
Vorsitzender

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www.imt-museum.de
e-mail: imt-museum@t-online.de
Industriemuseum aktuell online:
http://imt-museum.de/de/home/imt-aktuel

Foto: Industriemuseum Region Teltow e.V.

Industriemuseum: Punktwolken, Radar und Laser

Punktwolken, Radar und Laser: Neue Perspektiven auf eine dynamische Erde

Das war das Thema für einen Vortrag, den Herr Prof. Dr. Bodo Bookhagen, Universität Potsdam, Institut für Geowissenschaften am 14. April 2026 im Industriemuseum Teltow gehalten hat.
Herr Prof. Dr. Bookhagen ist Leiter des Bereiches Fernerkundung.

Der Vortrag erfolgte im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltungen des Vereins Industriemuseum Region Teltow e.V. und des Unternehmerverbandes Brandenburg – Berlin e.V.

Das Institut für Geowissenschaften der Universität Potsdam
Die Geowissenschaften untersuchen die Kräfte und Prozesse, welche die Umgestaltung unseres Planeten seit mehreren Milliarden Jahre antreiben, Ozeanbedecken und Gebirge entstehen lassen und sie wieder zerstören.
Hierzu gehören die Analyse der Entstehung von Rohstoffen und ihre Aufspürung mit modernsten Aufnahmetechniken, die Einschätzung von Naturgefahren und Georisiken, die Evolution der Organismen und ihre Beziehung zur festen Erde sowie in zunehmendem Maße die Auswirkungen menschlichen Handelns und des globalen Wandels auf die Erdoberfläche, unser Habitat.

Die Gruppe Fernerkundungs-Erdoberflächenprozesse untersucht die physikalischen, klimatischen und ökologischen Kräfte, die die Erdoberfläche prägen.
Die Forschung umfasst eine breite Palette von räumlichen und zeitlichen Skalen – von der Überwachung der subjährlichen, unterirdischen Bodenverformung mit dem Synthetic Aperture Radar (SAR) über die Untersuchung der topografischen Entwicklung im kontinentalen Maßstab über Jahrzehnte mit Satellitenklimadaten und digitalen Höhenmodellen bis hin zur Rekonstruktion von Millennial-Erosion und Sedimenttransport mit kosmogenen Radionukliden (CRN).

Die Grundlagen für die Fernerkundung
Herr Prof. Dr. Bookhagen hat sich in seinem Vortrag auf Punktwolken (Lidar und Fotogrammetrie) sowie Radarfernerkundung (InSAR) konzentriert und deren Integration diskutiert. Mit Fallbeispielen aus verschiedenen geowissenschaftlichen Kontexten wurde die Anwendung dieser Methoden veranschaulicht.

LiDAR (Light Detection and Ranging) ist eine Fernerkundungstechnologie, die Laserstrahlen nutzt, um Entfernungen zu Objekten präzise zu messen und 3D-Umgebungsmodelle zu erstellen.
Durch die Analyse reflektierter Pulse ermöglicht es hochauflösende Kartierungen und Objekterkennungen.

Punktwolken sind das Ergebnis wiederholter Messungen die in einer Datenstruktur, einem Gitter, als eine zweidimensionale oder mehrdimensionale Matrix (array) dargestellt werden.
Jede Punktposition besitzt einen Satz kartesischer Koordinaten (XYZ) sowie weitere Attribute (z.B. spektrale Informationen, Laserimpuls-Matriken oder Nachbarschaftsinformationen.

Anwendungsbeispiel Umwelt
Durch unterschiedliche Wellenlängen können spezifische Informationen erreicht werden, dazu werden folgende Wellenlängen genutzt:
* X-Band 3 cm
* C-Band 6 cm
* L-Band 24 cm
* P-Band 65 cm

Klassifizierung von Vegetation
Durch LiDARA- Messungen kann die Vegetation in ihrem unterschiedlichen Aufbau von der Baumkrone über der Stamm bis zum Erdboden aufgeschlüsselt werden und auch die Bestimmung unterschiedlicher Baumarten und ihr Vital-zustand ist möglich.
Mit der Erfassung weiterer Objekte eines Gebietes wie Gebäude und Straßen entsteht die genaue Klassifizierung eines Gebietes, im Vortrag wurde das an einem Bereich von Berlin vorgestellt.
Solche LiDA Dateien sollen alle 5 Jahre aufgenommen werden, um die Veränderungen zu dokumentieren.

Geothermie
Im Vortrag wurde das Olkaria Geothermische Feld in Olkaria in Ost-Afrika behandelt bei dem seit 1950 eine geothermische Nutzung erfolgt. Seit 1981 wird Strom produziert, derzeit mit 278 MW.
Durch eine Bohrung strömt das heiße Wasser mit eigenem Druck an die Oberfläche, das austretende Wasser wurde bisher nicht in den Erdboden zurückgeführt.
Seit 2016 erfolgen kontinuierliche Messungen, durch diese wurde festgestellt, das eine 10 Km breite Absenkung über dem Operationsgebiet besteht mit einer Absenkung von ca. 2,5 cm pro Jahr und einem Druckabfall von 1 – 2 bar pro jahr.
Als Ursache wurde ermittelt, das die Entnahme großer Fluidmengen zu einem Volumenverlust im Untergrund führt. Als Konsequenz wird eine Rückführung des entnommenen Wassers in den Boden vorbereitet.

Beobachtungen der dynamischen Erde
In dem Vortrag wurden Beispiele der dynamischen Entwicklung ausgewählter Regionen der Erde vorgestellt. Ein Beispiel ist die Entwicklung der Erdbewegungen in der Türkei durch die Afrikanische, Anatolische und Eurasische Platte.

Kontakt: bodo.bookhagen@uni-potsdam.de

Lothar Starke
Leiter des Arbeitskreises Innovative Technologien im
Unternehmerverband Brandenburg – Berlin e.V.

Foto: Industriemuseum Region Teltow e.V.

Bericht als PDF

PM der IG: Berlin – wir haben ein Problem: Spritpreise außer Kontrolle

Die anhaltend hohen Spritpreise entwickeln sich für viele Unternehmen und Beschäftigte zu einer immer größeren Belastung. Die Interessengemeinschaft Ostdeutscher Unternehmerverbände kritisiert die Bundesregierung deshalb mit aller Deutlichkeit:

Während Betriebe, Beschäftigte und Familien unter immer weiter steigenden Kosten leiden, bleibt aus Berlin erneut nur Untätigkeit, Schönfärberei und politische Hilflosigkeit. Tausende Insolvenzen drohen.

Präsident Matthias Kunze vom Unternehmerverband Norddeutschland Mecklenburg-Schwerin: „Besonders betroffen sind kleine und mittlere Unternehmen, Handwerksbetriebe, Transportunternehmen, Pflegedienste und all jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die jeden Tag auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, um überhaupt ihrer Arbeit nachgehen zu können. Die wirtschaftlichen Warnsignale sind unübersehbar. Die Insolvenzen erreichen erneut Höchststände und die Zahl der Firmenabmeldungen liegt noch darüber. Wir hören hierzu tagtäglich besorgniserregende Berichte aus der Unternehmerschaft. Das ist ein alarmierendes Zeichen für den Zustand unseres Wirtschaftsstandortes.“

Wer die Leistungsträger Deutschlands immer weiter mit steigenden Kosten belastet, gefährdet nicht nur einzelne Unternehmen, sondern Wertschöpfung, Versorgung, Arbeitsplätze und die wirtschaftliche und gesellschaftliche Stabilität ganzer Regionen.

Statt endlich wirksame Entlastungen auf den Weg zu bringen, schaut die Bundesregierung dem Preisdruck tatenlos zu. Kleine und mittlere Unternehmen stehen seit Monaten unter massivem Druck. Ihnen fehlen Aufträge und damit die Einnahmen. Die Belastungen steigen weiter oder verharren auf einem Niveau, das für viele Betriebe nicht mehr tragbar ist.

Versprochene Effekte aus den enormen Sonderschulden des Bundes lassen zudem auf sich warten. Um die Wirtschaft zu stützen, läuft jedoch die Zeit davon.

Besonders hart trifft es jene, die keine Ausweichmöglichkeiten haben: Handwerksbetriebe, die täglich zu ihren Kunden fahren müssen. Pflegedienste, die auf dem Land eine unverzichtbare Versorgung sicherstellen. Transport- und Logistikunternehmen, die Waren und Materialien bewegen. Und nicht zuletzt tausende Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die morgens ins Auto steigen müssen, um überhaupt ihren Arbeitsplatz zu erreichen. Sie alle werden von der Bundesregierung mit ihren Problemen allein gelassen. Die Folgen sind längst sichtbar. Immer mehr Unternehmen kämpfen schlicht ums Überleben. In der ohnehin angespannten Lage werden die überhöhten Spritpreise zu einer existenziellen Bedrohung.

Es ist nicht länger akzeptabel, dass die Bundesregierung dieser Entwicklung nichts Wirksames entgegensetzt. Wer ständig über Transformation, Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftssicherung spricht, darf die akuten Sorgen der Betriebe nicht ignorieren.

Dr. Burkhardt Greiff, Sprecher der Interessengemeinschaft Ostdeutscher Unternehmerverbände fordert die Bundesregierung auf, endlich entschlossener zu handeln und spürbare Entlastungen auf den Weg zu bringen. Nach Jahren der Krise und ohne Wirtschaftswachstum sind befristete Tankrabatte und Prämien nur kosmetische Anpassungen.

Wir fordern endlich tiefgreifende Reformen auf den Weg zu bringen. Milliardenschulden mittels Sondervermögen lösen keine Probleme, sie schaffen neue.                                                           

Dr. Burkhardt Greiff
Sprecher der Interessengemeinschaft der
Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin

Pressemitteilung als PDF

Foto: Interessengemeinschaft der Unternehmerverbände Ostdeutschlands und Berlin

Neue UVBB-Broschüre – jetzt digital verfügbar

Hier finden Sie unsere neue Broschüre.

Sehr geehrte Unternehmerinnen und Unternehmer, sehr geehrte Netzwerkpartner und Interessierte,

der Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V. (UVBB) freut sich, Ihnen unsere neueste Broschüre präsentieren zu dürfen. Sie bietet Ihnen kompakt und praxisnah Einblicke in unsere aktuellen Schwerpunkte, Positionierungen und Angebote – speziell zugeschnitten auf die Bedürfnisse der brandenburgischen und Berliner Wirtschaft.

Warum lohnt sich ein Blick?

Die Broschüre informiert Sie über:

  • Unsere zentralen wirtschaftspolitischen Forderungen und Initiativen
  • Aktuelle Projekte zur Stärkung des Mittelstands und der regionalen Vernetzung
  • Praktische Unterstützungsangebote für KMU, Start-ups und Selbstständige
  • Die Vorteile einer UVBB-Mitgliedschaft für Ihr Unternehmen

Industriemuseum: Die Elektro-Mechanische Bremse bei Schienenfahrzeugen

Neues vom Industriemuseum

Die Elektro-Mechanische Bremse bei Schienenfahrzeugen
In konventionellen pneumatischen oder hydraulischen Bremssystemen wird das Medium Luft
oder Hydrauliköl zur Erzeugung und Übertragung von Bremssignal und Bremskraft genutzt.
Ein komplexes System aus Kompressoren, Druckluftbehältern und -leitungen oder Hydraulik ist zu diesem Zweck im Fahrzeug installiert.
Als bewährtes, zuverlässiges und stabiles System wird die pneumatische Bremse dem Schienenverkehr auf absehbare Zeit erhalten bleiben.
Technologisch sind neue Entwicklungen mit großen Herausforderungen verbunden. Die
Fahrzeughersteller und Betreiber fordern größere und schnellere Technologieschritte hinsichtlich leichterer und energiesparender Fahrzeuge mit höheren Wirkungsgraden, Verfügbarkeit sowie verbesserter Bremsperformance.
Weitere Anforderungen stellen gesenkte Lebenszykluskosten durch wartungsarme Systeme mit erhöhter Diagnosefähigkeit inklusive Einbettung in eine moderne Cyber-Security-Architektur dar.
Der „Airless Train“ gilt perspektivisch als potenzielle Lösung für diese Vielzahl von Anforderungen.
Mit der Verwendung von elektrischem Strom als Energieträger und Signalgeber stellt die EM-Bremse hierbei einen Schlüsselfaktor dar. Aber bereits auch vor der Technologiereife eines vollständig „luftlosen“ Zuges entfalten die Brake-by-wire-Technologiie signifikante Vorteile.
Fahrzeugbauer profitieren von Gewichts- und Raumersparnis, Betreiber von der gesteigerten
Bremsperformance. Diese eröffnet nicht nur das Potential Taktungen von Zügen zu verkürzen und bestehende Schieneninfrastruktur besser auszunutzen, sondern ermöglicht auch die schnellere Betriebsbereitschaft von Zügen.

Architektur der Elektro-Mechanischen (EM)-Bremse und Funktionalität im Betrieb
Eine solche elektrische Brake-by-wire-Technologie setzt Knorr-Bremse mit einer Grundarchitektur aus elektronischer Bremssteuerung (BCU), elektro-mechanischen Bremszangen mit jeweils eigener Elektronik und eigenem Elektromotor sowie systeminternen elektrischem Energiemanagementsystem um.
Ansteuerung und Rückmeldung erfolgen in dem vollaktiven System über den Fahrzeugbus und fest verdrahtete Verkabelung.
Die Steuerbarkeit liegt dabei auf Aktuatorenlevel, die unmittelbare Verfügbarkeit auf Ebene der Achsen. In der Servicebremse wird der vom Fahrzeug angeforderte Bremssollwert an der elektronischen Bremssteuerung eingelesen. Unter Einbeziehung der Bremskraft der elektro-dynamischen Bremse, Lastkorrektur und Gleitschutz übermittelt die Bremssteuerung den Bremskraft-Sollwert via Bus an die jeweiligen elektrophil-mechanischen Bremszangen. Diese setzen den Bremssollwert um und melden die entsprechenden Diagnosedaten über die Bremssteuerung an das Fahrzeug zurück.
Eine Schnellbremsanforderung gelangt dagegen hartverdrahtet über die Schnellbremsschleife direkt an sämtliche Bremsaktuatoren im Zug. Bei angeforderter Schnellbremse wird der Sollwert entsprechend der projektspezifischen Konfiguration unabhängig an jeder Bremszange last-und gleitschutzkorrigiert über die aktuator -interne Elektronik und den Elektromotor eingeregelt.
Die entsprechenden Diagnosedaten gelangen sowohl via Bus als auch hartverdrahtet zurück an das Fahrzeug.
Das EM-Bremssystem ist so gestaltet, dass sowohl im Normalbetrieb als auch im Fehlerfall eine vollwertige Regelung der Bremse sichergestellt ist.
Eine ähnliche Architektur liegt auch bei der Feststellbremse vor. Die Anforderung zum Anlegen bzw. lösen liest das EM-Bremssystem an jeder Bremszange des Zuges ein. Nach erreichtem Sollwert wird die Feststellbremse auf unbestimmte Zeit mechanisch verriegelt. Somit ist auch bei energielosem Zustand ein Wegrollen des Fahrzeugs unter allen Umständen sicher verhindert. Gelöst wird die Feststellbremse per Signal über die entsprechende „Trainlinie“.

Vorteile des EM-Systems
Die verbesserte Performance eines EM- Bremssystems endet nicht bei der unmittelbaren Bremsdynamik, sondern bietet auch Möglichkeiten zur Optimierung heutiger Funktionalitäten.
Ihre deutlich reduzierte Ansprechzeit schafft Optimierungspotential bei einem für niedrige Kraftschlussbedingungen ausgelegten Gleitschutz. Zu Betriebsbeginn verkürzt es Aufrüstzeiten, da die Kompressoren das Luftsystem erst auf Betriebsdruck bringen müssen. Stattdessen ist die EM-Bremskraft mit dem Anschalten der Fahrzeugelektronik verfügbar. Auch die obligatorische Bremsprobe lässt sich entsprechend automatisiert mit der EM-Bremse neu denken. Der heute zeitaufwendige Überprüfungsprozess könnte optimiert werden und der Zug ist schneller fahrbereit.

Entwicklungsstand
Die Betriebserprobung der EM-Bremse hat Knorr-Bremse in das europäische Innovationsprogramm Europes Rail Joint Undertaking (ERJU) eingebettet Im Rahmen ausführlicher Feldversuche wurden wertvolle Betriebsdaten gewonnen, unter anderem hinsichtlich Service- und Schnellbremsungen mit Gleitschutz, Bremsungen mit Weichenüberfahrung sowie bei der Parkbremsung.
Im nächsten Schritt soll ein kompletter Zugverband mit einem EM-Bremssystem getestet werden. Ab dem Jahr 2026 könnte die Technologie den gesamten Vollbahnbereich abdecken.

Quelle. Knorr-Bremse (Gekürzt)

Lothar Starke
Vorsitzender

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www.imt-museum.de
e-mail: imt-museum@t-online.de
Industriemuseum aktuell online:
http://imt-museum.de/de/home/imt-aktuel

Foto: Industriemuseum Region Teltow

Potsdamer Ausbildungs- und Praktikumsführer 2027

Unternehmen aufgepasst:
Jetzt für den Potsdamer Ausbildungs- und Praktikumsführers 2027 anmelden!

Die neue Ausgabe des Potsdamer Ausbildungs- und Praktikumsführers steht in den Startlöchern – und Unternehmen können sich ab sofort wieder beteiligen. Bis zum 30. Mai 2026 haben Betriebe und Institutionen die Möglichkeit, sich mit einem Kurzprofil sowie ihren Angeboten für Ausbildung, duales Studium, Praktika oder Ferienjobs einzutragen.

Der Ausbildungs- und Praktikumsführer wird einmal jährlich von der Landeshauptstadt Potsdam gemeinsam mit den Partnern im Fachkräfteforum Potsdam veröffentlicht. Ziel ist es, die vielfältige Potsdamer Unternehmenslandschaft sichtbar zu machen und Jugendlichen Orientierung auf ihrem Weg in die Arbeitswelt zu geben. Neben Unternehmensprofilen bietet die Broschüre kompakte Informationen rund um Berufs- und Studienorientierung – etwa zu Praktika, Ferienjobs, Freiwilligendiensten oder Auslandsaufenthalten.

Der Ausbildungs- und Praktikumsführer wird an alle weiterführenden Schulen in Potsdam verteilt und auf Berufsorientierungsmessen ausgelegt. Schülerinnen und Schüler erhalten so einen einfachen Überblick über Unternehmen in Potsdam und mögliche berufliche Perspektiven vor Ort. Gleichzeitig dient die Broschüre Schulen als Arbeitsmaterial für die Berufsorientierung und Eltern als hilfreiche Orientierung bei der Suche nach regionalen Angeboten.

Jetzt mitmachen:
Füllen Sie einfach bis zum 30. Mai 2026 das Anmeldeformular aus unter
www.potsdam.de/ausbildungsfuehrer

Weitere Informationen erhalten Sie bei der Wirtschaftsförderung Potsdam unter 0331-289 2821 oder senden Sie uns einfach eine E-Mail.

Foto und Text: Landeshauptstadt Potsdam, Wirtschftsförderung