Industriemuseum: Die Elektro-Mechanische Bremse bei Schienenfahrzeugen
Neues vom Industriemuseum Die Elektro-Mechanische Bremse bei SchienenfahrzeugenIn konventionellen pneumatischen oder hydraulischen Bremssystemen wird das Medium Luftoder Hydrauliköl zur Erzeugung und Übertragung von Bremssignal und Bremskraft genutzt.Ein komplexes System aus Kompressoren, Druckluftbehältern und -leitungen oder Hydraulik ist zu diesem Zweck im Fahrzeug installiert.Als bewährtes, zuverlässiges und stabiles System wird die pneumatische Bremse dem Schienenverkehr auf absehbare Zeit erhalten bleiben.Technologisch sind neue Entwicklungen mit großen Herausforderungen verbunden. DieFahrzeughersteller und Betreiber fordern größere und schnellere Technologieschritte hinsichtlich leichterer und energiesparender Fahrzeuge mit höheren Wirkungsgraden, Verfügbarkeit sowie verbesserter Bremsperformance.Weitere Anforderungen stellen gesenkte Lebenszykluskosten durch wartungsarme Systeme mit erhöhter Diagnosefähigkeit inklusive Einbettung in eine moderne Cyber-Security-Architektur dar.Der „Airless Train“ gilt perspektivisch als potenzielle Lösung für diese Vielzahl von Anforderungen.Mit der Verwendung von elektrischem Strom als Energieträger und Signalgeber stellt die EM-Bremse hierbei einen Schlüsselfaktor dar. Aber bereits auch vor der Technologiereife eines vollständig „luftlosen“ Zuges entfalten die Brake-by-wire-Technologiie signifikante Vorteile.Fahrzeugbauer profitieren von Gewichts- und Raumersparnis, Betreiber von der gesteigertenBremsperformance. Diese eröffnet nicht nur das Potential Taktungen von Zügen zu verkürzen und bestehende Schieneninfrastruktur besser auszunutzen, sondern ermöglicht auch die …








