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Industriemuseum: Auswirkungen des Klimas auf das Erdsystem

Auswirkungen des Klimas auf das Erdsystem Das war das Thema für einen Vortrag, den Herr Julius Eberhard, vom Potsdam-Institut für Klima-Folgen-Forschung (PIK) am 16. Juni 2026 im Industriemuseum Teltow gehalten hat.Es war eine gemeinsame Veranstaltung des Unternehmerverbandes Brandenburg-Berlin und des Vereins Industriemuseum Region Teltow. Das Potsdam-Institut für Klima-Folgen-Forschung (PIK)Das Institut wurde 1992 gegründet und hat knapp 500 Beschäftigte, davon ca. 300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler.Die wissenschaftlichen Grenzen der Klimaforschung für globale Nachhaltigkeit fachübergreifend zu erweitern und Lösungen für eine sichere und gerechte Klimazukunft anzubieten – das ist die doppelte Mission des PIK. Das Institut ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft.Die Arbeit ist in fünf Forschungsabteilungen gegliedert:* Erdsystemanalyse, Arbeitsgebiet von Herrn Eberhard* Klimaresilienz* Transformationspfade* Komplexitätsforschung und* Klimaökonomie und Politik Die Forschungsabteilung Erdsystemanalyse beschäftigt sich mit Ozeanen, Atmosphäre und Biosphäre in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.Wie funktioniert das Erdsystem und welche Prozesse bestimmen die biophysikalischen Grenzen eines sicheren Handlungsraums für die Menschheit? Grundlagen der Klimaforschung Das Klima ist ein Langzeitprozess der sich über Jahre, Jahrzehnte, Jahrhunderte bis Jahrtausende erstreckt, es ist die langjährige Statistik des Wetters.Die Rahmenbedingungen werden bestimmt durch:* Sonneneinstrahlung*  Atmosphärische …

Industriemuseum: Der Übergang von der analogen zur digitalen Technik – Teil VI

Dipl.Ing. (FH) Lothar Starke InhaltsverzeichnisTeil IDie Entwicklung der analogen Automatisierungstechnik – ErschienenTeil IIDie Voraussetzungen für die Digitalisierung in der Automatisierungstechnik – ErschienenTeil IIIDigitale Prozessleitsysteme – ErschienenTeil IVDie Entwicklung des digitalen Prozessleitsystems „audatec“ in den Geräte- und Regler- Werken Teltow (GRW) – ErschienenTeil VDie Markteinführung des Prozessleitsystems „audatrec“ – ErschienenTeil VIDie intelligente Fabrik, Smart Factory – Industrie 4.0 VI Die intelligente Fabrik Smart Factory – Industrie 4.0 Definition und GrundlagenDie intelligente Fabrik, Smart Factory, ist eine Verschmelzung der realen Welt mit der virtuellen Welt.Sie stellt eine Produktionsumgebung zur Verfügung, die sich im Idealfall ohne menschlichen Eingriff selbst organisiert.Basis der intelligenten Fabrik sind sogenannte cyber-physikalische Systeme und die intelligente Vernetzung von Maschinen, Anlagen und Produkten.Das Produkt selbst teilt die für die Produktion benötigten Informationen mit und anhand dieser Informationen erfolgt die Steuerung der einzelnen Produktionsabschnitte bis zum Endergebnis.Die Kommunikationsgrundlage bildet das Internet Komponenten und Werkzeuge der intelligenten Fabrik:* Vernetzung: es wird eine Vernetzung von Anlagen, Maschinen, Geräten, Sensoren und Menschen angestrebt, die auch alle betriebswirtschaftlichen und vertraglichen Prozesse einbindet. Die Kommunikation erfolgt über das Internet der Dinge …

15. Ostdeutsches Energieforum am 30.09. und 01.10.26

Die Energiewende stellt den ostdeutschen Mittelstand vor enorme Herausforderungen, bietet aber gleichzeitig historische Chancen für zukunftsfähige Geschäftsmodelle. Als Mitveranstalter möchten wir Sie heute herzlich zum 15. Ostdeutschen Energieforum am 30. September und 1. Oktober 2026 in Leipzig und digital einladen.Für alle, die das Forum noch nicht kennen: Das Ostdeutsche Energieforum ist die wichtigste energiepolitische Plattform für den Mittelstand in den neuen Bundesländern. Seit15 Jahren bringt es jährlich über 500 Entscheiderinnen und Entscheider zusammen, um praxisnahe Lösungen für eine bezahlbare und sichere Energieversorgung im Osten zu diskutieren. Unter dem diesjährigen Leitthema „Sicherheit in unsicheren Zeiten“ diskutieren unterschiedlichste Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Verwaltung zu aktuellen Themen wie • 𝗢𝘀𝘁𝗱𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗻𝗱 𝗶𝗺 𝗦𝗽𝗮𝗻𝗻𝘂𝗻𝗴𝘀𝗳𝗲𝗹𝗱 𝘃𝗼𝗻 𝗘𝘂𝗿𝗼𝗽𝗮𝘀 𝗘𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲𝘀𝘁𝗿𝗮𝘁𝗲𝗴𝗶𝗲• 𝗡𝗲𝘁𝘇𝗲 𝘃𝘀. 𝗦𝗽𝗲𝗶𝗰𝗵𝗲𝗿: Gegenspieler in der Energiewende oder strategische Verbündete?• 𝗥𝗼𝗵𝘀𝘁𝗼𝗳𝗳-𝗛𝗼𝘁𝘀𝗽𝗼𝘁 𝗢𝘀𝘁𝗱𝗲𝘂𝘁𝘀𝗰𝗵𝗹𝗮𝗻𝗱: Kann die Region zum strategischen Rohstoffzentrum Europas für Kupfer, Lithium & Co. werden?• 𝗗𝗶𝗲 𝗪ä𝗿𝗺𝗲𝘄𝗲𝗻𝗱𝗲: Ein Blick auf Stadt und Land – wie gelingt die Umsetzung sozial verträglich, wirtschaftlich tragfähig und technisch realistisch?• 𝗥𝗲𝗰𝗵𝗲𝗻𝘇𝗲𝗻𝘁𝗿𝗲𝗻 & 𝗘𝗿𝗻𝗲𝘂𝗲𝗿𝗯𝗮𝗿𝗲: Sind Überproduktionen von grünem Strom geeignet, um die digitale Infrastruktur der Zukunft zu …

8. Ostdeutscher Unternehmertag 2026 am 08.09.26 – Jetzt Frühbucherrabatt sichern

Die Zukunft des Mittelstands gestalten: Am 8. September trifft sich die ostdeutsche Wirtschaft in Potsdam Der Ostdeutsche Unternehmertag geht in die achte Runde: Am 8. September 2026 kommen Unternehmerinnen und Unternehmer, Vertreter aus Politik, Wissenschaft und Verbänden im Kongresshotel Potsdam am Templiner See zusammen, um die zentralen Herausforderungen und Chancen für den Wirtschaftsstandort Ostdeutschland zu diskutieren. Unter dem Motto „Plurale Transformation – Herausforderungen und Chancen für den Mittelstand“ steht die Frage im Mittelpunkt, wie Unternehmen den tiefgreifenden Wandel unserer Zeit erfolgreich gestalten können. Im Fokus stehen dabei unter anderem die industrielle Transformation, die Fachkräftesicherung im Zeitalter der Künstlichen Intelligenz, die Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Ostdeutschland sowie die Finanzierung und Zukunftsfähigkeit des Mittelstands. Der Ostdeutsche Unternehmertag hat sich als das Branchentreffen des ostdeutschen Mittelstands etabliert. Die Veranstaltung bietet eine einzigartige Plattform für den Austausch zwischen Wirtschaft, Politik und Gesellschaft, liefert wertvolle Impulse für die unternehmerische Praxis und schafft Raum für neue Kooperationen und Netzwerke. Die Veranstaltung findet von 10:00 bis ca. 17:00 Uhr statt. Im Anschluss gibt es die Möglichkeit Gespräche weiter zu vertiefen und neue Kontakte zu knüpfen. Frühbuchervorteil bis …

Industriemuseum: Der Übergang von der analogen zur digitalen Technik – Teil V

Dipl. Ing. (FH) Lothar Starke Inhaltsverzeichnis Teil IDie Entwicklung der analogen Automatisierungstechnik – ErschienenTeil IIDie Voraussetzungen für die Digitalisierung in der Automatisierungstechnik – ErschienenTeil IIIDigitale Prozessleitsysteme – ErschienenTeil IVDie Entwicklung des digitalen Prozessleitsystems „audatec“ in den Geräte- und Regler-Werken Teltow (GRW) – ErschienenTeil VDie Markteinführung des Prozessleitsystems „audatrec“Teil VIDie intelligente Fabrik, Smart Factory – Industrie 4.0 V Die Markteinführung des Prozessleitsystems „audatec“Bereits vor der Entwicklung von „audatec“ hatten die Geräte- und Regler-Werke in ihrer Eigenschaft als zentraler Anlagenbau der BMSR Technik für den Einsatz von Prozessrechnern bei analogen Automatisierungsanlagen in einem Forschungsthema die erforderlichen Veränderungen der Arbeitsabläufe in der Vorbereitung und Realisierung von Investitionsvorhaben ermittelt. Das Betraf die Abläufe zwischen Verfahrensentwickler, Hauptauftragnehmer für technologische Anlagen, Automatisierungsanlagenbau und Investor/ Betreiber.Die Ergebnisse wurden in fünf Komplexen festgelegt und DDR-weit eingeführt:* Rahmennetzplan* Forderungen zur Aufgabenstellung* MSR-Stellenlisten* Studie Automatisierungsanlagen und* Automatisierungs- Teilkonzeption DemonstrationsanlagenDie Demonstrationsanlagen waren:* 100 MW-Block im Kraftwerk Lübbenau* PTA- Anlage in PCK Schwedt SchulungenFür die Schulungen der Anwender in der Projektierung im Inland und Ausland, Montage und Inbetriebnahme-Personal und Bediener und Wartungskräfte bestand ein Schulungszentrum in Teltow. …

Danke für Ihre Treue

Wir gratulieren den folgenden Unternehmen zu ihrer langjährigen Mitgliedschaft im Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e.V. und freuen uns auf viele weitere gemeinsame Jahre: 30 Jahre– Direktion für Deutsche Vermögensberatung– IGV GmbH 20 Jahre– Fernwärme Teltow GmbH 10 Jahre– Stadtentsorgung Potsdam GmbH– Mercedes-Benz Vertrieb PKW GmbH Foto: KI generiert

EXPO 2035: Zukunftschance für die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg

UVBB, EXPO Gesellschaft und Görzallee e.V. laden am 06. Juli 2026 zum EXPO 2035 Symposium ins Goerzwerk Berlin-Zehlendorf ein. Die Diskussion um eine Bewerbung der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg für die EXPO 2035 gewinnt weiter an Dynamik. Immer mehr Unternehmen, Institutionen und Vertreter aus Wirtschaft und Gesellschaft sprechen sich für dieses Zukunftsprojekt aus. Auch der UVBB hat sich hierzu klar positiv positioniert und seine Unterstützung gegenüber dem Regierenden Bürgermeister von Berlin deutlich gemacht. Aus Sicht des UVBB bietet eine EXPO 2035 große Chancen für die gesamte Hauptstadtregion. Sie kann Impulsgeber für Innovation, Infrastruktur, Investitionen, Wissenschaft, Nachhaltigkeit und internationale Sichtbarkeit werden. Gerade Berlin und Brandenburg verfügen gemeinsam über enormes wirtschaftliches, technologisches und kulturelles Potenzial. Viele Unterstützer wünschen sich deshalb ein klares gemeinsames Bekenntnis der politisch Verantwortlichen beider Länder zu einer gemeinsamen Bewerbung. Die öffentliche Diskussion der vergangenen Wochen zeigt zudem: Die Idee einer EXPO 2035 bewegt längst nicht mehr nur Politik und Verwaltung. Auch zahlreiche Vertreter der Brandenburger Wirtschaft sehen in einer gemeinsamen Bewerbung eine historische Chance für die weitere Entwicklung der gesamten Region. Vor diesem Hintergrund laden der Unternehmerverband …

Unternehmerfrühstück des Verbandsbezirks Südbrandenburg

Am 05. Mai 2026 fand das zweite Unternehmerfrühstück am Flugplatz Welzow statt. Über 30 Unternehmer und Interessierte folgten der Einladung. Nach der Eröffnung durch Herr Peine, Vizepräsident des UVBB, übernahm Herr Kleiner vom Landesbetrieb Straßenwesen Brandenburg. Er stellte den Planungs- und Umsetzungsstand der B196 mit den verschiedenen Bauabschnitten zwischen Cottbus und Schwarzheide vor. Sprach über Einwände, Varianten, Herausforderungen, Perspektiven und hob die Potenziale der Planung hervor. Frau Bolz von der Wirtschaftsförderung Brandenburg (WFBB) in Cottbus stellte Fördermöglichkeiten für kleine und mittlere Betriebe vor. Wegen großem Interesse und auf Nachfrage stellen wir den Beitrag zur Verfügung. Herr Müller von der Wirtschaftsregion Lausitz stellte das „Regionale Investitionskonzept (RIK) vor. Durch das RIK werden seit 5 Jahren in den Strukturwandelregionen innovative, umsatzorientierte Projekte gefördert, die den Wissenstransfer zwischen Wirtschaft und Wissenschaft erfolgreich vorantreiben. Leider musste Herr Sagitz von der Signal Iduna, dem Partner des Versorgungswerks, krankheitsbedingt kurzfristig absagen. Er wird seinen Beitrag „Welche Vorteile bringt die Signal-Iduna für Unternehmen“ beim nächsten Treffen halten. Nach dem vollen Programm blieb Zeit für Gespräche und das Knüpfen neuer Kontakte. Die Teilnehmer …

Unser Kooperationspartner SIGNAL IDUNA informiert:

Soziale Verantwortung trifft auf wirtschaftlichen Vorteil: Betriebliche Gruppen-Unfallversicherung im Fokus Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung sind heute wichtiger denn je. Neben einem attraktiven Gehalt spielen soziale Leistungen eine entscheidende Rolle. Doch welche Angebote bieten Unternehmen einen echten Mehrwert und stärken gleichzeitig den wirtschaftlichen Erfolg? Die betriebliche Gruppen-Unfallversicherung rückt hier zunehmend in den Fokus. Die gesetzliche Unfallversicherung bietet zwar Schutz im Arbeitsalltag und auf dem Weg zur Arbeit, greift jedoch erst ab einer Erwerbsminderung von 20 %. Die betriebliche Gruppen-Unfallversicherung der SIGNAL IDUNA schließt diese Lücke und bietet umfassende Absicherung – rund um die Uhr, weltweit, auch in der Freizeit. Bereits ab 1 % Invalidität erhalten Mitarbeiter finanzielle Unterstützung. Für Arbeitgeber bedeutet dies nicht nur soziale Verantwortung, sondern auch handfeste wirtschaftliche Vorteile: Eine höhere Mitarbeiterbindung, geringere Fluktuation und gesteigerte Motivation sind die positiven Folgen. Die betriebliche Gruppen-Unfallversicherung wirkt sich positiv auf das Unternehmensimage aus und zeigt Wertschätzung gegenüber den Mitarbeitern. Zudem tragen schnellere Genesungsprozesse durch finanzielle Absicherung zur Reduzierung von Ausfallzeiten bei. Ein weiterer Pluspunkt: Die Beiträge zur betrieblichen Gruppen-Unfallversicherung sind in der Regel als Betriebsausgaben steuerlich absetzbar. …

Industriemuseum: Der Übergang von der analogen zur digitalen Technik – Teil IV

Dipl. Ing. (FH) Lothar Starke InhaltsverzeichnisTeil IDie Entwicklung der analogen AutomatisierungstechnikTeil IIDie Voraussetzungen für die Digitalisierung in der AutomatisierungstechnikTeil IIIDigitale ProzessleitsystemeTeil IVDie Entwicklung des digitalen Prozessleitsystems „audatec“ in den Geräte- und Regler- Werken Teltow (GRW)Teil VDie Markteinführung des Prozessleitsystems „audatrec“Teil VIDie intelligente Fabrik, Smart Factory – Industrie 4.0 IV Die Entwicklung des digitalen Prozessleitsystems „audatec“ in den Geräte- und Regler-Werken TeltowDie Geräte- und Regler-Werke Teltow sind aus dem 1945 in Teltow gegründeten Tochterunternehmen der Askania AG Berlin hervorgegangen. Dementsprechend umfasste die Produktion von Automatisierungsgeräten zunächst das hydraulische Automatisierungssystem mit dem Strahlrohrregler, das auch die Grundlage für die Automatisierungsanlagen bildete. In den folgenden Jahren entwickelte und produzierte das Unternehmen pneumatische und elektronische Automatisierungssysteme und rüstete die Automatisierungsanlagen damit aus. 1962 wurde das Unternehmen durch Beschluss der Regierung „Zentraler Anlagenbau der BMSR-Technik“ in der DDR. Das hatte weitreichende Konsequenzen für Aufgaben, Struktur und Organisation des Unternehmens. Es entstanden im gesamten Land Betriebsteile und Außenstellen und es bedurfte umfangreicher Aufgaben, damit alle Einheiten in Technik und Organisation auf einheitlicher Grundlage arbeiten.Das Unternehmen wuchs in den kommenden Jahren auf …