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Industriemuseum: Infineon nimmt neue Fabrik in Dresden in Betrieb

Der Bau der Smart Power Fab ist die Antwort von Infineon auf zwei große gesellschaftliche Herausforderungen: Die Digitalisierung und Dekarbonisierung. Beide Trends werden den Bedarf an Chips weltweit erheblich steigen lassen.
Mit innovativen Halbleiterlösungen – entwickelt und hergestellt in Dresden – will Infineon die Transformation hin zu einer klimaneutralen und digitalen Welt unterstützen.
Mit Investitionskosten von fünf Milliarden Euro ist sie die größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte.

In der neuen Fabrik entstehen Leistungshalbleiter auf 300-Millimeter-Wafern. Infineon verdoppelt mit dem neuen Werk seine Produktionskapazitäten in Dresden und schafft nach eigenen Angaben rund 1.000 neue Arbeitsplätze.
Dresden bildet seit Jahrzehnten das Zentrum im größten Mikroelektronik.Cluster Europas, dem Silikon Saxony.
Es ist die Eröffnung der zweiten großen Fabrik für Leistungs-Halbleiter nach dem Werk von Bosch in Dresden.
Bundeskanzler Friedrich Merz sprach bei der Eröffnung von einem starken Signal für den Industriestandort Deutschland und Europa.

Die Dimensionen der Fabrik:
* 29.000 Quadratmeter Grundfläche
* 150.000 Kubikmeter Transportbeton
* 25.000 Tonnen Bewehrungsstahl
* 2.600 Bauleute.

Das Werkgebäude ragt über 40 Meter in die Höhe und 22 Meter tief in den Boden. Der Reinraum hat auf zwei Etagen eine Fläche von etwa drei Fußballfeldern.
Das Werk ging drei Monate früher als geplant in Betrieb.

Der Einsatz der Leistungshalbleiter
Ihr Einsatz erfolgt bei Windkraft- und Solaranlagen, der Elektromobilität, Rechenzentren und Industrieanlagen.
Künstliche Intelligenz KI liefert mittlerweile beeindruckende Ergebnisse: Sie kann Aufgaben ausführen, die menschliche Intelligenz erfordern. Ki lernt dabei kontinuierlich mit und trifft logische Entscheidungen.
Die zunehmende Nachfrage nach intelligenten Assistenten lässt den Leistungsbedarf in den weltweiten Rechenzentren steigen. Um den Stromverbrauch zu senken dienen die in Dresden entwickelten Halbleiterlösungen. Sie optimieren den Stromverbrauch, indem sie elektronische Lasten dynamisch anpassen, äußerst effizient schalten und Ausfallzeiten in Rechenzentren verringern. Das Ergebnis ist eine deutlich bessere Energieeffizienz und eine höhere Leistungsfähigkeit der Technologien.

Nachhaltigkeit der Produktionskapazitäten
Infineon hat bereits wichtige Schritte zur CO2-Neutralität der Produktion unternommen. Das schließt die bestehenden Gebäude und Produktionsanlagen in Dresden ebenso ein wie den Neubau der Smart Power Fab.
Dank intelligenter Lösungen senkte der Dresdner Standort von Infineon bereits in den vergangenen Jahren seinen Stromverbrauch um rund zehn Prozent und den Verbrauch von Heizwärme sogar um über 60 Prozent.
Das ist nur der Anfang: In den kommenden Jahren erwartet Infineon deutliche Einsparungen bei Anlagen für Druckluft, Klima sowie bei Wasseraufbereitung und Heizung.
Die Smart Power Fab wird neue Maßstäbe setzen in Bezug auf den Verbrauch wichtiger Ressourcen wie Energie und Wasser.
Die Investition in Dresden ist Teil der Strategie von Infineon, bis zum Jahr 2030 CO2- neutral zu werden.

Quelle: Infineon

Lothar Starke
Vorsitzender
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Foto: Industriemuseum Region Teltow

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