Freie Schulen und Wirtschaft wollen Zusammenarbeit bei Berufsorientierung ausbauen
Cottbus, 22. September 2026 – Vertreterinnen und Vertreter Freier Schulen aus Brandenburg und Sachsen haben sich in Cottbus mit Wirtschafts- und Verbandsvertretern über ihre Arbeit in der Berufsorientierung ausgetauscht. Bei der Veranstaltung „Freie Schulen und Unternehmen im Dialog“ im Evangelischen Gymnasium Cottbus stellten die beteiligten Schulen ihre jeweiligen Berufsorientierungskonzepte vor.
Im direkten Vergleich zeigte sich, dass viele Schulen trotz unterschiedlicher Strukturen an ähnlichen Themen arbeiten. Die Konzepte setzen unterschiedliche Schwerpunkte, verfolgen aber häufig denselben Ansatz: Schülerinnen und Schüler früher mit der Berufswelt in Kontakt zu bringen und ihnen praktische Einblicke in Unternehmen und berufliche Möglichkeiten zu geben.
Mehrfach kam der Wunsch auf, vorhandene Ansätze stärker miteinander zu verbinden. Statt vergleichbare Formate an verschiedenen Schulen jeweils neu aufzubauen, sollen Erfahrungen, Kontakte und funktionierende Modelle künftig stärker geteilt werden.
Von Seiten der Freien Schulen wurde dabei auch die eigene Gestaltungsfreiheit thematisiert. Diese Möglichkeiten könnten in der Berufsorientierung noch stärker genutzt werden – insbesondere dann, wenn Wirtschaftsverbände und Unternehmen als verlässliche Partner zur Verfügung stehen. Mehrere Schulen signalisierten Interesse daran, die Zusammenarbeit mit dem Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e. V. auszubauen.
Auch der Austausch zwischen den Schulen sowie mit den Wirtschaftsverbänden soll fortgesetzt werden. Über Landes- und Schulgrenzen hinweg gibt es zahlreiche gemeinsame Themen, bei denen eine engere Abstimmung sinnvoll ist.
Die beteiligten Partner werden nun weiter abstimmen, welche Formen der Zusammenarbeit umgesetzt werden können. Dazu gehören der Austausch zwischen Schulen und Verbänden ebenso wie konkrete Kooperationen in der Berufsorientierung.
Die Veranstaltung wurde gemeinsam vom Kompetenzzentrum für Soziales Unternehmertum in Brandenburg, der Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen Brandenburg e. V. und dem Unternehmerverband Brandenburg-Berlin e. V. durchgeführt.
Volker Herrmann
Präsidiumsmitglied UVBB

